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34. Tag – Steine bis in den Himmel: im Arches Nationalpark

Montag 30.9.
Hotel: Best Western in Moab



Wie in den letzten Tagen auch schon, klingelte der Wecker um 6:30 Uhr. Einfach damit wir uns in Ruhe fertig machen können und auch beim Frühstück die zweite Tasse Kaffee genießen können. Den bis 3 Mädels durch das Bad durch sind und angezogen und abfahrtsbereit, dauert es ja etwas. Und wir trödeln zwar nicht, wollen aber auch nicht hetzen, es ist ja immer noch Urlaub.

Das Frühstück im Hotel hier war wie immer – man saß allerdings sehr nett, an Tischen mit großen Fenstern und Blick auf die Strasse. Ich mag es, wenn man die Leute einer Stadt beobachten kann…



Im Arches Nationalpark

Um 9:30 Uhr standen wir mit vielen vielen anderen Autos in der Schlange vor dem Eingang zum Arches Nationalpark. Es ist halt einer der beliebtesten Parks…

Es ging langsam voran, bis zum Parkhäuschen. Kurz unseren National Park Ausweis zeigen und dann fuhren wir den Weg den Berg hinauf. Die Sandsteingebilde liegen auf einem Hochplateau am Colorado-River. In diesem Park kann man die weltweit größte Konzentration an natürlichen Steinbögen (Arches) sehen. Im Park stehen über 2000 der Arches, die durch Erosion und Verwitterung entstanden sind.….

Wir starteten am Upper View Point für den Delicate Arch. Dafür mussten wir eine kleine Anhöhe hoch und sind dann noch etwas an einem glatten Felsen weiter gegangen. So hatte man einen schönen Blick, über einen Canyon, auf einen der berühmtesten Steinbögen. Dort direkt hin zuwandern würde sehr lange dauern und soll auch sehr steil sein. Deshalb haben wir uns für diese Variante entschieden. Als wir zurück zum Auto gingen, kamen uns bereits die ersten Touristen-Busse entgegen.


Versteckte Bögen und Wanderungen über Felsen

Anschließend fuhren wir zu einem “kinderleichten” Arche – den Sand Dune Arche. Diese Sanddüne versteckt sich in einem kleinen engen Canyon – leicht zu erreichen und deshalb bei Familien mit Kindern sehr beliebt. Hier waren wir fast alleine mit nur wenigen anderen Touristen. Zwischen den hohen Steinwänden, spannte sich der Stein-Bogen über feinem Sand. In den Zwischenräumen der Felsspalten wuchsen schmale Bäume in den Himmel.


Vom gleichen Parkplatz aus ging wir dann über die Prärie und ein paar Felsen zum “Broken Arch”. Das dauerte gut 30 Minuten (Hinweg). Der Arch war noch intakt, man sah allerdings schon den Riss in der Mitte.
Wie alle Steinformationen hier die aus Sandstein sind, ist es nur eine Frage der Zeit, wann sie einstürzen. Wind, Sandstürme, Frost im Winter, Regen – alles wirkt auf die Steine ein.

Wir haben uns dann tatsächlich getraut unter den Arch auf dem recht hohem und glatten Felsen durch zu klettern. Ja, da mussten wir mit Schwung und ein bisschen Mut uns am glatten Felsen hochstemmen, den der Fels war sehr glatt. Und runter mussten wir ja auch wieder – auf dem Hosenboden runter rutschen erschien uns am sichersten!


Picknick, Skylines und Infos im Visitor Center

Am Auto angekommen haben wir erst einmal unser mitgebrachtes Picknick gegessen – wie immer: Tomaten, Käse, Cräcker, Trauben…
Dann fuhren wir weiter zum Skyline Arch – den erreichten wir nach 10 Minuten Fußweg. Nachdem wir auch hier Fotos gemacht haben, fuhren wir zum Devils Garden.

Aber mittlerweile war es so heiss und voll im Park und auf den Parkplätzen, das wir nicht mal ausstiegen, sondern gleich zurück zum Visitor Center fuhren. Diesen Arch heben wir uns für morgen auf.

Am Visitor Center sind wir erst durch den Giftshop gelaufen, haben aber nix gekauft. Mittlerweile haben alle Shops ein ähnliches Angebot, da fällt es schwer mal etwas besonderes als Erinnerung zu kaufen (und wir shoppen gerne!).

Dann haben wir uns noch die Stein-Ausstellung und den Informationen-Film im kleinen Kino angesehen. Und gelernt, das die glatten, eng stehenden Steinwände (die wie Toastscheiben aussehen) von einer unterirdischen Salzschicht, die unter Druck steht, hochgedrückt wurden. Und dabei so glatt auseinander gebrochen sind. Es war ganz spannend, zu erfahren, wie sich die Erde über die Jahrtausenden verändert.



Bummeln durch Moab

Dann ging es zurück ins Hotel – ein wenig frisch machen, denn wir wollten noch durch Moab bummeln.
Moab liegt am Colorado-River und ist ein guter Ausgangspunkt für Aktivitäten in und um den Arches-Nationalpark und Canyonlands-Nationalpark. Entsprechend gibt es hier viel Hotels, aller Preisklassen, aber auch Giftshops und andere Geschäfte jeder Art.

Gegründet wurde Moab von den Mormonen. Später wurde hier Uran-Erz abgebaut. Ab 1949 wurden hier auch viele Western-Filme von John Ford gedreht, später auch u.a. Indianer Jones, Thelma & Louise oder Westworld.

Wir gingen die Hauptstrasse längs und fanden T-Shirt-Geschäfte und Indianer-Geschäfte… einige hatten schöne Dinge, andere Kitsch.
Dann haben wir noch noch in einem Restaurant auf der Terasse ein Dinner gegessen: Mac & Cheese, Nudeln und Burger. Dazu gab´s Cocktails und Wein aus Moab. Was für ein schöner Tag!

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33. Tag – Früchte-Pies in Fruita, Gnome im Goblin-State-Park und die ersten Arches

Sonntag 29.9.
Hotel: Best Western in Moab

Zufällig sahen wir heute Morgen beim Ausfstehen einen wunderschönen Sonnenaufgang über den roten Felsen-Cliffs. So kann ein Tag doch gut beginnen. Frühstück hatten wir dann auf dem Zimmer – es hätte 10$ pro Person im Hotel gekostet und das war uns für 2 Toast und ein Kaffee zu viel. Also kochten wir unseren Kaffee/Tee und aßen unser gutes Brot von der deutschen Bäckerei an dem kleinen Tisch.


Pioneer-Village der Mormonen: Fruita

Um ca. 9:30 Uhr fuhren wir los, weiter den Highway 24 Richtung Moab. Wieder waren wir von der Landschaft begeistert. Es ging los mit roten Felsen an beiden Seiten. Einen Abstecher machten wir in Fruita. Hier im Tal hatten sich 1880 Mormonen niedergelassenen und im fruchtbaren Tal Obstfarmen betrieben. Eine dieser Farmen ist heute ein Museum. Der Ort selber ist verlassen. Es ist alles sehr klein und bescheiden. Trotzdem ganz nett gemacht. Wir parkten vor der Gifford Farm, das wie im Jahr 1960 eingerichtet und erhalten ist. Es gibt hier neben den Zimmern, vielen alten Fotos, Gegenstände aus der Zeit der Farmwirtschaft und Bücher über die Pioniere.

Und ein kleines Café und eingelegtes Gemüse und Obst in Gläsern, sowie Früchte-Pies. Aber die Gläser waren zu schwer zum mitnehmen.



Schwarze, rote und weiße Steine in der Prärie

Wieder veränderte sich die Landschaft, plötzlich fuhren wir durch Vulkangestein. Wie schlafende Elefanten sahen die großen grauen Lavaberge aus. Und bewohnt ist dieses Gebiet auch nicht gerade – außer ein paar Farmen, Autowerkstätten und Tankstellen.
Dann verschwanden die Berge oder traten in den Hintergrund und wir fuhren durch Prärie zum Goblin State Park. Hier wehte der Wind fast als Sturm, trotz Sonnenschein. Die Tumbleweeds (Trockene Gräser, die sich zu Kugeln verfangen und über die Straße wehen) flogen wie in einem Western über die Straße.


Im Goblin-State-Park

Kurz Toilette-Pause (übrigens gibt es fast in jedem Park sehr saubere Plumsklos) am Visitor Center vom Goblin State Park, dann fuhren wir in den Park.
Cowboys auf der Suche nach Rindern entdeckten als erste dieses Tal. Ende der 1920er Jahr hat dann Arthur Chaffin auf der Suche nach einer Verbindungsstrecke zwischen Green River und Caineville dieses Tal „wiederentdeckt!

Wie Knubbelige Trolle und Gnome „saßen“ die Figuren aus Sandstein in dem Tal. Geformt durch die Geologische Veränderungen und Wind und Wetter.
Viele Familien mit Kindern waren hier – für die Kinder ein Riesen-Spaß durch die Steine zu laufen und um sie herum zu klettern. Trotzdem sollte man vorsichtig sein und die Steinfiguren möglichst nicht berühren und dabei zerstören.
Wir mussten natürlich ein paar Spaß-Fotos mit uns machen und sind in dem Tal herum gewandert. Es war allerdings so windig und gleichzeitig heiß und sonnig, das wir nicht lange blieben.

Wir haben schnell am Auto (da wehte der Wind am wenigsten) unseren Pfirsich-Pie von der Gifford-Farm gegessen und etwas gepicknickt.


Unser erster Arche im Canyonland

Und dann ging es weiter, im windgepeitschten Auto, auf den Highway Richtung Moab.
Wir fuhren noch in den Canyonland Nationalpark, um einen der bekanntesten Arches zu sehen: Mesa Arch.
Wir schraubten uns den Canyon hoch, durch Prärie und an steil abfallenden Canyonwänden. Dann haben wir schnell geparkt und sind zu Fuss die ca. 20 Minuten Fußweg zum Arche gegangen. Wir hatten auch für den relativ kurzen Weg Wasser mit (tatsächlich hält das nicht jeder für nötig…), den es war wieder sehr warm und wir wußten ja nicht, wie lange wir am Arche bleiben wollten.

Am Arche waren wir natürlich nicht alleine! Wäre ja auch zu schön gewesen. Aber wir hatten Glück und alle die da waren, machten zügig (ohne zu hetzen) ihre Fotos und dann Platz für die nächsten…So geht Rücksicht!


Übernachten in Moab

Danach fuhren wir zum Motel. Diesmal blieben wir für 3 Nächte im Best Western plus in Moab. Wir checkten ein, bezogen unser Zimmer und haben erstmal Wäsche gewaschen. Bei 3 Wochen Urlaub muss das auch mal sein. Dann gab es “kaltes Buffet” auf einem Tablett auf dem Bett mit Käse, Trauben, Tomaten & mehr Gemüse, Brot und Taco Chips… und dabei gucken wir “Forrest Gump”

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32. Tag – Festivals, Coffeeshops und ein Flötenshop auf dem Highway No. 12

Samstag 28.9.
Hotel: Capitol Reef Ressort


Unser Frühstücks-Raum vom Motel, den wir gestern ja gar nicht nutzen, weil wir so früh aufgestanden sind, befand sich im Nebengebäude im ersten Stock der neuen Tankstelle. Hatten wir so auch noch nicht. Es gab Gutscheine vom Motel für das Frühstück. Das Haus bzw. die Tankstelle waren sehr neu, was man beim Frühstück leider auch merkte – die Organisation war noch nicht so eingespielt. Es gab die üblichen Dinge, nicht sehr reichhaltig. Und es fehlt ständig etwas: Zucker, Fett fürs Waffeleisen… Die Küchenhilfe war aber sehr hilfsbereit.

Auf dem „All American Highway No. 12“

Dann ging es weiter auf dem „All American Highway“ No. 12 Richtung Torrey. Von diesen ausgezeichneten Highways die durch einzigartige Landschaften führen, gibt es nicht so viele in den USA.
Wie vom Reiseführer angekündigt, fuhren wir durch atemberaubende Landschaften, weiße und rote Cliffs und Rocks an den Seiten, Canyons, Prärie…
Es gab ein paar Outlooks an denen wir hielten. Um reichlich Fotos zu machen.


Ein Festival in Escalante

In Escalante haben wir am Visitor Center angehalten. Eigentlich wollten wir hier eine kleine Wanderung machen – aber der geplante Weg war länger als gedacht, wie wir von den netten Mitarbeiter erfuhren. Also verwarfen wir es wieder.

Wasser mussten wir auch wieder kaufen. Und so hielten wir im Ort Escalante bei einem Grocery an. Ein kleiner Farmers-Markt war da auch. Und ein Art-Festival. Also kauften wir erst auf dem Farmers Market selbst eingelegte Pfirsiche aus der Gegend – natürlich gab es ein kleines Schwätzchen mit den Verkäufern gratis dazu – , dann gingen wir in dem kleinen, aber mit allem notwendigen ausgestattetem Supermarkt um Wasser (und Gemüse und Obst) einzukaufen und gingen anschließend auf das Festival.


Auf einer abgesperrten Straße gab es verschiedene Stände mit Essen und Kunsthandwerk. Ganz am Ende der Strasse war eine Bühne aufgebaut, auf der verschiedene Leute Musik machten. Links davon, im Community House, gab es eine Ausstellung von unterschiedlichsten Gemälden von Utah – alle gemalt von den Einwohnern aus Escalante. Es gab eine stille Auktion dazu. Und man durfte mit wählen, welches Gemälde den ersten Preis bekommen sollte. Es waren allerdings viele „Bob Ross“-Bilder dabei, aber auch ein paar sehr schöne…


Auf der anderen Seite der Strasse, in der Turnhalle der Schule, hatten noch mehr Leute ihre Produkte ausgestellt: Holzschnitzereien, Keramik, Schmuck, Plaids…

Wir wanderten ziemlich lange durch die Stände, kauften auch was und unterhielten uns mit den Verkäufern. Das Wetter war sonnig und schön, alle Leute waren entspannt – gerne wären wir länger geblieben. Aber es sollte ja noch weiter gehen.


Instagram-Hot-Spot: Kiva-Coffee-House

Dann fuhren wir weiter durch die schöne Landschaft, bis zum Kiva Coffeehouse. Auch mal ein Geheimtipp – aber es gibt ja Instagram…
Trotzdem ist es hier sehr schön. Ein ehemaliges Indianische Rundhaus wurde wieder aufgebaut, möglichst original, wie eine indianische Kiva mit Feuerstelle in der Mitte. Es gibt natürlich guten Café, sehr leckeres Gebäck und Snacks. Dazu eine grandiose Aussicht von den großen Fenstern auf das rote Sandstein-Gebirge. Wir hatten Chicken Salad in Flatbread gewickelt, Bagel mit Schnittlauch, Tomaten und gebratenen Speck, 1 Schoko-Muffin und 1 Schoko-Karamell-Brownie. Alles frisch und sehr lecker! Und alles geteilt für uns 3 reichte es alle mal…
Wegen des doch starken Windes haben wir lieber drinnen gegessen. Und hatten Glück eine schönen Platz am Fenster zu bekommen – nach uns hielten einige Busse und größere Touristen-Gruppen hier an.


Fahrt durch eine Märchen-Landschaft

Weiter ging es auf der Straße, die sich die Berge rauf und runter schlängelte, rechts und links weiße, braune dunkle Felsformationen, Prärie mit Büschen, gelben Ginster, dazwischen Gestrüpp und niedrigen Bäumen – einfach Landschaft zum sattsehen!
Irgendwann kamen wir in die Wälder des Dixi Nationalparks: Laubwälder, Mischwald, Birkenwäldchen – einige hatten bereits herbstliche gelb und orangene Blätter. Dazwischen Flächen, die als „Open Range“ ausgeschrieben waren: hier laufen die Kühe auch mal über die Straße, weil es keine Zäune gibt.
Das alles bei wolkigen-sonnigen Wetter mit einer sehr steifen Brise!


Indianisches Flötenspiel und Cowboy-Hüte

Direkt am Ortseingang von Torrey gab es dann: ein Flöten-Shop! Wie passend für uns „Flötenmädels“! (Tina und ich haben in jungen Jahren in einer Flötengruppe gespielt, die im Dorf nur „Flötenmädels“ hieß)
Wir haben hier natürlich angehalten und sind in den „Flute Shop“ reingegangen – es gab außer vielen handgeschnitzten indianische Flöten in jeder Ausführung und Größe, auch andere Dinge. Sowohl indianische, als auch einfach Nippes und Souvenirs, z. B. Cowboy-Hüte! Hier habe ich dann tatsächlich einen Cowboy-Hut gekauft!


Bei Sonnenuntergang im Pool

Dann fuhren wir zu unserem Hotel Ressort und bezogen unser Zimmer im Capitol Reef Resort. Hier könnte man auch in Planwagen oder Tippis wohnen. Für nur eine Nacht, reichte uns aber unser Zimmer.

Wir haben eine kleine Rundtour auf dem Gelände gemacht und uns alles angesehen. Und danach sind Kerstin und ich sind erstmal schwimmen gegangen. Vom Pool aus hatte man einen wundervollen Blick auf die Cliffs, die gerade rot vom Sonnenuntergang leuchteten.

Am Abend gingen wir gegenüber im Steakhouse „Rim Rock Restaurant“ etwas essen. Es gab „Western Cuisine“ mit herrlichen Steaks und dazu Wein.Zurück über die Strasse zu unserem Hotel gingen wir unter einem leuchtendem Sternenhimmel … und haben dann noch, in einem Tippi vor unserem Hotel, einen Schatten-Indianer-Tanz getanzt….

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31. Tag – From Sunrise to Sundown


Freitag 27.9.
Hotel: in Tropic das Bryce Pioneer Village Hotel


Um 5:00 Uhr klingelte der Wecker… wir wollten bei Sonnenaufgang am Bryce Canyon stehen. Wir zogen uns schnell etwas Warmes an und tranken nur einen Kaffee/Tee im stehen. Als wir raus zum Auto gingen war es ganz schön frisch: nur 7 Grad und auf den Straßen sah man etwas Eis auf den Pfützen.


Zum Sonnenaufgang am Canyon

Wir kamen rechtzeitig im Park an, parkten und suchten uns ein Plätzchen um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Wir waren nicht die ersten Besucher am Sunset Point. Man kann den Sonnenaufgang übrigens gleich gut am Sunrise- und Sunset-Point sehen – die sind zu Fuß nämlich gar nicht so weit entfernt. In vielen Reiseführern wird etwas anderes behauptet.

Man sah die Sonne aufgehen und nachdem die ersten Strahlen die roten und weißen Hoodoos (Gesteinsformationen) trafen, veränderten sich die Farben, man sah wie sich die Sonne nach oben schob und alles immer bunter wurde. Natürlich haben wir reichlich fotografiert. Aber alle Besucher waren angenehm ruhig, jeder ließ die anderen an das Gelände vor, zum Fotos machen, es war eine sehr schöne ruhige Stimmung.


Nachdem die Sonne aufgegangen war, sind wir in die Bryce Canyon Lodge gefahren und haben uns einen Tee in der Lobby des schicken Hotels gegönnt. Auch um wieder warm zu werden. Und wir haben gleich das gute WLan ausgenutzt – bei unserem Hotel waren die Signal-Balken etwas dünn…

Dann sind wir mit dem Auto zur Natural Bridge und zum Farview Point gefahren. Diese beiden Punkte hatten wir gestern wegen des Regens nicht mehr geschafft..

Anschließend haben wir an der Lodge geparkt (die anderen Parkplätze waren schon voll), denn nun wollten wir wandern…


Wanderung in den Bryce Canyon

Wir gingen zum Sunrise Point, denn hier startet der „Queens Garden Trail“. Es wurde immer wärmer und mehr Leute waren auch unterwegs. Die ganz dicken Jacken hatten wir schon im Auto gelassen. Der Weg war ziemlich breit und nur manchmal an den Seiten steil. Gut war, das die Wege sehr eben waren. Wir kamen langsam voran – zu viele Fotomotive lagen auf dem Weg. Und es waren auch viele Besucher auf diesem Weg.
Als wir unten im Canyon ankamen, sahen wir vermehrt die Bäume bzw. liefen durch den Wald. Einige der Sandstein-Cliffs ragten an den Seiten hoch, man fühlte sich wie in einer Kathedrale!
Wer runter geht, muss auch wieder hoch… wir gingen weiter zum Sunset Point, wohlwissend das der sehr steil am Ende wird. Aber wir wollten nicht den gleichen Weg zurück gehen.

Langsam und in Schlangenlinien führte der Anstieg zwischen den Felsenwänden. Gegen Ende wurde der Weg immer schmaler und an den Seiten fiel es steil ab. Da war ich ganz froh, das wir den Weg hochgingen. Mit steilen Abhängen hab ich es nicht so… Und nach oben zu sehen und nicht runter hilft, wenn man steile Abhänge erwandert.
Nach etwa 3 Stunden/ 5 km (runter und hoch) waren wir wieder oben am Canyon-Rand.


Pause in der Bryce Canyon Lodge

Und sind erstmal zur Bryce Canoyn Lodge gegangen um etwas zu essen… Die Bryce Canyon Lodge wurde 1924 und 1925 mit lokalen Materialien gebaut. Die vom Architekten Gilbert Stanley Underwood entworfene Lodge ist ein hervorragendes Beispiel für das rustikale Design des National Park Service.

Wir haben hier erstmal ein spätes Mittag gegessen und nochmal das gute Wlan in der Lobby genutzt. Das Essen war sehr reichhaltig, viele Familien saßen hier an den Tischen. Für Tina gab es ein Bier – das sie sich nach der Wanderung verdient hatte – ich fuhr später zurück zum Hotel (eiserne Regel bei uns in den USA – keiner fährt, der Alkohol getrunken hat)

Mittlerweile war es später Nachmittag und weil wir heute so früh losgefahren sind, beschlossen wir zurück zum Hotel zu fahren. Nach dem wir uns etwas ausgeruht hatten und den Giftshop im Hotel angesteuert haben, ging es am Abend wieder ins „Showdown“. Heute spielte ein Lady Gitarre und sang dazu. Das Essen und die Stimmung waren wieder sehr nett. Aber irgendwann ging es ins Bett.

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30. Tag – Im Farbwunder Bryce Canyon


Donnerstag 26.9.
Hotel: in Tropic das Bryce Pioneer Village Hotel


Dank der Zeitverschiebung von Arizona nach Utah (wieder 1 Std. geklaut) haben wir heute bis um 7:00 Uhr geschlafen 😉. Für uns ganz schön lange. Wir gehören nämlich zu den Urlaubern, die auf Roadtrips mit gestelltem Wecker aufstehen. Damit wir Zeit am Morgen haben und trotzdem rechtzeitig losfahren können. Ausschlafen können wir zuhause…

Frühstück und Auto packen läuft fast schon automatisch – jeder weiß wo die Taschen stehen müssen.
Dann ging es Richtung Bryce Canyon auf der Scenic Route.

Erster Stop: Family Dollar. Unser Auto hat nämlich ein so altes Navi/Media-Gerät, das es das USB unserer Handys nicht erkennt – ergo: keine Musik von unseren Playlisten. Bei Family Dollar gibt’s irgendwie alles – auch eine kleine Speaker mit USB-Kabel für 5,-$.
Nächster Stop: in einer Deutschen Bäckerei! Darüber hatten wir kurz bevor wir losfuhren noch gelesen und zum Glück haben wir sie auch gleich gesehen und konnten dort parken. Es gab Franzbrötchen, Donauwellen und Krusten-Brot! Also haben wir 1 frisches Brot gekauft. Leider gab es keine Brotschneidemaschine, aber wir durften das Brot selber mit einem Brotmesser in in Scheiben schneiden… Mit unseren Taschenmessern wollten wir es nicht unbedingt machen.


Shoppen in „the middle of Nowhere“

Der dritte Stop war dann in dem kleinen Ort Hatch. Den Tipp hatten wir am Vortag über Facebook von einem Bekannten bekommen – er hat dort Verwandte. Also hielten wir an. Es gab nur wenig Häuser, ein Café und einen tollen Antikladen „Mugwumps“. Wir haben erstmal einen Icetea getrunken und etwas gegessen. Dann sind wir über die Strasse in den Antikladen gegangen.
Es gab hier soviel zu sehen und auch zu kaufen. Aber die geringe Kofferkapazität hielt uns dann doch ab.


Der Weg ist das Ziel: auf dem Weg zum Bryce Canyon

Dann ging es auf dem Scenic Byway 12 in den Bryce Canyon. Die roten Felsen leuchtete uns schon entgegen. Man fuhr praktisch wie durch ein Museum mit rechts und links Natur-Gemälden!
Im Bryce Canyon fuhren wir nach dem Eingang mit dem Auto (man hätte auch ein Shuttlebus nehmen können) bis zum höchsten Punkt Rainbow Point durch. Parken war etwas schwierig – es war sehr voll. Aber wir fanden einen Platz. Dann haben wir das erste mal auch die roten Sandsteine, die wie umgedrehte Tropfsteine hinauf ragen, gesehen. Ein überwältigender Anblick. Was aus Erdaufschiebungen, Wind- und Wettererosionen entstehen kann…

Info: Der Canyon besticht durch seine farbigen Felspyramiden, der sogenannten Hoodoos an der Abbruchkante des Paunsaugunt-Plateaus. Der Bryce-Canyon-Nationalpark befindet sich in einer Höhe von 2400 bis 2700 Metern und liegt damit wesentlich höher als der nahegelegene Zion-Nationalpark und der Grand-Canyon-Nationalpark.
Der Park wurde um 1850 von Weißen besiedelt und erhielt seinen Namen von Ebenezer Bryce, der sich um 1875 hier niederließ. Er soll hier eine Kuh verloren haben und als er sie suchte, den Satz gesagt haben: „a hell of a place to lose a cow“. Indianer ließen sich hier nur vereinzelt nieder, sie haben hier zwar gejagt, aber keine Siedlungen gebaut. Die Hoodoos nennen sie Anka-ku-wass-a-wits, rot angemalte Gesichter. Der Nationalpark wurde 1924 zum National Monument und 1928 zum National Park erklärt. Heute besuchen deutlich über eine Million Besucher jährlich den Park.

Picknick auf dem höchsten Punkt

Wir haben uns nach der ersten Aussicht, einen Picknick-Platz gesucht und unsere Picknicksachen ausgepackt. Und natürlich unser gutes frisches Brot vom Bäcker. Dazu gab´s wie immer Käse, Tomaten, Gurken…
Nach dem Picknick sind wir die Haupt-Parkstrasse wieder runtergefahren und haben dabei verschiedene Aussichtspunkte angefahren. Überall neue Eindrücke und Ansichten!

An der Natur Bridge fing es an zu regnen. Wir warteten etwas im Auto, aber es hörte nicht auf. Also fuhren wir weiter runter und da regnete es nicht mehr. Also haben wir am Sunset Point das Amphitheater angesehen. Und sind auf dem Canyonrand bis zum Sunrise Point gegangen. In der Ferne konnte man ein Gewitter über den Bergen sehen. Als es auch bei uns immer dunkler wurde, ging’s ins Auto zurück und wir fuhren ein Ort weiter nach Tropic um unser Motel zu beziehen.


Showdown im Pioneer Village

Auf dem Weg zu unserem Hotel, das wir zwei Orte weiter gebucht hatten, fing es an zu regnen und zu Gewittern – gut abgepasst. Im Motel mussten wir unser Gepäck im Regen in das Zimmer bringen. Die Zimmer waren sehr einfach. Aber durchaus in Ordnung. Durch die Nähe zum Bryce Canyon waren alle Hotels in der Nähe nicht billig.

Dann ging es gleich ins anliegende Restaurant „Showdown„ . Man hätte auch den Pool nutzen oder am großen Feuerplatz herum sitzen können. Hier auf der Motelanlage gibt es einiges zum Zeitvertreib. Aber das Wetter spielte, wie gesagt, nicht mit und so blieben wir lieber in dem „Saloon“ und sahen dem singenden Cowboy auf der kleinen Bühne zu.
Es gab Bier und Wein aus Utah und dazu natürlich Burger und Pommes… Mittlerweile hat es auch aufgehört zu regnen. Das war ganz gut, weil der Plan für morgen vorsah, das wir zum Sonnenaufgang auf dem Sunrise Point sitzen.

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29. Tag – Bisons, Navajo Bridge, Horseshoe Bend und ein perfektes Dinner

Mittwoch 25.9.
Hotel: Best Western Red Hill in Kanab


Wir müssen uns heute von unserer Cabin verabschieden – schade! Aber erstmal haben wir wieder schön am Tisch gefrühstückt und dazu den (Gas)Kamin angemacht.
Dann sind wir nochmal an den Canyonrand gegangen und haben Fotos von den kleinen Streifenhörnchen gemacht.

Unsere Wildlife-Sichtung: Bisons

Nun hieß es wieder: Wagen beladen und losfahren. Ein paar Meter sind wir gekommen und Kerstin fand endlich ein Verkehrs-Schild “Bison Crossing” zum fotografieren.

Und eine Kurve weiter sahen wir tatsächlich Bisons! Sie grasten nur ein paar Meter von der Straße entfernt von uns. Wir konnten zum Glück anhalten und aussteigen (Autotüren blieben auf, um evtl. schnell reinzuhüpfen) um zu fotografieren. Dafür wurde das Teleobjektiv erfunden!
Es hielten noch ein paar Autos, aber weil es noch recht früh war, waren wir ziemlich alleine – so schön die Tiere in freier Natur zu sehen. Der Bulle beobachtete uns auch die ganze Zeit und hielt Abstand!


Dann fuhren wir weiter. Und sahen einen Coyoten im hohen Gras. Da war leider keine Möglichkeit für Fotos. Die Mule Deers, die wir am Waldrand sahen, waren zu weit weg.
Wir tankten am Jacobs Lake. Hier gab es auch ein Motel und sehr großen Giftshop mit vielen schönem Indianer Schmuck und Handwerk.


Zwei Brücken – ein Aussicht

Dann fuhren wir die Scenic Route Highway 89 Richtung Navajo Bridge.
Die liegt im Indianer Reservat und gibt es zweimal. Über die Alte Brücke kann man zu Fuß gehen und über die Neue fahren. Die erste Brücke wurde 1929 gebaut und war damals eine große Sensation. Denn sie verbannt Arizona und Utah, ohne das man lange Umwege fahren musste. So konnte man den Colorado zu Fuß oder mit dem Auto überqueren, den im Umkreis von über 900 Meilen war das nicht möglich. Sie war zu dem Zeitpunkt die höchste Stahlbrücke der Welt. Irgendwann reichte sie aber nicht mehr für den Verkehr und man baute einfach gleich daneben eine zweite Brücke. Und die sieht genauso aus, wie die erste Brücke.

Über die alte Brücke kann man jetzt zu Fuß gehen und hat einen tollen Blick auf den Colorado-River. Am Anfang der Brücke kann man bei einem Visitor Center parken, es gibt auch schattige Picknick-Plätze. Wir gingen trotz der Hitze einmal über die Brücke.
Und unter der Auto-Brücke hatten sich im Schatten zwei Kondor aufgehalten. Unsere nächste Wildlife-Sichtung.

Der Kalifornische Kondor, nach dem Andenkondor der zweitgrößte Vogel dieser Art, erreicht eine Flügelspannweite von bis zu drei Metern und ein Gewicht von bis zu 14 Kilogramm. 1996 wurden in Arizona 6 Vögel ausgewildert. Inzwischen gibt es über 400 Vögel im amerikanischen Westen.


Ein Instagram-Foto vom Horseshoe-Bend

Dann ging es um die Vermillion-Cliffs herum Richtung Page. Die Gegend ist sehr karg, viel Prärie, wenig zu sehen. Und doch hat es seinen Reiz hier längs zu fahren.
Kurz vor Page erreichten wir den Horseshoe Bend – eine Flußbiegung des Colorados der wie ein Hufeisen geformt ist.

Das war mal ein Geheimtipp. Dank Instagram nicht mehr… jetzt kostet es 10,- $ pro Auto Eintritt (Wir sind immer noch im Indianer-Land) und es gibt riesige Parkplätze, mit reichlich Reisebussen. Den Weg dahin muss man aber immer noch alleine, bzw. mit vielen Touristen laufen…
…eine 3/4 Meile ohne Schatten im Sand. Es waren übrigens 30 Grad!

Wir haben es trotzdem gemacht. Mit Regenschirm, gegen die Sonne und Wasserflaschen ausgestattet ging es den sandigen Weg, mit vielen anderen Touristen, zum Rand des Colorados. Und nun können wir dieses Bild von der Löffelliste streichen. Und es hat sich gelohnt – der Anblick ist schon toll.
Früher gab es wohl auch keinen Zaun hier, jetzt kann man zumindest auf einigen Metern einen sicheren Blick, über den Zaun, werfen. Es gab aber immer noch genug Insta-Grammer, die auf den nahegelegenen Felsen rumturnten, um ein einzigartiges Foto zu bekommen.
Wieder am Auto angekommen, waren wir fertig. Der Weg alleine war nicht das Problem – aber die Hitze. Ich fuhr dann die endlosen langen Straßen mit nichts als Wüste (wenn auch oft mit Steinen, Rocks, Bergen) bis nach Kanab.


Überraschungs-Dinner in Kanab

In Kanab hatten wir ein schönes Best Western-Motel. Und uns erstmal mit Social Media beschäftigt, ausgeruht und ich war nochmal kurz im Pool. Am Abend sind wir dann zu Fuß zum Restaurant Sego gegangen. Das ist in einem schicken Hotel hier im Ort (der sehr nett ist, wenn auch mit vielen Motels).
Bei Sonnenuntergang gingen wir vorbei an klassischen und ausgefallen Motels und Antikgeschäften. Das Restaurant war gut besucht, wir bekamen trotzdem einen Platz.

Und wir haben sehr sehr gut gegessen – alles zum teilen: Chicken Wings in Asia Sauce, Fried Noodles mit Krebsfleisch, eine Käse-Schinkenplatte mit Produkten aus Utah z.B. Käse, Honig, Feigen in Rum-Butter und Himbeerkompott, es gab Corn-Fritters mit Jalapeño-Aioli und zum Dessert Apple Cake mit Äpfeln aus Utah. Dazu gab es Wein und Whiskey zum Dessert. Dann ging es im Dunkeln zurück in unser Hotel und ins Bett.

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27. Tag – Auf dem Weg zum Grand Canyon

Montag 23.9.
Hotel: Cabin in der Grand Canyon Lodge


Natürlich waren wir heute wieder früh wach und haben noch vor dem Frühstück den Wagen gepackt.
Zum Frühstück in der Hotel Lounge haben wir dann unsere gekauften Souvenir-Becher und mitgebrachten Camping-Teller mitgenommen – zwecks Müll-Vermeidung. Wenigstens ein bisschen.


Dann fuhren wir sicherheitshalber noch kurz tanken und haben bei der Gelegenheit nochmal Brot kaufen. Wir picknicken hier öfter mal…

Auf der Senic Route zum Grand Canyon

Wir fuhren wieder in den Zion Nationalpark um dort auf der Scenic-Route Richtung Kanab zu fahren. Mit ein paar Fotostops bei schönsten Wetter…
Hinter dem Park verändert sich die Landschaft schlagartig: Flache Prärie mit Büschen, im Hintergrund immer noch die Ausläufer der Canyon-Cliffs.

Nach Kanab kam irgendwann die Abzweigung zum Grand Canyon, North Rim. Jetzt fuhren wir praktisch auf dem Hochplateau vom Canyon. Große Weideflächen mit Gräsern, Misch-Wälder mit leuchtenden Birken, die sich bereits herbstlich gelb verfärbten. Bob Ross muss hier gewesen sein …


Am Rand vom North Rim, Grand Canyon

Dann ging es an den Canyon-Rand vom Grand Canyon: erster Overlook war Point Imperial. Der mit 2653m Höhe höchsten Aussichtspunkt des North Rims. Wie immer ist der der erste Ausblick überwältigend – ohne Worte! Wir haben den Wagen abgestellt und sind hier am Rand mit ein paar wenigen Touristen längs gegangen. Und haben Fotos gemacht. Auch wenn das Wetter hier etwas bewölkt war.


An den Picknick-Tischen die hier standen, saßen bereits andere Leute und haben gepicknickt. Und auch wir haben erstmal unser Brot und Käse ausgepackt. Und wurden dabei scharf von einem riesigen Raben beobachtet. Die gibt es hier reichlich und sie sind wirklich groß!

Hier in Arizona bekamen wir auch unsere geklaute Stunde wieder.

Info zum South Rim: Anders als am South Rim ist der ausgebaute Besucherbereich ist nicht so groß wie im Süden und trotzdem nicht weniger beeindruckend. Unmittelbar von der Kante in den Canyon zu sehen, vermittelt einem das Gefühl fast im Canyon zu stehen. Ganz anders als im Süden scheint man ihm ganz nah zu sein. Der Nordrand des Canyons ist hier 300m höher als der South Rim und die Luft ist in der Regel zwar diesig aber absolut sauber.


Dann fuhren wir zum nächsten Overlook: Walhalla. Hier blieben wir nicht so lange, eine Ladung Touri-Busse kam gerade an und vorbei war es mit der Ruhe. Also weiter zum Cape Royal. Es wurde immer dunkler und kälter – und weiter hinten grummelte bereits ein Gewitter.

Gewitter am Cape Royal

Als wir am den äußeren Aussichtspunkt ankamen, konnte man den Regen in der Ferne über dem Canyon schon sehen. Wir sind an dem grandiosen Cliff mit einem Loch in der Mitte (über das der Aussichtspunkt lag) gegangen: Angels Window. Man hatte einen Blick von allen Seiten auf die Schlucht mit ihren Gesteinsschichten… und von weit her kamen die Regenwolken zu uns gezogen. Und den Donner hörte man auch deutlich.
Als es dann immer doller regnete, gingen wir zum Auto zurück, um zur Grand Canyon Lodge zu fahren. Der Weg dahin ging durch Wälder, teilweise am Canyon Rand längs. Und einmal lief uns ein Deer fast vors Auto… aber zum Glück konnten wir bremsen. Ja, man sollte hier nicht so schnell fahren!



Ein Highlight: die Grand Canyon Lodge

An der Grand Canyon Lodge angekommen wollten wir erstmal einchecken – was dauerte. Und dauerte… Bis uns die nette Dame an der Rezeption sagte, das sie unsere Buchung (über Reisebüro bei Neckermann gebucht) nicht finden konnte ! Oje – wir waren auch Opfer der Insolvenz von Thomas Cook geworden. Netterweise fand sich aber noch eine Cabin für 2 Nächte und wir konnten einziehen, mussten halt nochmal bezahlen. Dies war unsere einzige Buchung, neben den Flügen aus Hamburg, die wir im Reisebüro gemacht hatten (und später bekamen wir ein Teil des Geldes wieder).
Die Mail vom Reisebüro hat uns nicht mehr rechtzeitig erreicht, weil es am ganzen North Rim nahezu kein WLAN oder Telefonnetz gibt.
Aber vielleicht war das ganz gut so, so haben wir den Tag über einfach nur genossen und das „Drama“ dann schnell mit einem Wein/ Bier auf unserer Veranda und unter „was sind schon Zahlen“ abgehakt.


Wir bezogen unsere Cabin, die man schon 1 Jahr im Voraus buchen muss, ohne Wlan oder TV, aber mit Gaskamin und Heizung. Es gab einen Tisch und Schreibtisch, 2 Betten, einen kleinen „Extra-„-Raum für Garderobe und Kühlschrank. Eis konnte man sich ganz am Anfang vom Gelände beim Visitor-Center holen.


Der erste Abend in der Lodge

Wir nahmen, wie gesagt, erstmal einen Wein auf der Veranda. Einen Blick auf den Canyon hatten wir zwar nicht, aber auf die anderen Cabins, an denen immer mal wieder andere Bewohner der Lodge vorbeikamen. Dann gingen wir, auf dem Gelände längs, zum Vistor-Center, das leider zumachte und in den den Gilftshop, wir guckten uns den Deli und die Bar an und sind dann zu unserer Reservierung in das Restaurant der Lodge gegangen.
Leider war es schon so dunkelnd das wir nicht wirklich etwas vom Ausblick aus dem Restaurant mit seinen großen Fenstern hatten. Aber es war trotzdem schön in diesem alten klassischen Restaurant zu sitzen. Es gab Burger für Kerstin und für Tina und mich Vension Meatloaf with Mashed Potatoes. Dazu Rotwein. Das Essen war genau richtig – und das Beste: man konnte Halbe Portionen bestellen (viele Rentner hier!). Die war natürlich immer noch so viel, das wir sie auch nicht geschafft haben. Zum Dessert dann 1 Stück Schokobrownie und Sambucca mit Kaffeebohnen! Danach fielen wir ins Bett!

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25. Tag – Unser erster Canyon: Zion Canyon

Samstag 21.9.
Hotel: Quality Inn Springdale at Zion Park


Wir sind heute morgen alle sehr früh wach geworden. Um 5 Uhr sind wir dann so langsam in die Gänge gekommen: Social Media checken, ich habe den ersten Tee/Kaffee zubereiten, den wir dann im Bett getrunken haben und wir sind einfach angekommen und wach geworden.
Heute heißt es für uns: der erste Tag unseres Roadtrip durch den Westen, also Auto packen, einkaufen gehen und ab nach Utah.

Das erste mal unseren Wagen packen…

Alles für die Tour gibt’s bei Walmart

Auf so einem Roadtrip nehmen wir immer Kühltaschen mit, dazu kaufen wir Käse, Wein, Cräcker ein, feste Plastikteller hatten wir diesmal mitgebracht. Damit wir alles auf einmal bekommen, sind wir zu einem Walmart gefahren. Hier haben wir uns mit allem ausgestattet, was man auf so einer Tour braucht. Und noch ein bisschen mehr, denn ich brauchte noch eine dicke Jacke. Das hatte ich vor der Reise auch so einkalkuliert, den im ersten Teil meiner Reise (Ostküste und Südstaaten) brauchte ich nicht wirklich eine dicke Jacke und wollte sie deshalb nicht die ganze Zeit mitschleppen. Ich fand eine große Kinder-Stepjacke, die passte… Und meine Reisetasche ging in Las Vegas kaputt, der Griff ließ sich nicht mehr reinschieben. Bei Walmart wird man auch für solche Dinge fündig – ab jetzt hatte ich eine 25,- $ blaue Reisetasche. Ausserdem ist es immer spannend, was man so in den Regalen in den USA findet…

Veganes Frühstück in Las Vegas

Anschließend fuhren wir Frühstücken im „Vegenation“ – einem Veganem Restaurant hier in Las Vegas. Es sollte mal etwas anders sein. Die Einrichtung war natürlich sehr hipp – so im Industriell-Style. Wir hatten gefülltes French Toast mit Früchten, Crêpe mit Pfirsich und Waffeln mit „Chicken „ … und es war alles sehr lecker und reichhaltig. Nur beim Kaffee fehlt mir echte Kuhmilch – da komm ich mit Pllanzenmilch nicht so klar.


Erster Park: Zion National Park

Wir fuhren zügig aus Las Vegas raus, denn es ging weiter Richtung Utah… erst fuhren wir durch Wüste, dann ging es langsam Bergauf und die Landschaft veränderte sich. Es tauchten Berge mit rotem Stein auf, wir fuhren durch kleine Canyons. Eine Pause machten wir noch in einem Visitor Center, dann ging es weiter.

Gegen 15:30 Uhr waren wir in Springdale, dem Ort vor dem Nationalpark und fuhren gleich weiter in den Park. Wir kauften den Anuall-Pass, der für alle Nationalparks in den USA für 1 Jahr gilt. Und parkten gleich am Anfang des Parks. Es waren sehr sehr viele Wanderer und Spaziergänger unterwegs, den es war Wochenende und das Wetter war sonnig und ideal zum Wandern.

Info: Der Zion Canyon ist der größte und meistbesuchte Canyon im Park. Der Virgin River hat hier eine spektakuläre klammartige Schlucht geformt. Die Canyonwände erheben sich dabei unglaubliche 600-900 Meter vom Boden des Canyons in die Höhe. Anders als bei den meisten Canyons schaut man in diesen nicht hinein, sondern man befindet sich mitten im Canyon und blickt von dort aus in die den blauen Himmel.

Wir sind einen kleinen Trail am unteren Canyon längs gegangen. Der war sogar geteert und einige Radfahrer waren hier unterwegs. So war es eher ein ausführlicher Spaziergang, als eine Wanderung. Fast am Ende des Trails sind wir in den Shuttlebus gestiegen und zum Eingang zurück gefahren.


Wir waren noch im Visitor Center um uns für unsere möglichen Wanderung morgen zu informieren. Den da wollen wir dann weiter in den Park hineinfahren.
Für uns ging es erstmal zurück zum Hotel, das wir schon gebucht hatten. Hier sind Hotels auch schnell ausgebucht, deshalb haben wir bei dieser Tour viel vorgebucht. Wir bezogen unser Zimmer und richteten uns ein. Es gab dann Gemüse und Brot auf dem Zimmer, ich musste Wäsche waschen und wir mussten erstmal alles Sortieren. So an den ersten Tagen eines Roadtrips braucht man immer etwas um sich „einzugrooven“ bis alles seinen Platz hat.
Und Morgen früh soll es vor Sonnenaufgang los gehen…

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26. Tag – Wander-Tag im Zion-National-Park

Sonntag 22.9.
Hotel: Quality Inn Springdale at Zion Park

Wir sind sehr früh heute wach geworden – aber das war ganz gut so, wie sich später herausstellte. Wir haben uns in Ruhe für‘s wandern fertig gemacht und nebenbei im Zimmer gefrühstückt. Denn im Hotel hätte es Frühstück erst um 7 Uhr gegeben.

Bevor die Sonne aufgeht…

Um 6:40 Uhr sind wir ins Auto gestiegen und zum Zion Park gefahren. Es war noch dunkel und ziemlich frische 12 Grad. Wie gut, das ich gestern die Stepjacke gekauft hatte.
Im Park angekommen haben wir das Auto abgestellt und den Shuttlebus genommen, die fahren ab 6:00 Uhr. Wir hatten Berichte aus dem Internet gelesen, das auch die ersten Busse oft sehr voll sind und lange Schlangen davor – aber da hatten wir Glück und konnten in den nächsten der kam auch einsteigen. Und dabei die Sonne an den gegenüberliegenden Bergspitzen aufgehen sehen – so schön!


Erste Wanderung zum „Lower Emerald Pool“

Beim Stop “The Grotto” sind wir ausgestiegen und sind nochmal auf Klo gegangen (überall im Park gab es saubere „Natur“-Plumsklos, mit normaler Kloschüssel, die immer sehr ordentlich waren). Als der erste Schwung Wanderer, die mit uns ausstiegen, weg war, sind wir über die Strasse zu unserm Ausgangspunkt gegangen.
Eigentlich wollten wir auf den West Rim Trail, gingen aber versehentlich links rum auf den Kayenta Trail zu den Emerald Pool (die Upper Pools waren wegen Steinschlag nicht zugänglich).
Der Weg, ein fester Sandweg, ging am Berg erst etwas hinauf, dann eher waagerecht am Berg entlang. Man musste schon gucken, wo man hintritt und auch die Seiten gingen teilweise steil nach unten. War aber auch für „Nicht“-Wanderer gut zu schaffen. Wir hatten von unserem „Zwiebellook“ alles an was ging – es war frisch in den Bergen so früh morgens und ohne Sonne…

Alle 10 Minuten hielten wir an, um zu fotografieren. Durch den Sonnenaufgang gab es immer neue Lichtreflexe auf den Bergen. Plötzlich sagte Tina – wir gingen in einer Kurve – das ich nicht weiter gehen sollte – da kamen uns um die Kurve 3 Mule Deer (eine Art Hirsch mit großen Ohren) entgegen! Sie guckten uns etwas überrascht an, dann gingen sie langsam in die Bäume und um uns herum! Wildlife-Sichtung vom feinsten!



Wir gingen bis zum mittleren „Emerald Pool“ haben dort eine kleine Pause gemacht und unser mitgebrachtes Obst gegessen. Da weitere Wege von dort gesperrt waren, mussten wir den gleichen Weg zurück nehmen. Es wurde immer wärmer, vereinzelt kamen uns Leute entgegen. Sonst war es ruhig.
Die zweite Wildlife-Sichtung war dann für uns nicht so schön – mitten auf dem Weg kam mir eine MEGA RIESEN SPINNE entgegen – Tina und ich sind erstmal vor Schreck 3 Schritte zurück gewichen. Kerstin traute sich näher ran! Es handelte sich tatsächlich um eine Tarantel, die hier leben. Und sehr selten sichtbar werden, da sie lieber im Dunklen unter den Steinen leben.


Angels Landing: ein Versuch

Zurück am Bus-Stop fotografierten wir die nächste Wildlife-Sichtung: wilde Truthähne die hier überall rumlaufen.
Dann starteten wir den Trail den wir ursprünglich laufen wollten … um nach 30 Minuten wieder umzudrehen. Den 1. waren mittlerweile so viele Leute unterwegs, das es auf dem Trail zuging wie auf dem Bahnhof und 2. konnten wir aus der Ferne sehen, wie steil der Weg noch wird bzw. wie schmal und hoch der Weg ist. Nix für mich! Als uns dann noch einer entgegen kam und sagte: Angels Landing sollte man in Traffic Jam Landing umbenennen – kehren wir um.


Die 2. Wanderung und Pause in der Zion Lodge

Also stiegen wir in den Bus und fuhren zur Lodge. Hier sind ein Restaurant, Giftshop und die Cabins, in denen man im Park wohnen kann. Ein bisschen wollten wir noch wandern und gingen den Emerald Pool Trail von der anderen Seiten längs. Mittlerweile was es sehr sonnig und warm

Ich sage nur: Busladungen an Menschen die den gleichen Weg gehen wollten. Italienisch, Französisch, japanisch, deutsch … jede Sprache war dabei. Der Weg war für uns Fototechnisch nicht so spannend. Wir sind ihn trotzdem bis zum Ende gegangen und konnten Fotos vom kleinen Wasserfall am Ende des Weges machen. Aber wir waren im Nachhinein froh, das wir am frühen Morgen so alleine unterwegs waren.

Wir sind dann zurück zur Lodge gegangen und waren im Giftshop und haben im Schaukelstuhl in der Sonne gesessen und Eis gegessen und einfach den schönen Park genossen.

Im Museum

Unser nächster Stop war das Zion Park Museum – wo wir als erstes feststellen, das die Spinne, die wir gesehen hatten, tatsächlich eine Tarantel war!
Das Museum ist nicht groß, hat ein paar Schaukästen zu den Ureinwohnern die hier lebten, zu den Park Rangers, die hier arbeiten, der Geschichte des Parks und der Natur. Außerdem gibt’s einen 20-minütigen Film über den Zion Nationalpark. Schön gemacht, aber nichts besonderes.

Unser Abend in Springdale

Wir fuhren mit dem Bus zum Parkplatz und gingen noch kurz in den Giftshop. Dann fuhren wir zurück zum Hotel. Dort haben wir uns etwas ausgeruht, den wir waren ja früh morgens aufgestanden. Später sind wir dann zu Fuß nach Springdale rein gegangen.

Ein netter kleiner Ort, mit ein paar Shops, z.B. Rock-Shops, in denen man seltene Steine kaufen kann, Giftshops, Outdoor-Geschäften…

Bei Oscar’s, einem Dinner in einer Seitenstrasse, haben wir zu Abend gegessen. Wir konnten draussen sitzen und haben uns Rippchen geteilt – sehr lecker, aber viel zuviel (die Portion sollte für 1 Person sein!). Dazu gab es Wein und Cocktails. Dann waren wir geschafft und fuhren mit dem kostenlosen Shuttlebus, der an der Hauptstrasse längs fährt, zurück zum Hotel.

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Teil 3. Western-Tour

Im dritten Teil ging es in den Westen der USA. Von Charlotte, North Carolina flog ich über Phönix nach Las Vegas. Mit sehr knapper Umsteigezeit in Phönix, was aber gut klappte. Ich war bereits 1 Tag früher da, als der Rest unserer Reise-Crew. Ja, auf diesem Teil des Trips „tauschte“ ich die Reisebegleitung – Tina und Kerstin kamen aus Hamburg bzw. Berlin mit dazu. So musste ich eine Nacht alleine im Hotel verbringen. Damit ich nicht soviel mit den Koffern rumfahren muss, habe ich mich gleich in das Hotel einquartiert, in dem wir alle am nächsten Tag bleiben wollten.
Wir wollten von Las Vegas aus den „Grand Circle“ fahren. Tina hatte die Route ausgearbeitet. Um 1920 hatte die Railway für eine ähnliche Bus-Rundtour Werbung mit den Namen „Grand Circle“ gemacht. Die Touren gibt es nicht mehr, der Name und ähnliche Routen, durch ein paar der schönsten Nationalparks, wie den Zion-, Grand- und Bryce Canyon, der USA, blieb bestehen.

In der zweiten Hälfte unser Tour wichen wir dann etwas ab vom ursprünglichen „Grand Circle“ – denn wir wollten nochmal ein Stück Route 66 fahren – wir fuhren also vom Monument Valley an dem so viele Western-Filme gedreht wurden, nach Santa Fe auf die Route 66 – und von dort zurück nach Las Vegas. Natürlich haben wir hier auch die Orte Gallup, Winslow und Seligman besucht. In Las Vegas angekommen, stürzten wir uns ins Nightlife, gingen shoppen und besuchten die Fremont Street.


Wir hatten natürlich ein Auto gemietet, wieder bei Herz und haben diesmal alle Hotels und Cabins zum Übernachten vorgebucht. Das geschah aus 2 Gründen: 1. sind die Parks in dieser Jahreszeit sehr gut besucht und nicht immer findet man günstige Unterkünfte vor Ort und 2. stand die Route und auch die Zeiten ziemlich fest – da kann man auch gleich buchen, bzw. reservieren. Das spart vor allem Zeit. Den anstatt nach Hotels zu gucken, konnten wir so etwas länger in den Parks verweilen. Und das lohnt sich auf jeden Fall – den von der Schönheit der Natur in diesen Parks, kann man nicht genug bekommen. Und wir entdeckten wieder traumhaftes Straßen und Wege, lernten viel über die Geschichte des Landes und hatten nette Begegnungen mit Menschen die dort leben.

Reiseroute Westen
Die Western-Tour
Freitag 20.9. Las Vegas, NV
Ein Tag relaxen in Las Vegas
Samstag 21.9. jetzt mit Tina und Kerstin nach Springdale, Zion National Park, UT
Unser erster Canyon: Zion Canyon
Sonntag 22.9. Springdale, Zion National Park, UT
Wander-Tag im Zion-National-Park
Montag 23.9. weiter geht´s zum Grand Caynon, North Rim, AZ
Auf dem Weg zum Grand Canyon
Dienstag 24.9. Grand Caynon, North Rim, AZ
Wandern am Grand Canyon
Mittwoch 25.9. wir fahren nach Kanab, UT
Bisons, Navajo Bridge & Horseshoe Bend
Donnerstag 26.9. es geht nach Tropic, Bryce Canyon, UT
Im Farbwunder Bryce Canyon
Freitag 27.9. Tropic, Bryce Canyon, UT
From Sunrise zum Sundown
Samstag 28.9. Torrey, UT
Festivals, Coffeshops & ein Flötenspiel
Sonntag 29.9. wir fahren nach Moab, UT
Früchte-Pies, Gnome und die ersten Arches
Montag 30.9. Moab, UT
Steine bis in den Himmel: im Arches Nationalpark
Dienstag 1.10. Moab, UT
Zwei Parks mit Arches, Avenues und toten Pferden
Mittwoch 2.10. endlich geht´s ins Monument Valley UT/AZ
Wie im Western: Monument Valley
Donnerstag 3.10. es geht nach Cortez, CO
Quer durchs Indianer-Land
Freitag 4.10. Cortez, CO
Im Nationalpark Mesa Verde
Samstag 5.10. nach Santa Fe, NM
„Happy little Trees“ in Colorado
Sonntag 6.10. Santa Fe, NM
Ein Tag in Santa Fe
Montag 7.10. Gallup, NM
Auf der Route 66
Dienstag 8.10. Flagstaff, AZ
Klassiker auf der Route 66
Mittwoch 9.10. Las Vegas, NV
Anfang und Ende: Es geht nach Las Vegas
Donnerstag 10.10. Las Vegas, NV
Shopping-Trip und Abschluss-Essen im Eifelturm
Freitag 11.10. Las Vegas, NV
Altes und neues Las Vegas
Samstag 12.10. es geht zum letzten Teil meiner Reise: Los Angeles, C
Es geht zurück nach Deutschland bzw. weiter nach Los Angeles

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