Beiträge mit dem Schlagwort: Washington

Von Washington nach Philadelphia

Von der jetzigen Hauptstadt (Washington) in die vorherige Hauptstadt (Philadelphia 1790 bis 1800)

Montag der 18.9.2017
Holiday Inn Express in Philadelphia

Heute morgen sind wir aus Washington rausgefahren. Eigentlich wollten wir noch das Iwo Jima Memorial ansehen, es war aber leider gesperrt. Also sind wir gleich zum Pentagon gefahren, um das Memorial für den Anschlag vom 11.9. anzusehen. Es dauerte etwas bis wir es gefunden hatten, da man direkt am Pentagon nicht parken darf.

Wir haben dann einen netten Polizisten gefragt, der uns erklärte, das man im Parkhaus gegenüber parken und zu Fuß zum Memorial gehen muss. Beim Pentagon (das größte zusammenhängende Verwaltungsgebäude der Welt und Sitz des amerikanischen Verteidigungsministerium) darf man auch überhaupt nicht fotografieren.

Das Memorial (hier darf man Fotos machen) selber wurde den 184 Personen gewidmet, die bei dem Flugzeugabsturz am 11. September 2001 um Leben kamen.
Es wurde von Julie Beckmann gestaltet und wir fanden es sehr schön und angemessen. Mit fließendem Wasser, den wellenförmigen Stelzen, auf die jeweils ein Name eingraviert war und die Anordnung der Stelzen, die nach den Jahrgänge in schrägen Wegen über den Platz liefen.

Danach fuhren wir auf die Interstate, um auf unserem Weg nach Philadelphia in Delaware in ein Outlet zu gehen. Wie immer wollte keiner von uns etwas kaufen, eigentlich gab es ja auch gar nichts und am Ende hatten wir alle drei Tüten in den Händen.

Weiter ging es über lange Brücken der Chesapeake Bay nach Philadelphia. Wir kamen etwa 17:15 Uhr im Holiday Inn an und haben erstmal eingecheckt. Und unser Zimmer im 11 Stock bezogen. Und dann die tolle Aussicht auf alte, hohe Gebäude, enge kleine Straßen und Bars und Graffiti bewundert.

Um die Ecke waren mehrere kleine Weinbars, wir haben die erste genommen (Vintage Winebar &Bistro). Es gab Sangria, Handcut Fries, gebackenen Brie in Pastry mit Karamell und Blaubeersauce, ein Käse- und Schinkenbrett mit selbstgemachte Pate, Pickles und Karamell-Nüssen.

Anschließend sind wir einmal um den Block gegangen und waren sofort im New York-Feeling. Allerdings das alte New York am Battery Park… was vielleicht auch kein Wunder ist, den Philadelphia ist eine der ältesten Städte der USA und zählt zur Wiege Amerikas.


Morgen werden wir dann in die Geschichte der Stadt eintauchen.
Zu der natürlich auch die berühmte Rocky-Statue und DIE Treppe vom Philadelphia Museum of Art gehört (ich habe auch diese Filme nie gesehen).

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Washington – 2. Tag

Wir besuchen das „Weiße Haus“, Julia Childs Küche und Georgetown

Sonntag 17.9. 2017 Rosslyn, Washington

Heute morgen sind wir nach dem Frühstück mit der Metro zum Weißen Haus gefahren. Wenigsten in Erinnerung an Obama und unsere Lieblingsserie „West Wing “ … einmal von vorne fotografiert, einmal von hinten und schon gings weiter.

Das National Museum of Amerika war unser nächstes Ziel. Es beinhaltet die Geschichte Amerikas, auch und vor allem in der Neuzeit. Ein Aspekt: Food! Und damit auch Julia Child (Kochbuchauthorin und erste TV-Köchin Amerikas. Film: Julia & Julia) Ihre Küche wurde im Original hier aufgebaut.

 

Dazu gab es eine kurze Historie über sie und TV-Köche im allgemeinen. Und noch einiges mehr, aber das haben wir dann ausgelassen.
Ach ja, eine Abstecher in einen Flügel des Museums führte uns zufällig zu den „First Ladys“ der Präsidenten… das war ganz spannend (zum Glück kam die derzeitige nur am Rande vor).

Wir sind dann zu Fuß zum Hard Rock Café gegangen – ich musste meinen obligatorischen Pin kaufen. Und wir haben dann dort gleich einen Snack gegessen und etwas getrunken – stay hydratet!

Während des Essens stellten wir fest, das gegenüber das Haus stand, in dem Abraham Lincoln gestorben war, nachdem er im Theater gegenüber angeschossen wurde. Heute ist das Haus ein Museum.
Nach Georgetown sind wir dann mit dem Bus gefahren. Mittlerweile war es wieder sehr sehr warm. Wir sind trotzdem durch die kleinen Straßen mit den hübschen Häusern gebummelt. Auch an dem Haus von Julia Child sind wir vorbeigekommen.

Zwischendurch mussten wir nochmal eine Pause einlegen. Weil es so heiss war. Weiter ging es zur Exorcisten-Treppe. Die kam in dem Film bzw. der ursprünglichen Geschichte vor (der Pater stürzte hier herunter – ich hab den Film nie gesehen). Wie überhaupt Georgetown oft in Hollywood-Filmen vorkam u.a. St. Elmos Fire, West Wing, No way out, 24…

Unser nächster Stop war das Haus von J.F. Kennedy – er hat hier gelebt, während er sich auf seine Präsidentschaft vorbereitet. Und dabei hat er in der Martin’s Taverne gefrühstückt, die Antrittsrede geschrieben und Jackie Kennedy einen Heiratsantrag gemacht.

In dieser Taverne haben wir dann einen wunderbaren Abend verbracht. Mit Südstaaten Essen (Fried green Tomatos, Crab & Lobster Risotto, Tuna-Salad, Apple Pie a la Mode….), sehr netten Kellnern, ein lauer Sommerabend – perfekt.

Mit den Taxi ging es dann zurück zum Hotel. Und morgen geht’s nach Philadelphia.

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Washington – 1. Tag

Mit dem Rad zu den Sehenswürdigkeiten Washingtons

Samstag den 16.9.2017 Rosslyn, Washington

In diesem Hotel (Best Western) gibt es kein Frühstück – nur Kaffee in der Lobby. Also haben wir in unserem Zimmer Obst, Joghurt und Kekse mit Cream Cheese zum Frühstück gegessen – ist eh gesünder.


Um 8:25 Uhr ging es dann in Richtung Metro. Heute blieb das Auto stehen und wir nahmen die U-Bahn.
In „Rosslyn“ stiegen wir ein und am „L’Entfant Plaza“ wieder aus. Es ging durch ein Shoppingcenter zum Rent a Bike-Shop „Bike and Roll“. Wir bekamen 3 Räder, ich einen Helm und Schlösser um die Räder auch mal stehen zu lassen.

Dann fuhren wir los, Richtung National Mall. Es klappte ganz gut und wir konnten so bei der Hitze (ja -auch morgens um 10:00 Uhr waren schon 30 Grad) schneller vorankommen. Den die National Mall ist 4,8 km lang und 500 m breit. Dazu kommen diverse Stops an Denkmälern und Memorials.

Als erstes sahen wir uns das Washington Monument an. Der Obelisk wurde zu Ehren von Georg Washington erbaut und ist in der „Mitte“ der Mall.

Weiter ging es zum World War II Memorial. Sehr groß und beeindruckend. Es symbolisiert den Pacific (eine Seite) und den Atlantic (gegenüber) und somit die Kämpfe die in der Mitte stattfanden.

Das Korean War Veterans Memorial war der nächste Stop. Der Korea Krieg bzw. Conflict (die USA kamen Süd-Korea zu Hilfe gegen Nordkorea) war in den USA umstritten. Es war zudem ein sehr brutaler Krieg. Hoffen wir mal, das sich das nicht wiederholt.

Ein Höhepunkt der Mall ist natürlich das Lincoln Memorial mit der großen Statue in dem Griechisch anmutenden Tempel.
Hier hielten natürlich auch alle Touristen-Busse und entsprechend voll war es.
Der Platz an dem Martin L. King seine berühmte Rede hielt („I have a Dream…“) ist natürlich auch markiert.

Gleich an der Seite ist dann das Vietnam Veterans Memorial. An der gebogen Wand findet man Namen der getöteten und vermissten Soldaten. Viele Angehörige kommen hier her um mit Papier die Namen abzupausen. Dazu kommt noch die Bronze „3 Serviceman „.

Dann fanden wir noch das Womens Memorial. Die Statue ist von 8 Bäumen umgeben, die die 8 getöteten Frauen in Vietnam ehren sollen.

Wir führen dann die Constitution Avenue, vorbei am weißen Haus längs. Die heute wegen eine Hispanic-Parade gesperrt war. Das kam uns mit dem Rad natürlich sehr entgegen

Wir fuhren die Mall auf der Seite fast bis zu Capitol zurück und überquerten sie zur Indipendence Ave. Dabei fuhren wir an den ganzen großartigen Gebäuden bzw. Museen der Smithsonian Institution vorbei. Wir wollten noch zum Museum of American Indian und uns das Gebäude wenigstens von außen ansehen.

Das größte Museum für indianische Kultur ist von außen den Felsen und Formen der Natur nachempfunden und weißt weder Ecken noch Kanten auf.
Wir waren natürlich wenigsten kurz im Shop…

Nun hatten wir langsam Hunger und Durst – also haben wird die Räder zurückgegeben und sind mit der Metro zur Union Station gefahren. Hier haben wir im Thunder Grill uns erstmal gestärkt.
Und anschließend sind wir durch den im Jahr 1907 eröffneten Bahnhof gegangen. Sehr eindrucksvolles Gebäude.

Der Bahnhof liegt fast hinter dem Capitol, also sind wir auch noch hierher gegangen. Einmal um das Gebäude rum für Fotos von allen Seiten.

Und dann konnten wir nicht mehr, denn mittlerweile war es schon fast 6 Uhr. Also zurück in die Metro und zum Hotel gefahren.

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Occoguan – Arlington – Washington, DC

Von Kleinstädten, Großstädten und dem Friedhof Arlington

Freitag der 15.9.2017 Washington, DC

Heute morgen sind wir wieder vor dem Wecker (er sollte mal ganz verwegen erst um 7:00 klingeln) aufgewacht und aufgestanden. Das Frühstück war wie üblich – mit Zeitung und in einer ganz netten Hotellobby, Toast, Kaffee, u.s.w.
Dann hieß es wieder Auto packen. Um 8:55 Uhr sind wir losgefahren Richtung Washington.

Unser erstes Ziel war ein kleiner Ort vor Washington, der zu den schönsten Orten der USA gehört: Occaguan. Er liegt direkt an einem Fluss, mit historischen Stadtkern. Wir waren früh da und haben erstmal das Visitor Center aufgesucht. Dann sind wir die kleinen Straßen längs gebummelt, bei strahlendem Sonnenschein.


Einen kleinen Imbiss wollten wir dann noch nehmen und sind in den Secret Garden gegangen. Eine Empfehlung von einer netten Shop-Besitzerin nebenan. Im Hinterhof-Garten haben wir dann ein spätes Frühstück bestellt: Monte Christo Sandwich, French Toast, Scramble Eggs mit Käse…
Auf dem Rückweg zum Auto sind wir dann noch in einen Weihnachts-Laden gestolpert – 7 (!) Zimmer, voll gestellt mit Weihnachtsfiguren, Ornamenten, ganzen Landschaften…


Da wir aber unsere Koffer im Blick hatten bzw. was alles hinein muss, haben wir uns ganz tapfer zurückgehalten.
Der Weg nach Arlington zum Militär-Friedhof ging dann ziemlich schnell. 20 Jahre (hust, hust, …) ist es her, das Tina und ich hier waren. Wir sind damals einfach so überall hingelaufen, es waren auch nicht viel Besucher da.
Mittlerweile muss man erstmal einen Sicherheits-Check durchlaufen, es gibt Trollys für Hopp on-Hopp off-Touren, natürlich einen Giftshop…

Da es mittlerweile um die 30 Grad und sehr schwül war, entschlossen wir uns für die Tour mit dem Trolleybus. Was echt gut war, den die Wege auf diesem Friedhof sind wirklich lang. Und es waren auch deutlich mehr Besucher dort, als noch vor 20 Jahren.


Wir waren natürlich am Grab von John F. Kennedy, sind zum Haus von Robert E. Lee gefahren (tolle Aussicht auf die Stadt) und haben den Wachwechsel vor dem Grab des Unbekannten Soldaten gesehen und uns zwischendurch vom Trollybusfahrer noch ein paar spannende Details erzählen lassen.
Z.B. Das hier ursprünglich eine Plantage angelegt war …

Dann sind zu unserem Hotel gefahren, das nur 10 Minuten vom Friedhof entfernt liegt. Leider gab es eine Verwechslung bzw. eine neue Adresse, so das wir a) das Hotel erst garnicht gefunden haben und b) dann eine Extra-Runde drehen mussten.

Aber wir sind da! Tina und Kerstin sind dann los um Käse, Obst und Tomaten zu kaufen, ich habe inzwischen die Wäsche gewaschen.
Jetzt müssen wir mal unseren morgigen Tag in Washington planen.

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Outer Banks – Yorktown – Jamestown

Heute ging es weiter – zu den ersten Siedlungen der Briten auf dem neuen Kontinent

Donnerstag der 14.9.2017 Fredericksburg

Der letzte Morgen auf den Outer Banks … und wir wurden lautstark von den „Beach Boys“ geweckt. Kerstin probierte Tina und mich zu einem Besuch am Strand zum Sonnenaufgang zu überreden. Sie ist dann aber doch alleine gegangen.
Nach dem Frühstück sind wir dann aber nochmal alle gemeinsam mit dem Kaffee-, bzw. Teebecher in der Hand zum Strand gegangen und haben die Sonne genossen.

Dann hieß es Auto packen und die Outer Banks verlassen.
Wir sind Richtung Yorktown gefahren um dort auf den Colonial Parkway zu fahren.
Benannt wurde die Stadt, die 1691 gegründet wurde, nach der Stadt York in Nord-England. Yorktown wurde durch die Schlacht von Yorktown 1781 berühmt, die dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ein Ende setzte.
Gemeinsam mit Jamestown und Williamsburg bildet Yorktown das Historic Triangle.


In Yorktown (eine der ältesten Städte der USA) angekommen, haben wir im Gift-Shop schöne Handwerkskunst bestaunt (und auch gekauft). Dann sind wir an die Chesapeake Bay gegangen und haben die alten Häuser und den Friedhof fotografiert.
Auf dem sehr schönen Parkway, entlang der Bay fuhren wir dann an Williamstown vorbei nach Jamestown. Hier haben die ersten Siedler gelebt bzw. mit Hilfe der Indianer probiert zu überleben. Und hier haben sich Pocahontas und John Rolfe getroffen.

Jamestown war die erste dauerhafte englische Siedlung in Nordamerika. Sie wurde 1607 – zunächst als James Fort – auf einer Insel im James River in Virginia gegründet und nach König James I. von England benannt. Am 30. Juli 1619 fand in Jamestown die erste Generalversammlung von Virginia und damit die erste gesetzgebende Versammlung von Bürgern in der Geschichte der Vereinigten Staaten statt.

Fünf harte Jahre nach der Gründung von Jamestown sollte der Siedler John Rolfe das Überleben der Siedlung sichern. Er kreuzte den heimischen, bitteren Tabak mit einer süßen Variante aus der Karibik und schuf einen Exportschlager für die Alte Welt. Bald säumten den James-River zahlreiche englische Siedlungen. 1619 begannen sie, Abgeordnete zu einer repräsentativen Versammlung nach Jamestown zu entsenden. Zugleich wurde das englische Recht eingeführt. 1624 machte Englands König James I. Virginia zur Kronkolonie.
Pocahontas hatte als eine der Lieblingstöchter des Häuptlings einen gewissen Einfluss auf ihn. Er und die soziale Gruppe der Krieger wollten die Anwesenheit der Weißen zunächst nicht dulden. Pocahontas war der Meinung, dass eine friedliche Ko-Existenz und ein Austausch der Kulturen möglich sein müsse. Außerdem half sie den Europäern in Amerika ihre Ernährungssituation zu bessern, indem sie ihnen beibrachte, welche Pflanzen essbar waren. Sie brachte John Smith auch die Sprache ihres Stammes bei

Wir haben zwischen den Ausgrabungen, wieder aufgebauten Kirchen und Häusern direkt am Wasser erstmal gepicknickt. Schließlich kann man nicht immer essen gehen.
Auf dem Rückweg über das Moor konnten wir dann noch Wasser-Schildkröten und sogar eine Schlange sehen.


Weiter ging es auf kleinen Landstraßen Richtung Richmond. Eine Plantage – die Berkeley Plantage – haben wir uns dann noch angesehen. Bzw. den parkähnlichen Garten und die Häuser von außen.
Hier hat sich Lincoln im Krieg mit den Generälen getroffen. Thanksgiving wurde hier das erste mal gefeiert. Und hier wurde das erste mal das berühmte Musikstück „Taps“ das erste mal gespielt. Es ist Signal-Lied, das nach der Schlacht gespielt wird.

Jetzt fahren wir über Richmond hinaus, Richtung Washington nach Fredericksburg.
Wir sind in einem Comfort Suits gelandet – waren noch kurz bei Hardees was essen. Gab Burger – reicht auch einmal.

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