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37. Tag – Quer durchs Indianer-Land

Donnerstag 3.10.
Best Western Turqoise in Cortez, Colorado


In der Nacht war es so kalt, das wir vor dem Weckerklingeln aufstehen mussten, um die Fenster zu schließen und die Heizung an zu stellen. Aber sonst haben wir in unsere Cabin gut geschlafen.
Und so konnten wir den Sonnenaufgang sehen. Kerstin und Tina sind kurz vor die Tür raus gegangen, ich habe den Sonnenaufgang in der warmen Cabin von unserem Fenster aus gesehen.
Wir haben Kaffee gekocht, den Tisch gedeckt und mit Blick auf die 3 Butten an unserem Tisch gefrühstückt.

Im Monument Valley Tride Park

Anschließend sind wir ein kleines Stück mit dem Auto in den Park auf die Sightseeing-Route um die großen Butten herum gefahren. Aber die Schotterstraße war nicht wirklich gut zu fahren und das Licht etwas diesig. So sind wir umgekehrt, haben vor dem Hotel geparkt und sind ins „The View“-Hotel gegangen.


Die Windtalkers

Wir waren natürlich in den großen Giftshop vom Hotel, der reichlich an Indianer-Schmuck und Kunsthandwerk von lokalen Künstlern hatte. Aber wie immer auch jede Menge Schund.

Unten im Hotel war ein kleines Museum über die hier ansässigen Indianer, das wir dann besucht haben – aber es war wirklich sehr klein. Neben der Geschichte der Indianer wurde ein Teil den “Windtalkers” gewidmet. Der Gruppe Navajos, die ihre Stammessprache als Code in der Armee bzw. im Pacific-Krieg einsetzen. Diesen Code konnte keiner knacken, einfach weil niemand auf die Idee kam, das es sich um eine eigene Sprache handelt.


Lange Straßen durch die Reservate

Dann ging es gegen 11:00 Uhr weiter Richtung Cortez. Lange, gerade Straßen durch das Land der Navajo -Indianer.
Ab und zu triste kleine Orte, Tankstellen und viele Waschsalons. In den Reservaten haben Häuser nicht immer Wasserzugang oder Elektrizität. Dann kommen Gas, Generatoren und Wassertanks zum Einsatz und um hier Geld und Ressourcen zu sparen, gehen viele Bewohner der Reservate in Waschsalons.


Four Corner: 4 Staaten an einem Punkt

Wir haben am 4-Corner-Monument angehalten und (für Tina und mich zum zweiten Mal) Fotos auf der Plakette, bei der sich die 4 Staaten Colorado, New Mexico, Utah und Arizona, treffen, gemacht. Seit unseres letzten Besuches vor 10 Jahren ist das Gelände hier sehr umgebaut worden – die einfachen Holzstände mit Indianer-Kunsthandwerk sind jetzt offene gemauerte Gebäude, rund um den Platz.


Nachdem wir die 3 erlaubten Fotos auf der Plakate gemacht haben, gingen wir noch die vielen Stände mit Indianer Kunst angesehen (und was gekauft)
Dabei haben wir mit einigen der Künstler auch gesprochen, wie sie z.B. Gemälde aus pulverisierten Steinen in bunten Farben machen..
Ich hab an einem Foodtruck hinter dem Gebäuden noch ein Fryed Bread gegessen. Dann ging’s weiter nach Cortez.


Zeit für einen Walmart

Da wir heute nichts weiter auf dem Sightseeing-Plan steht hatten, wollen wir nochmal einen Walmart besuchen…Also so richtig in Ruhe durch alle Gänge gehen und uns alles ganz genau ansehen: Ob Riesen-Dosen Mayonnaise oder Weihnachsdeko, Geburtstagskarten und Halloween, dazu komische Süßigkeiten (wir probieren jetzt Werthers Echte mit Pumpkin Spice), Mehlsäcke, Reissäcke, Corn flake-Säcke, Getränke in Kanistern, alles zum Angeln, fürs Baby und für die Gesundheit …
Wir haben alles genau durch geguckt und so wenig wie möglich gekauft.

Im Best Western angekommen haben wir Wäsche gewaschen und etwas gegessen und unseren Trip für Morgen zum Mesa Verde Nationalpark geplant

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Auf dem Shenandoah Parkway

Aussichten & Ansichten auf dem Shenandoah Parkway und unserem Bed & Breakfast

Freitag der 22.9. 2017 Orchard House, Livingstone

Wir mussten heute morgen noch Wein und Obst kaufen, also ging es erstmal zu Walmart. Dort haben wir über 1 Stunde verbracht – man ist der Laden groß. Und was man da alles kaufen könnte – sogar Waffen hätten wir dort bekommen…

Danach sind wir in die Appalachen gefahren bzw. im Shenandoah Valley in Front Royal auf den Skydrive (170 km lang auf der Bergkette) gefahren. Man kommt an verschiedene Aussichtspunkte, mit Blick auf dem Ponomac-River. Der Fluss war die wichtigste Verkehrsader für das vordringen der weißen Siedler in den Westen. Außerdem geht hier einer der längsten Wanderwege- der Appalachen-Trail mit 3500 km Fernwanderweg insgesamt – längs und man kann immer wieder ein paar Wege „mitgehen“.

Wir mussten unsere 24,- $ Eintritt für das Auto bezahlen und sind den Weg hochgefahren. Im Visitor Center haben wir den ersten Stop gemacht, dann haben wir immer wieder an „Outlooks“ angehalten.

Die Tierwelt ist hier sehr reichhaltig: Truthähne, Schwarzbären, Rehe… Der Park war früher tatsächlich von Siedlern bewohnt, die hier Bäume gerodet haben, um Land zu gewinnen. Als das Gebiet zu einem National-Park gestaltet wurde, musste die Regierung den Bewohnern das Land abkaufen und die Leute umsiedeln.
Wir haben bei einem Spaziergang entlang eines Wander-Trails sogar Rehe gesehen, die allerdings so schnell durchs Unterholz liefen, das wir nicht mal mit der Kamera reagieren könnten.

Später, beim Stop in der Medow Lodge sahen wir nochmal Rehe, die sich an den Besuchern gar nicht störten.
Wir haben mit Sandwich und Obst gepicknickt, sind dann weiter zu unser nächsten Unterkunft- dem Bed & Breakfast Orchard House gefahren.

Hier wurden wir herzlich von Debbie begrüßt und im Haus herumgeführt. Dann haben wir unser Zimmer bezogen, das ehemalige „Master-Bedroom“ und uns mit Wein und Käse in den Garten zurückgezogen. Das alte ehemalige Farm- und Ferienhaus eines Richters und seiner Familie gehört jetzt Debbi & Mike, anstelle von Äpfeln und Pfirsichen wird jetzt Wein angebaut. Morgen früh gibt es Egg Benedict zum Frühstück – alles frisch zubereitet. Wir sind gespannt und werden berichten.

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