Beiträge mit dem Schlagwort: USA

5. Tag: Oak Alley und Nottoway Plantation

Wir verbringen viel Zeit auf den Plantagen

Mittwoch 15.6.2011
Hotel: Nottoway Plantation
Nach dem Frühstück sind wir gleich zur Oak Alley Plantage gefahren, in der Hoffnung, das wir möglichst freie Sicht auf die Eichenallee haben. Kurz vor 10 Uhr waren wir da.  Schnell den Eintritt bezahlt und dann sind wir gleich in den Garten ums Haus gegangen.

Frühstück auf der Plantage – es gab natürlich noch mehr. Aber man beachte das Silber-Besteck – wie Edel, nach all dem Plastik-Motel-Frühstücken.

Interview mit einem Vampir oder lieber Min Julep?

Oak Alley ist ein MUSS auf einer Tour durch den Süden mit ihren Plantagen. Diese Zuckerplantage wurde zwischen 1837 und 1839 im Greek-Revival-Stil errichtet. Hier wurde u.a. „Ein Interview mit einem Vampir“ gedreht. Die Eichenallee ist einfach wunderschön. Die 28 Eichen sind über 300 Jahre alt und wurden bereits um 1700 gepflanzt.

Wir haben erstmal reichlich Spaß-Fotos auf der nahezu leeren Allee gemacht (wobei die Leute ,die die erst Führung machten bestimmt nicht „Amused“ waren, das wir in ihren Bildern rumliefen und ihnen die Aussicht verdorben haben. Wir hatten später auch nur mit viel Geduld eine freie Allee vor der Linse. 

Dann haben wir die Führung durch das Haus mitgemacht, die von einem sehr jungen Mädel (ich vermutet es war ihre erste Tour alleine – sie war ganz aufgeregt) begleitet wurde.
Danach haben wir noch einen Mint Julip getrunken (ich ohne Alkohol, weil ich das Auto übernommen habe), ein Cocktail aus Minze, Bourbon-Whiskey, Zucker oder Zuckersirup und crushed ice. Traditionell wird er in einem Silber- oder Zinnbecher serviert und mit einem Minzestängel garniert. Hier gab es natürlich nur einen Plastikbecher, aber bedruckt und man kann ihn als Souvenir mit nach Hause nehmen.

Eine Führung durch das White Castle

Wir hatten beschlossen den Rest des Tages auf unserer Plantage zu verbringen und dort auch die Führung zu machen, die natürlich in der Übernachtung mit drin ist. 
Nottaway ist die  größte noch stehende Plantage im Süden. John und Emily Randolph wohnten hier mit ihren 11 Kindern. Der Bau hat rund 10 Jahre gedauert und rd. 80.000 $ gekostet. Das Haus gehört jetzt einem Australier, der es für den Schnäppchenpreis von 4,5 Mio. $ gekauft hat und noch viele Millionen in die Renovierung gesteckt hat. 
Tina und ich wohnten in Cornelias Zimmer, Maren und Kerstin in Sarahs Zimmer. Diese Zimmer gehören nicht zu Tour. Man kann in allen Räumen wohnen, aber in denen die zu Tour gehören, muss man ständig sein Zeug weg räumen, das ist ja nicht sehr angenehm.

Cornelia hat Tagebuch geschrieben und daraus ist heute ein Buch geworden „The White Castle of Lousiana“.
Wir können uns auch außerhalb der Führung in allen Räumen im Haus bewegen, was die Übernachtungen hier zu etwas ganz besonderen machte. So hatte man für einen kurzen Moment, das Gefühl auf einer Plantage zuhause zu sein und in die Vergangenheit einzutauchen.
Unsere Führung durch das Haus war sehr ausführlich … Danach sind wir noch auf den Deich vor das Haus gegangen um schöne Fotos von dem ganzen Haus zu machen.

Abends nach dem Essen sind wir noch mal ganz allein durch die Räume und auf die Terrasse gelaufen… Einfach unbeschreiblich toll !
Dieser Aufenthalt war wirklich ganz traumhaft und jeden Dollar wert ! Sicher so ein paar amerikanische „Deko-Stimmungs-Ideen“ würden wir überdenken, aber trotzdem möchten wir unbedingt wiederkommen.

Kategorien: Südstaaten 2011 | Schlagwörter: , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

6. Tag: Es geht über Baton Rouge und Natchez nach Vicksburg

Am Missisippi entlang nach Vicksburg

Donnerstag 16.6.2011
Hotel: Quality Inn & Suites
Tina und ich wurden am Morgen bereits gegen 6 Uhr wach und sind im Nachthemd durch die Etage gehüpft. So müssen sich die Kinder in dem herrlichen Haus gefühlt haben. Wir konnten einen herrlichen Sonnenaufgang über dem Mississippi sehen, ganz allein in diesen tollen Räumen. Der Abschied fiel uns nicht leicht von Nottoway.

Erster Stop in Baton Rouge

Aber trotzdem saßen wir pünktlich um 8:45 Uhr im Auto Richtung Baton Rouge. Es ging  über den Mississippi, über die Scenic Route zum  Louisiana  State Capitol und dem Old State House. Im Capitol war einiges los. Die Taschen wurden kurz durchleuchtet, aber alle waren freundlich und herzlich. In der Eingangs-Halle war es richtig voll: es fand gerade eine Debatte statt und Krankenschwestern feierten hier ihren Abschluss. Wir sind etwas rumlaufen und haben uns alles angesehen – der Gouverneur hat sogar einen eigenen Lift. 

Dann haben wir uns ins Gästebuch eingetragen (immer sehr wichtig hier für die Statistik) und man hat uns auf einer Karte gezeigt wie wir zum Old State House kommen.

Old State House
Baton Rouge – Old State House

Das alte State House ist heute ein Museum. Hier wollten wir nur kurz die beeindruckende Glasdecke fotografieren, aber eine Mitarbeiterin hat uns erst mal 15 Minuten die Geschichte von Baton Rouge erzählt. Wir wollten ja nicht unhöflich sein und haben sie nicht unterbrochen. Der Giftshop war auch sehr nett 

Auf dem Old River Highway zur Greenwood Plantage

Auf der 61. dem Old River Highway, fuhren wir Richtung Greenwood Plantation, die bei  “Fackeln im Sturm “ die Plantage Resolute von Justin LaMotte war. Die Baumwollplantage wurde 1830 errichtet. 1850 wurde sie in eine Zuckerrohr-Plantage umgewandelt und mit rd. 750 Sklaven bewirtschaftet. Ihr Besitzer William Barrow war einer der Anstifter zur Loslösung von der Union. 1960 brannte sie, verursacht durch einen Blitzeinschlag, ab. Erst 1984 wurde sie nach langen Jahren der Suche nach alten Fotos und Plänen wieder im alten Glanz aufgebaut. Wir haben uns für 3 $ nur den Garten angesehen. Es war auch außer uns niemand da…

Lunch in Mummys Cupboard

Auf dem Weg nach Natchez mussten wir dann eine Vollbremsung hinlegen – fast wären wir an Mummys Cupboard vorbeigefahren. Aber zum Glück ist das Haus, in Form einer typischen „Köchin aus den Südstaaten“ nicht zu übersehen. Wir bekamen gerade noch etwas Lunch – den Kuchen nahmen wir für abends mit.

Heißes Pflaster in Natchez

Dann ging es nach Natchez rein. Natchez wurde 1716 mit dem Bau eines Fort (Fort Rosalie) von den Franzosen gegründet und ist nach dem Indianerstamm, der hier siedelte benannt. 1729 kamen fast alle Franzosen bei einem Indianeraufstand ums Leben. Im Jahr darauf wurden bei einem Gegenanschlag der Franzosen so gut wie alle Indianer vernichtet.

Wir parkten am Visitor Center am Anfang des Historischen Viertel. Und dachten, wir bewegen uns mal ein bisschen und gehen zu Fuß… Keine gute Idee, bei den Temperaturen. Wir haben nicht viel gesehen, weil es viel zu heiß war und uns die Zeit davon lief. Statt der Häuser von Außen, haben wir lieber eine Fotoausstellung in einer der Villen angesehen. Hier hatte der Ortsansäßige Fotograf alte Fotografien restauriert und zu einer Ausstellung zusammengefügt. Dann gingen wir noch in die St. Mary Basilica. Hier gefiel uns die helle, weiße Einrichtung und der hellblaue Sternenhimmel.

Die „unvollendete“ Plantage Loogwood

Ganz wichtig auf unserer Liste – die Longwood Plantage – , in „True Blood“ – der Wohnsitz des Vampirkönigs. Sie liegt praktisch bei Natchez und wir wollten sie schnell noch ansehen – allerdings machte sie bereits um 16:30 Uhr zu und es war schon 17:00 Uhr… wir sind einfach trotzdem den schmalen Weg (ich glaube sogar, entgegen der Fahrtrichtung) zu der riesigen, achteckigen und unfertigen Villa gefahren und haben noch schnell ein paar Fotos machen können…  

Dr. Haller Nutt wollte dieses Traumhaus für seine Frau Julia bauen. Die Handwerker kamen aus dem Norden. Als der Bürgerkrieg ausbrach, flüchteten sie aus Angst  vor Übergriffen der Bevölkerung. Deshalb blieb der Innenausbau unvollendet. Nur das Kellergeschoss war fertig, in dem die Familie über Jahre wohnte.

Über das schöne Port Gibson fuhren wir dann nach Vicksburg und stiegen in unserem vorgebuchten „Quality Inn“ ab. Schluss mit Luxus, knallharter Motel-Alltag… Aber für den Preis geht das in Ordnung. Frühstück ist ok, waschen kostenlos und ein Pool ist auch da…

Kategorien: Südstaaten 2011 | Schlagwörter: , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

4. Tag: Es geht zu den Plantagen

Unser Highlight: übernachten im White Castle

Dienstag 14.6.2011
Hotel: Nottoway Plantation (das „White Castle“)
Pünktlich gegen 8 Uhr checkten wir im Hotel aus. Der junge Mann guckte nicht schlecht, als wir ihm von der Tour erzählten, die vor uns liegt. Sie fahren selber ?? Ja ! 
Das Auto bei Hertz abholen war wie immer schnell gemacht. Es ist ein Chrysler Town & Country. Ein weißer Riese, den wir nach Langem hin und her „Kasimir“ genannt haben, nach dem Schneemann aus „Drei Männer im Schnee“. Er kühlt uns so schön ! (Bei uns bekommen Autos immer Namen…. 😉 )


Eine kreolische Plantage: Laura Plantation

Erste Station auf dem Weg zur Nottoway Plantage war die Zuckerrohrplantage Laura Plantation. Diese Plantage wurde knapp 100 Jahre von Frauen geführt. Dies war möglich, weil auch nach dem Verkauf von Louisiana der Code Napoleone galt, der Frauen und Männer gleichstellt. In den anderen umliegenden Staaten durften die Frauen nur den Tee ausschenken und das Hauspersonal beaufsichtigen. Hier beinhaltet die Tour auch die Besichtigung von Sklavenunterkünften. Die gelbe Farbe und das bunte Design sind typisch für die Kreolischen Häuser gewesen – die klassischen weißen Plantagen-Häuser mit den Säulen sind eher bei den ursprünglich englischen und französischen Plantagenbesitzer vorgekommen.

Traurigstes Kapitel dieser Plantage war die Züchtung von Sklaven. Erst recht unglaublich weil die Plantage von einer Frau geleitet wurde. Diese Plantage unterscheidet sich sehr von den anderen und sollte unbedingt angeschaut werden. Die Tour dauerte 75 Min. und kostet 18 $.
Nach der Tour beschlossen gleich zur Nottaway zu fahren. Vorher machten wir noch einen Essenstopp im B & C Seafood, wo es „echte“ Südstaaten-Küche gab. Kerstin hat sogar Alligator probiert.

Wir wohnen auf einer Plantage

Dann ging es zu „unserer“ Plantage, der Nottoway Plantage.  Wir checkten ein und der arme Koffermann hatte an unserem Gepäck ganz schön zu schleppen, denn hier gibt es natürlich keinen Lift. Vor lauter schlechtem Gewissen haben wir ihm ordentlich Trinkgeld gegeben. Er fürchtet sich sicher schon vor unserer Abreise.

Am 5. Oktober 1999 waren Tina und ich zum ersten Mal hier. Damals haben wir nicht nicht vorstellen können hier zu übernachten. Heute soll nun der Traum wahr werden. Gleich zwei Nächte gönnen wir uns hier. Als wir unsere Zimmer bezogen waren wir total aus den Häuschen. Nicht nur, dass die Zimmer miteinander verbunden waren, die Größe und die schönen Möbel haben uns umgehauen. Das Gebäude wurde von 1849 bis 1859 aus Zypressenholz errichtet. Der weiße Ballsaal ist ein Traum. Der Saal sollte nicht von der Schönheit der Töchter der Familie Randolph ablenken, heißt es, deshalb ist ganz in weiß gehalten. John Hampden Randolph plante das Haus, seine Frau sorgte aber dafür, dass es während des Bürgerkrieges nicht von den Union Truppen zerstört wurde. Nach einer Stunde Ruhepause ging es an den Pool, vorher war es einfach zu heiß. Wir waren fast allein dort. 

Dinner im Salon

Um 20 Uhr hatten wir fürs Dinner im Mainson Restaurant bestellt. Dort war es mal wieder so kalt, dass wir gebeten haben, die Klimaanlage über unserem Tisch abzustellen. Es gab u.a.:
Strawberry Spinach Salad, Fried Green Tomatoes, Cedar Plank Salmon, Randolph Filet (tenderloin filet cooked on pecan wood grill). Dazu Rotwein, wirklich nur eine Flasche. Dann gab es einen (!) Absacker an der Bar. Wir waren ganz schön lustig und haben noch einen Spaziergang durch den Park gemacht. 

Kategorien: Südstaaten 2011 | Schlagwörter: , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1. Tag: München – Charlotte – New Orleans


Unsere Reise in den Süden kann losgehen

Samstag 11.6.2011
Flug mit Lufthansa von München nach Charlotte

Hotel: Omni Royal Orleans zu 4 in einem Zimmer (Glück gehabt, mit einem Spar-Angebot)

Wir 4 Mädels waren schon öfter gemeinsam unterwegs – und haben uns natürlich riesig gefreut, als wir uns in München am Flughafen endlich alle getroffen haben. Kerstin kam aus Berlin, Maren (meine Schwester) und Tina aus Hamburg und ich musste nur von meiner Schwabinger Wohnung zum Flughafen fahren. Wir haben noch schnell Wasser gekauft und mussten gar nicht lange auf das boarden warten. Der Flug war ganz okay.

Ankommen in Charlotte

In Charlotte mussten wir durch die „Immigration“, da haben wir gut eine Stunde angestanden. Das ist echt immer nervig. Aber – der grüne Zettel im Flugzeug ist endlich Geschichte ! Und man kann alles übers Internet ausfüllen.
Unser Gepäck mussten wir auch holen und gleich wieder am Schalter abgeben und wieder einchecken. In Charlotte haben wir dann erstmal was gegessen und uns ans Gate gesetzt. Langsam wurden wir müde, so da wir auf den kurzen Flug nach New Orleans alle geschlafen haben.

Unser Hotel im French-Quarter

Am Flughafen in New Orleans geht es bereits sehr locker zu, die Hitze schlug uns gleich entgegen. Wir nahmen ein Taxi zum Hotel und checkten erstmal in unser Zimmer ein. Das Hotel Omni Royal Orleans war ein Glücks-Griff – sehr edel und stylisch ( ein Schnäppchen, auch weil wir uns zur 4 ein Zimmer teilten.)

Dann ginge es noch ins Hard Rock Café, dass am Ende unserer Strasse lag. Erst ein Cocktail an der Bar, dann endlich etwas zu essen. Und danach dann ins Hotel und schnurstracks ins Bett!

1999 waren Tina und ich das erste Mal in der größten Stadt Louisianas, die durch die Franzosen, Arkadier aus Nova Scotia und den Spaniern geprägt wurde. 1812 wird Louisiana Bundesstaat der USA, um 1861 wieder aus der Union auszutreten. Zeit des Bürgerkrieges. Die Rassentrennung, wie der Süden sie kannte, wurde 1896 noch offiziell vom Obersten Gerichtshof bestätigt. 1954 wurde die Rassentrennung an Schulen aufgehoben, aber nicht besonders erfolgreich. 1960 muss die Bundespolizei die Aufhebung durchsetzen. Auch heute läuft es nicht so richtig rund. Wovon wir, als Touristen aber nur am Rande etwas mitbekommen.

Kategorien: Südstaaten 2011 | Schlagwörter: , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

7. Tag: Rund um Vicksburg

Entlang des alten Natchez-Trail

Freitag 17.6.2011
Hotel: Quality Inn & Suites

Die Übereste der größten Plantage: Windsor Plantage

Nach dem typischen Motel-Frühstück mit Cerialien und Toast, fuhren wir praktisch erstmal ein Stück zurück Richtung Natchez – wir wollten zu der Windsor Plantage.

Nur 23 Säulen sind vom ehemals größten Plantagenhaus übrig geblieben. Die Baumwollplantage hatte 32 Zimmer, jedes mit einem Kamin ausgestattet. Es wurde 1860 fertiggestellt, das Gebäude hat den Bürgerkrieg überstanden, ist dann aber leider 1890 abgebrannt. Der Brand wurde durch eine Zigarette ausgelöst. Mark Twain soll hier auch einmal zu Gast gewesen sein.

Im historischen Jefferson College

Dann ging es weiter zum Historic Jefferson College – was als „West Point-Akademie“ in Fackeln im Sturm herhalten musste (das eigentlich West Point liegt oberhalb von New York – da waren wir auch schon). Es ist nach Präsident Thomas Jefferson benannt. Das College wurde im Jahr 1811 eröffnet. Jefferson Davis, späterer Präsident der konföderierten Staaten, ging hier auch zur Schule.
Natürlich liefen wir alles ab und fotografieren uns dort, wo auch schon „Orry“ und „George“ standen. 

Picknick auf Indianer-Pfaden

Dann ging es für einige Meilen auf den Natchez Trace Parkway. Bereits vor 8.000 Jahr schlugen Indianer hier einen Weg durch die Wälder. Es sind noch einige typische Mounds (Erdhügel) der Indianer zu erkennen. Auf einen sind wir bei der Mittagshitze auch geklettert.

Der Natchez Trade war der bedeutendste Handelsweg und wurde um 1840 dann von den Fluss-Booten und später von der Eisenbahn verdrängt. Der Parkway beginnt in Natchez und endet in Nashville. 
Zwischendurch kann man auch mal kurze Walks machen oder picknicken. Wir haben uns fürs Picknick entschieden. Und fanden auch ein perfektes schattiges Plätzchen, da hätten wir sogar grillen können. Und haben unsere Vorräte ausgepackt. Frischkäse, Tomaten, Cräcker – das ist bei uns immer in der Standart-Kühltaschen-Ausrüstung dabei.

In Downtown Vicksburg

Nachdem wir uns ausgeruht hatten, fuhren wir weiter nach Vicksburg Downtown. Die Stadt hatten wir uns größer vorgestellt – wir fuhren (nach unserem heißem Erlebnis in Natchez) erstmal mit Auto einmal rum.
Unten am Fluß konnte man sogar noch die die Flutschäden direkt an der Flutmauer sehen – zwei Wochen früher und wir hätten hier nicht fahren können.
Dann haben wir den Wagen geparkt und sind noch zu Fuß rumgelaufen. In Vicksburg gibt es viele kleine Läden zum shoppen. Nicht der übliche amerikanisch Einheitsbrei. Eine Verkäuferin wies uns darauf hin, dass ganz Vicksburg beim Bürgerkrieg ein Schlachtfeld war und die ganze Stadt eigentlich ein Monument sei. „Die Stadt war in Blut getränkt“, so hat sie es formuliert. Morgen früh sehen wir uns dann die Hauptsehenswürdigkeit – den Military Park, das eigentliche „Kriegsgebiet“ vor Vicksburg – an. 

Auf dem Weg zum Hotel sind wir dann doch noch in ein typisches Outlet gegenüber des Motels gegangen. Aber nach fast einer Woche, ist so ein Stopp doch mal gestattet. Morgen geht es dann weiter nach Memphis. Ein Schotte, den wir heute getroffen haben, meinte Memphis sei eine „rough“ City. So nach dem Motto: Mädels bleibt mal lieber im beschaulichen Vicksburg. Aber was würde dann Elvis von uns denken ? Wir haben auch einiges auf dem Zettel in Memphis. Also geht es morgen los.

Kategorien: Allgemein, Südstaaten 2011 | Schlagwörter: , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ashville: Cocktails bei Sonnenuntergang, Straßenkünster und Trommeln für eine bessere Welt

Ashville: Cocktails bei Sonnenuntergang, Straßenkünster und Trommeln für eine bessere Welt

Freitag dem 29.9. 2017 Asheville, North Carolina

Heute morgen nach dem Frühstück ging es ans packen ⁃ Einkäufe, Geschenke und Wäsche von 3 Wochen mussten in die eine Tasche. Und den Handgepäck-Rucksack. Eine zweiter Koffer kostet 150 $ – das wollten wir vermeiden. Am Ende passte es Spitz auf Knopf.

Dann ging es in die Stadt bzw. zum Essen in das Restaurant Buxton Hall. Auch hier gilt: from the farm to the table und das BBQ ist eines der Besten in den USA. Das Schwein ( wir kennen seinen Namen – steht neben der Farm auf einer Tafel) wird im ganze verwertet, das Brennholz ist „das Geheimnis“ und gesmokt wird über Nacht. (Das ganze Viertel „duftet“ nachts nach Gesmokten Holz) .

Wir haben uns Salat mit Pecannüssen, Apfel und Birnenbutter-Dressing, St. Louis Rippchen mit Cole Slaw, Fried Buttermilk Chicken-Sandwich und Süsskartoffel-Wurzel-Püree mit Ahornsirup und Pulled Pork geteilt. Zum Nachtisch gabs Whiskey (für Kerstin), Chocolate Chess Pie und Banana-Pudding-Pie – das Fleisch war wieder großartig lecker, die Beilagen gut (das Püree war der Hammer) und die Kuchen sehr gut.

Anschließend gingen wir bummeln durch Asheville, hielten noch in einer Glasbläserei an, bei der man den Besitzern bei der Arbeit zusehen konnte, in Märkten, in der Künstler ihre Bilder, Schmuck, Keramik oder was auch immer sie verkaufen wollten verkauften. Wie überhaupt die Stadt von Künstlern und Aussteigern geprägt ist.

Wir haben im Iron flat Building auf der Skybar mit wunderbaren Blick auf die Blue Ridge Mountains einen Cocktail getrunken. Viele Fotos von den Art Deco Häusern gemacht ( Asheville ist bekannt für seine Architektur und galt als „Paris of the South wegen der Gebäude).

Später haben wir die Trommler besucht, die sich seit 2001 jeden Freitag hier zum trommeln – ganz ungezwungen, jeder kann mitmachen – treffen. Wirklich ein entspanntes Event – jeder geht und kommt, tanzt, hört zu – ganz wonach ihm ist. Kann es nicht immer so einfach sein…

Wir hatten dann noch einen Absacker und sind jetzt wieder im Hotel um unseren Flug einzuchecken, letzte Berichte zu schreiben. Morgen geht es zurück nach Charlotte und dann nach Deutschland

Kategorien: Capitol Region | Schlagwörter: , , , , , , | Ein Kommentar

Von der Country-Stadt zur Hippi-Metropole

Wir verlassen Nashville um nach Ashville zu fahren. Unsere letzte Station unserer Reise.

Donnerstag der 28.9. 2017 Asheville, North Carolina

Heute morgen sind wir früher als sonst aufgestanden, nicht nur weil wir direkt von Nashville nach Asheville fahren wollten, sondern weil uns während der Fahrt nach Osten 1 Stunde abgezogen wurde.

Also: Frühstücken, Auto packen, losfahren. Wir kamen aus Nashville ganz gut weg, es war sonnig, so kann man losfahren.

Unsere Pause machten wir am Anfang der Blue Ridge Mountains in einem Pancakehouse „Flapjack Pancake House“. Sehr urig, mit eine deftigen Waffel- und Pancakes zum Frühstück. Wir haben uns welche geteilt und selbst das war zu viel für uns.

Dann ging es weiter nach North Carolina, Asheville. Einen Stop machten wir noch im Welcome Center. An einigen Stellen in den Wäldern konnte man schon den Indian Summer erahnen.
Mit der abgezogen Stunde kamen wir um 15:00 Uhr im Hotel an. Schnell die Zimmer bezogen und dann zum „Curato“ einer spanischen Tapasbar, das nach dem „from the Farm to the Table“ -Prinzip mit regionalen Produkten kocht.

Das Gebäude von 1927 (war damals ein Bus-Depot) wurde 2011 renoviert. Der Chef ist Katie Button. (Sie fing als Kellnerin im „El Bulli“ in Spaniens berühmten Restaurant an, hat u.a. unter Jean George Vongerichten gearbeitet, bevor sie in die Südstaaten zurück ging)

Wir mussten so früh reservieren (16:00 Uhr ist ja noch nicht wirklich Dinner-Time), es war sonst nichts mehr frei…
Dann gab es die Tapas, alle frisch zubereitet vom Team hinter dem Tresen: spick chorizo wrapped in Postauto Chips, creamy chicken fritters, Freud eggplant with Mountain Honeymoon ans Rosmarin, bocadillos it Tuna, egg, bell pepper and grilled Onion, Salad of Baby Beet, Marcona almonds and orange Vinaigrette, Jamon in different ages, dark chocolate custard with candied corn nuts and orange Sorbet.. Und: perfekt gekühlten Rotwein!

So lecker und gut zubereitet, mit zuvorkommen Service – wir saßen über 2 1/2 Stunden dort.

Dann sind wir noch etwas die Straßen zurück zu Hotel gebummelt. Überall saßen Leute draußen beim Essen, Musiker spielten und Hippies saßen im Weg… Asheville ist ein bisschen eine Hippie- und Künstler-Stadt. Sie hatte bis 1880 keine Bahnanbindung, so das es hier mit den Erneuerungen alles etwas länger dauerte.

Thomas Wolf lebte hier und verewigte die Leute in der Stadt ( ähnlich wir Thomas Mann in den Buddenbrooks) in dem Roman: „Schau heimwärts, Engel“.
Mit den Blue Ridge Mountains vor der Haustür, viel Galerien, Musikern und einer spannenden Foodszene hat Asheville einen ganz eigenen Flair. Wir werden morgen hier nochmal die Straßen erkunden, nach dem packen!

Kategorien: Capitol Region | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Rundfahrt in Nashville

Outlet-Center, Blue Bird Cafe und Music-Row…

Mittwoch der 27.9.17 Nashville, Tennessee

Obwohl wir gestern sehr spät von unserem Bar-Trip wieder kamen, sind wir heute morgen wieder früh aufgestanden. Wir haben dann gefrühstückt und sind anschließend im Auto zur Ophry Mills nennt gefahren, gleich neben an, ist das „Gaylord Opryland Resort“ ein Hotel-Komplex mit Entertainment im Cowboy-Style. Las Vegas lässt grüßen…

Wir wollten es wenigstens mal kurz ansehen. Allerdings sollten wir für das Hotel-Parking 29,- $ zahlen. Da sind wir dann doch gleich in dieses gigantische Shopping Center nebenan gefahren. Es hatte 5 Eingänge, zu denen man jeweils besser mit dem Auto hinfährt… nur um mal die Ausmaße zu verdeutlichen.
Wir hätten auch Motorboote kaufen können – die Auswahl war sehr groß ! Es ist dann nur bei T-Shirts geblieben.

Da wir schon im Auto saßen, wollten wir alles in Nashville abklappern, was man zu Fuß nicht schafft. Ist halt eine große Stadt…
Nächster Stop: das „Blue Bird Café“ aus der TV-Serie Nashville. Wir haben leider keine Karten für die Abendveranstaltung bekommen. Und wollten uns auch nicht 2 Stunden anstellen. Also hieß es: Fotos vor dem geschlossenem Café. Aber immerhin!

Dann sind wir in das Stadtviertel „The Gulch“ gefahren. Früher bekannt für die Güterzüge bzw. Bahnhof, heute sehr schick zurechtgemacht und hipp und urban. Wir haben hier geparkt und sind zu Fuß zu einem Wandgemälde gegangen, das Tina auf Pinterest entdeckt hat. Bei dem Gemälde „Wings“ lässt sich jeder gerne fotografieren – wir natürlich auch.

Um die Ecke lag das Dinner, noch sehr ursprünglich im Bahnhofs-Look, Peg Leg Porker. Ein BBQ-Joint, das regelmäßig für sein BBQ ausgezeichnet wurde. Bei etwa 33 Grad haben wir uns dann Rippchen, Cole Slaw und Cola im Schatten gegönnt. Schmeckt sehr mild-rauchig, etwa wie Kasseler, sehr lecker.

Den Laden „Two old Hippies“ hatten wir schon aus dem Augenwinkel gesehen, also wurde das unser nächster Stop. Natürlich kaufen hier auch alle TV-Stargrössen und Countrysänger ein – man sah es an den Dankes-Plakaten. Toller Laden! Wenn wir bloß mehr Platz im Koffer hätten…

Wir sind dann, mit einem Stop im „Milk & Honey“ um ein Eis zu kaufen (Cheesecake und Mocca-Chocolate), zurück zum Auto gegangen. Und zur Musik Row gefahren. So ganz konnten wir uns darunter nichts vorstellen… es entpuppte sich als ein Stadtviertel, in dem ein Platten-Label und Studio neben dem nächsten standen. Einige haben natürlich historische Bedeutung, wie das Studio RCA Studio B in dem u.a. Elvis Platten aufgenommen hat.
Leider haben wir keine Führung mehr geschafft. Es ging dann zurück zum Hotel um uns noch mal zu sammeln.

Abend sind wir dann wieder rausgegangen um nochmal Nashville zu genießen ( und die Wärme). Wir sind an den Fluss und dann zur Printer-Alley gegangen.

Hier in der kleinen Seitenstraße saßen früher die ganzen Zeitungen. Später kamen -in der Prohibition die Bars hierher und die Alley war sozusagen der Vorläufer vom Broadway. Heute sind hier hauptsächlich Stripclubs und Zwielichte Bars. Und eine Blues-Kneipe, der Bourbon Street Blues and Boogie Bar. Wir waren sehr früh hier, zwei nicht mehr junge Männer spielten Blues – ganz nett, etwas langsam. Wir saßen direkt vor der Bühne. Irgendwann fragte eine junge Frau, ob sie sich zu uns setzen dürfte, sie sei alleine unterwegs. Ihre Tochter war mit Freundinnen im Konzert und sie musste die Zeit „rumkriegen“ bis sie alle nach Hause fahren konnte. Und ab 21:00 Uhr würde eine ihrer Lieblingsbands „Stacy Mitchhart“ mit Band spielen.

Also blieben wir auch noch, der Laden wurde auch immer voller. Und wir wurden nicht enttäuscht- mit Saxophon, Trompete und alles was ein Bluesband so hergibt, rockte sie die Bühne. Nächstes Jahr steht eine Deutschlandtournee an- falls jemand interessiert ist.
Da wir morgen aber wieder fast den ganzen Tag Autofahren und früh raus müssen, sind wir in der ersten Pause gegangen.
Draußen ist es (23:00 Uhr) übrigens immer noch warm…

Kategorien: Capitol Region | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Es geht nach Nashville…


Dienstag der 26.9. 17 Nashville, Tennessee

Heute geht es nach Nashville. Wir sind früh losgefahren und kamen bei strahlendem Sonnenschein gut durch. Eine Pause haben wir bei Dunkin Donat gemacht, für frischen Kaffee und den „Restroom“… und dann würden es auch mich ein paar Donuts 😊

Weiter gings… und eigentlich wollten wir vor Nashville in ein Shopping-Center, aber „Olivia“ unser Navi, führte uns direkt zum Hotel (Tina hatte statt dem Outletcenter das Hotel angegeben). Zum Glück konnten wir schon in unser Zimmer.

Dann ging es Downtown Nashville. Der Hauptstadt von Tennessee und der Country-Musik-Hauptstadt der Welt…
Und gleich 1 Strasse weiter stießen wir auf ein erstes Highlight: Das Hilton Hotel, das als Kulisse für die Serie „Nashville“ diente. Es ist das Studio Highway 65 von Rayna Jaymes.

Nashville wurde, nach den Indianern natürlich, von französischen Pelzhändlern gegründet, die hier eine Handelsposten errichteten. Wie das Leben hier früherer war, versuchte man im nachgestellten „Ford Nash“ darzustellen. Das hatten wir schon letztes Mal angesehen.

Wir sind erstmal zum Rymann Auditorium (Grand Ole Ophry, Konzerthalle und „Kirche“ für alle Country-Sänger) gegangen. Vor 6 Jahren kamen wir ganz normal in die Halle, konnten gleich ein Ticket kaufen – es war kaum was los. Heute ist alles mit Security abgsichert, es gibt einen riesengroßem Giftshop und das „gemütliche“, ist ein bischen abhanden gekommen.


Wir hatten mittlerweile Hunger und sind zu Jacks BBQ gegangen für Rippchen und Cole Slaw Salad – lecker.
Und die Rippchen, Brisket und Würste werden hier tatsächlich mit Holz gegrillt und geräuchert – wir haben die Holzscheit gesehen !

Am Broadway steppte bereits um die Zeit (ca. 13:30 Uhr) der Bär, uns zog es aber zur Union Station für einen Gedächtnis-Cocktail. (Weil wir hier vor 6 Jahren schon saßen).

Auch hier wurden Teile von „Nashville“ gedreht. Der alte Bahnhof ist jetzt ein Hotel. Für uns natürlich zu teuer. Aber ein Cocktail in der Hotel-Lobby geht immer.

Danach haben wir zurück im Hotel erstmal alle Geräte wieder aufgeladen und uns eine kleine Pause gegönnt. Dann ging es auf den „Swutsch „
Wir sind zum Broadway gebummelt, aus dem – wegen der Wärme haben fast alle geöffnete Fenster- überall Musik ertönte…
Als erstes waren wir in der A.J.-Bar. Hier wurde klassischer Country gespielt. Der Namensgeber der Bar Alan Jackson ist in der Countryszene eine feste Größe – wir haben seine Musik erst heute kennengelernt.

Dann sind wir weiter gebummelt und durch Zufall vor einer Bar stehen geblieben in der eine Frauen-Band spielte – und wir schnell feststellten , dass es genau die Band (The Taylors) war, die damals vor 6 Jahren unsere „erste“ Live-Band in Nashville war – unglaublich!
Wir sind natürlich reingegangen und haben hier sehr lange zugehört.

Dann ging es weiter in die nächste Kneipe – hier rockte ein junger Mann mit Band die Bühne. Alle tanzten, was aber auch daran gelegen haben könnte, das es in dem Laden dank Klimaanlage saukalt war und sich alle warm tanzen mussten?
Als wir ein Treppe höher gingen, für einen besseren Blick, stellten wir fest, das hier im „The Stage“ eine Szene von „Country Strong“ mit Gwyneth Paltrow gedreht wurde.

Beim rausgehen folgten wir ein paar anderen Besucher – und landeten auf der Dachterrasse – mit unglaublichen Ausblick auf den ganzen Broadway, ein lauer Sommerabend mit Cocktails und guter Livemusik- was will man mehr?

Kategorien: Capitol Region | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wieder „on the Road“ – Richtung Nashville

Montag 25.9.2017 Lovingston, VN – Knoxville, TN

Heute morgen mussten wir unser schönes Bed & Breakfast „Orchard House“ in Lovingston wieder verlassen, aber nicht ohne ein selbstgemachtes, köstliches Südstaaten-Frühstück. Es gab Pumpkin Cinnamon Roll & Kiwi-Brombeer-Salat, danach Fried Rice with Bacon and Eggs and Brioche, wieder serviert in dem schönen Frühstück-Raum von Debbie & Mike.

Dann haben wir die Koffer ins Auto geladen und uns verabschiedet. Wer in die Gegend kommt – eine große Empfehlung unsererseits für dieses Bed & Breakfast!
Auf unserem Weg nach Nashville ( wir wollten heute soweit wie möglich kommen) war unser erster Halt in Bedford.
Hier ist das National D-Day Memorial – den Bedford, ein kleiner Ort in Virgina, ist der Ort, der prozentual die meisten Verluste in den USA hatte. Deshalb steht das Memorial hier.

Man fährt mit dem Auto auf das Gelände, das natürlich reichlich Inschriften, Bronzestatuen, Denkmäler und alles hat, was ein Memorial haben muss.
Allerdings fängt einem dieses Memorial gleich am Anfang mit einfachen Mitteln ein, die ich so noch nie bei einer Kriegsgedenk-Stätte gesehen habe. Die Bronzefiguren, nachgestellt nach Kriegsfotos, waren wie bei dem Angriff auf den Strand angelegt. Und die Geräusche, von denen ich erst dachte, da arbeitet einer im Garten, stellten Gewehrschüsse da, die ins Wasser auf die Soldaten zielten.
Da brauchte es nicht viel Vorstellungskraft um diese Stunden der Soldaten nach zu empfinden.

Natürlich hatte jedes Setting auf dem Memorial genaue Bedeutungen, es gab eine Garten für die Engländer, die maßgeblich an der Planung beteiligt waren, eine Gedenkwand für die Gefallenen, Plaketen für einzelne wichtige Gruppen, die direkt oder im Hintergrund unterstützt haben, wie die „Blue Collar Workers“ ( die Plakette mit der Frau die die Ärmel hochkrempelt „you can do it.“) oder die fliegenden Krankenschwestern, die extra Militärtraining bekommen haben…

Wir sind fast 2 Stunden am Memorial geblieben, bevor wir weitergefahren sind.

Im Örtchen Abingdon versuchten wir in eines der besten und teuersten Hotel „The Martha“ wenigsten eine Tee zu trinken, allerdings durfte man wegen der Privatsphäre der Gäste (Michelle Obama wohnt auch ab und zu hier) nicht mal in die Lobby… schade.

Nach einem Stop in Tennessee gleich hinter der Staatsgrenze am Visitor-Center um Prospekte u.s.w. mit zu nehmen, sind wir bis an Knoxville rangefahren. Wir übernachten im LaQuinta. Gegessen haben wir noch etwas im Puelos Grille – schnell, einfach, macht satt.
Und morgen geht es dann nach Nashville.

Kategorien: Capitol Region | Schlagwörter: , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bloggen auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: