Beiträge mit dem Schlagwort: Städtetrip

17. Tag: Savannah

Durch den Historischen Stadtkern von Savannah

Montag 27.6.2011
Hotel:  Inn at Ellis Square

Savannah hat eine wunderbare relaxte Atmosphäre, die Altstadt lässt sich gut erlaufen, man braucht das Auto nicht. Hier kann man sich einfach mal treiben lassen.

Info zu Sannah: 1773 wurde Savannah als erste moderne Ansiedlung in der britischen Kolonie von General James Oglethorpe geplant und angelegt. 1819 fuhr hier das erste Dampfschiff die “Savannah” über den Atlantik. 27 Tage brauchte sie bis Liverpool.

1864 rückte General Sherman nach Savannah vor, die Stadt kapitulierte und wurde so nicht zerstört. Er übersandte Präsident Lincoln zu Weihnachten eine Nachricht: “Als Weihnachtsgeschenk überreiche ich ihnen die Stadt Savannah mit 150 schweren Kanonen, Munition und etwa 25.000 Ballen Baumwolle.
Nach dem Bürgerkrieg verfiel die Stadt. Erst in den 50zigern wurde sie langsam restauriert. Sieben Frauen (es geht halt nur mit Frauenpower) schlossen sich zusammen und gründeten die Historic Savannah Foundation. Es ist mittlerweile rd. 2.000 Häuser renoviert worden.

Mehr sogar als Charleston und New Orleans ist Savannah die Stadt, die das hat, was man sich unter dem tiefen Süden vorstellt.

Bummel durch die Stadt

Wir sind nach dem Frühstück einfach die Squares längs gebummelt. Bei Mr. Wilkes, eine Art Restaurant, standen die Leute bereits Schlange um einen Platz zum Lunch zu bekommen. Hier soll man die typischen Südstaaten-Gastlichkeit und das reichhaltige Essen in dem schönen alten Haus genießen können. Reservieren kann man nicht, man muss schon mal 2 Stunden warten. Wir heben uns das Erlebnis für einen späteren Besuch auf.

Wir sind bis zum Forsythe Park gegangen, vorbei dann den schönen Häusern, Gärten und Squares.

Im Park haben wir Sandwiches zum Lunch gegessen und uns ausgeruht.

Zurück sind wir noch über einen Friedhof gebummelt, der aber ziemlich in der Sonne lag und uns einiges abverlangte. Lange blieben wir hier nicht.

Wir waren noch am Mercer House im Gift-Shop – für eine Führung im Haus waren wir zu kaputt.

Dann ging es erstmal zurück ins Hotel und ein bisschen ausruhen und am Pool erfrischen.

Fried Green Tomatos und Crab Cake

Am Abend ging es dann wieder zum Riverwalk und in ein Fish-Restaurant. Wir hatten nicht reserviert, aber bekamen einen schönen Platz im ersten Stock. Kerstin hatte „Krebs satt“ – soviel sie essen konnte. Tina hatte ein Thunfisch-Steak und Maren und ich Corn-Chowder, Fried Green Tomatos, Crab Cake und Garnelen.

Im Tisch eingelassen war übrigens ein Eimer, hier wurden die Krebsschalen gesammelt. Nach Kuchen zum Nachtisch sind wir am Riverwalk längs gebummelt, waren noch in einer Bonbon-Fabrik und haben einfach den Abend genossen.

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20. Tag: Charleston


Ausflug zur Boone Hall Plantation und mehr Sightseeing in Charleston

Donnerstag 30.6.2011
Hotel:   BW King Charles Inn

Gleich nach dem Frühstück sind wir auf die ca. 40 Min. entfernte Boone Hall Plantation, gefahren. Für uns ist das ja für immer „Mont Royal“ aus „Fackeln im Sturm.

19 $ Eintritt (mit AAA-Rabatt 17 $), darin sind aber sämtliche Frührungen enthalten. Die Eichenallee ist einfach die schönste von allen. Zu der Titelmelodie der Serie (extra auf den iPod gespielt nur für diesen Moment) “ritten“ wir unter den Eichen auf die Plantage zu. Einfach ein Traum ! Obwohl es noch sehr früh war, war schon einiges los.

Bei „Orry Main“ zu Besuch

Tina und ich waren bei unserer ersten Südstaaten-Tour im Herbst hier, da waren wir fast allein. Und seit damals wurde auch viel getan, z.B. in den Sklavenhütten ist jetzt eine Ausstellung zur Sklaverei. Sehr ausführlich und toll gemacht mit vielen Schautafel und Videos. Die gab es damals noch nicht…

Wir begannen hinten im Garten wo Mutti Main immer saß und stickte. Dann gingen wir zu den ehemaligen Sklaven-Häuser – hier fand ein Vortrag über die Gullah und die Sklaverei statt. Die Gullah sind Gruppe der Afrikanischen Sklaven, die ihre „eigene“ Kreolische Sprache haben und sie auch teilweise noch bis heute sprechen.

Das Baumwolllager am Fluß haben wir auch gesehen (dort hat Orry seinem Cousin Charles das Fechten beigebracht und Ashton hatten dort auch immer reichlich zu tun). Hier beobachteten wir eine Vorschul-Kindergruppe die gerade einen Ausflug machte und wohl das Thema: „Plantagen“ hatten. 

  • Boone Hall Plantage
  • Boone Hall

Zurück in Charleston

Da wir ja noch einiges in Charleston angucken wollten, mussten wir uns gegen Mittag dann von Mont Royal trennen. Wir parkten das Auto wieder im Hotel und zogen los den „Old Slave Mart“ anzugucken. Ein Museum ist hier untergebracht, wo man einiges über den Handel mit Menschen zu der damaligen Zeit in der Halle erfährt. Eine kleine aber sehr informative Ausstellung. Vor dem Museum ist die Strasse übrigens mit Steinen gepflastert, die von Skalvenschiffen als „Gewicht“ mitgebracht wurden. Und die Sklaven durften dann auch die Strasse gleich selber verlegen…

Es war mittlerweile ganz schön heiß und wir hofften, dass es nicht wieder ein Gewitter wie am Vortag gab. 
Dann ging es zur „Calhoun Mansion“, für 15 $ gibt es hier eine ca. 40 Min. lange Führung in dem noch bewohnte Haus. Hier wurden u.a. gedreht: „Wie ein einziger Tag (The Notebook)“, „Sarlett“ und natürlich „Fackeln im Sturm“. Hier war George in „Belvedere“ zu Hause. Fotografieren ist nicht erlaubt. 
Tina hatte aus dem Internet einen genauen Plan aus dem Haus und Fotos aus Serie usw. Der Führer frage, ob sie vom FBI wäre, so etwas hätte er ja noch nie gesehen. Heute könnte man wohl in dem Haus nicht mehr drehen.

Der Besitzer ist Kunstsammler und hat jede freie Ecke mit wertvollen Stücken behängt und gestellt. Man kann sich kaum noch um drehen, aber die Leute wohnen da und die ganze Pracht wird von ganzen vier Leuten betreut: 1 Gärtner, 1 Koch, 1 Putzfrau und einer der den Rest macht. Unglaublich ! 

Bummel durch Charleston

Dann sind wir noch weiter durch die Nebenstrassen gebummelt und haben uns Häuser und wunderschöne Gärten angesehen und waren dann noch shoppen. Ein großes Gelächter gab es, als wir feststellten das hinter unserm Hotel ein Victoria Secret war. Auch Abercrombi und wie sie alle heißen waren da. Sogar unser „Lieblings-Küchengeschäft“ Williams- Sonoma haben wir noch bekommen. Wer hätte gedacht das Charleston das Shopping-Paradies ist ?

Wir gingen noch in ein Fish-Restaurant etwas essen – hier waren offensichtlich alle Show- und Politkgrößen schon gewesen. Den die Tisch hatten Plaketen mit den jeweiligen Stars, die hier saßen. Auch Fotos hingen an den Wänden. Der Manager ging im Restaurant rum und kam zu uns an den Tisch – und wir hatten einen netten kleinen Plausch (er war glücklich, weil wir die Gastfreundschaft der Südstaaten so lobten) und er schenkte uns Gutscheine für eine Eisdiele nebenan.

  • Charleston

Dann gab es noch einen Pack-Motivations-Cocktail an der Hotel-Bar und dann mussten wir leider ans packen gehen. 

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19. Tag: Savannah – Charleston


Über Beaufort ging es nach Charleston

Mittwoch 29.6.2011
Hotel:   BW King Charles Inn

Ich wurde heute von einem Kater geweckt… Aber der Abend war es wert!
Frühstück fiel für mich aus, aber Kerstin brachte mir Tee und Toast aufs Zimmer. Maren und Kerstin kümmerten sich schon mal um das Gepäck, Tina hat meinen Koffer gepackt.

Heute fuhr Maren und Tina übernahm die Navigation und los ging es über die herrliche Savannah-Brücke Richtung Beaufort (sprich: Bi-fort mit kurzem O).

Abstecher nach Beaufort

Man fährt durch eine schöne Sumpflandschaft und ist recht zügig in Beaufort. Diese kleine schöne Stadt hat noch viele nicht ganz so pompöse Antebellum-Häuser zu bieten. Beim nächsten Mal werden wir hier auf jeden Fall übernachten. Die Stadt hat einen ganz besonderen Charme. Wir sind mit dem Auto ein bisschen rumfahren. „Herr der Gezeiten“ und auch „Forrest Gump“ wurde hier gedreht. 

Bevor wir nach Charleston fuhren, haben wir noch an einem Friedhof haltgemacht und waren Wasser kaufen in einem Piggly Wiggly…

Charleston die „Perle des Südens“

Dann ging es weiter nach Charleston, der „Perle des Südens“. Wir waren recht früh da und haben erst mal ausgeruht.

Info: Charleston liegt zwischen dem Ashley und dem Cooper-River. 1670 segelte eine Gruppe Auswanderer von England in den heutigen Hafen von Charleston. Dieses Gebiet gehörte den Kiawah Indianern. Der Häuptling ermutigte die Siedler zum Siedeln, weil er hoffte, sich so vor anderen Stämmen schützen zu können.

Charleston brachte es Anfang des 18. Jahrhunderts durch den Reisanbau zu sehr großem Wohlstand. Dazu gehört natürlich auch das traurige Kapitel der Sklaverei. Sklaven aus Westafrika waren in Charleston sehr begehrt, weil sie sich gut mit dem Reisanbau auskannten. Ich habe mal gelesen, dass wenn die Stadt menschliche Züge hätte, sie eine Frau wäre. Dazu passen auch die blau, rosa und zartgrün gestrichenen Häuser.

Hier in Charleston fielen 1861 die erste Schüsse des “Bruderkrieges” in Fort Sumter. Das Fort liegt auf einer vorgelagerten Insel und kann mit einer Fähre besucht und erkundet werden.

Spaziergang bei Regen

Gestartet haben wir am Historischen Markt, eine lang gezogene Halle, in der viele kleine Geschäfte sind. Sie machten allerdings gerade zu und so ging es weiter.
Kurz drauf ging ein kurzes heftiges Gewitter los, so das wir gleich wieder in einem Café Pause machen mussten. Wir kauften uns Regenmäntel und gingen trotz des „feuchten“ Wetters einfach weiter.

Nächster Stop war die Circular Congregational Church bzw. der Friedhof. Er gehört zu den ältesten Friedhöfen der Stadt. Das älteste Grab (ohne Markierung) ist 1695 datiert. Man erkennt die ganz alten Grabsteine (um 1600 ) dran, das meist Schädel und Knochen eingraviert sind.
Wir gingen weiter die Meeting Street runter, wo es schon unglaublich tolle Häuser gibt. Es gibt auch viele „Fackeln im Sturm“-Locations hier. 

Die Bewohner sind sehr stolz auf ihre Stadt und behaupten gern: Charleston liegt da, wo der Ashley und der Cooper den Atlantik bilden.

Während wir so längs bummelten, kam eine Frau aus einem Haus und sprach uns an, dass war uns unbedingt das „Calhoun Mainson“ von innen ansehen sollten, es sei was ganz besonderes. Klar machen wir morgen, da wohnte doch George Hazard („Fackeln im Sturm“). So nett, auch das passiert einem in Deutschland sicher kaum. 

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Der fünfte Tag brachte altes und neues…

Im alten Arbeiterviertel, alten Armee-Barracken und dem Botanischen Garten

Mittwoch 22.3.2017

Heute morgen sind wir in das alte Arbeiterviertel Tiong Bahru zum Frühstücken gegangen. Das Viertel ist restauriert worden und hat ein paar kleine feine Läden. Wir fanden einen Bäcker, der frisches Gebäck, belegte Brötchen und guten Cafe hatte und konnten so das erste mal in dieser Woche richtig ordentlich frühstücken.
Es war schön in diesem Café mit lauter jungen und älteren Leuten zu sitzen, friedlich, sonnig und so entspannt.

Aber, wir wollten ja noch was sehen! Also sind wir die kleinen Straßen längs gebummelt, waren in einem sehr schönen Buchgeschäft, mussten feststellen, das der viel gelobte Markt gerade umgebaut wurde und fanden spannende Wandgemälde.

Dann waren wir kurz bei G. alter Wohnstrasse, in der sie vor … Jahren (nein, wir verraten nicht, wie lange es her ist ;-)) gewohnt hat und zur Schule gegangen ist. Es hatte sich ein bischen was verändert, aber nicht alles.

Neue Kunst in alten Hallen

Unser nächster Stop waren die Gillmann Baracks. Die Gillmann Baracks ist eine alte Armee-Station, in der heute zeitgenössisch Kunstgalerien untergebracht sind. Das war ganz spannend und nicht alltäglich. Wir sind mit Bahn hingefahren und mussten noch ein ganzes Stück zu Fuß laufen. Wir haben uns eine Übersichtsplan geholt und haben nach und nach die alten Gebäude besucht. Es gab spannendes zu sehen. Am beeindruckendsten fanden wir den Künstler, der aus Kaugummi (ja, gekautes) Bilder und Plastiken gestaltet hat. Den Kaugummi ist in Singapur verboten. Sogar unsere Kanzlerin wurde so zu einem Kunstwerk.

Am Ende unser Tour hat es in Strömen gegossen. Wir mussten fast 30 Minuten unter einem Vordach warten, bis wir endlich weiter konnten.

30 Minuten Dauer-Regen! Da half nicht mal ein Regenschirm (den wir vergessen hatten)

Im Corner House im Botanischen Garten

Wir haben uns im Hotel wieder frisch und schick gemacht, den heute Stand unser Abschluss-Essen an (es ist Tradition bei mir, am Ende des Urlaubs einmal so richtig gut essen zu gehen – was, ehrlicherweise, in diesem Urlaub öfter vorkam)
Wir haben uns das Corner House im Botanischen Garten ausgesucht. Es hat 1 Michelin Stern und ist auf der Liste der Besten asiatischen Restaurants auf Platz 23.

Wir fuhren mit dem Taxi bis zum Eingang und gingen dann eine kleinen Weg zum Haus hoch. Schade das es schon dunkel wurde und wir nicht so viel Zeit hatten um uns noch mehr im Park umzusehen.

Das Essen ist hier mit vielen Kräutern, Blumen und Pflanzen zubereitet, leicht französisch, natürlich mit asiatischen Produkten.
Wir saßen sehr nett, es gab eine Weinbegleitung und jedes neue Gericht wartet mit kleine Überraschungen in Form von Blüten oder spannenden Konsistenzen auf.

Ein schöner Abend, an dessen Schluss wir mit dem Golfwagen zum Eingang des Botanischen Gartens (der ja schon geschlossen hatte) gebracht wurden, wo das Taxi schon wartete.

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Philadelphia – 2 Tag

Märkte, Movie und Mosaike (und Fußball!)

Mittwoch 20.9. 2017, Philadelphia
Nach dem Frühstück sind wir zum Reading Terminal Market – einer alte Markthalle mit Lebensmitteln, Schlachter, Fischhändler, Gemüse- und Blumen-Ständen, sowie selbstgemachte Konserven der Amish, gegangen. Sehr spannend, aber wir waren so satt, das wir nicht mal etwas von den Köstlichkeiten probieren konnten.

Ein bisschen geschoppt (Fudge und Marmelade von den Amish) haben wir trotzdem.

Dann sind wir mit dem Bus zum Philadelphia Museum of Art gefahren. Nicht wegen der Kunst, sondern weil hier die Rocky-Statue steht und ER die Treppen vom Museum hochlief. Kerstin hat es ihm nachgemacht und ist zweimal (!) die Treppe hochgerannt. Tina und ich haben uns mit dem typischen Rocky-Posen begnügt. Das dauerte natürlich alles seine Zeit. Aber es war sehr sonnig und warm – so machte es mehr Spaß.

Anschließend fuhren wir mit dem Bus zur South-Street zu den Magic Gardens. Das ist ein gemeinnütziger Park bzw. ein Kunstzentrum. Hier hat Isaiah Zagar 1994 angefangen auf einem unbebauten Grundstück Mosaiken aus gefundenen Gegenständen zu errichten. Als die Grundstücke verkauft werden sollten, halfen die Nachbarn daraus eine dauerhafte Einrichtung zu machen. Es gibt diese Garten bzw. Labyrinth für das man Eintritt zahlen muss. Aber auch in den Seitenstraßen findet man viele Mosaike an den Wänden.

Wie überhaupt in Philadelphia bekannt ist, für seine großflächigen Wandbilder und Graffiti.

Nachdem wir den Garten besucht hatten, sind wir ins Brauhaus gegangen. Als Fußball-Fans wollten wir wenigstens 1 Bundesliga-Spiel live sehen. Und da passte es gerade das hier im Schmitz Bräuhaus Dortmund : Hamburg geszeigt wurde:
Es steht gerade 0:1 ..
…. am Ende waren es dann 0:3. Wenigstens hatten wir einen lustigen Nachmittag. Vor allem mit der amerikanischen Geburstags-Gesellschaft am Nachbar-Tisch. Die sich mit den deutschen Traditionen vertraut machten und mit und übten „herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag “ auf deutsch zu sagen.
Und wir haben eines der merkwürdigsten „Deutschen“ Gerichte gegessen: Pommes „Jäger Art“ d.h. Pommes mit Pilzsauce und Käse überbacken….

Wir sind dann noch die Straßen längs gebummelt, waren im Hard Rock Cafe für den obligatorischen Pin und haben noch einen Wein in der Weinbar getrunken. Nun packen wir mal wieder, den Morgen geht es weiter zum Amish County bzw. Lancaster County.

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Philadelphia – 1. Tag

Philadelphia: Die Wiege Amerikas

Dienstag 19.9. 2017 Philadelphia

Frühstück im Hotel – war ganz okay. Zumindest hatten sie alles was wir so gerne mögen: Toast, Philadelphia, Cornflakes, Kaffee…. (Das Obst kaufen wir oft selber und haben immer ein paar Tupperdosen mit 😉 )

Dann gingen wir zur Independence Hall. Hier standen viele Leute an, um die amerikanische Unabhängigkeitserklärung (1787 verkündet) zu sehen. Es war noch sehr bewölkt und wir sind dann weiter zu berühmten Glocke, der Liberty Bell gegangen. Es reichte uns aber sie von außen durch das Fenster anzusehen. Auf dem Weg zum Visitor Center hingen viele gemalte Bilder und alte Fotografien um die Zeit George Washingtons und Benjamin Franklins – Spannend zu lesen und gut gemacht.

Philadelphia, oft als „Geburtsort der USA“ bezeichnet, ist der Entstehungsort der modernen Demokratie Amerikas. Gegründet von William Penn im späten 17. Jahrhundert, bedeutet der Stadtname übersetzt „Stadt der brüderlichen Liebe“ (City of Brotherly Love)
Die „Independence Hall“ und die „Liberty Bell“ sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, die in direktem Zusammenhang mit dieser Rolle Philadelphias stehen.
Auf unserem weiteren Weg zu Betsy Ross, kamen wir an einem kleinen Friedhof vorbei, auf dem Benjamin Franklin lag. Er hat sich als Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Erfinder einen Namen gemacht. Und hat an der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung mitgeschrieben.


Als William Penn die Regierung Pennsylvanias kreiert, fördert er die Mitarbeit der Bürger bei der Gestaltung von Gesetzen. Er gibt außerdem jedem Bürger das Recht seine eigene Religion zu wählen. Die Kolonisten sind stolz die Freiheit, die Penn ihnen ermöglicht. 1751 bestellt der Sprecher der Pennsylvania Assembly eine neue Glocke für das State House. Auf die Glocke ist die Einprägung eines Bibelverses aufgedruckt: „Proclaim LIBERTY throughout all the Land unto all the inhabitants thereof“ (Verkünde Freiheit im ganzen Land für alle seine Bewohner).

Er gründete aber auch z.B. die ersten amerikanischen freiwilligen Feuerwehr oder erfand den Blitzableiter.

Der nächste Stop war dann das Haus von Betsy Ross. Betsy Ross hat die erste amerikanische Flagge genäht und wahrscheinlich auch entworfen.

Auf unserem Weg zu Penns Landing sind wir noch zur Elfreth’s Ally gegangen. Die Straße geht auf 1702 zurück, noch heute wohnen Leute in den alten Häusern.

Am Hafen bei Penns Landing – Namensgeber war William Penn, der Gründer von Pennsylvania, der hier als Comandant ankam, sind wir erstmal längs gebummelt. Der Hafen hat einen Park, der mit Hängematten, Stühlen, Foodtrucks und Spielen zum verweilen einlud. Also haben wir uns Margaritas und Chips besorgt und erstmal 5 Minuten auf Wasser geguckt.
Und danach etwas in den Hängematten geschaukelt. Es wurde immer windiger – die Reste von Hurricane Irma, die jetzt den Norden erreichen. Mit dem Bus ging es dann zurück in die Innenstadt bzw. Downtown.

Wir wollten zu Macys, das hier in einem riesigen Gebäude mit Grand Court untergebracht ist. In der Mitte der großen Halle steht ein riesiger Bronze-Adler. Und an der Seite ist eine große Orgel angebracht, auf der auch zu Weihnachten immer noch gespielt wird.


Ansonsten war das Kaufhaus erstaunlich leer, wer Harrods in London oder das Lafayette in Paris kennt, ist vom eigentliche Kaufhaus auch eher enttäuscht.

Weshalb wir dann nochmal zu einem Victoria Secret gegangen sind. Mit kurzen Stops in CVS und Sportgeschäft …
Bei Victoria sind wir nahezu garnicht bedient worden… haben aber trotzdem was gekauft. Darauf brauchten wir dann erstmal eine Cocktail…

Wir sind ins Ritz Carlton (im einer alten Bank untergebracht) gegangen und haben in der grandiosen Lobby Cocktails bestellt. Da es mittlerweile auch regnete, kam uns der Stop ganz gelegen. Und so konnten wir den Tag entspannt ausklingen lassen.

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Washington – 2. Tag

Wir besuchen das „Weiße Haus“, Julia Childs Küche und Georgetown

Sonntag 17.9. 2017 Rosslyn, Washington

Heute morgen sind wir nach dem Frühstück mit der Metro zum Weißen Haus gefahren. Wenigsten in Erinnerung an Obama und unsere Lieblingsserie „West Wing “ … einmal von vorne fotografiert, einmal von hinten und schon gings weiter.

Das National Museum of Amerika war unser nächstes Ziel. Es beinhaltet die Geschichte Amerikas, auch und vor allem in der Neuzeit. Ein Aspekt: Food! Und damit auch Julia Child (Kochbuchauthorin und erste TV-Köchin Amerikas. Film: Julia & Julia) Ihre Küche wurde im Original hier aufgebaut.

 

Dazu gab es eine kurze Historie über sie und TV-Köche im allgemeinen. Und noch einiges mehr, aber das haben wir dann ausgelassen.
Ach ja, eine Abstecher in einen Flügel des Museums führte uns zufällig zu den „First Ladys“ der Präsidenten… das war ganz spannend (zum Glück kam die derzeitige nur am Rande vor).

Wir sind dann zu Fuß zum Hard Rock Café gegangen – ich musste meinen obligatorischen Pin kaufen. Und wir haben dann dort gleich einen Snack gegessen und etwas getrunken – stay hydratet!

Während des Essens stellten wir fest, das gegenüber das Haus stand, in dem Abraham Lincoln gestorben war, nachdem er im Theater gegenüber angeschossen wurde. Heute ist das Haus ein Museum.
Nach Georgetown sind wir dann mit dem Bus gefahren. Mittlerweile war es wieder sehr sehr warm. Wir sind trotzdem durch die kleinen Straßen mit den hübschen Häusern gebummelt. Auch an dem Haus von Julia Child sind wir vorbeigekommen.

Zwischendurch mussten wir nochmal eine Pause einlegen. Weil es so heiss war. Weiter ging es zur Exorcisten-Treppe. Die kam in dem Film bzw. der ursprünglichen Geschichte vor (der Pater stürzte hier herunter – ich hab den Film nie gesehen). Wie überhaupt Georgetown oft in Hollywood-Filmen vorkam u.a. St. Elmos Fire, West Wing, No way out, 24…

Unser nächster Stop war das Haus von J.F. Kennedy – er hat hier gelebt, während er sich auf seine Präsidentschaft vorbereitet. Und dabei hat er in der Martin’s Taverne gefrühstückt, die Antrittsrede geschrieben und Jackie Kennedy einen Heiratsantrag gemacht.

In dieser Taverne haben wir dann einen wunderbaren Abend verbracht. Mit Südstaaten Essen (Fried green Tomatos, Crab & Lobster Risotto, Tuna-Salad, Apple Pie a la Mode….), sehr netten Kellnern, ein lauer Sommerabend – perfekt.

Mit den Taxi ging es dann zurück zum Hotel. Und morgen geht’s nach Philadelphia.

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Washington – 1. Tag

Mit dem Rad zu den Sehenswürdigkeiten Washingtons

Samstag den 16.9.2017 Rosslyn, Washington

In diesem Hotel (Best Western) gibt es kein Frühstück – nur Kaffee in der Lobby. Also haben wir in unserem Zimmer Obst, Joghurt und Kekse mit Cream Cheese zum Frühstück gegessen – ist eh gesünder.


Um 8:25 Uhr ging es dann in Richtung Metro. Heute blieb das Auto stehen und wir nahmen die U-Bahn.
In „Rosslyn“ stiegen wir ein und am „L’Entfant Plaza“ wieder aus. Es ging durch ein Shoppingcenter zum Rent a Bike-Shop „Bike and Roll“. Wir bekamen 3 Räder, ich einen Helm und Schlösser um die Räder auch mal stehen zu lassen.

Dann fuhren wir los, Richtung National Mall. Es klappte ganz gut und wir konnten so bei der Hitze (ja -auch morgens um 10:00 Uhr waren schon 30 Grad) schneller vorankommen. Den die National Mall ist 4,8 km lang und 500 m breit. Dazu kommen diverse Stops an Denkmälern und Memorials.

Als erstes sahen wir uns das Washington Monument an. Der Obelisk wurde zu Ehren von Georg Washington erbaut und ist in der „Mitte“ der Mall.

Weiter ging es zum World War II Memorial. Sehr groß und beeindruckend. Es symbolisiert den Pacific (eine Seite) und den Atlantic (gegenüber) und somit die Kämpfe die in der Mitte stattfanden.

Das Korean War Veterans Memorial war der nächste Stop. Der Korea Krieg bzw. Conflict (die USA kamen Süd-Korea zu Hilfe gegen Nordkorea) war in den USA umstritten. Es war zudem ein sehr brutaler Krieg. Hoffen wir mal, das sich das nicht wiederholt.

Ein Höhepunkt der Mall ist natürlich das Lincoln Memorial mit der großen Statue in dem Griechisch anmutenden Tempel.
Hier hielten natürlich auch alle Touristen-Busse und entsprechend voll war es.
Der Platz an dem Martin L. King seine berühmte Rede hielt („I have a Dream…“) ist natürlich auch markiert.

Gleich an der Seite ist dann das Vietnam Veterans Memorial. An der gebogen Wand findet man Namen der getöteten und vermissten Soldaten. Viele Angehörige kommen hier her um mit Papier die Namen abzupausen. Dazu kommt noch die Bronze „3 Serviceman „.

Dann fanden wir noch das Womens Memorial. Die Statue ist von 8 Bäumen umgeben, die die 8 getöteten Frauen in Vietnam ehren sollen.

Wir führen dann die Constitution Avenue, vorbei am weißen Haus längs. Die heute wegen eine Hispanic-Parade gesperrt war. Das kam uns mit dem Rad natürlich sehr entgegen

Wir fuhren die Mall auf der Seite fast bis zu Capitol zurück und überquerten sie zur Indipendence Ave. Dabei fuhren wir an den ganzen großartigen Gebäuden bzw. Museen der Smithsonian Institution vorbei. Wir wollten noch zum Museum of American Indian und uns das Gebäude wenigstens von außen ansehen.

Das größte Museum für indianische Kultur ist von außen den Felsen und Formen der Natur nachempfunden und weißt weder Ecken noch Kanten auf.
Wir waren natürlich wenigsten kurz im Shop…

Nun hatten wir langsam Hunger und Durst – also haben wird die Räder zurückgegeben und sind mit der Metro zur Union Station gefahren. Hier haben wir im Thunder Grill uns erstmal gestärkt.
Und anschließend sind wir durch den im Jahr 1907 eröffneten Bahnhof gegangen. Sehr eindrucksvolles Gebäude.

Der Bahnhof liegt fast hinter dem Capitol, also sind wir auch noch hierher gegangen. Einmal um das Gebäude rum für Fotos von allen Seiten.

Und dann konnten wir nicht mehr, denn mittlerweile war es schon fast 6 Uhr. Also zurück in die Metro und zum Hotel gefahren.

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Städtetrip Budapest Teil 4

Es geht wieder nach Hause….

Samstag: Heute geht es für Steffi, Isi und mich bereits wieder nach Hause. Maren und Martin blieben noch 1 Tag länger. Wir haben zum Abschluß nochmal im Cafe Gerbeaud
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Das Café Gerbeaud am Vörösmarty tér 7 hat uns bereits beim ersten Besuch gefallen. Diesmal haben wir wieder mit Brötchen, Eiern und Bircher Müsli fürstlich gefrühstückt.
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Anschließend gingen Steffi und ich noch Torte und Pralinen kaufen – den die gibt es hier in sehr guter Qualität… Und dann ging es auch schon zum Flughafen und wieder zurück nach München.

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Und Fazit: Budapest hat uns wirklich überrascht – es war trendig und traditionell, wir haben überall sehr nette Leute getroffen, und hatten viel Abwechslung und Spaß -da kommen wir bestimmt nochmal wieder!
Und zum Abschluß gibt es noch ein Müsli-Rezepte – mein Lieblings-Beeren-Müsli

Bircher Müsli mit Beeren

Für 2 Portionen

3 getrocknete Aprikosen
1 EL Mandeln
2 EL  grobe Haferflocken
1 EL  feine Haferflocken
1/4 Apfel
1 Becher Joghurt, ca. 150 g
2-3 EL frische oder aufgetaute Beeren
Nach Belieben 3 EL geschlagene Sahne

1. Aprikosen fein würfeln. Mandeln hacken. Haferflocken in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und aufkochen. Evtl. etwas Wasser zugeben und 5 Minuten quellen lassen, bis ein weicher Brei entstanden ist. Abkühlen lassen.
2. Äpfel schälen grob reiben, mit den Haferflockenbrei und Joghurt verrühren. Beeren evtl. verlesen oder auftauen lassen und unterrühren. Auf 2 Schälchen verteilen, mit Sahne und gehackten Aprikosen und Mandeln garniert servieren.

IMG_0726.jpgMüsli

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Topfen-Nocken mit Beeren

Topfen, die österreichische Variante vom Quark, wird auch in der Ungarn gern für Knödel verwendet. Wir haben im Restaurant Terminal sehr feine Topfen-Knödel gegessen – und deshalb habe ich ein Rezept dazu rausgesucht. Weil der Teig sehr weich ist, war es einfacher mit Eßlöffel Nocken abzustechen und im siedenden Wasser zu garen. Am besten frisch mit Beeren genießen!

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Topfen-Nocken mit Beeren

Für 4 Portionen

500 g Schichtkäse oder Quark (40 %)
2 Eier (Größe M)
120 g Hartweizengrieß
50 g Zucker und Zucker zum Kochen
25 g flüssige Butter
2 EL Rum
Salz
AUSSERDEM
300 g Erdbeeren
200 g gemischte Beeren
2 EL Honig oder Zucker
100 g Amarettini oder Löffelbiskuit
2-3 EL Butter

1. Für die Knödel Quark mit Eiern, Grieß, 50 g Zucker, flüssige Butter und Rum verrühren. Teig mindestens 30 Minuten ruhen lassen.

IMG_0647.jpgNocken, herstellen
2. Inzwischen Erdbeeren waschen, putzen, klein schneiden. Beeren verlesen. Beides mit Zucker oder Honig mischen. Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einer Teigrolle rüberrollen und so fein zerbröseln. Brösel in 2-3 EL heißer Butter rösten.
4. Ca. 3 l Wasser in einem großen Topf mit 1-2 TL Zucker und 1 Prise Salz aufkochen. Von dem Teig mit Hilfe von 2 EL Nocken abstechen und formen und ins siedende, leicht köchelnde Wasser gleiten lassen. Evtl. in zwei Durchgängen die Nocken kochen. Nocken  15–20 Minuten köcheln lassen. Topfenknödel mit einer Schaumkelle herausnehmen und in Brösel wenden. Mit Früchten anrichten.

IMG_0701.jpg Nocken

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