Beiträge mit dem Schlagwort: Städtereise

2. Tag – Mein erster Tag alleine unterwegs

Donnerstag 29.8.
Hotel: Yotel, Boston

Gestern bin ich so um 22:00 Uhr ins Bett gegangen. Zweimal war ich in der Nacht länger wach, dann konnte ich nicht mehr schlafen. Ich habe in Ruhe geduscht u.s.w. und dann etwas zum Frühstücken gesucht. Im Hotel kann man natürlich auch Frühstücken, aber ich wollte lieber etwas rumlaufen. Es regnete und schien sehr warm zu sein – mal gucken wie das Wetter wird.
7:45 Uhr: Weiter geht’s – ich war kurz am Pier und hatte von dort einen schönen Blick auf den alten Hafen von Boston. Zum Glück regnet es nicht mehr und es war warm. Dann bin ich in die Bakery Sorelle gegangen, die ich über Google-Maps entdeckt hatte. Sie war sehr klein, aber modern eingerichtet. Ich hatte ein Mandel-Croissant und einen großen Becher Granola mit Früchten. Und dazu gabs einen wirklichen guten Filterkaffee. Ich beschloss mir das neue renovierte Seaport-Viertel um mein Hotel noch etwas anzusehen und später nach Boston Downtown rein zugehen.

Historisches Boston

Das Seaport-Viertel erinnerte mich, wie die ganze Stadt Boston, an das neu renovierte Hafenviertel in Hamburg. Altes und Neues schön kombiniert, es gab viel zu entdecken. Und ist sehr nett umgesetzt. Ich bin dann zu Fuß über die Brücke vom Seaport bis in den Park zum Visitor Center gelaufen. Das dauerte etwa 30 Minuten, was aber eher daran lag, dass ich viel fotografiert habe. Dort habe ich mir einen Plan für den Black Heritage Trail geholt. Es ging zwar eine kostenlose Führung durch die Stadt los, aber ich wollte lieber alleine rumlaufen. Erst bin ich zur Acorn-Street gegangen. Angeblich die meist fotografierte Straße Amerikas. Eine alte Privatstraße, die man nicht betreten darf. Sehr schmal und mit Kopfsteinpflaster. Aber: Da hat mir die alte Straße in Philadelphia besser gefallen.

Die Acorn-Street – eine der ältesten Strassen Amerikas

Ich bin die weiteren Straßen, in denen die Häuser ehemaliger Sklaven und anderen Helfern der Railway Underground wohnten, längs gegangen. Alle wohnten in Beacon Hill, heute ein sehr teuerer und reicher Stadtteil. An einigen waren Plaketen befestigt, so das man nachlesen konnte, wer hier gelebt hat. Allerdings sind die meisten Häuser bewohnt und nicht zu besichtigen. Es gibt aber auch ein Museum, das die Geschichte der ehemaligen Sklaven und Helfern dokumentiert. Aber nach Museum war mir gerade nicht, ich bin also weitergelaufen. Es wurde immer wärmer und ich konnte eine Jacke nach der nächsten ausziehen. Nach der Rundtour bin ich beim State Capitol wieder rausgekommen und durch Downtown zurück ins Hotel gegangen. Bzw. habe ich in einer CVS (Drogerie) Chips und Cola gekauft und draußen etwas gegessen. Dann habe ich mich vors Hotel unter ein paar Bäumen gesetzt und habe alle Social Mediakanäle bedient, um allen Freunden und die Familie zuhause mit Information und Bildern zu versorgen.


Kelly, meine langjährige Freundin, die in der Nähe von Boston wohnt, war auf dem Weg nach Boston und wollte so gegen 5 Uhr in Boston sein. Mal gucken, was wir dann machen – wahrscheinlich essen gehen.

Ein Abend am Seaport

Um 16:30 Uhr kam Kelly ins Hotel. Wir haben uns vor über 20 Jahren in einem Hostel in Amsterdam kennengelernt und waren lange Brieffreunde. Nach einer kurzen „Pause“, fand sie mich auf Facebook wieder und wir trafen uns seit dem sowohl in den USA, als auch in Deutschland. Ich zeigte ihr mein Zimmer und wir beschlossen, auf der Rooftop-Bar vom Hotel einen Cocktail zu trinken. Man konnte hier sehr nett sitzen und hat einen schönen Blick auf die Skyline von Boston.

Dann gingen wir zu Fuß ins Restaurant „Ocean Prime“ am Pier. Kelly wollte hier gerne hin und hatte reserviert. Das Essen war gut, nur viel zu viel. Wir hatten einen netten Kellner, alles war sehr edel. Und wir von Vorspeise bis Dessert den Abend sehr genossen. Wir sind dann noch etwas bummeln gegangen, es war ein lauer Sommerabend und das Kunstmuseum „The Institute of Contemporary Art“ hatte heute, am Donnerstagabend, freien Eintritt – so gingen wir einfach kurz ins Museum rein und sahen uns einige Bilder und Skulpturen an. Vor dem Museum gab es gerade eine Veranstaltung mit Livemusik und einer kleinen Party. Aber wir waren müde und Kelly fuhr dann mit einem Uber-Fahrer zu ihrem Hotel und ich ging zu Fuß in meines.

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Was ziehe ich im Flieger an?

12.4.E.3

Was auf keinem Flug fehlen sollte – ein leichter großer Schal. Als Kissen, Decke oder Schal ist er vielseitig einsetzbar. Er sollte eher dunkel sein (wg. der Flecken).
Und ja, auch wenn Sommer ist nehm ich den Schal mit. Den ich habe im Flieger sowohl schon gefühlte Minus-Grade erlebt, genauso wie Hochsommer…

Kurzstrecke:
–  je nach Wetter Jacke/Mantel oder zumindest Strickjacke mitnehmen

– Viele Streiten über die Schuhfrage – weil man immer häufiger die Schuhe an der Sicherheitskontrolle ausziehen muss. Mir egal, ich zieh möglichst bequeme Schuhe an. Ob  mit Schnürsenkel oder Reisverschluss. Oft auch die dicken Stiefeln, weil sie nicht mehr ins Gepäck passen. Ist leider so. Wer noch Platz hat, kann ja flache Reserve-Schuhe einstecken.

– Bei Kurzstreckenflügen, die oft Geschäftsflüge sind, kommt es sehr drauf an, ob man noch vor dem Termin ins Hotel zum umziehen kommt, oder nicht. Also vorher drüber nachdenken und evtl. die schicke Bluse erst später anziehen. Sonst ist alles zerknüllt, bevor man zum Termin geht.

Langstrecke:
– ich mag ja Kleider mit Strumpfhose, Leggins und bequeme weite Stoffhosen – allerdings ziehe ich diese Garderobe meist erst im Flieger an (guter Zeitpunkt – nachdem das erste Getränk gereicht wurde – bevor es Essen gibt)

– bequeme Jeans, Turnschuhe (achtet darauf, das die Schuhe nicht zu eng sind – am Ende des Fluges hat man meistens dicke Füße vom sitzen und Luftdruck), T-Shirt – eher Lang-Arm, Strickjacke/Sweatshirt-Jacke.

– Wenn man die Flughäfen kennt und die wahrscheinlichkeit, das man mit einem Buszubringer vom/zum Flugzeug gebracht wird, kann man auf die Jack verzichten und beim Gepäck aufgeben noch in die Reisetasche/Koffer stopfen.

Den Schal nicht vergessen!

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