Beiträge mit dem Schlagwort: St. Ives

Mit der Bahn nach Exeter

Von der Küste zurück ins Landesinnere

Montag 18.6.2018

Wir sind heute ganz gemütlich aufgestanden, haben in Ruhe gefrühstückt und unsere restlichen Sachen gepackt. Noch kurz Wasser und Pasties für den Weg gekauft und dann ging es zum Bahnhof. Wir bekamen einen Zug eher als gedacht und so haben wir die Wartezeit in St. Erth bei einem Tee in einem niedlichen kleinen Bahnhofskiosk /Tea-Room überbrückt.

Der Zug nach Exeter war ziemlich voll, aber wir hatten wieder Einzelplätze für uns.
In Exeter sind wir zu Fuß zu Hotel „The Telstar“ gegangen – ein kurzer Weg aber sehr steil.

Das Hotel bzw. Guest-House ist eine viktorianische Villa. Unser Zimmer ist im Erdgeschoss zum Hof. Sehr nett gemacht, schöne Kacheln und Dekoelemente.

Wir sind dann in die Stadt zur Touri-Info gegangen. Sie machte gerade zu, aber wir hatten Glück und haben noch ein paar Prospekte für das Dartmoor bekommen.

Dann gingen wir zu River Exe. Hier gab es viele Restaurants und Pubs. Wir konnten draußen sitzen.Ein kleiner Hund versuchte Essen von uns zu bekommen…
Zurück zu Fuß zum Hotel und dann auch bald ins Bett.

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Tagesausflug nach Mount St. Michael

Mit Bus und Boot zum Kloster St. Michael

Sonntag 17.6.2018

Heute morgen hat geregnet – so leichter Nieselregen, das man erst nicht mal eine Regenjacke überziehen wollte. Und nach 5 Minuten war man nass.
Also diesmal mit der großen Regenjacke los…

Wir fuhren mir dem Bus nach Marazion um weiter nach St. Michel‘s Mount zu kommen und dort das Schloss zu besichtigen. Ähnlich wie in in Frankreich Mont St Michel, liegt das Schloss auf einer Insel, die bei Ebbe zu Fuß zu erreichen ist.

Der Hafen von St. Michael‘s Mount geht bis ins Spätmittelalter zurück. Funde von Artefakten deuten jedoch darauf hin, dass die Gegend bereits in der Bronzezeit besiedelt war. Ende des 19. Jahrhunderts lebten etwa 300 Einwohner auf der Insel, die einen lebhaften Handel betrieben.

Wir besichtigen das Schloss und den Garten

Wir sind mit dem Boot hingefahren und zu Fuß zurück gegangen. Die Bootstour dauerte 5 Minuten und kostete 2 Pf. pro Person.

Das Schloss war auch mal ein Kloster, ist heute ein echtes Castle. Und auf der Insel Leben ungefähr 35 Leute, die dort auch arbeiten und alles organisieren…

Das Schloss ist wirklich sehr schön, mit Zinnen und Türmchen, hübschen Räumen und großen Hallen und einem sehr sehr schönen Stein-Garten am Hang (mit Sonne nicht auszuhalten gewesen…)

Je länger wir blieben, desto voller wurde es. Den der Rückweg war inzwischen durch die Ebbe begehbar und es hatte aufgehört zu regnen.

Am Abend ging es gemütlich zu

Wir sind dann mit dem Bus rechtzeitig wieder zurückgefahren. Und haben uns Scones gekauft und die Teatime aufs Zimmer verlegt. BBC überträgt das Fußball-Spiel…
…und Deutschland hat 0:1 gegen Mexiko verloren.

Im Hotel gab es heute Sunday Roast… das heißt es gab Braten, Sauce, Gemüse, Yorkshire Pudding und Dessert. Alles als Büffet. Es kamen kleine und große Familien aus dem Ort um hier reichlich zu essen. Sehr schön dabei gewesen zu sein. Und das Essen war auch gut!

Dann haben wir noch gepackt den Morgen geht es weiter nach Exeter…

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Museen und Galerien in St. Ives


Viel Kunst und etwas Fußball

Samstag 16.6.2018

Nach dem Frühstück ging es bei heute bei leichten Nieselregen zum Tate Museum. Das 1993 aus einem stillgelegtem Gaswerk in Strandnähe, als Ableger der Tate-Gallery London, gebaut wurde.

Das Museum ist nicht sehr groß, es gab eine Ausstellung von Patrick Heron. Außerdem gab es einige Bilder aus der Zeit der Avantgarde und der ersten Künstler aus St. Ives.

Wir haben dann noch im Museum im oberen Stockwerk Tee und etwas zu essen bestellt. Und die sagenhafte Aussicht genossen.

Dann ging es zurück zum Barbara Hepworth Museum. Barbara Hepworth war eine herausragende Bildhauerin, die hier in St. Ives lebte.

Sie hatte hier in St. Ives ihr Atelier um ihre Skulpturen zu gestalten. Das Atelier und ihr Haus und Garten sind heute ein kleines feines Museum. Die Skulpturen gefielen uns sehr und wir blieben auch hier fast 1 1/2 Stunden.

Dann sind wir zum Hafen gegangen und waren ein bisschen shoppen und bummeln. Fudge haben wir gekauft, Julia hat eine Kette und einen Schal, ich Halsschmerz-Tabletten (eine kleine Erkältung war im Anmarsch).

Wir haben bei der Pengenna Pasties eine Veggie Pastie (ist die Beste, die wir in der Zeit gegessen haben) gekauft, etwas Käse und Wasser und sitzen jetzt im Zimmer, gucken Fußball (Weltmeisterschaft) und organisieren den Trip für morgen zum Mount St. Michael mit dem Bus

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Beach-Life – Teil 2

2. Tag – 2. Strand in St. Ives

Freitag 15.6.2018
Der Frühstücksraum füllt sich langsam, jeder isst sein englisches Frühstück. Heute ist Halbzeit – also Zeit zum Waschen. Zum Glück gibt es in St. Ives eine „kultige“ Launderette mit toller Wandbemalung am Gebäude.

Wir sind dann an dem Portminster Beach gegangen, noch war es bedeckt, aber über Tag wurde es immer sonniger.

Aufgrund des Sonnenbrandes von gestern (ja, hat uns schnell und heftig erwischt), blieben wir aber etwas bedeckter. Lesen, spazieren gehen und fotografieren – mehr war heute nicht angesagt.

Das schöne: Bei Ebbe kann man zu Fuß von einem Strand zum nächsten gehen – muss aber rechtzeitig wieder zurück, sonst geht nur noch der Weg über die Strasse.
Irgendwann war es dann sonnig genug und ich bin wieder schwimmen gegangen. Es dauerte ziemlich lange bis ich ganz nass war, das Wasser war sehr sehr kalt!

So gegen 16 Uhr sind wir zurück zum Hotel gegangen und wir haben uns für das „Seafood Café“ zurecht gemacht. Hier hatten wir reserviert. Das Konzept: in der Theke sieht man den frischen Fisch vom Tag, man sucht sich ein Stück aus. Dazu gibt es Beilagen, Kartoffeln und verschiedene Saucen zur Auswahl. Wir hatten Scholle (von hier), Kartoffelpüree (frisch gemacht), braune Kapern-Knoblauch-Butter und Gemüse der Saison (Möhren, Kohl und Spargel) .

Die Fische waren sehr gut zubereitet und die Beilagen schmeckten super dazu. Als Dessert gab es Sticky Toffeepudding mit Scotch Butter Sauce, Cream und Käse aus der Region. Dazu spanischen Alberino Wein – herrlich.

In „unserer“ Kneipe im Hotel (The Western) gibt es viele Live-Music-Abende. Und heute durfte jeder mal ran. So saßen wir 2 Gigs dort und haben es etwas getrunken und den Abend genossen.

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St. Ives: Strände & Theater

Strände & Theater


Donnerstag 14.6.2018
Heute hatten wir wieder riesiges Wetterglück. So sind wir nach dem guten Frühstück erstmal durch St. Ives gebummelt, für einen kleinen Überblick.

Kurze Info: Im 5. Jahrhundert segelte der irische Missionar St. Eia über die Irische See hierher in einem ehr kleinen, Ein-Mann-Boot und gab St. Ives seinen Namen. St. Ives wurde ein Fischereihafen. Im 19. Jahrhundert verlor der Fischfang hier an Bedeutung. Mt der Eisenbahnen kamen dafür die Touristen.

Nach St. Ives kamen berühmte Künstler. Im 20. Jahrhundert kam die Avantgarde-Künstler. Und in der Nachkriegszeit wurde St Ives zum Mekka für Beatniks und Hippies. Auch die Beatles waren hier und sogar David Bowie. Man findet hier viele kleine Galerien und Kunstgeschäfte, auch Museen und Skulpturen-Gärten.

Beach-Life in St. Ives

Bei bedecktem Wetter ging es weiter Richtung Porthgwidden Beach. Dort angekommen sind wir zur St. Nikolaus Church den Hügel hochgegangen.

Dann haben wir uns an den Strand gesetzt, der hier ein Café, Kabinen zum umziehen (muss man mieten ) und öffentliche Toiletten, hinter dem Kiosk, hat.
Gegen Mittag klarte es auf und die Sonne kam raus. Wir blieben also am Strand sitzen und genossen das gute Wetter. Und wer genau hinsieht, findet eine von uns im Wasser 😉 (Es war sehr kalt!).

Was für ein Theater!

Dann ging es kurz zurück zum Hotel den wir hatten Karten für das bekannte Freilicht-Theater „The Minack“ direkt an der Küste.
Um 18:00 Uhr sollte der Bus, den man mit Kauf der Theater-Karte gleich reservieren kann, zum Theater abfahren. Tat er auch – allerdings waren wir beide die Einzigen im Bus. Und der Fahrer fragte, ob es in Ordnung für uns sei, das er uns im Auto hinfuhr … war es.
Und so kamen wir in den Genuss eines „Privat-Fahrers“ im großen BMW für Hin- und Rückfahrt. Der Fahrer wartet für den Rückweg am verabredeten Platz und fuhr uns zum Hotel zurück. Wir haben uns nett über Fußball und die Weltmeisterschaft unterhalten… er traute den Engländern nicht so viel zu.

Das Theater lag großartig am Meer, es war immer noch schön (aber frisch – warme Jacken und Schal unbedingt mitnehmen – egal wie warm es tagsüber ist) und wir hatten gute Plätze. Das Stück war sehr gut gemacht mit tollen Schauspielern, sehr gut gemachten Tierfiguren, schöner Musik – ein gelungener Abend!

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Mit der Bahn unterwegs an die Küste nach St. Ives

Das Abenteuer „Bahnfahren“ kann beginnen

Mittwoch 13.6. 12:45 Uhr
Wir sitzen im Zug nach Pencenz. Bis jetzt hat jede von uns einen Fensterplatz… was auch gut ist, den wir fahren direkt an der Küste längs und man guckt die ganze Zeit auf Wasser, Strand, Schiffe, Buchen, Piers, Molen, Cliffs…

Auch wenn wir mit Umleitung wegen Bauarbeiten heute eine Teilstrecke mit dem Bus fahren mussten (von Taunton nach Exeter, ca. 1 Std.) und sich dadurch die gesamte Fahrt um 3 Std. verlängert, klappt bis jetzt alles ganz gut. Wir haben ja Zeit und überall halfen uns Leute, beim suchen der Ersatzbusse, Koffer in die Bahn hieven u.s.w.

Um kurz nach 15 Uhr sollten wir St. Erth angekommen, dann geht es nochmal mit einer kleinen Bahn ca. 11 Minuten weiter nach St. Ives.

Wir sind in St. Ives

Wir haben schnell in unsere Hotel „The Western Hotel“ eingecheckt – kleines Zimmer, schon etwas in die Jahre gekommen. Aber ganz okay.

Und haben anschließend eine Spaziergang an die Strandpromenade gemacht. Hier war viel los, überall Touristen zwischen den kleinen Gassen. Es war windig und frisch, hat aber nicht geregnet.

Den Abend haben wir erst in der Kneipe unter unserem Hotel verbracht (zwischen Einheimischen, erinnerte sehr an Party-Keller aus den 80gern. Es wurde dann auch noch ELO Electric Light Orchestra „Don´t bring me down“ gespielt). Danach sind wir noch etwas essen gegangen.

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