Beiträge mit dem Schlagwort: Shopping

16. Tag 25.4.2009 – Viva Las Vegas – noch ein Ausflug von der Route 66

Strecke:  Kingman – Las Vegas
gefahrene Meilen: 112 m
Motel/Hotel: Howard Johnson Inn
Preis pro Nacht/Zimmer: 77 $ – HRS

Kingman – Hoover Dam – Las Vegas


Unser Frühstück im Hotel war okay, die Sonne schien und es versprach ein schöner Tag zu werden. Sogar Laura, unsere Front-Desk-Managerin vom Motel, taute etwas auf und war freundlicher. Gestern beim einchecken war sie sehr reserviert.

Auf dem Weg raus aus Kingman waren wir noch schnell tanken, den Richtung Las Vegas gibt es nicht soviel Orte zum halten.
Wir fuhren in Nevada natürlich über den Hoover Dam. Dabei konnten wir den Bau der neuen Brücke sehen, die sehr bedruckend und vor allem Hoch war und eine neue Verbindung über den Dam bilden sollten. 2019 fuhren wir über die Brücke – was sehr spannend war. Hier der Bericht dazu…
Es gibt etliche Baustellen auf der Fahrt nach Vegas, aber  wir sind trotzdem gegen 11 Uhr angekommen.

Shopping in Las Vegas

Da wir noch reichlich Zeit hatten, bevor wir ins Hotel konnten, beschlossen wir zu einem Outlet zu fahren. Während wir auf der Route 66 fuhren, hatten wir nicht wirklich die Zeit dazu, selten Gelegenheit und auch nicht so richtig Lust zum shoppen.

Hier in Vegas, wo alles blinkt und leuchtet, jeder schick gekleidet ist, fanden wir das eine gute Idee – nach Wochen in Jeans und T-Shirt wollten wir uns mal wieder etwas schicker anziehen.

Also nahmen wir das Premium Outlet, gleich um die „Ecke“ unseres Motels. Wir fühlten uns, als wären wir auf einem anderen Planeten gelandet, als wir durch die künstliche Welt der amerikanischen Shoppingstraßen gingen. Der Kontrast zu den kleinen Orten und langen Strassen durch die Weiten der Prärie auf der Route 66 und einem Shoppingcenter sind doch sehr groß…
Wir bummelten durch ein paar Geschäfte, ich brauchte eine neuen Reisetasche, meine gab gerade ihren Geist auf, wir gingen ein paar Klamotten und T-Shirts kaufen. Zum Schluß gönnten wir uns die teuerste Erdbeere unseres Lebens – beim Schokoladen-Geschäft Godiva nahmen wir eine Eisschokolade und dazu gab es 1 (!) mit Schokolade umhüllte Erdbeere für 4,50 $ – aber sie war sehr gut!


 
Ein Abend auf dem Strip in Las Vegas


Nach dem shoppen checkten wir im Howard Johnson ein (Das Hotel gibt es dort nicht mehr). Es gab nur ein Raucherzimmer für den „günstigen“  Preis bei HRS. Aber es roch gar nicht nach Rauch. Und wir hatten einen sehr netten Ausblick von unserem Balkon auf Las Vegas. Nach einer kurzen Pause im Hotel zogen wir los um zum Strip zu fahren. Wir nahmen dafür den Bus, der direkt vor unserem Hotel fuhr. Eine Fahrt kostet 3 $. 

Auch wenn wir schon mal in Las Vegas waren, hat uns die Stadt wieder beeindruckt. Die Licher, Billboards, der Lärm und die Musik, die Hotels – einfach unglaublich. Disneyland für Erwachsene. 

Wir sind ins Bellagio gegangen und haben die Blumendeko in der Lobby bewundert, dann haben wir uns zwei Cocktails in der Bar in der Lobby gegönnt und erst mal ein bisschen relaxt. Auf dem Rückweg haben wir viele Fotos von den Lichtern und Hotels gemacht.
Dann ging es mit dem Bus zurück. Zu spät soll es heute ja auch nicht werden, den morgen früh heißt es 5:30 Uhr aufstehen. Wir hatten ja den Heliflug in den Grand Canyon gebucht, worauf wir uns schon sehr freuten.

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Unser Highlight war die Highline

Sonntag der 17. Mai
Gefrühstückt haben wir in unserem Hotel (Springhill Mariott) – das war im Preis mit dabei. Es war sehr eng – aber irgendwann hatten auch wir unseren Kaffee, Toast und was sonst noch so jeder braucht.
Das Wetter sah super aus – wir wollten auf den Highline-Park. Die stillgelegte Eisenbahnlinie die heute ein Park ist, hat uns schon beim ersten Mal fasziniert.
Also bummelten wir runter zur 30Street/10th Ave. längs zum Aufgang.

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Der High Line Park

Die High Line ist eine 2,33 km lange stillgelegte Güterzugtrasse in Manhattan, die zu einer Parkanlage umgebaut wurde. Heute ist von der Gesamtstrecke nur noch ein Rest zwischen der 34. Straße bis zur Gansevoort Street im West Village zu sehen. Eigentlich sollte alles für Bauflächen abgerissen werden, aber 1999 wurde von Anwohnern die Initiative „Friends of the High Line“ zum Erhalt des Bauwerks gegründet.
Die Initiative wollte einen öffentlichen Park – ähnlich der Promenade plantée im 12. Arrondissement von Paris daraus gestalten. Zu der Initiative gehörten, Architekten, Stadt- und Landschaftsplanern sowie Künstlern (z. B. den Schauspielern Edward Norton und Kevin Bacon oder der Modedesignerin Diane von Fürstenberg). Die Stadt New York stimmte 2004 zu, für 50 Mio. USD die Parkanlage zu errichten.

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Die Strecke war an diesem sonnigen Maitag natürlich recht voll. Man bummelt so längs, stoppt für Fotos, bleibt ab und zu auf einer Bank sitzen, überall versteckt sich Kunst… es ist einfach entspannend auf diese Art auf die Strassen von New York herunterzusehen…

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Lunch im „The Park“, Shoppen im Chelsea-Market

Irgendwann waren wir nicht nur im Meatpacking Distrikt angekommen – sondern hatten auch Hunger. Und da wir schon immer mal in das Restaurant „The Park“ wollten, nutzen wir die Gelegenheit. Wir mussten noch ein bisschen auf einen Platz warten, was wir natürlich mit einem kleinen Shopping-Stop im Concept-Store „Story“  überbrückten.
Im Restaurant bekamen wir Platz in dem lichten offenen Innenhof (der zwar schon ein Dach hat, aber eher notdürftig). Wir bestellen Salate, die alle sehr fein angerichtet waren und hervorragend geschmeckt haben.

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Gestärkt gingen wir dann in den Chelsea-Market, die umgebaute Oreo-Keks-Fabrik. Ein paar Geschäfte kannten wir von früher, ein paar waren neu – es macht immer Spaß hier zu bummeln. Und am Ende landeten wir alle im Anthropologie,
einem unserer Lieblingsläden. Hier gibt es wahnsinnig schöne Dinge, Klamotten und Geschirr, aber auch Schmuck, leider alle nicht ganz billig.

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Public Viewing in der Rooftop-Bar

Stärken mussten wir uns auch wieder, also beschlossen wir die nächste Rooftop-Bar auszuprobieren – wir hatten ja eine Mission!

Im Meatpacking-District liegt das Gansevoort-Hotel – dahin sind wir gegangen. Das Wetter war immer noch super, wir haben einen Platz zwischen all den hippen, coolen, jungen Leuten bekommen und Wein, bzw. Cocktails bestellt – die Musik dröhnte, es machte Spaß die Leute zu beobachten und rundherum auf der Dachtrasse New York im Sonnenlicht zu sehen. So blieben wir auch noch eine zweite Runde…

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Dann mussten wir beschwipst wie wir waren, aber mal unsere Einkaufen ins Hotel bringen. Und weil es doch schon relativ spät war, haben wir auf dem Weg dahin Wein, Käse und Brot gekauft für ein Picknick im Hotelzimmer.

Für heute waren wir geschafft – so war ein etwas ruhigerer Abend mal eine angenehme Abwechslung.

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