Beiträge mit dem Schlagwort: Route 66

Los Angeles – die Stadt der Oscars


Wer ist jedes Jahr bei der Oscar-Verleihung mit dabei? Wolfgang Puck. Und wenn ihr ihn jetzt keinem Film zuordnen könnt, so ist das nicht verwunderlich – den er ist Koch und seit Jahren für das Catering bei der Oskar-Verleihung zuständig.

Wolfgang Puck – der Koch der Stars

Der Österreicher lebt in los Angeles und hat über 70 Restaurants, Cafés und Edel-Fast-Food-Restaurants in den USA. Das bekannteste – auch unter den Stars, ist das „Spago“  in LA. Und weil gerade die Oskar-Verleihung vor der Tür steht, haben Steffi vom Blog „Kino a la carte“  und ich mal ein paar Rezepte von Wolfgang Puck herausgesucht, übersetzt und leicht verändert nachgekocht und gebacken…

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Der amerikanische Klassiker Macaroni und Cheese, für den ich mich entschieden habe, wird von ihm natürlich mit frischen Trüffel serviert – das fanden wir jetzt etwas teuer, ausserdem ist gerade keine Trüffel-Saison… Deshalb haben wir getrocknete Steinpilze genommen. Und die Nudelform ist eigentlich Nebensache – nehmt was euch gefällt.

Und hier das Rezept:

Baked Macaroni and Cheese a la Wolfgang Puck
Überbackene Pasta mit Käse und Steinpilzen

Für 10 kleine ofenfeste Porzellan- oder Glasgefäße oder 2 -3 große Portionen

5 g getrocknete Steinpilze
2 EL Sherry
250 g kurze Makkaroni oder Penne
Salz
2 Lauchzwiebeln
ca. 2 EL Butter und Butter für die ofenfesten Förmchen und zum Bestreuen
2-3 EL Mehl
200 ml Milch
200 ml Brühe (Fond oder Instant)
Pfeffer
1 Prise Cayennepfeffer
Zitronensaft
150 g Cheddar
100 g Parmesan
3-4 EL frisch geriebene Semmelbrösel
nach Belieben Trüffelöl

1. Steinpilze in Sherry und ca. 100 ml heißem Wasser einweichen. Nudeln nach Packungsangabe in Salzwasser garkochen, abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen.  Lauchzwiebeln waschen, putzen. Den weißen Teil fein würfeln, den grünen in Ringe schneiden. Backofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorheizen. 10 kleine Förmchen oder 1 große Form ausbuttern.
2. Pilze aus dem Wasser nehmen, ausdrücken und fein hacken. Einweichwasser aufbewahren. 2-3 EL Butter in einem großen Topf erhitzen. Weiße Lauchzwiebelwürfel und Pilze darin andünsten. Mehl einrühren und gut anschwitzen lassen.  Mit Pilzeinweichwasser ablöschen. Milch gut einrühren und alles aufkochen. Brühe einrühren. Sauce gut aufkochen und mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und ein paar Spritzer Zitronensaft abschmecken. Käse getrennt reiben, 2/3 Cheddar und den Parmesan in die Sauce rühren, bis alles geschmolzen ist. Sauce mit Nudeln  mischen und in die Förmchen füllen.

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3. Semmelbrösel und übrigen Cheddar mischen und über die Nudeln streuen. Butter in Flöckchen darüber streuen und die Pasta im Ofen ca. 30 Minuten backen. Mit übrigen Lauchzwiebelringen und ein paar Tropfen Trüffelöl garniert servieren.

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Lust auf einen Trip durch Kalifornien? In meinem Bericht über unseren Route 66-Trip  findet ihr mehr Infos, Berichte und auch Rezepte…

Und wer die Oskar mal aus einer anderen Perspektive erleben will, kann ja mal auf der Facebookseite von Wolfgang Puck vorbeischauen.
Die weiteren Rezepte auf dem großen Bild – unseren selbst kreierten – sehr leckeren Oskar-Cocktail, feine Mini-Burger  mit gerösteten, goldgelben Zwiebeln und natürlich feine, saftige und unwiederstehliche Stern-Brownies findet ihr auf Steffies Seite: Kino á la carte

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Wir wünschen euch eine tolle Oscar-Nacht!

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Leaving on a jetplane…

Goodby Route 66

Unser letzter Tag war angebrochen. Aber zum Abschluss haben wir uns noch einmal ein Highlight gegönnt.
Wir haben eine Nacht im Hotel „Shutters on the beach“ gebucht. Vor Jahren, bei unserem ersten Trip nach Kalifornien, konnten wir uns hier nur ein Frühstück leisten, heute wollten wir wenigsten eine Nacht hier verbringen.

Malibu in grau

Um die Zeit zum einchecken zu überbrücken, sind wir mit Auto nach Malibu gefahren. Es war etwas grau – passend zur Abschiedsstimmung. Richtig Lust auf Fototouren oder Sightseeing hatten wir auch nicht – wir waren leer fotografiert. Am Strand sind wir etwas längs gebummelt und haben die Surfer beobachtet.

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In Malibu haben wir ein paar wunderschöne Häuser gesehen, mit gewaltigen Blumen davor. Aber dann war auch irgendwann gut.
Wer mehr Bilder dazu sehen möchte, kann dies wie immer bei Tina auf der Homepage machen.

Shutters on the Beach

Das Hotel ist im Hamptons-Stil gebaut und liegt direkt am Strand. Wir konnten gleich einchecken. Und haben erstmal auf dem Balkon ganz gemütlich unsere Käse- und Wein-Reste vernichtet. Die Hotelzimmer sind ganz in weiß gehalten, mit wunderschönen Accessoires, tollen Badezimmer mit Whirlpool-Badewanne – herrlich. Ich bin dann noch an den Pool gegangen, von dem man einen fantastischen Blick auf den Strand hat.

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Am Abend haben wir erst in der Hotellobby in der Piano-Bar einen Aperitif genommen. Es war einfach nett in diesem Hotel zu verweilen und nicht mehr raus zu müssen. Gegessen haben wir dann natürlich auch im Hoteleigenen Restaurant „one Pico „. Wir haben uns lange über unsere Reise unterhalten und da schon beschlossen, unbedingt noch einmal diese Ur-Amerikanische Strasse, auf der man so viele Geschichten findet, zu fahren… Die Straße, die Landschaft und ihre Bewohner sind einfach faszinierend.

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Irgendwann ging dann auch der Abend vorbei.

Und dann kam der Abflug-Tag

Das Frühstück im Hotel war wunderbar – wir fühlten uns einfach wohl in diese hellen Räume … Zum Frühstück gab es French Toast – und das Rezept dazu gibt´s hier

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Das Hotel verließen wir erst gegen 14:00 Uhr – auch wen wir vorher schon aus den Zimmern raus mußten, durften wir noch auf dem Sonnendeck verweilen.

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Wir sind dann noch nach Venice Beach gefahren und dort ein bischen rumgebummelt. Dann ging es auch schon zum Flughafen. Vorher noch das Auto wegbringen und dann konnten wir unser Gepäck schon abgeben.

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Es gab noch einen letzten Burger am Flughafen, dann wurde unser Flug schon aufgerufen und es ging zurück in die Heimat.

Und wir konnten unsere nächste Reise planen….

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Als nächsten Reisebericht folgt:
New York im Mai 2015 – auf der Suche nach der neuen Lieblingsbar

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French Toast

Ein etwas aufwändiges, aber sehr leckeres  Frühstück…

French Toast

Für 4 Portionen

1 Orange (unbehandelt)
400 g Beeren (frisch oder
tiefgekühlt)
Puderzucker
2 Eier
ca. 50 g Schlagsahne oder
Milch
4 Scheiben dickes Weißbrot
2 EL Butterschmalz zum
Braten

1. Orange heiß abwaschen und 1 TL Schale abreiben. Orangen auspressen. Beeren verlesen, evtl. waschen, halbieren oder auftauen. Mit Orangensaft und -schale und
Puderzucker mischen und abschmecken.
2. Eier mit Sahne oder Milch und 1/2 EL Puderzucker verquirlen. Brotscheiben von beiden Seiten darin wenden. Butter in einer Pfanne erhitzen, Brote darin unter wenden knusprig backen. Mit Puderzucker bestäubt und mit Beerenkompott servieren.
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Ein Tag in Los Angeles

Nicht ohne unser Auto

Als Europäer neigt man ja dazu bei Stadtbesichtigungen einfach mal zu Fuß oder – wenn die Stadt größer ist – mit  Bus und Bahn zu starten. Das kann man in LA komplett vergessen – ohne Auto geht hier gar nichts.

Wir sind morgens zu unser Besichtigungstour gestartet – mit einem Frühstück in Mäny´s Bakery (leider mittlerweile geschlossen). Hier hat meine Englisch-Lehrerin gejobt – und auch der eine oder andere Hollywood-Schauspieler hat hier wohl mal einen Kaffee getrunken. Natürlich nicht, während wir da waren. Es war aber trotzdem ganz nett, man konnte draussen sitzen, das Essen war lecker.

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Nächster Stop – Friedhof

Dann fuhren wir zum Friedhof, den „Hollywood Forever Cemetery„. Hier liegen einige Schauspieler- und Musik-Größen z.B. Tyrone Power, Jayne Mansfield, Rudolph Valentino, Jonny Ramone (von den Ramons).
Wer mehr Bilder dazu sehen möchte – findet sie hier auf Tinas Homepage

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Lunchtime beim Sohn von Harrison Ford

Wußtet ihr, das einer der Söhne von Harrison Ford – Ben Ford – gelernter Koch (Ausbildung u.a. in Frankreich –  mehr dazu hier) ist und ein eigenes Restaurant – Ford´s Fillingstation – in Culver City, einem Stadtteil von Los Angeles hat. Bzw. leider auch hatte, es ist ebenfalls geschlossen. Wir haben davon am Anfang unserer Reise erfahren. In einem Giftshop auf der Route 66 trafen wir einen jungen Deutschen der sich als Schauspieler in LA versucht hat und uns davon erzählte.

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Also fuhren wir dahin… und es war wirklich sehr nett. Wieder war das Wetter sonnig und angenehm warm, so konnten wir draussen sitzen. Es gab für uns Salat (die sind hier immer sehr reichhaltig, das sie als Mittagessen durchgehen) und als Nachtisch Crumble und  Creme Brulee – ein ähnliches Rezept dazu gibt´s hier…

Auch hier – kein Promi – aber vielleicht beim zweiten Besuch?P1050828

Gestärkt fuhren wir weiter – nicht ohne  das Parkhaus zu fotografieren – die Etagen waren nach berühmten Filmen gekennzeichnet – nette Idee in der Filmstadt Culver City.

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Walt Disneys Concert Hall

Unser nächster Stop war die Walt Disney Concert Hall. Der Architekt Frank Gehry hat das Konzerthaus, das wegen seiner modernen Akustik und Architektur zu den  bedeutendsten Konzerthäuser der Welt gehört, 2003 fertiggestellt. Wir haben zumindest viele Fotos gemacht – bei einem Konzert waren wir leider nicht dabei.

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Anschließend ging es quer durch LA – die Stadt ist wirklich  groß – und noch etwas shoppen (Wasser und so… 😉 )

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Dann fuhren wir  zum Griffith Park bzw. zum Observatorium – bekannt aus dem Film „Den sie wissen nicht was sie tun“ mit James Dean. Und einigen anderen Filmen…

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Traumhafter Blick über die Stadt

Wir wollten die Abendstimmung einfangen, wenn es dunkel wird. Leider wurde es nicht nur dunkel – wen auch sehr langsam – sondern vor allem kalt. Trotzdem ist dieser Ausblick, bei der man die Größe dieser Stadt erahnt, die Auffahrt wert.

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Sobald die ersten Lichter über LA angingen und wir genug fotografiert hatten, haben wir uns in unser Auto gesetzt und sind zurück zum Hotel gefahren. Natürlich nicht, ohne einmal die Abfahrt zu verpassen und einen Teil der Strecke doppelt zu fahren…

Und dann kam unser letzter Tag der Reise und ein bischen Luxus zum Schluß…

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Orangen-Creme Brulee

Nachtisch geht ja immer – und weil ich so wenige bis jetzt gepostet habe, diesmal ein Dessert, was wir so ähnlich in „Ford´s Fillingstation“ gegessen haben.

Orangen-Crème-brûlée

FÜR 6 PORTIONEN

1 Vanilleschote
250 ml Milch
250 g Crème double
(ersatzw. Schlagsahne)
2 Orangen (davon 1 unbehandelt)
4 Eigelb, 40 g Zucker
einige schöne Beeren
(z.B. Brombeeren und
Himbeeren)
2-3 EL brauner Zucker
Minzeblättchen zum
Garnieren
1.  Vanilleschote längs aufschneiden, Mark herausschaben. Mit der Milch aufkochen, Crème double einrühren, beiseite stellen, 10 Minuten ziehen lassen. Vanilleschote entfernen. Unbehandelte Orange waschen, 1 TL Schale abreiben.
2. Eigelbe mit Zucker cremig schlagen, die heiße Vanillemilch nach und nach unterrühren. Orangenschale ein rühren. Creme in 6 flache Porzellanförmchen verteilen und 30 Minuten kalt stellen. Backofen auf 120 Grad heizen. Schälchen auf ein Blech stellen, im Ofen ca. 25 Minuten backen, bis sich eine Haut auf der Creme gebildet hat. Creme abkühlen lassen, mindestens 2 Stunden kalt stellen.
3. Die Orangen so dick schälen, dass die weiße Haut mit entfernt wird. Filets zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Beeren verlesen. Zugedeckt beiseite stellen.
4. Zum Servieren Backofengrill einschalten oder Flambierbrenner (Haushaltsläden) bereithalten. Braunen Zucker auf die Creme streuen. Desserts kurz übergrillen oder mit dem Brenner den Zucker karamellisieren.
Mit Früchten und Minze verzieren.

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Artischocken- Salat mit Schinken

Im Restaurant von Ben Ford, dem Sohn von Harrison Ford haben wir sehr lecker gesessen. Leider gibt es das Restaurant „Ford´s Filling Station“ nicht mehr.

Hier ein ähnliches Rezept für einen schnellen, einfachen Salat

Artischocken- Salat mit Schinken

FÜR 4 PORTIONEN

1 Glas geröstete Paprika in Öl (Abtropfgewicht: à 200 g)
ca. 100 g Rucola oder gemischter Blattsalat
1 Glas Artischocken (Abtropfgewicht: à 180 g)
200 g Büffelmozzarella
100 g roher Schinken in Scheiben
Saft von 1 Zitrone
Salz, Pfeffer, Zucker
evtl. Basilikum

1. Paprika abtropfen lassen, Öl auffangen. Paprika nach Belieben in Stücke schneiden. Rucola oder Salat waschen, putzen oder zerzupfen, auf einer Platte oder in einer  Schüssel anrichten. Artischocken abtropfen lassen, Mozzarella zerzupfen. Beides mit Paprika und Schinken auf dem Salat verteilen.
2. Zitronensaft mit Salz, Pfeffer und Zucker kräftig abschmecken, dann 4-5 EL vom Paprika-Öl darunter schlagen. Dressing über dem Salat verteilen. Nach Belieben mit reichlich Basilikum garnieren und servieren.

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„Wir-haben-es geschafft“-Cocktail

„We-made-it“-Cocktail

FÜR 6 GLÄSER

100 ml Pink-Grapefruit-Saft
40 ml Orangenlikör
100 ml Orangensaft
1-2 EL Grenadinesirup
Eiswürfel
1 Flasche trockener Sekt
nach Belieben Minzeblättchen

Zum Servieren: Grapefruitsaft mit Likör, Orangensaft, Sirup und Eiswürfeln mischen, gut verühren. Durch ein Sieb in Gläser gießen. Mit Sekt auffüllen. Nach Belieben mit Minzeblättchen garniert servieren.

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Unsere „Bubba-Shrimps“

Cajun Shrimps

Für 2 Personen

1 kleines Baguette-Brot
Knoblauchbutter (1 zerdrückte Zehe mit 100 g Butter, Salz und Pfeffer mischen)
200 g küchenfertige, ausgelöste Shrimps
Tabasco
Zitronensaft

Backofen auf 180 Grad heizen. Baguette aufschneiden, mit Knoblauchbutter dünn bestreichen. Baguette im Ofen ca. 10 Minuten rösten. Inzwischen Shrimps abbrausen, evtl. den schwarzen Darmfaden entfernen. Shrimps trockentupfen und in 2  EL heißer Knoblauchbutter in einer großen Pfanne bei mittlerer  Hitze 2-3 Minuten schwenken. Mit ein paar Tropfen Tabasco und etwas Zitronensaft würzen. Mit dem Baguette heiß servieren.

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Wilde Esel & Clark Gable

Kurz vor dem Ziel…

… wurde es noch mal sehr kurvig. Nach Las Vegas ging es zurück nach Kingman, von dort wieder auf die Route 66. Wir waren kurz vor Los Angeles – würden wir den Highway nehmen, wären wir in ein paar Stunden am Ziel.
Aber wir wollten ja den Weg nehmen, den schon die ersten Autofahrer nehmen mussten – über den Sitgreaves Pass. Eine steile, kurvige Strasse, kaum eine Begrenzung am Strassenrand, teilweise nur notdürftig geteert. Die Vorstellung, das früher die Autos mit Sack und Pack sich diesen Weg hoch quälen mussten- ließ uns in unserem klimatisierten  Auto ehrfürchtig werden. Bei großer Hitze mussten hier – so kurz vorm Ziel – viele aufgeben.

Und auch heute noch ist der Weg für Wohnmobile und alte Autos nicht zu empfehlen. Unser Auto hat es aber super gemeistert !

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Im  Hochzeits-Hotel von Clark Gable

In Oatman angekommen – wurden wir gleich mit einer wilden Schiesserei begrüßt. Oatman ist ein alte Goldgräberstadt, in der immer ein paar „Cowboys“ für die Touristen ein bischen Wilder Westen spielen.
Ausserdem ist der Ort berühmt dafür, das hier das Hotel steht, in dem Clark Gable und Carol Lombard Ihre Hochzeitsnacht verbracht haben.
Und weil hier wilde Esel  durch den Ort streifen. In den Souvenier-Geschäften gibt es sogar Möhren in kleinen Beuteln zu kaufen, um die Esel zu füttern.

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Wir sind etwas durch den Ort gestreift, haben etwas gegessen (leider nicht sehr gut, deshalb diesmal kein Rezept), viel fotografiert und leider keine Esel gesehen.

Enttäuscht fuhren wir weiter – und beim Ortsausgang kamen uns auf der Strasse die Esel entgegen. Zum Glück hatten wir noch ein paar Möhren zum verteilen.

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Wer genau hinguckt, kann einen kleinen Aufkleber auf der Stirn entdecken – die bekommen die Jungtiere. Sie besagen, das die Esel noch  zu jung für Möhren sind, sie könnten daran ersticken und dürfen deshalb nicht gefüttert werden.

Die Esel stammen von frühern Lasten-Esel ab, die irgendwann von ihren Besitzern frei gelassen wurden. Jetzt leben sie wild in den Bergen – kommen aber gerne für Futter in den Ort.

Der heißes Ort der USA

Weiter ging es durch den Ort Needles – hier wurden die höchsten Temperaturen in den USA gemessen.  Und durch Amboy – einem Ort der nur aus einer Tankstelle und ein paar nicht bewohnten Motelhäusern besteht – tja, das wars. Um dahin zukommen fuhren wir lange gerade Strassen durch die Wüste

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In der übrigens, jetzt im Frühjahr bei näheren Hinsehen,  alles grünte und blühte.
Oberflächlich betrachtet eine karge, öde Strecke – die wir aber wunderschön und spannend fanden.

Von unserem Reiseführer(Buch) wurden wir dann gebeten in der Tankstelle in Amboy etwas zu kaufen  – weil hier so wenig  Reisende vorbeikommen und die Tankstelle ja auch weiterhin überleben soll – wir haben eine Eiscafe aus der Kühltheke gekauft.

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Einen Stop gab es noch im berühmten Bagdad-Cafe. Hier fanden die Dreharbeiten für den Film „Out of Rosenheim“ mit Marianne Sägebrecht statt.

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Übernachtet haben wir in Barstow. Gegessen im Restaurant mit dem goldenen M… das erste und einzige Mal auf der Reise.

Im nächsten Beitrag…

… gelangen wir ans  Ziel!

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New York, Paris – Las Vegas

New York, Paris, Las Vegas

Durch Las Vegas zu laufen ist immer ein bischen wie durch ein Miniatur-Wunderland für Erwachsene. Man geht an New York-New York (Hotel) vorbei, mit dem Rollercoster vorm dem Gebäude, in Paris flaniert man an unter gemalten Himmel an kleine Bistros vorbei und im MGM-Hotel läuft man durch eine Dschungel-Kulisse mit echten Löwen (hinter Glas).

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Immer fühlt man sich ein bischen, wie in einem riesigen Puppenhaus. Aber spannend ist es schon. Und ich würde jedem empfehlen, mindestens 1 Nacht in dieser skurrilen Stadt zu bleiben (besser zwei – den man kann hier sehr gut essen gehen)

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Etwas Geschichte zur Stadt

Las Vegas wurde 1829 von spanischen Eroberern entdeckt. 1855 errichteten Mormonen die erste Siedlung. Die Stadtgründung erfolgte 1905. Im Zuge des Goldrauschs kurze Zeit später verließen die Mormonen die Gegend wieder.
1931 entstanden die ersten Casinos in Las Vegas. Der preiswerte Strom nach Fertigstellung des Hoover Dams 1935 tat sein übriges. Die Stadt wurde neben den Spielsalons durch Klimaanlagen und  Beleuchtung trotz ihrer Wüstenlage immer beliebter. 1946 errichtete Benjamin „Bugsy“ Siegel das Flamingo, es folgten  das Sahara und das Sands.  Das Treasure Island, das Luxor und das MGM-Grand, das damals größte Hotel der Welt mit 5.005 Zimmern, werden 1993 eröffnet.

Mehr über die Historie dieser faszinierenden Stadt findet ihr hier.

Für Feinschmecker eine Reise wert

Im MGM-Hotel fanden wir im Untergeschoss – dem District – ein paar der tollsten Restaurants – Wolfgang Puck, Emeril Lagasse, “Chef of the Century” Joël Robuchon, Tom Colicchio – und konnten uns kaum entscheiden, wo wir abends essen gehen wollten.

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Dazu schreibt die Süddeutsche Zeitung: „Sei es Foie Gras oder ein saftiges Steak, süß-saures Schweinefleisch oder Sushi, Enchiladas, Cannelloni oder Ihnen vielleicht weniger bekannte Gerichte. In Las Vegas finden Sie ethnische Spezialitäten aus aller Welt, wobei viele Restaurants mehrere Geschmacksrichtungen parallel servieren. Und auch die Weinkenner kommen auf ihre Kosten. Manche Luxusgastronomie glänzt mit einer ausgezeichneten Weinkarte, die selbst in Frankreich nicht überboten werden kann. “

Wir haben uns dann für Nudeln entschieden – und haben einen Tisch im Fiamma Trattoria reserviert.
Nachdem wir den ganzen Tag von Hotel zu Hotel gelaufen sind und fotografiert haben – genossen wir den Abend in einem sehr europäisch anmutenden Restaurant. Den Nachtisch haben wir – typisch Frauen – geteilt. Und für die Schoko-Mousse mit Kirschen gibt es hier das Rezept.

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Den Absacker haben wir dann in unserem Nachbar-Hotel – dem Mandalay – in der House of Blues bei cooler Musik genommen. Und so ging unsere Zeit in Las Vegas zu Ende… den morgen ging es zurück auf Route 66

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