Beiträge mit dem Schlagwort: Route 66

56. Tag – Disney Studios & Pasadena

Dienstag 22.10.
Air B&B Sherman Oaks

Eigentlich hätte ich heute nicht früh aus dem Haus gehen müssen, den mit Theresa habe ich mich erst um 11:45 Uhr bei ihr am Büro verabredet. Aber ich bin dann doch schon so um 9:30 Uhr mal bei mir am Ventura Blvd. etwas Bummeln gegangen. Und habe hier auch ein paar nette Geschäfte gefunden. Ich glaube Donnerstag muss ich hier nochmal shoppen gehen…
Dann fuhr ich zu Theresa nach Burbank und wir sind zu unserer Lunch-Verabredung, die sie organisiert hatte, weiter gefahren: in die Disney Studios!

In den Disney-Studios

Die Studios gibt es seit 1940 in Burbank und so alt sind auch viele Gebäude hier. Hier werden tatsächlich die vielen TV-Shows gedreht, aber natürlich auch Animationen etc. gemacht. Das Gelände ist riesig, mit eigener Feuerwehr und Medical Center… .
Es gibt keine offiziellen Führungen hier, nur über ein Kombi-Ticket oder als Mitglied eines bestimmten Fan-Clubs kann man Führungen in den Disney Studios mitmachen.

Wir waren mit einer Freundin von ihr verabredet, die hier arbeitet. Wir haben im Parkaus auf dem Gelände geparkt und sind dann zur Kantine/Café gegangen. Nachdem wir uns begrüßt haben, ging es zum Essen. Es war schon cool zwischen allen, die hier arbeiten, einfach ein Tablett zu nehmen, sich beim Essen mit ihnen anzustellen und sich – in meinen Fall mit einer sehr guten Pizza (Pizza-Rezept gibt es hier) – in den offenen Räumen zum Essen hinzusetzen. Theresa und ihre Freundin hatten sich natürlich viel zu erzählen.

Anschließend sind wir in den hauseigenen Disney Store gegangen und ich konnte etwas shoppen..
Dann hat sie uns noch ein bisschen auf dem Gelände rumgeführt und uns die verschiedenen alten und neuen Gebäude gezeigt. In einem der neueren Gebäude stand in der Eingangshalle eine, der 3 existierenden, Kameras, die die Comic-Aufnahmen in den Anfängen des Films machten…
Und wir durften in das Vorzimmer der Marvel Studios … ! Während sich Theresa und ihre Freundin mit der Sekretärin dort unterhielten, konnte ich nicht nur den Marvel-Schriftzug im Eingang bewundern, sondern auch die Figurern mit den Anzügen der Avenger-Helden. Es wurde gerade zu Halloween dekoriert – weshalb die Tanos-Figur an dem Besucher-Sofa die Halloween-Süßigkeiten halten durfte.
Theresas Mittagspause war nun zu Ende und wir mussten und verabschieden. Das war wirklich ein tolles Erlebnis, das Theresa für mich möglich gemacht hatte. Theresa fuhr mich zu „meinem“ Auto und ich fuhr weiter nach Pasadena.

Die Walt Disney Studios befindet sich in Burbank. Nachdem 1937 „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ veröffentlicht wurden, zogen die Studios vom Silver Lake hierher um. Die Burbank Disney Studio Gebäude sind die einzigen Studios, das aus dem „goldenen Zeitalter“ der Filmindustrie überlebt haben. Der Wasserturm war eine der ersten Einrichtungen die im Studio entstanden sind. Er ist 41,3 Meter hoch und war für 150.000 Gallonen Wasser vorgesehen. Türme wie dieser waren eine Notfallwasserversorgung im Brandfall und ein Standard bei großen Hollywood – Studios aus der Zeit. Roy Disney, bestand darauf, dass der Disney Studio Wasserturm mit sechs Beinen gebaut wurde, statt der üblichen vier, weil es „ästhetischer“ sei. Der Turm enthält natürlich kein Wasser mehr und ist mehr ein Erkennungsmerkmal der Burbank Studios Disney. 1984 wurde der obere Teil des Tanks weiß lackiert und mit dem Bild von Mickey Mouse versehen.

Sightseeing in Pasadena


Ich habe nach Fahrt über den Freeway (dauerte ca. 40 Minuten von Burbank aus und es ist immer noch spannend hier alleine auf dem Freeway zu fahren) in einem Parkhaus das Auto abgestellt. Dann bin ich zum Colorado Blv. gelaufen und habe erst mal Pause in der Cheesecake Factory gemacht. Tatsächlich war ich noch nie in einer Cheesecake Factory – aber es gefiel mir ganz gut und mein Kuchen war sehr lecker.

Anschließend bin ich los gelaufen… Durch Old Pasadena führte auf dem Colorado Blvd. ein Stück der alten Route 66. Es gibt hier noch viele alte Gebäude – in denen jetzt natürlich wieder mal die üblichen Geschäfte (Gap, Zara etc.) untergebracht sind …
Ich bin beim bummeln oft in die Geschäfte eingekehrt, den es ist gerade sehr heiß in LA und die Aircondition-gekühlten Geschäfte sind da sehr angenehm.
Über die Seitenstraßen bin ich zur City Hall hochgelaufen. Die wurde 1927 gebaut – in einer Mischung aus Beaux Art mit Elementen der Spanish Colonial Revival-Architektur und Mediterranean Revival-Architektur. Keine Ahnung was davon zu erkennen ist – es sieht aber sehr schön aus und fast europäisch!

Dann ging es zurück zum Parkhaus. Dabei habe ich noch einen Stop in einem tollen Antikgeschäft gemacht. Und dort auch etwas gekauft. Über den Freeway ging es zurück in die Stadt nach Hause. Das dauerte tatsächlich nur ca. 40 Minuten, trotz aufkommenden Feierabend-Verkehr.
Vielleicht schaffe ich es morgen noch mal, nach Downtown LA zu fahren.

Kategorien: Amerika 2019, Reisen | Schlagwörter: , , , , , , , | 2 Kommentare

52. Tag – Santa Monica & ein Abend in der Oper

Freitag 18.10.
Air B&B Sherman Oaks


Heute Nacht soll es ein gaaaanz kleines Erdbeben gegeben haben – ich hab nix mitbekommen! (Wurde zwar mal wach, aber das werde ich ja immer mal…)
Ich bin heute nach Santa Monica gefahren. Vor 10 Jahren waren Tina und ich ja hier, am Ende der Route 66 der durch den Stein markiert wird (nicht das Route 66 – Schild AUF dem Pier – die Straße endet doch nicht im Wasser!).

Aber von vorn – nach dem Frühstück bin ich Richtung Strand gefahren, wieder nicht auf dem Freeway, sondern die Seitenstrassen. Da muss man zwar öfter an Ampeln anhalten, aber man sieht mehr von Los Angeles.

In Santa Monica

Ich hab in einem Parkhaus geparkt, das erschien mit am sichersten und davon gibt es sehr viele in Santa Monica. Ist zwar nicht ganz billig, aber man braucht keine Angst haben, das das Auto abgescheppt wird. Erst war ich an dem Gedenkstein von Will Rodgers, der das Ende der Route 66 markiert. Es gibt noch ein Schild auf dem Santa Monica Pier, das das Ende der Route 66 markiert, aber das muss später dorthingekommen sein. Es hat nichts mit der Original Route 66 zu tun.

Ich bin auf den Pier gegangen. Der ist aber mehr ein Rummelplatz und darauf hatte ich gerade so gar keine Lust, weshalb ich gleich am Anfang neben dem berühmten Karussell wieder runter an den Strand gegangen bin. Hier gab es überall neue große teure Hotels, viele Obdachlose (die nichts tun, sie sind halt da), Touristen, Familien…


Ich bin bis zum Hotel „Shutters on the Beach“ gegangen. Da haben wir damals vor 10 Jahren für 1 Nacht gewohnt. Jetzt kann man sich nicht mal mehr 1 Nacht leisten. Ich bin dann ans Wasser gegangen, der Strand ist hier wirklich groß! Dort habe ich mich einen Augenblick hingesetzt und die Szenerie genossen.


Zurück am Pier bin ich nach Santa Monica reingegangen. Aber hier in den Einkaufsstraßen könnte es überall auf der Welt sein: Zara, GAP, Sportgeschäfte, etc. Dazwischen Burger Läden und gesunde Salat-Dinner…
Ich habe in einem Restaurant zu Mittag gegessen: endlich mal wieder Nudeln! Leider musste ich auf den Wein dazu verzichten – ich war ja mit dem Auto unterwegs.

Santa Monica Pier ist aus zahlreichen Filmen bekannt und wurde bereits im Jahre 1909 errichtet. Auf dem Pier befindet der Pacific Park, ein kleiner Vergnügungspark mit Riesenrad und Achterbahn, es gibt Restaurants, das berühmte Karussell und manchmal auch Konzerte. Am Santa Monica Beach, der breiten Strand gleich nebenan, hat einen Ocean Front Walk, einer Strandpromenade, auf der man spazieren gehen kann. Und einen wunderbar ausgezeichneten Radweg bis nach Venice.

Und Abends in die Oper

Danach bin ich nach Hause gefahren (dauert ja immer ein bisschen) und habe geduscht und mich für den Abend fertig gemacht. Ich bin wieder zu Theresa gefahren und wir sind mit ihrem Auto zur Los Angeles Oper gefahren. Sie hatte zwei Tickets für das Musical/Oper „The Light in the Piazza„ bekommen.

Wir haben in der Tiefgarage geparkt und sie hat die Tickets abgeholt. Da gar nicht mehr so viel Zeit war, sind wir gleich zu unseren Plätzen gegangen. Interessant war, das sie (gefühlt) jeden 3. Besucher kannte und begrüßte – so ist das wohl, wenn man als Sängerin in LA gelernt hat und immer noch Auftritt. Dann ging der Vorhang auf…

Zitat von der Website:„Renée Fleming and Dove Cameron star in Adam Guettel’s enchanting Broadway musical, which won six Tony Awards, including Best Original Score and Best Orchestrations. Two-Time Tony winner Brian Stokes Mitchell is the debonair Signor Naccarelli with West End musical theater star Rob Houchen as young Fabrizio Naccarelli.“

Kurz: es war ein wunderbares Stück und großartige Sänger. Ein Highligt für mich – Renée Fleming, eine wirklich berühmte Opernsängerin, live zu erleben. Es gab ein Lied, das sie geungen hat, bei den ich wirklich zu Tränen gerührt war – so schön hat sie gesungen.

In der Pause sind wir etwas durch die Oper gegangen. Das Gebäude selber erinnerte mich ein bisschen an das Lincoln Center in New York. Viel Glas und Spiegel, große Kronleuchter.
Danach fuhren wir erst zurück zu Theresa und ich bin dann mit dem Auto nach Hause gefahren…

Kategorien: Amerika 2019, Reisen | Schlagwörter: , , , , , , , , | 2 Kommentare

43. Tag – Anfang und Ende: Es geht nach Las Vegas


Mittwoch 9.10.
Hotel: Paris, Paris in Las Vegas


In Flagstaff wurde es gestern Nacht ganz schön frisch. Morgens waren es nur 7 Grad! Da wir heute nach Las Vegas wollten, standen wir rechtzeitig auf, den wir hatten noch einen langen Weg vor uns.

Das Frühstück gab es in einem netten Café vor dem Motel. Allerdings war nur die Einrichtung nett, das Frühstück eher einfach und normal.

Das letze Mal auf die Route 66

Dann ging es in Flagstaff gleich auf die Route 66. Und das übliche suchen des richtigen Strassenverlaufs, Einfahrten, Umleitungen begann…

Wir fuhren kleine Stücke auf der Interstate, auf „Landstraßen“, die ursprünglich mal die Route 66 waren, und sogar auf alte, möglicherweise original erhaltene Straßen der Route … ein Stück war sogar gar nicht asphaltiert, sondern Schotterstraße durch den Wald.
Wir hatten schönes Wetter und hielten ab und zu an um zu fotografieren.

In Williams haben wir kurz gehalten und sind durch den Ort gebummelt. Auch hier ist einiges sehr Touri-Mäßig geworden. Aber die alten Werbeschilder und Tankstellen haben wir trotzdem wieder gefunden. Es war immer noch recht kühl, trozdem waren hier – in der Nähe zum Grand Canyon – viele Leute unterwegs.


Danach ging es weiter, auf der Route 66 durch die Pärie bis nach Seligman.

Mr. Route 66 in Seligmann

Hier in Seligmann hat damals der „Hype” um die Straße, die von Chicago bis nach Los Angeles führte, angefangen. Der Frisör DeAngelo war einer der ersten, die die Vereinigung der Route 66 mitbegründet hat.

Auf unser Route 66-Reise vor 10 Jahren kamen wir in sein Geschäft und er begrüßte uns freudestrahlend. Und er klebte meine Visitenkarte in einen Ordner.
Heute suchten Tina und ich die Karte – und fanden sie auch! “And this stays here forever and ever” hatte DeAngelo gesagt. Und bis jetzt recht behalten. Er selber kommt nur noch sehr selten ins Geschäft.
Zum dem damaligen Bericht geht es hier…

Wir haben gegenüber in einem Dinner noch was gegessen. Und weil es etwas wärmer geworden war, saßen wir draußen vor dem Dinner – wobei uns beinahe die Pommes vom Teller flogen. Es herrschen hier gerade starke heiße Winde, die über die Prärie fegen. Überall kann man den Sand wirbeln sehen und das Lenkrad vom Auto muss man ziemlich festhalten.

Wir fuhren weiter nach Hackberry. Dieser „Ort“ besteht nur noch aus der Tankstelle. Die aber nicht mehr benutzt werden kann. Dafür sammelte der Besitzer alle möglichen Dinge der Route 66. Und alles was mit alten Autos zu tun hat.

Als wir ankamen spielte jemand (war es ein übrig gebliebener Hippi?) vor der Tankstelle auf der E-Gitarre. Ziemlich laut und nicht wirklich schön. Es war relativ gut besucht, den hierher kommen auch viele Besucher aus Las Vegas als Tagesauflug um etwas von dem Charme der Route 66 mitzubekommen.

Hackberry wurde benannt nach einem Baum, am Eingang der Eisenmine, die hier bewirtschaftet wurde. Als die Bahn, als Umschlagplatz dazu kam, wurde daraus ein richtiger kleiner Ort mit Supermarkt und Hotels. 1919 schloss die Mine. Der Ort erwachte erst wieder, als die die Route 66, die hier längs führte gebaut wurde. Aber auch das hielt nicht lange.
Wir blieben nicht lange, es war heiß und windig und wir mussten ja noch nach Las Vegas.


Nach Kingman fuhren wir in Richtung Las Vegas und damit nicht mehr auf der Route 66. Es war der langweiligste Teil unserer Strecke – rechts und links Wüste, ab und zu mal Autowerkstätten, Schrottplätze und Wohnsiedlungen aus 5 Häusern…Bis wir in Las Vegas über die neue Brücke beim Hoover Dam fuhren.

Über die Mike O’Callaghan – Pat Tillman Memorial Bridge

Vor 10 Jahren war die Brücke noch im Bau. Jetzt fuhr man einfach drüber… sie haben die Seitenwände so hoch gezogen das man während der Fahrt nicht die Höhe den Brücke sehen konnte. Besser ist das, den wir haben vor 10 Jahren gesehen, wie unglaublich hoch die Brücke ist…

Die Brücke auf dem Highway 93 ist 580 m lang und 270 m hoch. Die Brücke war bei ihrer Fertigstellung eine der längsten und höchsten Betonbogenbrücken und die die zweithöchste Brücke Amerikas


Es geht nach Paris…

Als wir nach Las Vegas reinfuhren, wurde es immer voller auf der Strasse. Und wir mussten noch tanken, bevor wir das Auto abgeben mussten. Aber dank Google Map fanden wir eine Tankstelle gleich nach einer Abfahrt der Interstate. Nach dem „Schlenker“ über die Tankstelle ging es zurück auf die Interstate und am Flughafen vorbei zu unsem Hotel „Paris“.

Das Auto abgeben verlief nicht ganz ohne Problem – die Autorückgabe, auf der Rückseite des Hotels, hatte kein Personal mehr – man musste zum Hotel-Counter gehen. Da wir aber das ganze Gepäck hatten, ging erst mal Tina zum Hotel-Eingang. Sie gab den Autoschlüssel ab und wollte unsere Zimmerschlüssel holen, denn wir hatten schon online in das “ Paris” (das Hotel mit dem Eiffelturm) eingecheckt. Es stellte sich aber heraus, das der Schlüssel-Automat das ü im Nachnamen nicht lesen konnte – also mussten wir uns nochmal mit all den anderen Gästen am Check Inn-Schalter anstellen…
Irgendwie haben wir dann alles regeln können und unser Gepäck auf die Zimmer geschleppt. Dauerte nur länger…

Wir sind im 15. Stock mit Aussicht auf den Strip und den Eiffelturm, gegenüber das Bellagio-Hotel – so genial! (Ob uns der Nachtclub unten stört, berichten wir morgen). Die letzten beiden Male hatten wir im Hotel „Luxor“ gewohnt. Diesmal hatten wir uns für dieses Themen-Hotel entschieden, es liegt etwas „mittiger“ auf dem „Strip“. Und für Kerstin war es das erste mal Las Vegas – da wollten wir schon in ein Themen-Hotel übernachten.

Im „Paris“-Hotel gibt es viele Restaurants, eine Ladenpassage, die an Straßenzüge erinnert ein Kongresszentrum das an den Versailler Spiegelsaal angelehnt ist. Davor steht eine 164,6 Meter hohe Kopie des Eiffelturms. Ursprünglich sollte die Eiffelturm-Kopie in Originalgröße errichtet werden, musste aber aufgrund der Nähe zum Flughafen verkleinert werden.



Am Abend auf Strip

Nachdem wir uns etwas frisch gemacht und uns etwas eingerichtet hatten, gingen wir einfach mal drauf los…Start im Bellagio-Hotel, das lag ja gleich gegenüber. Im Hotel gibt es immer außergewöhnliche Dekorationen – diesmal eine grandiose Blumendeko als indische Thema. Alleine in der Decke eines Elefanten sind 20.000 Blumen eingearbeitet! Wir bummelten durch die Ausstellung und machten Fotos.

Anschließend haben wir einen Cocktail in der Baccarat-Bar getrunken. Und uns dann die Wasserspiele vor dem Bellagio angesehen. Etwas essen wollten wir auch – es wurden großartige Sushi in unserem Hotel Paris… Dann bummelten wir noch etwas durch unser französisches Hotel und schauten uns um, bevor wir aufs Zimmer gingen und ins Bett fielen…

Kategorien: Amerika 2019, Reisen | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

42. Tag – Klassiker auf der Route 66


Dienstag 8.10.
Hotel: Grand Canyon Inn Suites in Flagstaff


Das Frühstück heute morgen im El Rancho Hotel war natürlich sehr deftig: Speck, Spiegeleier, French Toast und Western Omelette und Kaffee soviel man wollte. Aber wir saßen sehr nett im Restaurant und es war sehr schön mal den üblichen Motel-Frühstück zu entgehen.
Bevor wir gemeinsam zum Frühstück gingen, hab ich vor dem Haus schon mal einen Kaffee getrunken und die Sonne und das – schon leicht herbstlich frische – Wetter genossen.

Anschließend hieß es wieder alles in Auto packen und losfahren.

Wandgemälde & Eisenbahnen

Aber soweit mussten wir zu unserem ersten Stop an diesem Tag gar nicht fahren – nach 10 Minuten waren wir in Gallup am Bahnhof, von hier wollten wir die Historic Downtown ansehen. Es gibt hier in der Stadt viele Wandgemälde, Murals, die verschiedene Aspekte der Stadtgeschichte darstellen.

Da es noch sehr früh war, war noch nicht viel los, wir parkten direkt am Bahnhof neben dem Visitor-Center. Hier fuhren ständig die langen Züge mit lautem Tuten durch die Stadt, die man sonst quer durchs Land fahren sieht. Sie begleiten die Route 66 oft kilometerlang auf einer Strassenseite.
Die Sonne schien, es war etwas frisch und so bummelten wir durch ein paar Straßen und bewundertern die zahlreichen unglaublichen Wandgemälde. Diese beschäftigten sich sowohl mit der Geschichte dieser Region, als auch mit aktuellen Ereignissen. Im Sommer sollen hier vor allem Abends viele Veranstaltungen stattfinden…
Heute war es sehr leer. Nur vereinzelt waren Leute unterwegs. Und Touristen überhaupt nicht. Wir gingen noch in einen kleinen netten Supermarkt. Dann stiegen wir wieder ins Auto…

… und fuhren wieder ein kleines Stück auf der Route 66, das abrupt an einem Schild „Road closed„ endete.
Also ging es weiter bis Holbrook auf der großen Interstate 40 West.

In Holbrook haben wir im Angie & Joes Café eine Cola getrunken. Das Cafe hat sich tatsächlich seit 10 Jahren (da haben wir hier zu Abend gegessen) nicht verändert. Was ja auch mal ganz schön ist…



Dann ging es zum Wigwam-Motel, das nur ein paar Meter weiter die Strasse längs steht. Die Zimmer in den „Indianer-Zelten“ waren damals als Werbe-Gag gedacht. Auch heute noch kann man in den Zimmern wohnen. Was wir vielleicht das nächste Mal schaffen!

Wir fuhren wieder auf die Interstate. Den „Loop„ über den Petriefied Forrest haben wir ausgelassen.


Unser Song: „Take it easy“ auf der Route 66

Nächster Stop: Winslow, Arizona… der Song der „Eagles „ (Take it easy) in dem der Satz vorkommt: …and I‘m standing at the Corner, in Winslow, Arizona… verhalf der kleinen Stadt an der Bahnlinie zu einer gewissen Bekanntheit. Auch wenn die Musiker der Gruppe nie hier waren.
An der Ecke sind jetzt Wandmalereien, Giftshops und allerlei Route 66 Zeichen zu finden. Und hier waren dann auch ein paar Touristen, die Fotos machten. Wir machten natürlich auch unsere Fotos.



Anschließend suchten wir das Hotel „La Posada“ im Ort auf. Das alte Hotel war zu Zeit der Eisenbahn direkt an der Bahnlinie gebaut worden und ein Luxushotel. Als die Zeit der Autoreisen kam, wurde das Hotel aus Mangel an Gästen geschlossen. 1997 wurde es vom neuen Eigentümer für ca. 12 Millionen Dollar wieder aufgebaut.
Wir finden es sehr gelungen restauriert. Eigentlich müsste man 2 Tage bleiben, weil es hier soviel zu entdecken gibt.

Wir haben zumindest zu Mittag gegessen – und das war ausgesprochen gut und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dann sahen wir uns noch die tolle Lobby und ein paar Flure und Ausstellungsräume des Hotels an. Es gibt hier viel zu entdecken. Und es bleibt zu hoffen, das es sich hält.


Alte Steine und junge Hipster

Unser nächster Sightseeing-Punkt war der Meteor-Crater. Er entstand vor ca. 49.000 Jahren durch einen Meteoriten aus Eisen und Nickel der etwa 60.000 t schwer war. Der Eintritt war relativ teuer – wir haben es trotzdem gemacht. Wie immer war es am Crater-Rand sehr windig! Für das Museum hatten wir dann leider keine Zeit – es war bereits nachmittag und wir wollten uns noch Flagstaff ansehen.



Wir fuhren weiter auf der Insterstate. Die Route 66 existiert hier nur in kleinen Abschnitten. Bei Twin Arrows waren wir noch kurz – aber die ehemalige Tankstelle, die als Werbemaßnahme mal die zwei Riesen-Pfeile aufstellte, ist kaum noch zu erkennen.

1960 eröffnete die Trading Post an der Route 66. Und zwei ausgediente Telegraphenmasten wurden als zwei große Pfeile angmalt und das Kennzeichen dieser Tankstelle. 1998 wurde der Betreib eingestellt, die Pfeile und die Gebäude verwitterten. 2009 wurde sie von Route 66-Fans restauriert. Mittlerweile sieht der Ort aber noch schlimmer aus und ist ein wirklicher „Geisterort“



Bis nach Flagstaff war es dann nicht mehr weit. Wir checkten in unserem Hotel schnell ein, luden das ganze Gepäck aus und fuhren erstmal in den Ort zurück. Noch schien die Sonne und wir wollten Downtown von Flagstaff kennenlernen.

Die Route 66


Outdoor-Paradies Flagstaff

Flagstaff ist eine relativ „junge“ Stadt, es gibt viele Studenten hier. Und viele Sportler aus aller Welt trainieren hier in der Höhenluft. Wer gerne in die Natur geht, findet von hier aus auch einen idealen Ausgangspunkt zu den Nationalparks und zum Grand Canyon – und deshalb ist der Ort gerade bei Outdoor-Touristen sehr beliebt…
Es gibt reichlich Bars und Restaurants, schöne Geschäfte und alte Gebäude.
Wegen der Eisenbahnanbindung war Flagstaff immer auch ein Ziel für Touristen. Die Route 66 führt mitten durch.

Wir waren ca. 2 Stunden in der Stadt, guckten uns das alte Hotel an, sahen die vielen Wandgemälde, gingen shoppen in schönen Geschäften und Giftshops …


Und dann mussten wir zurück ins Hotel. Denn wir mussten packen! Diesmal „richtig“! Den wir fahren morgen nach Las Vegas und geben das Auto ab. Das heißt, es muss alles, was sich so auf einer Reise ansammelt, in möglichst wenig Taschen untergebracht werden, damit man es auch ins Hotel tragen kann. In Las Vegas checken wir im Paris-Hotel für 3 Nächte ein!

Kategorien: Amerika 2019, Reisen | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , | 3 Kommentare

41. Tag – Es geht auf die Route 66


Montag 7.10.
Hotel: El Rancho in Gallup


Frühstück: From the Farm to the Table

Wir haben heute nicht im Hotel gefrühstückt, sondern sind zum @sagebakehouse gefahren. Die Bäckerei, die nach dem Prinzip “From the Farm to the Table” – ihre Brote mit Mehlen von Bio-Farmen aus der Umgebung bäckt, lag 10 Autominuten von der Innenstadt entfernt. Man hätte auch zu Fuß hingehen können. Aber wir wollten danach gleich weiter und hatten deshalb schon alles ins Auto gepackt.

Die Bäckerei war schon gut besucht, man konnte vom Gastraum in die Backstube gucken und den Leuten bei der Arbeit zusehen. Die Karte war klein, aber sehr ansprechend. Wir hatten schlicht ein paar Scheiben frisch gebackenes Brot und selbst gemachte Marmelade, dazu guten Filterkaffee bestellt. Es gibt noch reichlich verschiedene belegte Brote und Gebäck – aber das war uns jetzt zuviel. Und das Brot war so gut, das wir gleich noch eine Portion bestellen.


Auf der Route 66 nach Albuquerque

Danach fuhren wir hinter Santa Fe auf die Route 66 nach Albuquerque. Die Strecke ist aber eher unspektakulär.



Wir hatten die Stadt (vor 10 Jahren) als kleine beschauliche Altstadt in Erinnerung. Da hatten wir allerdings auch nicht das weltberühmte Ballon-Festival! Bereits beim reinfahren mussten wir sehr aufpassen um einen offiziellen Parkplatz nahe der historischen Innenstadt „Old Town“ zu bekommen. Es war zudem Wochentag und viel Berufsverkehr. Nachdem wir gerade noch so eine Parkplatz ergattert hatten, sind wir zum Platz rund um die San Felipe de Neri Kirche gegangen.

Es war so voll, überall Musik, Menschen, Autos… Das nächste Mal unbedingt drauf achten, NICHT beim Festival zu fahren!
Wir sind ca. 1,5 Stunden geblieben und haben natürlich die alte Kirche angesehen. Dann sind wir noch durch die Giftshops gelaufen und haben etwas gebummelt. Aber wir hatten heute ja noch etwas Wegstrecke vor uns und deshalb fuhren wir bald weiter.



Wo Hemingway Romane schrieb

Wieder auf der Route 66 war unser nächster Fotostop die Tankstelle in Budville, die schon seit Jahren geschlossen ist. Sie liegt im Reservat der Zuni-Indianer. Hier ist das Fotografieren der Menschen und Siedlungen verboten. Die alte Tankstelle, einmal ein wichtiger Meilenstein auf der Strecke von Ost nach West verkommt leider immer mehr. Ein paar Fotos haben wir trozdem macht.

In Cubero, wo Ernest Hemingway seinen Roman „Der alte Mann und das Meer“ geschrieben haben soll, sind wir nicht ausgestiegen – es waren gerade viele Bewohner der Stadt auf der Strasse, da hätte wir die Gebäude nicht fotografieren können.

Wir fuhren weiter durch Prärie-Landschaften mit schwarzen Vulkangestein (der Ausbruch war vor ca. 3000 Jahren). Es ging vorbei an alten Motels, von denen nur noch die Werbeschilder standen und durch kleine und große Orte.

Die Eisbahn mit ihren bis zu 4 Loks, die die Containerwagen zogen, begleitete uns auf der einen Seite, der Route 66, die Insterstate, auf der jeder schneller unterwegs war, auf der anderen.
Einen Stop machten wir noch am Continenal Devide – der Wasserscheide, bei der das Wasser auf der einen seite in den atlantik und der anderen in den Pazific führt.
In Gallup sind wir im El Rancho Hotel abstiegen, dem Hotel der Western-Stars.



El Rancho: Im Hotel der Movie-Stars

In dem El Rancho Hotel mit der grandiosen Western-Lobby sind die Filmstars abgestiegen, wenn sie im nahegelegenen Canyon mit dem Regisseur John Ford Western-Filme gedreht haben.
John Wayne, Erol Flynn (der mit seinem Pferd an die Bar geritten sein soll), Kathryn Hepburn, James Stewart… überall hängen hier Fotos mit Autogrammen an den Wänden. Wir sind im Marx Brothers-Zimmer im Hotel untergebracht. Es hat 2 Schlafzimmer und ist von der Ausstattung eher dürftig und alt. Aber sauber.

Wir haben uns alles in und um das Hotel angesehen, haben rund um das Hotel und im Hotel Fotos gemacht. Dann ging es zum Essen. Natürlich Burger, die alle Namen von Film- Stars hatten. Dazu gab es Margarita und Bier.

Wir haben uns nach dem Essen mit den Getränken in die Lobby gesetzt, durch die alle Movie-Stars durchgelaufen sein müssen, um das Hotel mit seinem Flair einfach zu genießen. Hier stehen genug Sessel und auch ein Tisch, an dem andere Gäste Karten spielten. Später waren wir noch in der Bar – es lief gerade irgendein Footballspiel.


Kategorien: Amerika 2019, Reisen | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Leaving on a jetplane…

Goodby Route 66

Unser letzter Tag war angebrochen. Aber zum Abschluss haben wir uns noch einmal ein Highlight gegönnt.
Wir haben eine Nacht im Hotel „Shutters on the beach“ gebucht. Vor Jahren, bei unserem ersten Trip nach Kalifornien, konnten wir uns hier nur ein Frühstück leisten, heute wollten wir wenigsten eine Nacht hier verbringen.

Malibu in grau

Um die Zeit zum einchecken zu überbrücken, sind wir mit Auto nach Malibu gefahren. Es war etwas grau – passend zur Abschiedsstimmung. Richtig Lust auf Fototouren oder Sightseeing hatten wir auch nicht – wir waren leer fotografiert. Am Strand sind wir etwas längs gebummelt und haben die Surfer beobachtet.

1.5.E.2 P1030220

In Malibu haben wir ein paar wunderschöne Häuser gesehen, mit gewaltigen Blumen davor. Aber dann war auch irgendwann gut.
Wer mehr Bilder dazu sehen möchte, kann dies wie immer bei Tina auf der Homepage machen.

Shutters on the Beach

Das Hotel ist im Hamptons-Stil gebaut und liegt direkt am Strand. Wir konnten gleich einchecken. Und haben erstmal auf dem Balkon ganz gemütlich unsere Käse- und Wein-Reste vernichtet. Die Hotelzimmer sind ganz in weiß gehalten, mit wunderschönen Accessoires, tollen Badezimmer mit Whirlpool-Badewanne – herrlich. Ich bin dann noch an den Pool gegangen, von dem man einen fantastischen Blick auf den Strand hat.

P1030262  P1030232P1060045

Am Abend haben wir erst in der Hotellobby in der Piano-Bar einen Aperitif genommen. Es war einfach nett in diesem Hotel zu verweilen und nicht mehr raus zu müssen. Gegessen haben wir dann natürlich auch im Hoteleigenen Restaurant „one Pico „. Wir haben uns lange über unsere Reise unterhalten und da schon beschlossen, unbedingt noch einmal diese Ur-Amerikanische Strasse, auf der man so viele Geschichten findet, zu fahren… Die Straße, die Landschaft und ihre Bewohner sind einfach faszinierend.

1.5.E.71.5.T.4

Irgendwann ging dann auch der Abend vorbei.

Und dann kam der Abflug-Tag

Das Frühstück im Hotel war wunderbar – wir fühlten uns einfach wohl in diese hellen Räume … Zum Frühstück gab es French Toast – und das Rezept dazu gibt´s hier

2.5.E.1

Das Hotel verließen wir erst gegen 14:00 Uhr – auch wen wir vorher schon aus den Zimmern raus mußten, durften wir noch auf dem Sonnendeck verweilen.

2.5.E.3

Wir sind dann noch nach Venice Beach gefahren und dort ein bischen rumgebummelt. Dann ging es auch schon zum Flughafen. Vorher noch das Auto wegbringen und dann konnten wir unser Gepäck schon abgeben.

2.5.E.9 P1060036

Es gab noch einen letzten Burger am Flughafen, dann wurde unser Flug schon aufgerufen und es ging zurück in die Heimat.

Und wir konnten unsere nächste Reise planen….

texas1

 

Als nächsten Reisebericht folgt:
New York im Mai 2015 – auf der Suche nach der neuen Lieblingsbar

20150521_225443 20150519_180254

Kategorien: Allgemein, Reisen | Schlagwörter: , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

French Toast

Ein etwas aufwändiges, aber sehr leckeres  Frühstück…

French Toast

Für 4 Portionen

1 Orange (unbehandelt)
400 g Beeren (frisch oder
tiefgekühlt)
Puderzucker
2 Eier
ca. 50 g Schlagsahne oder
Milch
4 Scheiben dickes Weißbrot
2 EL Butterschmalz zum
Braten

1. Orange heiß abwaschen und 1 TL Schale abreiben. Orangen auspressen. Beeren verlesen, evtl. waschen, halbieren oder auftauen. Mit Orangensaft und -schale und
Puderzucker mischen und abschmecken.
2. Eier mit Sahne oder Milch und 1/2 EL Puderzucker verquirlen. Brotscheiben von beiden Seiten darin wenden. Butter in einer Pfanne erhitzen, Brote darin unter wenden knusprig backen. Mit Puderzucker bestäubt und mit Beerenkompott servieren.
2.5.E.1

Kategorien: Desserts, Kuchen & Gebäck, Rezepte | Schlagwörter: , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Tag in Los Angeles

Nicht ohne unser Auto

Als Europäer neigt man ja dazu bei Stadtbesichtigungen einfach mal zu Fuß oder – wenn die Stadt größer ist – mit  Bus und Bahn zu starten. Das kann man in LA komplett vergessen – ohne Auto geht hier gar nichts.

Wir sind morgens zu unser Besichtigungstour gestartet – mit einem Frühstück in Mäny´s Bakery (leider mittlerweile geschlossen). Hier hat meine Englisch-Lehrerin gejobt – und auch der eine oder andere Hollywood-Schauspieler hat hier wohl mal einen Kaffee getrunken. Natürlich nicht, während wir da waren. Es war aber trotzdem ganz nett, man konnte draussen sitzen, das Essen war lecker.

P1050781P1030069

Nächster Stop – Friedhof

Dann fuhren wir zum Friedhof, den „Hollywood Forever Cemetery„. Hier liegen einige Schauspieler- und Musik-Größen z.B. Tyrone Power, Jayne Mansfield, Rudolph Valentino, Jonny Ramone (von den Ramons).
Wer mehr Bilder dazu sehen möchte – findet sie hier auf Tinas Homepage

P1030085  P1030104 P1030109P1050812

Lunchtime beim Sohn von Harrison Ford

Wußtet ihr, das einer der Söhne von Harrison Ford – Ben Ford – gelernter Koch (Ausbildung u.a. in Frankreich –  mehr dazu hier) ist und ein eigenes Restaurant – Ford´s Fillingstation – in Culver City, einem Stadtteil von Los Angeles hat. Bzw. leider auch hatte, es ist ebenfalls geschlossen. Wir haben davon am Anfang unserer Reise erfahren. In einem Giftshop auf der Route 66 trafen wir einen jungen Deutschen der sich als Schauspieler in LA versucht hat und uns davon erzählte.

P1030118 P1030117

Also fuhren wir dahin… und es war wirklich sehr nett. Wieder war das Wetter sonnig und angenehm warm, so konnten wir draussen sitzen. Es gab für uns Salat (die sind hier immer sehr reichhaltig, das sie als Mittagessen durchgehen) und als Nachtisch Crumble und  Creme Brulee – ein ähnliches Rezept dazu gibt´s hier…

Auch hier – kein Promi – aber vielleicht beim zweiten Besuch?P1050828

Gestärkt fuhren wir weiter – nicht ohne  das Parkhaus zu fotografieren – die Etagen waren nach berühmten Filmen gekennzeichnet – nette Idee in der Filmstadt Culver City.

P1050834 P1050832

Walt Disneys Concert Hall

Unser nächster Stop war die Walt Disney Concert Hall. Der Architekt Frank Gehry hat das Konzerthaus, das wegen seiner modernen Akustik und Architektur zu den  bedeutendsten Konzerthäuser der Welt gehört, 2003 fertiggestellt. Wir haben zumindest viele Fotos gemacht – bei einem Konzert waren wir leider nicht dabei.

P1050842P1030135P1030144

Anschließend ging es quer durch LA – die Stadt ist wirklich  groß – und noch etwas shoppen (Wasser und so… 😉 )

P1050838
Dann fuhren wir  zum Griffith Park bzw. zum Observatorium – bekannt aus dem Film „Den sie wissen nicht was sie tun“ mit James Dean. Und einigen anderen Filmen…

P1030157 P1030149

Traumhafter Blick über die Stadt

Wir wollten die Abendstimmung einfangen, wenn es dunkel wird. Leider wurde es nicht nur dunkel – wen auch sehr langsam – sondern vor allem kalt. Trotzdem ist dieser Ausblick, bei der man die Größe dieser Stadt erahnt, die Auffahrt wert.

P1050942

Sobald die ersten Lichter über LA angingen und wir genug fotografiert hatten, haben wir uns in unser Auto gesetzt und sind zurück zum Hotel gefahren. Natürlich nicht, ohne einmal die Abfahrt zu verpassen und einen Teil der Strecke doppelt zu fahren…

Und dann kam unser letzter Tag der Reise und ein bischen Luxus zum Schluß…

Kategorien: Allgemein, Reisen | Schlagwörter: , , , , , , , , | Ein Kommentar

Orangen-Creme Brulee

Nachtisch geht ja immer – und weil ich so wenige bis jetzt gepostet habe, diesmal ein Dessert, was wir so ähnlich in „Ford´s Fillingstation“ gegessen haben.

Orangen-Crème-brûlée

FÜR 6 PORTIONEN

1 Vanilleschote
250 ml Milch
250 g Crème double
(ersatzw. Schlagsahne)
2 Orangen (davon 1 unbehandelt)
4 Eigelb, 40 g Zucker
einige schöne Beeren
(z.B. Brombeeren und
Himbeeren)
2-3 EL brauner Zucker
Minzeblättchen zum
Garnieren
1.  Vanilleschote längs aufschneiden, Mark herausschaben. Mit der Milch aufkochen, Crème double einrühren, beiseite stellen, 10 Minuten ziehen lassen. Vanilleschote entfernen. Unbehandelte Orange waschen, 1 TL Schale abreiben.
2. Eigelbe mit Zucker cremig schlagen, die heiße Vanillemilch nach und nach unterrühren. Orangenschale ein rühren. Creme in 6 flache Porzellanförmchen verteilen und 30 Minuten kalt stellen. Backofen auf 120 Grad heizen. Schälchen auf ein Blech stellen, im Ofen ca. 25 Minuten backen, bis sich eine Haut auf der Creme gebildet hat. Creme abkühlen lassen, mindestens 2 Stunden kalt stellen.
3. Die Orangen so dick schälen, dass die weiße Haut mit entfernt wird. Filets zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Beeren verlesen. Zugedeckt beiseite stellen.
4. Zum Servieren Backofengrill einschalten oder Flambierbrenner (Haushaltsläden) bereithalten. Braunen Zucker auf die Creme streuen. Desserts kurz übergrillen oder mit dem Brenner den Zucker karamellisieren.
Mit Früchten und Minze verzieren.

Fords fillingstationt36jpg Kopie

Kategorien: Desserts, Rezepte | Schlagwörter: , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Artischocken- Salat mit Schinken

Im Restaurant von Ben Ford, dem Sohn von Harrison Ford haben wir sehr lecker gesessen. Leider gibt es das Restaurant „Ford´s Filling Station“ nicht mehr.

Hier ein ähnliches Rezept für einen schnellen, einfachen Salat

Artischocken- Salat mit Schinken

FÜR 4 PORTIONEN

1 Glas geröstete Paprika in Öl (Abtropfgewicht: à 200 g)
ca. 100 g Rucola oder gemischter Blattsalat
1 Glas Artischocken (Abtropfgewicht: à 180 g)
200 g Büffelmozzarella
100 g roher Schinken in Scheiben
Saft von 1 Zitrone
Salz, Pfeffer, Zucker
evtl. Basilikum

1. Paprika abtropfen lassen, Öl auffangen. Paprika nach Belieben in Stücke schneiden. Rucola oder Salat waschen, putzen oder zerzupfen, auf einer Platte oder in einer  Schüssel anrichten. Artischocken abtropfen lassen, Mozzarella zerzupfen. Beides mit Paprika und Schinken auf dem Salat verteilen.
2. Zitronensaft mit Salz, Pfeffer und Zucker kräftig abschmecken, dann 4-5 EL vom Paprika-Öl darunter schlagen. Dressing über dem Salat verteilen. Nach Belieben mit reichlich Basilikum garnieren und servieren.

P1030117 (1)

Kategorien: Hauptgerichte, Rezepte | Schlagwörter: , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bloggen auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: