Beiträge mit dem Schlagwort: Reise

Teil 1. Städte und Strände an der Ostküste

Angefangen habe ich die Reise an der Ostküste. Von München flog ich nach Boston. Dort habe ich Kelly, meine Freundin aus Avon, CT getroffen und wir sind nach Rhode Island in ihr Strand-Haus gefahren. 3 Tage blieb ich dort bei ihr und ihrer großen Familie. Weiter ging es dann mit dem Zug nach New York. Hier blieb ich 3 Tage, bevor ich weiterflog in die Südstaaten nach Charlotte.

Reiseroute Ostküste
Städte und Strände an der Ostküste
Mittwoch 28.8.2019 Flug von München nach Boston, MA
„Jede Reise beginnt mit einem Schritt…“
Donnerstag 29.8. Boston
Mein erster Tag alleine unterwegs
Freitag 30.8. von Boston nach Charlestown, Rhode Island mit Kelly
Es geht nach Rhode Island
Samstag 31.8. Charlestown
Ein Tag am Strand
Sonntag 1.9. Charlestown, Ausflug Mystic, RI
Ein Ausflug nach Mystic
Montag 2.9. von Rhode Island nach New York, NY
Es geht nach New York
Dienstag 3.9. New York
New York muss man sich erlaufen…
Mittwoch 4.9. New York
Ein Tag in New York: Von Midtown bis Downtown

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18. Tag: Savannah – Tybee Island


Beach-Day in Tybee Island und ein unvergesslichen Abend im Pink House

Dienstag 28.6.2011
Hotel:  Inn at Ellis Square

Wir überlegten heute, ob wir einen weiteren Tag durch Savannah bummeln, oder nach Tybee Island fahren und dort ein bisschen an den Strand gehen.
Tybee Island ist nur 30 Minuten von Savannah entfernt und hat mehrere Strände, Naturschutzgebiete und einen Leuchtturm – und gewann! Viele Filme wurden hier gedreht und es gibt schöne Häuser zu sehen.

Der Atlantik wartet

Erst waren wir am Leuchtturm, der älteste noch funktionierende Leuchtturm in Georgia, der aber leider heute zu hatte. So konnten wir nur von außen fotografieren. Er wurde 1736 von General James Oglethorpe in Auftrag gegeben.

Wir sind dann an den Strand gefahren, ich war im Atlantic, andere haben die die Füße in Wasser gestreckt oder nur den Finger…

Ich blieb dann noch ein bisschen am Strand liegen, die anderen sind am Strand spazieren gegangen.
Nach 2 Stunden sind wir dann aber auch wieder aufgebrochen.

Noch ein bisschen shoppen

Dann ging es für Kerstin noch in die Savannah Mall. Da die Mall in Memphis geschlossen war und ein Besuch Victoria Secret so ausgefallen, musste also eine andere her. Die Mall war scheußlich und ziemlich leer, aber Victoria Secret war da und wir kamen alle mit einer pinkigen Tüte aus der Mall. 

Bis Mitternacht im Old Pink House

Für den Abend hatten wir am Vortag (beim vorbei gehen) um 19:00 Uhr im Old Pink House einen Tisch reserviert.
Das Haus wurde bereits 1771 erbaut und war ursprünglich anders gestrichen. Aber irgendwie veränderte sich die Farbe in Pink. Das Haus wurde als Wohnhaus gebaut, war zwischendurch auch mal eine Bank und ist jetzt ein Restaurant. Hier spürt man die Atmosphäre des „alten“ Savannah. Wir wurden nicht enttäuscht. Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen ! Was hatten wir für ein toller Abend.

Wir wurden in den ersten Stock geführt, vorbei an Räumen in denen bereits Gäste an Tischen tafelten. Unser Raum muss wohl mal das Wohnzimmer gewesen sein, es war sehr groß.

Nachdem wir uns gesetzt hatten, hörten wir an einen anderen Tisch eine Frau singen – und da war tatsächlich eine Sängerin, in einem schönen Kleid, die von Tisch zu Tisch ging und auf Wunsch sang. Das ganze war sehr locker und hatte überhaupt nicht diesen peinlichen „Steh-Geiger“-Effekt. Irgendwann kam sie dann auch zu uns und wir wünschten uns „Moon River“ – was so schön gesungen wurde von ihr.

Und weil wir hinterher erst feststellten, das einer der Komponisten aus Savannah kam! Wir bestellen unser Essen, das sehr reichhaltig war.

„Jonny Mercer“, Sohn der Stadt Savannah war der Texter von dem Song „Moon River“

Die Party geht weiter in der Keller-Bar

Nach dem Nachtisch gingen wir durch das Haus in den Keller – denn dort war eine Bar. Auch hier gab es Live-Musik, ein Mann am Klavier, und wir fanden einen Platz in der Nähe des offenen Kamins.

Wir bestellen weitere Drinks, kamen ins Gespräch mit anderen Gästen (ein Herr dessen Sohn in Deutschland studierte und ein Pärchen auf Urlaub) und genossen die entspannte Südstaaten-Atmosphäre. Als wir gingen, mussten wir lachen – auf unserer Rechnung stand: „Four Fire-Ladys …“ Wir müssen einen bleibenden Eindruck dort am Kamin hinterlassen haben…

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Am siebten Tag geht es bereits zurück

Noch ein letzter Tag in Singapur.

Freitag 24.3.2017

Zu Früh gepackt…. Heute sollte es zurückgehen, allerdings stellten wir beim auschecken im Hotel fest, das unser Zimmer auch am Samstag noch gebucht war – was dran lag, das unser Flug am Samstag, allerdings nachts um 12:20 Uhr (also 20 Minuten im neuen Tag), ging. So das wir natürlich Freitag Abend zum Flughafen mussten.

Aber der Reihe nach: Wir sind morgens, nach dem Packen, nochmal schoppen gegangen und dann japanisch essen. Danach haben wir uns an den Pool gelegt und die Wärme und das „Luxus-„Leben im Urlaub genossen. Das Gute war, das wir auch am Nachmittag noch in unser Zimmer konnten, uns in Ruhe Duschen und für den Flug umziehen konnten.

Es geht zurück nach Hause

Dann holte uns das Taxi ab und wir fuhren zum Flughafen. Das einchecken verlief unkompliziert. Und wir haben dann nochmal den Flughafen erkundet. Viel neues gab es aber nicht.

So sind wir nochmal essen gegangen und haben auf einen gelungen Urlaub mit Rotwein angestoßen. Der Flug zurück verlief ereignislos – hauptsächlich haben wir probiert zu schlafen. Und dann waren wir auch schon wieder in München und G. flog weiter nach Hamburg.

Es war schön, Singapur nach soviel Jahren wieder gesehen zu haben und eine Woche in einer Stadt zu verbringen, die soviel Unterschiedliches zu bieten hat. Gerne würden wir wieder kommen, den hier gibt es noch viel zu entdecken.

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Der dritte Tag in Asien

Regen = Museum UND Streetfood mit Stern

Montag 20.3.2017

Heute Nacht erwischte uns der Jetlag… wir wurde beide wach und konnten lange nicht wieder einschlafen. Trotzdem standen wir mit dem Klingeln vom Wecker auf – den aus Erfahrung wissen wir, man muss die Tageszeit so gut wie möglich einfach mitmachen und Müdigkeit oder Wach-sein so gut es geht ignorieren. Dann kommt man am schnellsten in den richtigen Tagesrhythmus. Dafür muss man leider auch manchmal den Wecker stellen – sonst schläft man durch und kann den Rest der Woche vergessen.

Aber zu unserem Morgen: wir wollten eigentlich schwimmen gehen, aber es drohte ein Gewitter und der Pool war gesperrt. Also sind wir wieder auf unser Zimmer gegangen und haben auf dem Zimmer mit Tee, Kaffee (alles im Zimmer vorhanden) und Keksen gefrühstückt.

Etwas Geschichte…

Dann sind wir, trotz strömenden Regen, raus gegangen („Nützt ja nix“) und sind zum Peranakan- Museum gefahren.
Im Peranakan Museum machten wir eine schöne Führung mit. Das Leben der Malaiischen und Chinesischen/indischen Ehepaare hier in Singapur wurde sehr gut erklärt und uns nahegebracht. Vor allem welche Einflüsse jeder Zugereiste aus seiner Kultur mitgebracht hat und wie sie hier zu einer neuen Tradition wurden. Es gab auch noch eine kleine Extra-Ausstellung mit handgestickten Teppichen und Stoffen – großartig!

Streetfood mit Sternchen

Dann stand Chinatown auf dem Programm. Hier suchten wir als erstes den Sterne-prämierten Streetfood-Stand, um das berühmte „Hongkong Sojasaucen Huhn mit Reis oder Nudeln“ zu essen, auf. Wir wussten in welchem Hawker (Food-Halle) es zu finden sein sollte, fanden auch das richtige Stockwerk – aber dann wurde es schwierig. Wir irrten etwas zwischen den Ständen herum. Die lange Schlange vor einem Stand verriet uns dann aber den richtigen Standort.

Wir stellten uns in die Schlange – und sahen mit Schrecken, das die Hähnchen im Fenster immer weniger wurden…
Und was soll ich sagen: Es gab noch zwei Hähnchen als wir dran waren – wir bestellen und dann konnten wir das 1-Star-Michelin- Street Food probieren!
Es ist den einen Stern wert – für 1,50 Euro

Die Sauce war angenehmen würzig, das Hähnchen sehr zart. Da störten auch die Pappteller und die etwas dreckige Umgebung nicht.

Anschließend gingen wir erst in einen Buddistischen Tempel, dann in einen Hindu-Tempel.
Beide überbordent mit Heiligenfiguren und Bildern. Im buddhistischen Tempel wurde auch gerade, mit Trommeluntermalung für den richtigen Rhythmus, gebetet.

Pause im „Öko-Luxus-Hotel“

Danach brauchten wir eine Pause – leider gab es die eine, von mir herausgesuchte, Bar, bereits nicht mehr – also haben wir gegenüber im Parkroyal-Hotel einen Cocktail getrunken. Das Hotel hat eine sehr coole und nachhaltige Architektur. Wir haben unten in der Lobby gesessen und uns lange mit dem indischen Barkeeper unterhalten. Es war so schön Kühl und Ruhig hier. Schade das unsere Urlaubskasse ein Zimmer hier nicht hergibt.

Weiter ging es zur neu ausgebauten Riverfront. Am Clark Quay ging es sehr touristisch zu und gefiel uns nicht so wirklich. Etwas ursprünglicher war es am alten Boat Quay, zu dem wir dann gebummelt sind. Dort haben wir noch (herrlich wenn es abends immer noch warm ist) einen „Absacker“ genommen und den Tag und die Touristen an uns vorüber ziehen lassen…

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Zweiter Tag in Singapore

Die Klassiker der Asiatischen Metropole

Sonntag 18.3.2017
Heute sind wir erst in die alte Wohnstrasse von G. gegangen – Ihr Haus steht zwar nicht mehr, aber rundherum konnte man die Kolonialhäuser der Emerald Hill Road sehen. Die sehr alten restaurierten Häuser im Kolonial-Stil sind bewohnt und man kann sehen, wie früher (und heute) reiche Chinesen hier gelebt haben.

Ein bisschen Geschichte zu Singapore

Mit Piraten, Händlern & Seefahrern zur Weltmetropole: Erstmal erwähnt wurde Singapore von chinesische Seefahrern um 300 vor Christus als „Insel an der Spitze einer Halbinsel“.
Im 14. Jahrhundert hat angeblich der malaysische Prinz Sang Nila Usama dort eine Löwen beobachtet und die Stadt Singa Pura (Löwenstadt) genannt.
Danach kammen hauptsächlich Piraten und ein paar Fischer hierher. Als die Niederländer 1641 Malakka eroberten, fiel ihnen auch Singapur zu, das zu der Zeit vom Sultanat in Malakka aus Johor mitregiert wurde. Danach traten viele Herrscher auf den Plan, bis 1819 die Briten und die East Indian Company nach Asien kamen. Und der Brite John Stamford Raffles (ein Beamter der East Indian Company) in Singapur einem Freihafen ohne Handelssteuern gründete. Die Einwohnerzahl  stieg auf 5000. 1824 wurde Singapur vom letzten lokalen Herrscher, dem Sultan von Johor den Briten übergeben. 1942 -1945 besetzen Japanische Bodentruppen Singapur. Singapur bliebt bis 1945 unter japanischer Militärverwaltung. 1945 wird die Stadt von den Briten befreit. Singapur wird eigenständige Kronkolonie. 1959 entließen die Briten Singapur in die Unabhängigkeit.

Tea Time mit Asiatischem Touch

Nach unserem Bummel durch die alte Strasse gingen wir zum abkühlen in das Shopping Center. Ich habe eine Tasche gekauft, G. ein paar Hosen, Kleid und auch eine Tasche. Dann haben wir uns zurechtgemacht und sind mit dem Taxi zum High Tea gefahren.
Um 15 Uhr hatten wir unsere Tea-Time im Anti:Dote im Fairmont Hotel gebucht.

Das Hotel war sehr elegant, die Tea-Time herrlich. Das Gebäck kam in einer kleinen „Kommode“ mit Schubfächern, es gab kleine asiatische Häppchen, kleine Küchlein, Scones – so lecker und viel, das wir uns eine Teil einpacken lassen mussten. Ein Glas Sekt gab es auch dazu.

Da wir schon mal in der Nähe des Kolonialviertel waren, haben wir noch die St. Andrew´s Cathedral und National Galerie ganz kurz besucht. D.H. wir sind auf den Roof Top Garden gegangen und haben die tolle Aussicht genossen. Dann haben wir noch Schülern beim Baseball zu gesehen.

Vorbei am alten Theater und anderen Gebäuden aus der Gründungszeit ging es dann zum Wahrzeichen von Singapur – den Merlion.

Es sah sehr nach Gewitter aus, so das wir ins Raffles Hotel an die Long Bar gegangen sind. Hier wurde der berühmte Cocktail „Singapur Sling“ erfunden…ich bin aber beim Gin Tonic geblieben.

Info Raffles Hotel: 1887 mieteten drei armenische Brüder einen Bungalow direkt an der Strandpromenade und machten ein Hotel draus. Sie wurde nach Sir Stamford Raffles benannten und war bald das erste Haus am Platz. Es beherbergte Kaiser, Könige und Präsidenten, Regierungschefs und Stars. In der Writers Bar trafen sich Schriftsteller und Journalisten aus aller Welt.

Trotz touristischem Touch, spürt man hier im Raffles noch die alte Kolonialzeiten mit ihrem besonderen Flair. Zum Übernachten war es uns aber zu teuer – die Stipvisite für einen Cocktail reicht völlig.
Danach ging es mit dem Taxi zurück zu unserm Hotel und wir genossen den Abend auf unsere Dachterrasse mit dem wunderschönen Ausblick.

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Museen und Galerien in St. Ives


Viel Kunst und etwas Fußball

Samstag 16.6.2018

Nach dem Frühstück ging es bei heute bei leichten Nieselregen zum Tate Museum. Das 1993 aus einem stillgelegtem Gaswerk in Strandnähe, als Ableger der Tate-Gallery London, gebaut wurde.

Das Museum ist nicht sehr groß, es gab eine Ausstellung von Patrick Heron. Außerdem gab es einige Bilder aus der Zeit der Avantgarde und der ersten Künstler aus St. Ives.

Wir haben dann noch im Museum im oberen Stockwerk Tee und etwas zu essen bestellt. Und die sagenhafte Aussicht genossen.

Dann ging es zurück zum Barbara Hepworth Museum. Barbara Hepworth war eine herausragende Bildhauerin, die hier in St. Ives lebte.

Sie hatte hier in St. Ives ihr Atelier um ihre Skulpturen zu gestalten. Das Atelier und ihr Haus und Garten sind heute ein kleines feines Museum. Die Skulpturen gefielen uns sehr und wir blieben auch hier fast 1 1/2 Stunden.

Dann sind wir zum Hafen gegangen und waren ein bisschen shoppen und bummeln. Fudge haben wir gekauft, Julia hat eine Kette und einen Schal, ich Halsschmerz-Tabletten (eine kleine Erkältung war im Anmarsch).

Wir haben bei der Pengenna Pasties eine Veggie Pastie (ist die Beste, die wir in der Zeit gegessen haben) gekauft, etwas Käse und Wasser und sitzen jetzt im Zimmer, gucken Fußball (Weltmeisterschaft) und organisieren den Trip für morgen zum Mount St. Michael mit dem Bus

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