Beiträge mit dem Schlagwort: Pizza

Going in the Hood

Freitag der 22. Mai Heute wollten wir eigentlich ein bisschen bummeln – und haben uns dann mal unsere direkte Nachbarschaft angesehen… Midtown Manhattan. Wo dieser Teil Manhatten anfängt und endet, lässt sich nicht so genau sagen, aber er befindet sich so ungefähr zwischen Lower Manhattan unterhalb der 14th Street und Upper Manhattan oberhalb der 59th Street. Unser Ausflug führte uns durch Murray Hill zu den United Nations.

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Etwas Geschichte…


Der Name Murray Hill leitet sich vom Namen der Familie Murray ab. Sie waren Quäker, das Familienoberhaupt Robert Murray (1721–1786) kam aus Pennsylvania zog 1753 nach New York. Während des 19. Jahrhunderts war dieses Viertel eine „uptown“-Nachbarschaft, da hier die Stadt endete. Dachs kam nur noch Farmland. Während der Mitte des 19. Jahrhunderts lebte hier die Oberschicht in den Brownstone-Stadthäusern.
J. P. Morgan kaufte 1882 hier ein Anwesen an der Madison Avenue/37th Street, in dem sich heute ein Teil des Morgan Library & Museum befindet. Diese Gegend galt zwar als elegant, aber  etwas altmodisch. Die Reichen hatten inzwischen bis auf die Höhe des Central Parks an der Fifth Avenue ihre prachtvollen Häuser gebaut. In Murray Hill dagegen kamen immer mehr Modegeschäfte in die Nachbarschaft: So säumten am Madison Square Park – der damals noch zu Murray Hill gezählt wurde – angesagte Damenmoden-Geschäfte die Fifth Avenue. Die meiste Zeit des 20. Jahrhunderts über war dieses Viertel eine ruhige Gegend mit vielen wohlhabenden älteren Bewohnern. Mittlerweile wohnen hier aber auch viele jüngere Berufstätige.P1160579
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Ein Historic Landmark – Tudor City

Die Sonne schien und es mache Spaß, einfach die Strassen längs zu bummeln, ab und zu ein Bild zu fotografieren und die Leute zu beobachten.

Eines unser Ziele war Tudor City. Tudor City ist ein Apartment-Komplex, das aus 12 Gebäuden besteht, die wiederum 3.000 Apartments und 600 Hotelzimmer beherbergen. Seit dem 17. Mai 1988 steht die Siedlung unter Denkmalschutz.

P1160616 P1160623Der Name Tudor City kommt tatsächlich aus dem Englischen Haus Tudor,  einer englischen Herrscherfamilie des 15. und 16. Jahrhunderts. In der Kunstgeschichte ist der Tudorstil  mit einem ganz bestimmten Rundbogen verbunden.

Wir kamen irgendwann am Ufer des Hudson-Rivers an und gingen weiter zu den United Nations.
 Dabei kamen wir wieder an einem Filmset vorbei – diesmal zur TV-Show „Royal Pains“, mit dem Hauptdarsteller Mark Feuerstein. Natürlich machten wir ein paar Fotos (Kerstin später noch viel mehr! 🙂 )

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Besuch bei den Vereinten Nationen

Der Haager Friedenskonferenzen und der Völkerbund, wurde nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Ziel gegründet, den Frieden auf der Welt dauerhaft zu sichern. Das klappte nur bedingt…
US-Präsident Franklin D. Roosevelt unternahm noch während des Zweiten Weltkrieges einen zweiten Versuch, eine Organisation zur Sicherung des Friedens zu schaffen. Mit Premierminister Winston Churchill erarbeitete er die Atlantik-Charta. Bei der Konferenz von Dumbarton Oaks  konnte die Charta der Vereinten Nationen 1945 auf der Konferenz von Jalta fertiggestellt werden.
Sie wurde am 26. Juni 1945 auf der Konferenz von San Francisco von 50 Staaten unterzeichnet. Als erster Staat ratifizierten die Vereinigten Staaten die Charta und boten den Vereinten Nationen als Sitz New York an. Im Jahr 2013 hatte die UN 193 Mitglieder.

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Um in das Gebäude zu kommen, muss man seinen Ausweis dabei haben und einer der Gruppe bekommt einen Aufkleber. Natürlich werden auch Taschen, wie auf dem Flughafen, durchleuchtet. Wir haben im dem großen Gebäude keine spezielle Führung gemacht, sind ein bisschen durch die den Haupteingang gebummelt, waren im Gift-Shop und haben die Skulpturen (meist Geschenke von anderen Ländern) draussen fotografiert. Darunter auch die berühmte Pistole mit dem Knoten im Lauf aus Belgien. Die in echt viel kleiner Aussieht, als auf den Bildern.

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Non-Violence heißt die Bronze Statue die vom Schweden Carl Fredrik Reuterswärd  entworfen wurden. Er baute sie nachdem John Lennon ermordet wurde.

Danach gingen wir getrennt weiter, Tina und ich bummelte zur Grand Central Station, haben unterwegs in einem Amish-Laden Salat und Cola gekauft und im Bryant Park gepicknickt. Kerstin hat nochmal bei Film-Team vorbei gesehen und Conny ist zur Brooklyn Bridge gefahren.

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Am Nachmittag haben Tina und ich schon mal mit dem Packen begonnen – das haben wir wegen des kleines Hotelzimmers lieber in Etappen gemacht. Ich bin später nach Downtown gefahren und Gerry zu treffen. Wir waren in der Bar vom Standard-Hotel verabredet.

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Wir hatten viel Spaß an der Bar vom Standard Grill, haben nett gepaludert und auch ein paar Prosecco. Das nächste mal würde ich hier in die Bar gerne nochmal herkommen und auch etwas essen. Vorn ist die Bar hell und weiß eingerichtet, ein bisschen im Beach-Style, hinter der Bar gibt es einen Raum mit schweren Ledersesseln und Tischen.

Der letzte Abend
Anschließend haben wir 4 Mädels uns zu unseren tradionellen Abschluss-Essen in „The Park“ getroffen. Und hatte es am Mittag so gut gefallen, das wir hier auch mal zu Abend essen wollten. Es war ziemlich voll, die Abendsonne ging unter der Highline im schönsten Rot unter und wir hatten wieder ein wunderbares Dinner: Pizza aus dem Holzofen (Ein Rezept für Pizza aus dem heimischen Backofen gibt´s hier), Antipasti, Salate und als Dessert Sunday Eis mit Popcorn-Karamell….
Dann ging es mit dem Taxi durch Strassen von New York zurück ins Hotel

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Pizza mit Tomaten und Basilikum

Am letzten Abend in New York gingen wir im Restaurant „The Park“ essen. Hier waren wir ja am Sonntag Mittag bereits, den Bericht dazu findet ihr auf dieser Seite.  Abends gab es hier vor allem Pizza aus dem Holzofen. Allerdings ist die Pizza in Amerika immer sehr Teiglastig. Ich habe deshalb eine etwas klassischere Variante für euch gewählt – den selbstgemacht Pizza schmeckt nicht nur super, man weiß vor allem auch, was drin ist.
Und mit einem kleinen Trick, bekommt ihr sie auch ohne Pizzaofen besonders knusprig.

Pizza mit Tomaten und Basilikum

Für 2 Backbleche oder 4 runde Pizzas (30 cm)
500 g Mehl und Mehl zum Arbeiten
20 g frische Hefe
2 EL Olivenöl und Öl zum bepinseln und beträufeln
1 TL Salz
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Öl zum andünsten
400 g passierte Tomaten
Salz, Pfeffer, Zucker
Balsamico-Essig
5-6 Tomaten, evtl. bunte Tomaten
Nach Belieben Salamischeiben, Sardellen, Kapern oder Oliven
500 g Mozzarella, am Besten Büffel-Mozzarella
1 Bund Basilikum

1. Mindestens 4 Stunden vorher: Mehl (Wer den Teig knuspriger mag, ersetzt ein Teil des Mehl durch Vollkornmehl) mit Hefe, 250-300 ml lauwarmen Wasser, Öl und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Auf einer bemehlten Fläche mindestens 10 Minuten gut verkneten. Teig zu einer Kugel formen und zugedeckt an einem warmen Ort  mind. 3 Stunden ruhen lassen.

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2. Zwiebel und Knoblauch abziehen, fein würfeln. In etwas Öl andünsten. Passierte Tomaten zugeben, aufkochen und mit Salz, Pfeffer, Zucker und 1-2 TL Essig abschmecken. Etwas einkochen lassen. Tomaten waschen, putzen, in Scheiben schneiden. Evtl. Salmischeiben halbieren, Sardellen, Kapern und Oliven abtropfen lassen. Mozzarella in Scheiben schneiden. Basilikum abzupfen.
2. Backofen auf 250 Grad vorheizen. Dabei das Backblech im Ofen lassen und mit aufheizen. Den Teig in 4 Portionen teilen,  auf bemehlter Fläche gut durchkneten und rund ausrollen. Jede Pizza auf ein großes Stück Backpapier legen, dann mit etwas Tomatensauce bestreichen, mit 1/4 der Tomaten und weiteren Zutaten belegen, mit Mozzarella abschließen.

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3. Backblech vorsichtig aus dem Ofen nehmen und die Pizza mit dem Backpapier auf das heiße Blech ziehen. Pizza nacheinander im Ofen auf der unteren Schiene 15-20 Minuten backen. Herausnehmen, mit Basilikum bestreuen, mit Olivenöl beträufeln und servieren.

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