Beiträge mit dem Schlagwort: Pioneer-Village

33. Tag – Früchte-Pies in Fruita, Gnome im Goblin-State-Park und die ersten Arches

Sonntag 29.9.
Hotel: Best Western in Moab

Zufällig sahen wir heute Morgen beim Ausfstehen einen wunderschönen Sonnenaufgang über den roten Felsen-Cliffs. So kann ein Tag doch gut beginnen. Frühstück hatten wir dann auf dem Zimmer – es hätte 10$ pro Person im Hotel gekostet und das war uns für 2 Toast und ein Kaffee zu viel. Also kochten wir unseren Kaffee/Tee und aßen unser gutes Brot von der deutschen Bäckerei an dem kleinen Tisch.


Pioneer-Village der Mormonen: Fruita

Um ca. 9:30 Uhr fuhren wir los, weiter den Highway 24 Richtung Moab. Wieder waren wir von der Landschaft begeistert. Es ging los mit roten Felsen an beiden Seiten. Einen Abstecher machten wir in Fruita. Hier im Tal hatten sich 1880 Mormonen niedergelassenen und im fruchtbaren Tal Obstfarmen betrieben. Eine dieser Farmen ist heute ein Museum. Der Ort selber ist verlassen. Es ist alles sehr klein und bescheiden. Trotzdem ganz nett gemacht. Wir parkten vor der Gifford Farm, das wie im Jahr 1960 eingerichtet und erhalten ist. Es gibt hier neben den Zimmern, vielen alten Fotos, Gegenstände aus der Zeit der Farmwirtschaft und Bücher über die Pioniere.

Und ein kleines Café und eingelegtes Gemüse und Obst in Gläsern, sowie Früchte-Pies. Aber die Gläser waren zu schwer zum mitnehmen.



Schwarze, rote und weiße Steine in der Prärie

Wieder veränderte sich die Landschaft, plötzlich fuhren wir durch Vulkangestein. Wie schlafende Elefanten sahen die großen grauen Lavaberge aus. Und bewohnt ist dieses Gebiet auch nicht gerade – außer ein paar Farmen, Autowerkstätten und Tankstellen.
Dann verschwanden die Berge oder traten in den Hintergrund und wir fuhren durch Prärie zum Goblin State Park. Hier wehte der Wind fast als Sturm, trotz Sonnenschein. Die Tumbleweeds (Trockene Gräser, die sich zu Kugeln verfangen und über die Straße wehen) flogen wie in einem Western über die Straße.


Im Goblin-State-Park

Kurz Toilette-Pause (übrigens gibt es fast in jedem Park sehr saubere Plumsklos) am Visitor Center vom Goblin State Park, dann fuhren wir in den Park.
Cowboys auf der Suche nach Rindern entdeckten als erste dieses Tal. Ende der 1920er Jahr hat dann Arthur Chaffin auf der Suche nach einer Verbindungsstrecke zwischen Green River und Caineville dieses Tal „wiederentdeckt!

Wie Knubbelige Trolle und Gnome „saßen“ die Figuren aus Sandstein in dem Tal. Geformt durch die Geologische Veränderungen und Wind und Wetter.
Viele Familien mit Kindern waren hier – für die Kinder ein Riesen-Spaß durch die Steine zu laufen und um sie herum zu klettern. Trotzdem sollte man vorsichtig sein und die Steinfiguren möglichst nicht berühren und dabei zerstören.
Wir mussten natürlich ein paar Spaß-Fotos mit uns machen und sind in dem Tal herum gewandert. Es war allerdings so windig und gleichzeitig heiß und sonnig, das wir nicht lange blieben.

Wir haben schnell am Auto (da wehte der Wind am wenigsten) unseren Pfirsich-Pie von der Gifford-Farm gegessen und etwas gepicknickt.


Unser erster Arche im Canyonland

Und dann ging es weiter, im windgepeitschten Auto, auf den Highway Richtung Moab.
Wir fuhren noch in den Canyonland Nationalpark, um einen der bekanntesten Arches zu sehen: Mesa Arch.
Wir schraubten uns den Canyon hoch, durch Prärie und an steil abfallenden Canyonwänden. Dann haben wir schnell geparkt und sind zu Fuss die ca. 20 Minuten Fußweg zum Arche gegangen. Wir hatten auch für den relativ kurzen Weg Wasser mit (tatsächlich hält das nicht jeder für nötig…), den es war wieder sehr warm und wir wußten ja nicht, wie lange wir am Arche bleiben wollten.

Am Arche waren wir natürlich nicht alleine! Wäre ja auch zu schön gewesen. Aber wir hatten Glück und alle die da waren, machten zügig (ohne zu hetzen) ihre Fotos und dann Platz für die nächsten…So geht Rücksicht!


Übernachten in Moab

Danach fuhren wir zum Motel. Diesmal blieben wir für 3 Nächte im Best Western plus in Moab. Wir checkten ein, bezogen unser Zimmer und haben erstmal Wäsche gewaschen. Bei 3 Wochen Urlaub muss das auch mal sein. Dann gab es “kaltes Buffet” auf einem Tablett auf dem Bett mit Käse, Trauben, Tomaten & mehr Gemüse, Brot und Taco Chips… und dabei gucken wir “Forrest Gump”

Kategorien: Amerika 2019, Reisen | Schlagwörter: , , , , , , , , , | 2 Kommentare

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