Beiträge mit dem Schlagwort: Philadelphia

Philadelphia – Lancaster County – Front Royal

Noch mehr Vergangenheit bei den Amish in Intercourse und wir erreichen die Blue Ridge Mountains

Donnerstag 21.9. 2017 Front Royal

Heute morgen mussten wir Philly verlassen – schade. Aber wir kommen gerne wieder!
Die Fahrt raus aus der Stadt ging ganz gut, wir „schwammen “ ja gegen den Berufsverkehr. Es ging ins Amish-County Lancaster. Und wir starteten in Intercourse, eines der ältesten Amish-Städte ( und „Der einzige Zeuge“ mit Harrison Ford spielte hier).

Die Amish sind eine protestantische Lebensgemeinschaft mit Deutschen, Schweizer und Holländischen Wurzeln. Von der Hauptgruppe der Mennoniten spalteten sich die Amish 1693 ab. Sie lehnen jegliche moderne Technik ab und sind stark in der Landwirtschaft vertreten. Was man auf unseren Route durch die Gemeinden auch sah.

Intercourse war allerdings eher die Touri-Variante… trotzdem sah man auf unserem Weg immer wieder die typischen Kutschen und Wäscheleine mit Wäsche zwischen den Häusern und Pferde-Fuhrwerk auf den Feldern.

Wir haben Brezel und Eis probiert, beides sehr lecker und handgemacht. Heute würde man sagen regional und organic.
Wir waren auch auf einem Farmers- Market, aber da wir Lebensmittel schlecht mitnehmen können, könnten wir nur das frische Obst und Gemüse, das Fleisch, eingelegte Gurken u.s.w. ansehen und uns dran erfreuen.

Wir sind dann noch Querfeldein durch kleine Dörfer gefahren, auch auf der Suche nach Covered Bridges. Eine haben wir gefunden.
Es war übrigens auffällig, wie „aufgeräumt“ und ordentlich alle Farmen und Felder waren.

Eine Distillerie die wir in Lancaster besuchen wollten, hatte allerdings noch zu – schade, also dann in Nashville.

Gegen Nachmittag sind wir dann in Richtung Appalachen nach Virginia gefahren. Zweimal mussten wir Pause einlegen, aber das fahren ging ganz gut. Wie sind jetzt am Anfang des Skyline Drive bzw. Appalachen Trail in Front Royal in einem Hotel.
Wir haben noch rasch Wäsche gewaschen und etwas in der Bar getrunken und gegessen, jetzt mache wir uns Bett fertig.

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Philadelphia – 2 Tag

Märkte, Movie und Mosaike (und Fußball!)

Mittwoch 20.9. 2017, Philadelphia
Nach dem Frühstück sind wir zum Reading Terminal Market – einer alte Markthalle mit Lebensmitteln, Schlachter, Fischhändler, Gemüse- und Blumen-Ständen, sowie selbstgemachte Konserven der Amish, gegangen. Sehr spannend, aber wir waren so satt, das wir nicht mal etwas von den Köstlichkeiten probieren konnten.

Ein bisschen geschoppt (Fudge und Marmelade von den Amish) haben wir trotzdem.

Dann sind wir mit dem Bus zum Philadelphia Museum of Art gefahren. Nicht wegen der Kunst, sondern weil hier die Rocky-Statue steht und ER die Treppen vom Museum hochlief. Kerstin hat es ihm nachgemacht und ist zweimal (!) die Treppe hochgerannt. Tina und ich haben uns mit dem typischen Rocky-Posen begnügt. Das dauerte natürlich alles seine Zeit. Aber es war sehr sonnig und warm – so machte es mehr Spaß.

Anschließend fuhren wir mit dem Bus zur South-Street zu den Magic Gardens. Das ist ein gemeinnütziger Park bzw. ein Kunstzentrum. Hier hat Isaiah Zagar 1994 angefangen auf einem unbebauten Grundstück Mosaiken aus gefundenen Gegenständen zu errichten. Als die Grundstücke verkauft werden sollten, halfen die Nachbarn daraus eine dauerhafte Einrichtung zu machen. Es gibt diese Garten bzw. Labyrinth für das man Eintritt zahlen muss. Aber auch in den Seitenstraßen findet man viele Mosaike an den Wänden.

Wie überhaupt in Philadelphia bekannt ist, für seine großflächigen Wandbilder und Graffiti.

Nachdem wir den Garten besucht hatten, sind wir ins Brauhaus gegangen. Als Fußball-Fans wollten wir wenigstens 1 Bundesliga-Spiel live sehen. Und da passte es gerade das hier im Schmitz Bräuhaus Dortmund : Hamburg geszeigt wurde:
Es steht gerade 0:1 ..
…. am Ende waren es dann 0:3. Wenigstens hatten wir einen lustigen Nachmittag. Vor allem mit der amerikanischen Geburstags-Gesellschaft am Nachbar-Tisch. Die sich mit den deutschen Traditionen vertraut machten und mit und übten „herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag “ auf deutsch zu sagen.
Und wir haben eines der merkwürdigsten „Deutschen“ Gerichte gegessen: Pommes „Jäger Art“ d.h. Pommes mit Pilzsauce und Käse überbacken….

Wir sind dann noch die Straßen längs gebummelt, waren im Hard Rock Cafe für den obligatorischen Pin und haben noch einen Wein in der Weinbar getrunken. Nun packen wir mal wieder, den Morgen geht es weiter zum Amish County bzw. Lancaster County.

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Philadelphia – 1. Tag

Philadelphia: Die Wiege Amerikas

Dienstag 19.9. 2017 Philadelphia

Frühstück im Hotel – war ganz okay. Zumindest hatten sie alles was wir so gerne mögen: Toast, Philadelphia, Cornflakes, Kaffee…. (Das Obst kaufen wir oft selber und haben immer ein paar Tupperdosen mit 😉 )

Dann gingen wir zur Independence Hall. Hier standen viele Leute an, um die amerikanische Unabhängigkeitserklärung (1787 verkündet) zu sehen. Es war noch sehr bewölkt und wir sind dann weiter zu berühmten Glocke, der Liberty Bell gegangen. Es reichte uns aber sie von außen durch das Fenster anzusehen. Auf dem Weg zum Visitor Center hingen viele gemalte Bilder und alte Fotografien um die Zeit George Washingtons und Benjamin Franklins – Spannend zu lesen und gut gemacht.

Philadelphia, oft als „Geburtsort der USA“ bezeichnet, ist der Entstehungsort der modernen Demokratie Amerikas. Gegründet von William Penn im späten 17. Jahrhundert, bedeutet der Stadtname übersetzt „Stadt der brüderlichen Liebe“ (City of Brotherly Love)
Die „Independence Hall“ und die „Liberty Bell“ sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, die in direktem Zusammenhang mit dieser Rolle Philadelphias stehen.
Auf unserem weiteren Weg zu Betsy Ross, kamen wir an einem kleinen Friedhof vorbei, auf dem Benjamin Franklin lag. Er hat sich als Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Erfinder einen Namen gemacht. Und hat an der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung mitgeschrieben.


Als William Penn die Regierung Pennsylvanias kreiert, fördert er die Mitarbeit der Bürger bei der Gestaltung von Gesetzen. Er gibt außerdem jedem Bürger das Recht seine eigene Religion zu wählen. Die Kolonisten sind stolz die Freiheit, die Penn ihnen ermöglicht. 1751 bestellt der Sprecher der Pennsylvania Assembly eine neue Glocke für das State House. Auf die Glocke ist die Einprägung eines Bibelverses aufgedruckt: „Proclaim LIBERTY throughout all the Land unto all the inhabitants thereof“ (Verkünde Freiheit im ganzen Land für alle seine Bewohner).

Er gründete aber auch z.B. die ersten amerikanischen freiwilligen Feuerwehr oder erfand den Blitzableiter.

Der nächste Stop war dann das Haus von Betsy Ross. Betsy Ross hat die erste amerikanische Flagge genäht und wahrscheinlich auch entworfen.

Auf unserem Weg zu Penns Landing sind wir noch zur Elfreth’s Ally gegangen. Die Straße geht auf 1702 zurück, noch heute wohnen Leute in den alten Häusern.

Am Hafen bei Penns Landing – Namensgeber war William Penn, der Gründer von Pennsylvania, der hier als Comandant ankam, sind wir erstmal längs gebummelt. Der Hafen hat einen Park, der mit Hängematten, Stühlen, Foodtrucks und Spielen zum verweilen einlud. Also haben wir uns Margaritas und Chips besorgt und erstmal 5 Minuten auf Wasser geguckt.
Und danach etwas in den Hängematten geschaukelt. Es wurde immer windiger – die Reste von Hurricane Irma, die jetzt den Norden erreichen. Mit dem Bus ging es dann zurück in die Innenstadt bzw. Downtown.

Wir wollten zu Macys, das hier in einem riesigen Gebäude mit Grand Court untergebracht ist. In der Mitte der großen Halle steht ein riesiger Bronze-Adler. Und an der Seite ist eine große Orgel angebracht, auf der auch zu Weihnachten immer noch gespielt wird.


Ansonsten war das Kaufhaus erstaunlich leer, wer Harrods in London oder das Lafayette in Paris kennt, ist vom eigentliche Kaufhaus auch eher enttäuscht.

Weshalb wir dann nochmal zu einem Victoria Secret gegangen sind. Mit kurzen Stops in CVS und Sportgeschäft …
Bei Victoria sind wir nahezu garnicht bedient worden… haben aber trotzdem was gekauft. Darauf brauchten wir dann erstmal eine Cocktail…

Wir sind ins Ritz Carlton (im einer alten Bank untergebracht) gegangen und haben in der grandiosen Lobby Cocktails bestellt. Da es mittlerweile auch regnete, kam uns der Stop ganz gelegen. Und so konnten wir den Tag entspannt ausklingen lassen.

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Von Washington nach Philadelphia

Von der jetzigen Hauptstadt (Washington) in die vorherige Hauptstadt (Philadelphia 1790 bis 1800)

Montag der 18.9.2017
Holiday Inn Express in Philadelphia

Heute morgen sind wir aus Washington rausgefahren. Eigentlich wollten wir noch das Iwo Jima Memorial ansehen, es war aber leider gesperrt. Also sind wir gleich zum Pentagon gefahren, um das Memorial für den Anschlag vom 11.9. anzusehen. Es dauerte etwas bis wir es gefunden hatten, da man direkt am Pentagon nicht parken darf.

Wir haben dann einen netten Polizisten gefragt, der uns erklärte, das man im Parkhaus gegenüber parken und zu Fuß zum Memorial gehen muss. Beim Pentagon (das größte zusammenhängende Verwaltungsgebäude der Welt und Sitz des amerikanischen Verteidigungsministerium) darf man auch überhaupt nicht fotografieren.

Das Memorial (hier darf man Fotos machen) selber wurde den 184 Personen gewidmet, die bei dem Flugzeugabsturz am 11. September 2001 um Leben kamen.
Es wurde von Julie Beckmann gestaltet und wir fanden es sehr schön und angemessen. Mit fließendem Wasser, den wellenförmigen Stelzen, auf die jeweils ein Name eingraviert war und die Anordnung der Stelzen, die nach den Jahrgänge in schrägen Wegen über den Platz liefen.

Danach fuhren wir auf die Interstate, um auf unserem Weg nach Philadelphia in Delaware in ein Outlet zu gehen. Wie immer wollte keiner von uns etwas kaufen, eigentlich gab es ja auch gar nichts und am Ende hatten wir alle drei Tüten in den Händen.

Weiter ging es über lange Brücken der Chesapeake Bay nach Philadelphia. Wir kamen etwa 17:15 Uhr im Holiday Inn an und haben erstmal eingecheckt. Und unser Zimmer im 11 Stock bezogen. Und dann die tolle Aussicht auf alte, hohe Gebäude, enge kleine Straßen und Bars und Graffiti bewundert.

Um die Ecke waren mehrere kleine Weinbars, wir haben die erste genommen (Vintage Winebar &Bistro). Es gab Sangria, Handcut Fries, gebackenen Brie in Pastry mit Karamell und Blaubeersauce, ein Käse- und Schinkenbrett mit selbstgemachte Pate, Pickles und Karamell-Nüssen.

Anschließend sind wir einmal um den Block gegangen und waren sofort im New York-Feeling. Allerdings das alte New York am Battery Park… was vielleicht auch kein Wunder ist, den Philadelphia ist eine der ältesten Städte der USA und zählt zur Wiege Amerikas.


Morgen werden wir dann in die Geschichte der Stadt eintauchen.
Zu der natürlich auch die berühmte Rocky-Statue und DIE Treppe vom Philadelphia Museum of Art gehört (ich habe auch diese Filme nie gesehen).

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