Beiträge mit dem Schlagwort: Paris

Letzter Tag in Paris – der Rückflug

Dienstag 15.8.2017 Maria Himmelfahrt…

Alle Geschäfte waren wegen des Feiertags geschlossen und wir mussten um 11:00 Uhr unser schönes Apartment verlassen…

Also hieß es nach dem Frühstück – alles einpacken und etwas aufräumen. Wir hatten noch etwas Zeit, bis unsere Flüge und Züge nach Deutschland und Österreich abflogen, bzw. fuhren. So genossen wir die letzten Stunden noch das Apartment, bevor wir die Schlüssel abgegeben haben.

Und leider war wegen des Feiertages – den wir beim planen der Reise zwar als freien Tag für uns wahrgenommen haben, aber nicht wußten, das er auch in Frankreich gilt, alles geschlossen. So hatten wir keine Möglichkeit die Zeit mit z.B. einem Museum-Besuch zu verteiben. Wir entschlossen uns, einfach ein Bistro aufzusuchen und dort ein bisschen zu warten.

Den mit den Koffern und Taschen wollten wir nicht durch die Stadt laufen und uns noch etwas ansehen.

Außerdem hatten wir die letzten Tage wirklich viel von Paris gesehen.

Also gingen wir mit allen Taschen und Koffern schon mal in Richtung Metro-Station. Hier fanden wir ein großes Bistro und konnten auch draussen sitzen. Heute war das Wetter wieder etwas bedeckter. Bei einem Kaffee und Gebäck verstrich die Zeit dann auch auch irgendwann. Wer etwas Französsichen backen möchte – hier findet ihr ein Rezept für feine Canelés de Bordeaux

Wir 4 Flugreisende fuhren mit der Bahn zum Flughafen. Es war zum Glück nicht so voll.
Ines ist in Paris geblieben, um mit der Bahn zurück zu fahren.
Am Flughafen musste Maren zu einem anderen Terminal um nach Wien zurück zu fliegen. Wir verabschiedeten uns schon beim Check in. Und Christin, Julia und ich sind – etwas verspätet – mit Eurowings dann auch irgendwann nach München zurückgeflogen.

Und alle sind wir abgereist, mit der festen Überzeugung:

„Paris is always a good idea! „

Audrey Hepburn
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Canelés de Bordeaux

Französisches Gebäck gehört zu feinsten und besten der kulinarischen Welt. Dieses Rezept für die kleinen saftigen „Mini-Gugelhupf“ klingt aufwändig, ist es aber nicht. Man muss nur die Wartezeit von 1-2 Tagen mit einplanen. Und die verhältnismäßig lange Backzeit. Der Teig und das zubereiten ist dann ganz einfach.

Canelés de Bordeaux

Für ca. 20 Stück
Für Kupfer-Caneléformchen oder Silikon-Mini-Gugelhupfförmchen

250 ml Milch
1/2 Vanilleschote
25 g Butter + weiche Butter zum Einfetten der Förmchen
50 g Mehl
125 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Ei (Größe M)
1 Eigelb (Größe M)
1 EL Rum und etwas Rum für die Orangen
2 Orangen (Bio)

  1. Milch und Butter in einem Topf aufkochen. Vanilleschote längs aufschneiden, das Vanillemark herausschaben, beides zur Milch geben. Topf vom Herd ziehen lassen. Mehl mit Puderzucker, Salz, Eier und Eigelbe verrühren. Vanillemilch noch einmal aufkochen und unter ständigem Rühren (am besten mit den Schneebesen des Rührgerät) unter die Mehlmischung rühren. Rum untermischen. Eine Orange heiß waschen, trockenreiben und die Schale fein abreiben, ebenfalls unterrühren. Den Teig 1-2 Tage im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Backofen auf 260 Grad (Umluft 240 Grad) vorheizen. Die Förmchen einfetten (bei Silikonförmchen, nur, wenn die Form das erste Mal benutzt werden). Den Teig durchrühren, eine Schüssel mit Ausgießer geben und bis 5 mm unter den Rand in die Förmchen verteilen. Auf der zweituntersten Schiene auf einem Gitter im Ofen 5 Minuten backen. Dann die Hitze auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) herunterschalten und ca. 45 Minuten fertig backen.

3. Orangen so dick schälen, das die weiße Haut mit entfernt wird. Filets zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Die Canelés aus den Förmchen lösen. Nach Belieben mit etwas Rum beträufeln. Mit Orangenfilets anrichten.

Die Canelés halten in einer Keksdose ein paar Tage, dann sind sie aber nicht mehr so knusprig.

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Sightseeing in Paris – die Nachbars-Viertel

Montag 14.8.2017

Langsam spielt sich alles ein… aufstehen, Frühstück machen und los gehts durch Paris…

Da wir bereits mehr geschafft hatten, als angenommen, entschieden wir uns, doch noch zum Montmartre bzw. „Sacré-Coeur“ hoch zu gehen. Mit all den anderen Touristen und bei schönsten Sommer Wetter stiegen wir die zahlreichen Stufen hinauf zu dieser riesigen Kathedrale hoch über der Stadt. Es war recht voll, auch mussten wir ein paar sehr aufdringlichen Verkäufern aus den Weg gehen, so blieben wir nicht lange und spazierten durch die Touri-Massen am Montmartre wieder zurück.

Etwas Ruhe auf dem Friedhof am Montmartre

Spontan entschlossen wir uns anschließend den Friedhof am Montmartre anzusehen. Es ist einer der ältesten und größten Friedhöfe in Paris. Er wurde 1825 als Nordfriedhof angelegt.
Es gestaltete sich aber etwas schwierig den Eingang zu finden und wir schafften es tatsächlich, einmal komplett die Friedhofsmauer zu umrunden (immerhin ist er 11 h groß), bevor wir den Eingang fanden.

Und nun konnten wir auch die Gräber vom Maler Edgar Dégas, dem Komponist Jaques Offenbach, den deutschen Dichter Heinrich Heine und Emile Zola ansehen. Und die Ruhe auf diesem sehr alten und wunderschön angelegten Friedhof genießen.

Das „unverschämte“ Viertel in South Pigalle

Weiter ging es nach South Pigalle, das Viertel das unterhalb des Kabaretts Moulin Rouge (die große Mühle direkt an der Strasse) liegt. Das Viertel, früher eher für ein ausschweifendes Nachtleben bekannt, wird so langsam hipp und sehr trendy. Wir fanden ein nettes Bistro mit Tischen unter alten Bäumen und aßen hier eine Kleinigkeit zum Mittag. Anschließend bummelten wir die alten Strassen längs, in denen man noch viele alt eingesessene und traditionelle Lebensmittelgeschäfte finden kann. Allerdings hatten viele, jetzt im heißen August, Sommerpause… so auch einer der 10 besten Käseläden in Paris, das „Saint Hubert ferme“ – schade. Hier wollten wir eigentlich für unser geplantes Picknick heute abend Käse kaufen.

Unser Finale – Picknick an der Seine

Wir fuhren nach dem bummel erstmal ins Apartment zurück, um uns etwas auszuruhen. Dann gingen wir noch gegenüber in unserem Supermarkt Monoprix, um ein paar Lebensmittel für unser Abschluss-Picknick an der Seine zu kaufen. Das stand nämlich auf der To-do-Liste für Paris ganz oben!
Wir fanden alles was wir brauchten – Wein, Käse, Baguette. Ein paar Teller, Messer und Weingläser nahmen wir aus unserem Apartment mit und dann gingen wir im Abendlicht an der Seine spazieren und suchten uns einen Platz zum picknicken.

Wir fanden einen ruhig Platz direkt am Ufer, sogar mit einer Steinbank auf der wir unser mitgebrachtes Essen ausbreiten konnten. Maren öffnete den Wein, es gab Brot und Käse…
Auf den warmen Steinen sitzen und die Leute um uns herum beobachten, während wir Wein tranken und uns unterhalten haben – unbezahlbar. Auf der Seine fuhren die Touristen-Schiffe an uns vorbei, am Ufer saßen Paare und kleine Gruppen. Es war sehr unterhaltsam die Menschen um uns herum zu beobachten.
Über 3 Stunden saßen wir so da und genossen den Abend bis es dunkel wurde und die Lichter um uns herum angingen. Gegen 22:30 Uhr haben wir alles eingepackt und sind nach Hause gebummelt….

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Sightseeing in Paris – neues und altes und von oben…

Sonntag 13.8.2017

Auch heute morgen haben wir wieder in unserem sonnigen Appartement in Ruhe gefrühstückt – herrlich wenn man dafür so viel Platz und Zeit hat. Es dauerte ja auch immer etwas, bis alle durch´s Bad waren, der Kaffee und Tee gekocht war. Aber hetzen wollten wir auch nicht…

Frühstück in Paris – da dürfen Croissants nicht fehlen…

Auf der Bahntrasse Coulée verte René-Dumon

Der Plan sah heute vor, eine alte Bahnlinie zu besichtigen. Die Eisenbahnstrecke der „Petite Ceinture“, die über Vincennes nach Marles-en-Brie führte. Sie endete am ehemaligen Kopfbahnhof Gare de la Bastille in Höhe der heutigen Opéra Bastille. Die Bahnstrecke wurde am 22. September 1859 eröffnet. 1969 wurde die Bahnstrecke stillgelegt. Nach vorherigen Renovierungen, wurde die Strecke 1993 bepflanzt und umgestaltet. Daraus entstand die „Promenade plantee“ oder „Coulée verte René-Dumon„. Der „Viaduct des Arts“ ist Teil von diesem erhöhten Park-Wanderweg auf dem man jetzt spazieren gehen und dabei auf die Strassen von Paris blicken kann. Sie ist die die „Vorlage“ für die New Yorker „High line“, einer alte Bahnstrecke in Chelsea.

Wir hatten wunderbares, sonniges Sommer-Wetter und fuhren mit der Metro zum Aufstieg in der Nähe der Bastille. Dann wanderten wir vorbei an kleinen Wasserläufen, Park-Bänken zum verweilen, durch die Blumengärten mit über 300 verschiedenen Pflanzen. Ab und zu konnte man über die Brüstung auf die belebten Strassen der Umgebung sehen, während Jogger an einem vorbei liefen. Wir verließen die Coulée verte René-Dumon am „Paul Perin Garden“ und gingen die kleinen Strassen Richtung „Parc de Bercy„, ein ehemaliges Weinlager und Umschlagplatz der Bahn. Der Park bietet ein paar Überraschungen und ist wirklich schön angelegt.


An der geschwungene Brücke von „Simone de Beauvior“ warteten wir dann auf zwei Freunde aus Paris, P. und Y., die in der Nähe wohnten und die wir noch treffen wollten.

Über die Seine zur Notre Dame

Ursprünglich war die Fußgänger-Brücke nach dem Stadtviertel „Passerelle Bercy-Tolbiac“ benannt. Bei ihrer Einweihung am 13. Juli 2006 bekam sie aber den Namen der französischen Schriftstellerin Simone de Beauvoir. Damit wurde in Paris zum ersten Mal der Name einer Frau für eine Brücke vergeben.

Nachdem P. und Y. dazukommen waren, gingen wir auf der Brücke über die Seine. Auf der anderen Seite der Seine liegt die National Bibliothek (von Dominique Perrault entworfen) mit ihren 4 großen Gebäuden, die jeweils ein aufgeschlagenes Buch darstellen sollten. Über 10 Millionen Werke befinden sich hier in der größten Bibliotheke von Frankreich.

Hier am Seine-Ufer liegen viele Boote, die auch Bars und Restaurants beherbergen. Eines dieser Boote haben wir ausgewählt und uns in die Sonne an Deck gesetzt. Es gab Wein, dazu Tomaten und frischen Mozzarella mit Baguette und gebratene Kochbananen. So konnten wir uns nach dem langen Spaziergang etwas ausruhen.

Zu Fuß ging es dann weiter die Seine entlang bis zur „Notre Dame„. Hier an der großen berühmten Kathedrale waren natürlich wieder alle Touristen von Paris zu finden, so das wir ziemlich schnell weiter gegangen sind. An der Ponte Neuf, der ältesten Brücke von Paris, trennten sich unsere Wege.

Stipvisite im St. Germain

Wir Mädels gingen ins St. Germain-Viertel, P. und Y. nach Hause. Nach einer kurzen Kaffee-Pause in einer der zahlreichen Cafés gingen wir durch das Viertel zum Café la deux Magot und Café Flore. Diese Cafés sind berühmt, weil verschiedene Schriftsteller und Künstler sie als ihr „Wohnzimmer“ betrachteten und dort regelmäßig anzutreffen waren.

Über den Dächern von Paris

Der Montparnasse Tower mit seinem Observation-Deck war unser nächstes Ziel. Seit 1972 steht der große dunkle Turm, der Tour Montparnasse in dem Viertel. Er ist mit seinen 209 Metern das höchste Haus von Paris.

Wir fuhren ein kurzes Stück mit der Metro dahin. Lange anstehen mussten wir nicht und 17,- Euro später fuhren wir mit Fahrstuhl direkt auf die Spitze dieses Hochhauses. Noch ein paar Schritte zu Fuß und schon lag uns Paris zu Füßen. Wie hatten von hier einen grandiosen Rundum-Blick über die ganze Stadt. Das Wetter spielte auch mit, leichter Wind, die Sonne schien. Wir tranken einen Aperitif auf dem Dach des Hochhauses und blickten immer wieder auf Eiffelturm und die Seine hinunter.

„Eine der wenigen Aussichtpunkte von Städten, die sich tatsächlich lohnen“
„Man muss manchmal auf den hässlichsten Tower gehen, damit man den schönsten Blick auf die Häuser hat“
Unser Fazit zu diesem Sightseeing-Punkt.

Zu Fuß nach Hause durch das Marais-Viertel

Dann ging es wieder in die alten Tunnel der Metro-Station. Der „Place des Vosges“ war unser letztes Ziel an diesem Tag. Dies ist ein wunderschöne Platz, gesäumt von alten Stadthäusern. Wir gingen einmal um den kleinen Park und sahen dabei auch das Haus vom Schriftsteller Victor Hugo.

Nun hatten wir Hunger und haben im nächstbesten Bistro etwas gegessen. Es war okay, zumindest wurden wir satt. Zum Dessert gönnten wir uns dann ein Eis bei dem Eiscafe „Amorino“. Zu Fuß und mit einem großen Eis in der Hand gingen wir durch das Marais-Viertel nach Hause.

Ach ja, Maren war vom Montparnasse Tower direkt zu einer Freundin gefahren und wir haben sie dann wieder in einem Bistro vor unserem Apartment getroffen. Und noch ein Glas Martini zusammen getrunken.

Ein Martini im sommerlichen Paris am Abend
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Sightseeing in Paris – die Klassiker

Samstag 12.8.2017

Herrlich in Paris aufzuwachen und in der großen hellen Wohnung ein schönes Frühstück zu genießen. Wir haben dann auf Maren gewartet, die schon um 9:00 in Paris gelandet ist. Sie kam ja aus Wien dazu. Zum Glück fuhr ihre Bahn auch schnell in die Stadt und für sie gab es noch einen kleinen Kaffee in unserer Wohnung, bevor es für uns alle losging um die Stadt zu erkunden.

Zu Fuß durch Paris

Wir gingen „unsere“ Strasse, den Bl. de Sébastopol in Richtung Seine. Irgendwann bogen wir links ab und gingen am Museum und Kulturzentrum „Centre Pompidou“ vorbei zum „Hôtel de Ville„, das im Neorenaissance-Still im 19.Jahrhundert erbaute Rathaus. Dabei haben wir viel fotografiert. Das Wetter war etwas bedeckt, aber es regnete nicht.

Am Hôtel de Ville gingen wir runter zum Ufer der Seine und ein Stück der Seine nach rechts entlang. Bei der Pfarrkirche „Saint-Germain-l’Auxerrois“ nahmen wir den kleinen Weg durch das Rückseitige Tor des „Louvres“ um in den Innenhof des National-Museums zu gelangen.

Maren hat hier erstmal eine Geo-Cache gesucht (und in einer Fisch-Sculpture gefunden). Er war in der Ecke vom ersten Innenhof versteckt.

Für den Louvre selber hatten wir keine Zeit einplant. Wenn man in das Museum möchte, empfiehlt es sich auch, Tickets vorher zu bestellen, damit man nicht so lange für Tickets anstehen muss.

Feine Törtchen & Gebäck in der Konditorei Ladurée

Wir bummelten durch den ältesten Park von Paris, den „Jardin des Tuileries“, mit seiner wunderschönen Garten-Architektur, bis zum größten Platz von Paris, den vielbefahrenen „Place de la Concorde“. Das Wetter war bis dahin stabil – jetzt sah es nach Regen aus. Also sind wir in Richtung Place de Madeleine gegangen und haben tatsächlich im Teesalon Ladurée einen Platz bekommen. Es gibt von diesem klassischen Salon de Tè mehrere Ableger in der Stadt. Dieser hier am Place de Madeleine war aber das erste Geschäft. Louis Ernest Ladurée (1836–1904) hatte hier 1862 eine Bäckerei eröffnet. Da auch die Oper in der Nähe ist, wurde die Nachbarschaft schnell zu einer Nobeladresse. Was ihm natürlich zu Gute kam. Und dann erfand auch noch ein naher Verwandter von ihm, Pierre Desfontaines, die heute so berühmten Macarons. Das zarte Baisergebäck mit feinen Füllungen ist heute noch ein Verkaufsschlager.

Es war sehr voll, aber trotzdem gemütlich. Wir probierten kleine Törtchen mit Zitrone und Schokolade, Rosensahne und Himbeeren und dazu Tee und heiße Schokolade. Es waren natürlich auch viele Touristen um uns herum, die Preise sind entsprechend. Aber das Gebäck war wirklich köstlich.
Ines und ich teilten uns Schoko- und Zitronentörtchen

„Ich weiß gar nicht, womit ich anfangen soll?“
Mit der Schokolade!“
„Und? Wie schmeckt es?“
„Formidable!“

So gestärkt ging es weiter am „Place de Madeleine„. Für Foodies war diese Ecke mal ein Muss. Die Strasse um die Kirche bot reichlich Feinkost-, Wein-, Käse- und Trüffelgeschäfte. Leider ist es in den letzten Jahren etwas touristisch geworden und viele kleine Läden mussten schließen. Sehr schade.

Wir gingen trotzdem noch zum Luxus-Feinkostgeschäft „Fouchon“ und sahen uns um. Julia und Christin holten sich anschließend bei „Pret a manger“ noch ein Sandwich. Sie mögen es lieber herzhaft – davon gab es in der Konditorei nicht so viel.

Der „Tour de Eiffel„ von unten

Zum Eiffelturm wollten wir heute auch noch. Von hier ist es aber tatsächlich schneller mit Metro zu fahren. Der Eiffelturm ist zu Fuß von der Innenstadt aus, nicht so leicht zu erreichten.

Mit der Metro ging es dann zum „Tour de Eiffel“. Hier war es war richtig voll, überall Touristen. Wir waren ja auch hier…
Und machten erstmal Selfies mit dem berühmten Metall-Turm – wenn auch nicht sehr erfrolgreich…
Okay – Instagram-Stars werden wir wohl nicht mehr…

Wir gingen den schmalen Park „Jardain de la Tour Eiffel“ entlang bis zum eigentlichen Turm. Es waren lange Menschenschlagen davor, die auch hoch fahren oder gehen wollten. Das heben wir uns für späteren Besuch auf… Wir gingen über die Brücke „Pont d`léna“ und es fing an zu regnen. Also suchten wir uns eine Metro-Station und fuhren zu unserer Wohnung.

Abendessen in einem klassischen Bistro

Nach einer kurzen Pause brachen wir zu unserer Abend-Reservierung im Bistro Astier, 44, rue Jean-Pierre Timbaud im 11. Arr. ,auf.
Wir fuhren mit der Metro hin und bummelten, weil wir etwas zu früh dran waren, noch etwas die Strassen längs. Dann gingen wir in dieses alte, sehr klassische Bistro mit traditioneller Küche. Das Bistro gibt es seit 1956 und bietet klassische Französische Bistro-Küche, die eher an Hausmanskost erinnert. Wir saßen im ersten Stock und bestellten Kartoffeln mit Hering, Ravioli gefüllt mit Gefügel, geschmorten Schweinebauch und Lachs, als Dessert Baba d’Astier au Rhum mit Crème Chantilly. Die Kellner waren sehr nett, es war eine schöne Atmosphäre und gutes Essen und toller Rose-Wein.

Weil das Wetter mittlerweile wieder besser geworden war, bummelten wir den ganzen Weg zurück durch das nächtliche Paris auf regennassen Strassen zu unserer Wohnung. Überall saßen Menschen in Cafés und Restaurants auf der Strasse, es war entspannt und einfach schön so durch diese sagenhafte Stadt in der sommerlichen Nacht zu laufen.

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Wir fliegen nach Paris

Freitag 11.8.2017

Um etwa 14:30 Uhr haben Julia, Christin und ich uns am Flughafen in München getroffen, um gemeinsam nach Paris zu fliegen. Ines war bereits mit dem Zug von München aus unterwegs. Und Maren kam aus Wien am nächsten Morgen nach, da gingen vorher keine anderen Flüge.

Christin fliegt nicht so gern, die Aufregung stieg also. Aber unser Eurowings Flug ging pünktlich und wir stiegen ein. Der Flug dauert ja nicht so lange und war recht einfach. Aber immerhin haben Julia und ich sogar ein Sandwich, Wasser und Süßigkeit serviert bekommen – wir hatten den Smart Tarif gebucht.

In Paris am Flughafen Charles de Gaulle angekommen, haben wir unser Gepäck eingesammelt und sind mit dem Shuttle zum Bahnhof gefahren.

„Wir sind da – der Flug war etwas holprig, aber wir sind jetzt glücklich gelandet“

Der Flughafen ist ganz gut ausgeschildert, aber wirklich groß und die Wege sind lang. Wir haben unser Zug-Ticket gekauft und auf die Bahn gewartet, die uns in die Stadt bringen sollten. Ich finde nicht, das sich in dieser Stadt eine Taxi-Fahrt in die Innenstadt lohnt, da es eigentlich immer sehr viel Verkehr ist und man unter Umständen länger braucht, als mit der Bahn. Allerdings ist die Bahn immer sehr voll, eng und alt. Und seine Wertsachen sollte man gut „am Mann“ verstauen… Unsere Bahn hatte zum Glück keine Verspätung und wir kamen zügig in der Innenstadt am Boulevard de Sébastopol Nr. 74 an. Hier war unsere „Upgrade“-Wohnung, gemietet über expedia.de

Unser Apartment am Boulevard de Sébastopol im 1. Arrondissement


Nach dem wir die Hausnummer gefunden hatten, riefen wir Ines über unser Handy an. Den anhand des Klingelschildes konnten wir nicht ausmachen, welche Klingel für welche Wohnung gedacht war. Ines war bereits vor uns angekommen und hatte den Schlüssel geholt.


Wir 3 standen also vor der riesigen Eingangstür und warteten darauf, das Ines uns reinließ.


„Moment, ich check grad nicht, wo ich rauskommen“
Das war die SMS von Ines aus dem Haus…
„Ich kann die Tür von Innen nicht öffnen“ rief Ines uns aus dem Fenster zu „Da gibt es keinen Griff!“

Okay – also probierten wir alles aus an Codes, Schlüssel, rütteln an der schweren Tür – es war kein hineinkommen möglich.
„Und was machen wir jetzt“
„Nützt ja nix – dann wirf den Schlüssel zu uns runter“


Also packte Ines den Schlüssel in ein Taschentuchpäckchen und warf ihn uns aus den Fenster auf den Boulevard.

„Wir haben den Schlüssel – ein Wunder geschehen – er fiel vom Himmel. Tada! wir haben es geschafft“

Wir gingen durch die erste große Tür und dahinter war eine Glastür die in das Treppenhaus führte – das war die „Problemtür“. Ich ging also durch und die anderen blieben auf der anderen Seite. Und tatsächlich, von der Innenseite aus gab es keinen Griff, alles ein glatter Metallrahmen der sich von innen nicht öffnen ließ. Bis ich irgendwann einen kleinen, in den Rahmen eingelassenen Knopf zum drücken fand – das war der Türöffner! Endlich gingen wir in die Wohnung – und waren ganz aus dem Häuschen.

„Wow, das ist ja eine tolle Wohnung – wollen wir verlängern?“
„Man ist das chic hier“

Unser Upgrade bescherte uns eine neue, total stylisch eingerichtet Wohnung mit 4 (!) Schlafzimmern und 2 Bädern! Ursprünglich hätten wir eine Wohnung mit 2 Zimmern und Bad gehabt. Jede bezog ein Zimmer, ich teilte mir mit Maren ein Schlafzimmer. Dafür hatten wir das Zimmer mit „Bad en Suite“. Die anderen teilte sich das größere gemeinsame Bad. Die Küche mit offenen Wohnzimmer lag in der Mitte des Apartments.

Alles war neu und schick und wir fühlten uns sehr „le Parisien“. Gegenüber gab es einen „Monoprix“, eine Kaufhauskette, die auch einen Supermarkt im Erdgeschoss hat. Hier kauften wir für unser Frühstück ein. Da wir alle bei einer Food-Zeitschrift bzw. mit Kochbüchern arbeiten und zu tun haben, dauert so ein Einkauf bei uns immer etwas länger – wir suchen immer nach neuen Produkten und Lebensmittel die hier anders sind.

Aber wir hatten irgendwann alles zusammen und brachten es in unsere Wohnung.

Es war ja noch früh am Abend, das Wetter war gut, also gingen wir nochmal „um den Block“. Und nach eine kurzen Spaziergang fanden wir ein nettes Restaurant, das auch einen Lounge bzw. Bar-Bereich hatte und in einem schönen offenen Innenhof lag. Wir bekamen einen Platz und bestellen lauter Kleinigkeiten, wie gegrilltes Gemüse und Humus zum teilen. Dazu gab es Wein und Cocktails und wir genossen unseren ersten Abend in Paris!

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