Beiträge mit dem Schlagwort: New York

8. Tag – 2. Tag in New York: Von Midtown bis Downtown

Mittwoch 4.9.
Hostel: New York City Hostel

Ich habe heute noch vor dem Frühstück eine Waschmaschine in der Wäscherei vom Hostel angeworfen und beim 2 Kaffee konnte ich bereits die Wäsche in den Trockner werfen. Der Waschraum war heute Morgen nämlich schön leer (die meisten waschen abends…). Es war dort sehr sauber, die Maschinen funktionierten natürlich wieder mit Quarter-Münzen, die ich an der Rezeption eintauschen konnte.

Midtown in New York

So gegen 9:30 Uhr bin ich mit dem Bus runter Richtung Times Square gefahren. Ich bin aber weit vorher ausgestiegen und die Avenues längs gebummelt. Ich war auch in ein paar Geschäften – aber da ich ja noch weiter fliege und ein Gepäck-Limit habe, musste ich mich sehr zurückhalten. Dann war ich in einem Foodcourt etwas Essen. Hier gab es verschiedene Stände – es wurde etwas thailändisches für mich.

Mit der Bahn fuhr ich runter zum Madison Square und habe kurz Fotos am Flatiron gemacht. Irgendwie ist diese Ecke so schön ursprüngliches New York. Das Flat Iron Building kannte ich natürlich auch schon von früher. Dann ging es weiter zu Fuß den Broadway runter zum Union Square.

Natürlich mit einem Einkehrschwung bei Fish Eddy. Das ist ein Geschirr-Geschäft, in dem es tolles Geschirr, Becher, Besteck u.s.w. gibt. Aber es war natürlich alles viel zu schwer – schade. Auf dem Union Square war gerade Markt-Tag. Da gibt es immer viele feine, oft Bio bzw. Organic, Lebensmittel. Aber für die nächsten Tage brauchte ich nix zum essen und so habe ich nur geguckt.

Downtown New York – Altes und Neues

Es war sehr heiß, weshalb ich mit der Bahn zu City Hall gefahren bin. Im Park davor war es etwas kühler, so das ich hier ein bisschen Pause gemacht habe. Aus dem Augenwinkel konnte ich die Brooklyn Bridge sehen – aber keine 10 Pferde hätten mich bei der Hitze darauf bekommen. Es hat auch sein Gutes, wenn man öfter hier in New York war und nicht mehr alles sehen muss.
Ich bin vorbei an der City Hall und dem Park rüber zum World Trade Center gegangen. Die neue Metro- Station hatte ich noch nicht fertig gesehen – und sie ist sehr spektakulär geworden! Das neue World Trade Center ist ebenfalls fertig. Da geht es dann das nächste Mal hoch. Das 911-Museum hatten wir bei unserem letzten Besuch angesehen. Mehr dazu hier

Da ich später noch im Village verabredet war, bin ich erst mal zum Hostel zurückgefahren. Denn ich muss noch packen – morgen geht’s weiter nach Charlotte!


Ein Abend in Greenwich Village

Nach dem ich im Hostel meine Sachen gepackt hatte, mich umgezogen und frisch gemacht hatte, ging es zurück mit der Bahn nach Greenwich Village. Das ging erstaunlich zügig.

Ich bummelte dann die Bleeker Street längs – die schon von Paul Simon & Art Garfunkel besungen wurde (hier der Song auf Youtube). Hier in der Bleecker Street war wie immer viel los … Bars, Livemusik, Touristen… alle waren auf der Straße, den es war ein schöner Sommerabend. Ich war wie immer viel zu früh da und konnte so noch etwas in der Gegend bummeln. Ich habe mir Pommes gekauft und mich auf eine Bank gesetzt.

Mit Gerry und einer Freundin von ihr, wollten wir dann in eine Bar gehen, die leider zu voll war. So zogen wir weiter und landeten in einer Jazz-Bar mit Livemusik. Wir haben uns nett unterhalten und dabei einen Cocktail getrunken. Aber all zu lange sind wir nicht geblieben, denn ich musste ja früh hoch. Also fuhr ich mit der Bahn wieder zurück zum Hostel.

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6. Tag – Es geht nach New York

Montag 2.9.
Unterkunft: New York City Hostel

Ich war heute Morgen wieder um 6:00 Uhr wach und bin gleich aufgestanden, um mich fertig zu machen und meine restlichen Sachen zu packen. Kelly kam kurz nach 7 Uhr runter und hat einen Kaffee gekocht. Grandpa war auch schon lange wach und kam dazu. Wir haben dann alles ins Auto gebracht, auch Luna, ihren Cockerspaniel – den Kelly fuhr danach weiter zurück nach Hause. Aber wir waren viel zu früh an der Bahnstation Westerly.

Von hier sollte die Amtrak-Bahn nach Manhattan zur Penn Station fahren. Das Ticket hatte ich bereits in Deutschland übers Internet gekauft und ausgedruckt. Weil wir so früh da waren, sind wir noch zu einem Supermarkt gefahren und haben Croissant und Saft für meine lange Fahrt, von ca. 3,5 Stunden, gekauft. Dann mussten wir uns verabschieden und ich habe noch etwas auf die Bahn gewartet. Ich hatte keinen Platz reserviert und als die Bahn ankam, bin ich mit allen anderen erst mal eingestiegen. Die Stufen waren ganz schön hoch, so das ich einen Mitreisenden bat, meine schwere Tasche hochzutragen. Wie gut, dass die Amerikaner immer sehr hilfsbereit sind, natürlich wurde mit sofort geholfen.

Meine erste Amtrak-Fahrt

Der Zug war sehr voll, so stellte ich meine große Tasche erst mal ab und suchte einen Platz für mich. Ein Zugbegleiter verwies dann auf den hinteren Teil, wo es noch freie Plätze gab. Also bin ich mit Sack und Pack dort hin und habe einen schönen Platz gefunden – auf der linken Seite, so das ich die schöne Küste von Rhode Island am Anfang der Bahnfahrt sehen konnte. Den Tipp hatte Kelly mir noch mitgegeben. Die Zugfahrt verlief ereignislos. Ich kaufte mir zwischendurch einen sehr teuren Kaffee, sonst passierte nix. Je weiter wir nach New York kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Und als wir pünktlich in der Penn-Station ankamen, regnete es draussen bereits. Ich bin dann in die Subway gestiegen, nachdem ich mir eine Metrocard gekauft habe und zu meinem Hostel gefahren.

Ab jetzt: Schlafen im Hostel

Das New York City Hostel in der Amsterdam Avenue, Upper West Side habe ich gleich gefunden. Es ist im Bloomingdale District. Der Name kommt von den Holländern, die hier tatsächlich viele Blumenmärkte hatten. Und schon Barack Obama und Humphry Boghart haben hier gewohnt (ich bin zufällig an seinem Haus vorbei gegangen, weil ich ganz kurz in die falsche Richtung lief) Im Hostel konnte ich noch nicht ins Zimmer, aber schon mal einchecken und meine Taschen abgeben.

Eigentlich wollte ich dann die Avenue zu Zabars (Lebensmittelgeschäft) runterlaufen, aber es hat so geregnet, das ich mir erstmal einen dünnen Regen-Poncho kaufen musste. Aber das nütze nicht viel. Also bin ich in ein Dinner gegangen und habe etwas gegessen. Burger mit Pommes…

Nach dem Essen bin ich nicht weiter die Strasse runter gegangen, sondern zurück zu Hostel gelaufen. Es war immer noch grau und bedeckt, dabei sehr warm. Und beim bummeln entdeckt man natürlich immer sehr viel neues – das die New York Police jetzt auch Smart´s fährt, war mir zum Beispiel neu…


Im Hostel wieder angekommen, konnte ich auch endlich aufs Zimmer. Das 6-Bett-Zimmer ist so wie beschrieben, natürlich mit einer sehr lauten Klimaanlage. Mein Bett war das obere Stockbett und zum Fenster. Ich habe mich in meinen Schrank eingerichtet (und mit meinen mitgebrachten Schloß gesichert) und mich im Hostel umgesehen. Duschen und WC sahen sehr sauber aus. Auch unten die Küche, die man benutzen kann, sah super und sehr sauber aus!. Hier gab es viele Einzelplätze mit Kochplatten, Spüle und Arbietsfläche, so das mehrere Gruppen gleichzeitig ihr Essen zubereiten konnten. Es gab auch einen Geschmeinschafts-Kühschrank – seine Lebensmittel musste man in eine Tüte verstauen und sein Namen und Abreise-Datum draufschreiben.
Es war draußen im Patio, der viele Tische und sogar einen Grill hat, noch ziemlich nass, sonst hätte man draussen sitzen können. Es gibt noch eine Fernsehecke, Billardtisch, Computerecken – Alles sehr stylisch und nett. Einzelzimmer in New York sind mittlerweile so teuer, das ich mir die Hostel-Variante überlegt hatte. Auch weil es ja nur 3 Nächte wären.

Ich habe dann noch etwas Tagebuch geschrieben, Fernsehen in dem TV-Raum mit anderen Gästen gesehen und bin dann irgendwann ins Bett gegangen. Die Nacht war ganz in Ordnung, die Mitbewohner haben ab und zu geredet, aber es war okay – Dank der Silikon-Ohrstöpsel und Schlafmaske

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Leaving New York

Leaving New York

Samstag der 23. Mai
Die letzte Stunden in New York – und jeder von uns verbrachte sie anders: Tina und Kerstin gingen in eine Sports-Bar um den letzten Bundesliga-Spieltag, bzw. das letzte Spiel von Dortmund  unter Jürgen Klopp zu sehen. Conny wollte auf das Empire State Building und ich bin nach Soho gefahren und habe noch einmal ein paar Küchengeschäfte abgeklappert und bei Dean & Deluca Sushi für uns gekauft.

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Um 12:00 mussten wir aus den Zimmern, das Wetter war sonnig und viel zu schön nach Hause zu fliegen…
Wir aßen unsere Sushi vor dem Hotel in der Sonne, als auch schon unser – schon in Deutschland organisiertes – Taxi kam. So konnten wir in einer Limosine zum Flughafen fahren. Am Flughafen klappte das Gepäck aufgeben und einchecken wieder reibungslos. Und wir bummelten auch gleich in Richtung unseres Gates. Dort hatten wir noch etwas Zeit – für einen weiteren Burger…

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Unser Abflug verzögerte sich dann um 2 Stunden, das Flugzeug kam zu spät, es wurde falsch beladen, wir mussten das Gate wechseln – es war etwas langwierig. Aber irgendwann saßen wir dann im Flieger auf dem Weg nach Hause…

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… und müssen unsere nächste Reise nach New York bald wieder planen, den eine neue Lieblings-Bar haben wir nicht gefunden…

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Ein Dessert für Sonntage

An unserem letzten Abend in New York, im Restaurant „The Park“ gab es nicht nur leckere herzhafte Gerichte, auch ein Dessert wurde bestellt: Sundae with Popcorn

Bei Sundaes handelt es sich um Eisbecher mit Sahne, Sirup und Toppings. Wahrscheinlich leitet sich der Name des beliebten Eisbechers davon ab, das es diese Süßigkeit nur am Sunday (Sonntags) gab.

Hier ein Rezept  – ohne Mengenangaben für einen leckeren Eisbecher!

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Sundae mit Karamell-Popcorn

Für 4 Portionen

8 Kugeln Eis z.B. Vanille oder Früchte-Sahne Eis
Schokoladen-Eissauce
Geschlagene Sahne
2 Bananen in Scheiben, nach Belieben in Butter und Honig gedünstet
Popcorn (am besten frisch gemacht)
Karamell-Sauce

Eiskugeln, Schokosauce, geschlagene Sahne und Früchte in  Eisbechern schichten, mit Popcorn und Karamell-Sauce abschließen und servieren – lecker!

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Going in the Hood

Freitag der 22. Mai Heute wollten wir eigentlich ein bisschen bummeln – und haben uns dann mal unsere direkte Nachbarschaft angesehen… Midtown Manhattan. Wo dieser Teil Manhatten anfängt und endet, lässt sich nicht so genau sagen, aber er befindet sich so ungefähr zwischen Lower Manhattan unterhalb der 14th Street und Upper Manhattan oberhalb der 59th Street. Unser Ausflug führte uns durch Murray Hill zu den United Nations.

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Etwas Geschichte…


Der Name Murray Hill leitet sich vom Namen der Familie Murray ab. Sie waren Quäker, das Familienoberhaupt Robert Murray (1721–1786) kam aus Pennsylvania zog 1753 nach New York. Während des 19. Jahrhunderts war dieses Viertel eine „uptown“-Nachbarschaft, da hier die Stadt endete. Dachs kam nur noch Farmland. Während der Mitte des 19. Jahrhunderts lebte hier die Oberschicht in den Brownstone-Stadthäusern.
J. P. Morgan kaufte 1882 hier ein Anwesen an der Madison Avenue/37th Street, in dem sich heute ein Teil des Morgan Library & Museum befindet. Diese Gegend galt zwar als elegant, aber  etwas altmodisch. Die Reichen hatten inzwischen bis auf die Höhe des Central Parks an der Fifth Avenue ihre prachtvollen Häuser gebaut. In Murray Hill dagegen kamen immer mehr Modegeschäfte in die Nachbarschaft: So säumten am Madison Square Park – der damals noch zu Murray Hill gezählt wurde – angesagte Damenmoden-Geschäfte die Fifth Avenue. Die meiste Zeit des 20. Jahrhunderts über war dieses Viertel eine ruhige Gegend mit vielen wohlhabenden älteren Bewohnern. Mittlerweile wohnen hier aber auch viele jüngere Berufstätige.P1160579
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Ein Historic Landmark – Tudor City

Die Sonne schien und es mache Spaß, einfach die Strassen längs zu bummeln, ab und zu ein Bild zu fotografieren und die Leute zu beobachten.

Eines unser Ziele war Tudor City. Tudor City ist ein Apartment-Komplex, das aus 12 Gebäuden besteht, die wiederum 3.000 Apartments und 600 Hotelzimmer beherbergen. Seit dem 17. Mai 1988 steht die Siedlung unter Denkmalschutz.

P1160616 P1160623Der Name Tudor City kommt tatsächlich aus dem Englischen Haus Tudor,  einer englischen Herrscherfamilie des 15. und 16. Jahrhunderts. In der Kunstgeschichte ist der Tudorstil  mit einem ganz bestimmten Rundbogen verbunden.

Wir kamen irgendwann am Ufer des Hudson-Rivers an und gingen weiter zu den United Nations.
 Dabei kamen wir wieder an einem Filmset vorbei – diesmal zur TV-Show „Royal Pains“, mit dem Hauptdarsteller Mark Feuerstein. Natürlich machten wir ein paar Fotos (Kerstin später noch viel mehr! 🙂 )

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Besuch bei den Vereinten Nationen

Der Haager Friedenskonferenzen und der Völkerbund, wurde nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Ziel gegründet, den Frieden auf der Welt dauerhaft zu sichern. Das klappte nur bedingt…
US-Präsident Franklin D. Roosevelt unternahm noch während des Zweiten Weltkrieges einen zweiten Versuch, eine Organisation zur Sicherung des Friedens zu schaffen. Mit Premierminister Winston Churchill erarbeitete er die Atlantik-Charta. Bei der Konferenz von Dumbarton Oaks  konnte die Charta der Vereinten Nationen 1945 auf der Konferenz von Jalta fertiggestellt werden.
Sie wurde am 26. Juni 1945 auf der Konferenz von San Francisco von 50 Staaten unterzeichnet. Als erster Staat ratifizierten die Vereinigten Staaten die Charta und boten den Vereinten Nationen als Sitz New York an. Im Jahr 2013 hatte die UN 193 Mitglieder.

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Um in das Gebäude zu kommen, muss man seinen Ausweis dabei haben und einer der Gruppe bekommt einen Aufkleber. Natürlich werden auch Taschen, wie auf dem Flughafen, durchleuchtet. Wir haben im dem großen Gebäude keine spezielle Führung gemacht, sind ein bisschen durch die den Haupteingang gebummelt, waren im Gift-Shop und haben die Skulpturen (meist Geschenke von anderen Ländern) draussen fotografiert. Darunter auch die berühmte Pistole mit dem Knoten im Lauf aus Belgien. Die in echt viel kleiner Aussieht, als auf den Bildern.

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Non-Violence heißt die Bronze Statue die vom Schweden Carl Fredrik Reuterswärd  entworfen wurden. Er baute sie nachdem John Lennon ermordet wurde.

Danach gingen wir getrennt weiter, Tina und ich bummelte zur Grand Central Station, haben unterwegs in einem Amish-Laden Salat und Cola gekauft und im Bryant Park gepicknickt. Kerstin hat nochmal bei Film-Team vorbei gesehen und Conny ist zur Brooklyn Bridge gefahren.

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Am Nachmittag haben Tina und ich schon mal mit dem Packen begonnen – das haben wir wegen des kleines Hotelzimmers lieber in Etappen gemacht. Ich bin später nach Downtown gefahren und Gerry zu treffen. Wir waren in der Bar vom Standard-Hotel verabredet.

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Wir hatten viel Spaß an der Bar vom Standard Grill, haben nett gepaludert und auch ein paar Prosecco. Das nächste mal würde ich hier in die Bar gerne nochmal herkommen und auch etwas essen. Vorn ist die Bar hell und weiß eingerichtet, ein bisschen im Beach-Style, hinter der Bar gibt es einen Raum mit schweren Ledersesseln und Tischen.

Der letzte Abend
Anschließend haben wir 4 Mädels uns zu unseren tradionellen Abschluss-Essen in „The Park“ getroffen. Und hatte es am Mittag so gut gefallen, das wir hier auch mal zu Abend essen wollten. Es war ziemlich voll, die Abendsonne ging unter der Highline im schönsten Rot unter und wir hatten wieder ein wunderbares Dinner: Pizza aus dem Holzofen (Ein Rezept für Pizza aus dem heimischen Backofen gibt´s hier), Antipasti, Salate und als Dessert Sunday Eis mit Popcorn-Karamell….
Dann ging es mit dem Taxi durch Strassen von New York zurück ins Hotel

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Pizza mit Tomaten und Basilikum

Am letzten Abend in New York gingen wir im Restaurant „The Park“ essen. Hier waren wir ja am Sonntag Mittag bereits, den Bericht dazu findet ihr auf dieser Seite.  Abends gab es hier vor allem Pizza aus dem Holzofen. Allerdings ist die Pizza in Amerika immer sehr Teiglastig. Ich habe deshalb eine etwas klassischere Variante für euch gewählt – den selbstgemacht Pizza schmeckt nicht nur super, man weiß vor allem auch, was drin ist.
Und mit einem kleinen Trick, bekommt ihr sie auch ohne Pizzaofen besonders knusprig.

Pizza mit Tomaten und Basilikum

Für 2 Backbleche oder 4 runde Pizzas (30 cm)
500 g Mehl und Mehl zum Arbeiten
20 g frische Hefe
2 EL Olivenöl und Öl zum bepinseln und beträufeln
1 TL Salz
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Öl zum andünsten
400 g passierte Tomaten
Salz, Pfeffer, Zucker
Balsamico-Essig
5-6 Tomaten, evtl. bunte Tomaten
Nach Belieben Salamischeiben, Sardellen, Kapern oder Oliven
500 g Mozzarella, am Besten Büffel-Mozzarella
1 Bund Basilikum

1. Mindestens 4 Stunden vorher: Mehl (Wer den Teig knuspriger mag, ersetzt ein Teil des Mehl durch Vollkornmehl) mit Hefe, 250-300 ml lauwarmen Wasser, Öl und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Auf einer bemehlten Fläche mindestens 10 Minuten gut verkneten. Teig zu einer Kugel formen und zugedeckt an einem warmen Ort  mind. 3 Stunden ruhen lassen.

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2. Zwiebel und Knoblauch abziehen, fein würfeln. In etwas Öl andünsten. Passierte Tomaten zugeben, aufkochen und mit Salz, Pfeffer, Zucker und 1-2 TL Essig abschmecken. Etwas einkochen lassen. Tomaten waschen, putzen, in Scheiben schneiden. Evtl. Salmischeiben halbieren, Sardellen, Kapern und Oliven abtropfen lassen. Mozzarella in Scheiben schneiden. Basilikum abzupfen.
2. Backofen auf 250 Grad vorheizen. Dabei das Backblech im Ofen lassen und mit aufheizen. Den Teig in 4 Portionen teilen,  auf bemehlter Fläche gut durchkneten und rund ausrollen. Jede Pizza auf ein großes Stück Backpapier legen, dann mit etwas Tomatensauce bestreichen, mit 1/4 der Tomaten und weiteren Zutaten belegen, mit Mozzarella abschließen.

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3. Backblech vorsichtig aus dem Ofen nehmen und die Pizza mit dem Backpapier auf das heiße Blech ziehen. Pizza nacheinander im Ofen auf der unteren Schiene 15-20 Minuten backen. Herausnehmen, mit Basilikum bestreuen, mit Olivenöl beträufeln und servieren.

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Classic New York – Picknick im Park, Cocktail im Waldorf Astoria

Donnerstag der 21. Mai
Wie schon erwähnt, einiges müssen wir in unseren Lieblingsstädten immer wieder machen – so nerdig-traditionell halt… Picknick im Central Park stand auf dem Programm, auch wenn das Wetter etwas besser hätte sein können.
Also zogen wir heute – wie schon so oft – los, um alles für das Picknick in einem  unserer Lieblings-Lebensmittelläden zu besorgen. In der 79en Street sind wir ausgestiegen, quer über die Strasse sieht man schon das Tradition Haus mit seinem organgenen Schriftzug „Zabars „

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Louis Zabar (1901–1950) kam aus der Ukraine in den frühen 1920ern. Er lebte erst in Brooklyn wo er einen Stand auf dem Markt hatte. Er heiratete Lillian Teitlebaum  und sie bekamen 3 Kinder. Als er starb, hatte er auf dem Markt schon 10 Stände und das Geschäft an der 80 Street/ Broadway  auf der West-Side von New York.  Neben Lebensmittel aller Art gibt es hier auch viele fertige Gerichte zu kaufen: Salate, jüdisches Gebäck, warme Gerichte… und natürlich Käse, Aufschnitt, Fisch und Fleisch – einfach alles. 
Im ersten Stock gibt es noch – auf sehr engem Raum, das macht es heimelig – Küchengeräte, Geschirr und Küchenmaschinen. Hier finden wir immer noch ein Gerät oder Küchengeschirr, das es in Deutschland so nicht gibt und wir es unbedingt haben müssen.

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Zabar’s im Film & Fernsehen: Email für dich,  Ausgerechnet Alaska, Will & Grace, How I Met Your Mother, Friends, Sex and the City, The Nanny, Seinfeld, The West Wing, 30 Rock, Hart of Dixie, Castle, Law & Order and Gossip Girl.

Immer wieder ein Erlebnis  – Einkaufen bei Zabars

Wie immer sind wir erst im 1. Stock stöbern gegangen, um dann unten im Lebensmittelgeschäft alles für ein Picknick zu kaufen. Wein gibt es hier übrigens nicht – den hatten wir ja vorher schon in einem Liquor-Store gekauft und mit genommen. Aber leckere Geflügelsalate, geräucherten Fisch, warmes gefülltes Gebäck (süß und herzhaft), Getränke, Obst…  Nachdem wir bezahlt haben, haben wir noch Löffel, Serviertten etc. die an der Kasse liegen, mit eingepackt.

„Auf in den Zentral Park…“ (frei aus: Friendship“)

Es war noch sehr früh, so haben wir uns noch in benachbarten Buchhandlungen und anderen Geschäften die Zeit vertrieben. Dann ging es am Museum of Natural History vorbei in den Central Park. Kurz vorm Belvedere Castle haben wir einen netten Platz für uns gefunden (ich nehme immer ein großes dünnes Tuch mit, für Picknicks oder um sich drauf zu setzen). Wir legten alles auf die Decke, setzen uns drumherum und genossen die köstlichen Einkäufe. Und den Wein, den wir ziemlich heimlich (öffentliches Trinken ist im Park verboten) in unsere Gläser füllten. Nur so ein bisschen 😉

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Wir konnten einige Hochzeitspaare, die hier ihre offiziellen Fotos machten, beobachten, Kindergärten im Ausflugsmodus oder Touristen die uns etwas neidisch ansahen… Irgendwann war es uns dann aber doch zu frisch. Und satt waren wir auch – also ging es los, durch den Park auf die East Side.

Ein paar Infos zum Park: Der Central Park ist ein Stadtpark im Zentrum Manhattans in New York City. Er wurde 1859 als Landschaftspark eingerichtet und 1873 fertiggestellt. 1963 wurde dem Central Park der Status eines National Historic Landmark der Vereinigten Staaten verliehen. Jährlich besuchen rund 25 Millionen Menschen die Parkanlage.  Das Belvedere Castle an dem wir picknickten liegt auf der Spitze eines Felsens. Früher wurde die Burg vom Meteorologischen Observatorium benutzt.
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Wir bummelten die schmalen Wege längs, sahen Waschbären und Schildkröten, konnten einer Jazz-Band zuhören und sind irgendwann längs der „Mall“ unten an der Ecke 59 Street/5th Ave. an der Plaza angekommen. 

Da noch jeder noch ein paar Dinge besorgen wollte, gingen wir erstmal getrennt weiter. Treffen wollten wir uns im Walddorf Astoria.
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Kurz vorm Hotel konnte ich noch einer Filmcrew beim Dreh zusehen – und nach einigem Raten, habe ich Steve Carell erkannt, der dort ins Taxi stieg. Es wurde der Film „The big short“ gedreht, wie ich später herausfand.

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Im Waldorf Astoria

Leider nicht zum wohnen – aber eine Cocktail konnten wir uns hier, in einem der teuersten Hotels der Welt leisten…

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Waldorf Astoria findet man  an der Fifth Avenue. Es ist ein 42-stöckiges Art déco-Gebäude, das 1931 an der Park Avenue 301 in Manhattan eröffnet wurde. Der Name geht auf den Gründer Johann Jakob Astor (1763) aus Walldorf (Baden) zurück, der in Amerika durch Pelzhandel, Porzellanhandel und Immobilienspekulationen zum reichsten Mann seiner Zeit wurde.DSCF1793 Kopie

Hier wurde natürlich auch der Waldorf-Salat erfunden. Das Rezept dazu und ein bischen Geschichte gibt es hier…
Die Lobby des Hotels ist wirklich riesig und wurde mehrfach für ihre Einrichtung im Stil der Entstehungszeit des Hotels ausgezeichnet.

Der obere Bereich des Waldorf-Astoria, soll noch luxuriöser als der untere Bereich sein – ein „Hotel im Hotel“ – das haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen.

In den Waldorf-Towers mit über 500 Appartements wohnten und wohnen u. a. der Duke und die Duchess of Windsor, Henry Kissinger und der Mafiaboss Lucky Luciano.
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Leider war nur die Bar in der Hotel-Lobby geöffnet und dort haben wir dann einen Gin-Tonic getrunken. Der unglaublich teuer war – und gerade mal Standard… Auch die Barkeeper waren zwar nett, allerdings für so ein Hotel nicht sehr schick und eher Durchschnitt. Wir haben nett an der Bar gesessen – unsere neue Lieblingsbar wird das aber nicht…

 

Zu Besuch im Spice Market

Zurück in unserem Hotel mussten wir uns schnell umziehen, den wir hatten in einem unserer Lieblings-Restaurants eine Tisch reserviert: Spice Market, ebenfalls wie das ABC-Cocina von Jean George Vorgerichten geführt. Es gibt dort euro-asiatische Gerichte in einem gemütlichen, im Kolonialstil eingerichteten Lagerhaus im Meatpacking District.20150521_193953

 

Leider, wie auch alle anderen Restaurants, sehr, sehr laut. 
Wir saßen in der Nähe der offenen Küche, konnten die ganze Küchenbrigade bei der Arbeit zusehen und haben wieder unglaublich leckere Gerichte genossen: gebratenen Reis mit Ingwer, Sushi, Satayspieße, Curry, Salate mit frittierten Zwiebelringen, Avocado und Radieschen – alles wieder wunderbar fein mit Gewürzen abgeschmeckt.
Wie schon im ABC-Cocina gilt auch hier – alles wird in die Mitte gestellt und jeder darf probieren. Das kommt uns immer sehr entgegen – denn wir probieren gerne möglichst viel!

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Und hier habe ich ein Video gefunden, in dem der Chef vom Spicemarket eine schnelle „Sushi“-Variante zaubert…

Und wer etwas von Jean George Vorgerichten ausprobieren will – findet hier ein Rezept aus einem seiner Kochbücher, die ich übersetzt und ein bischen „angepasst“ habe…

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Waldorfsalat mit Fenchel

Im Waldorf-Hotel haben wir nur an der Bar etwas getrunken – aber nicht gegessen.  (Der Bericht zu unserem Bar-Aufenthalt im Waldorf ist hier…)

Dabei wurde hier ein Klassiker der Kochgeschichte kreiert – der Waldorf-Salat.
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Im Jahr 1893 hatte sich der französisch-schweizerische Koch Oskar Tschirky im Waldorf-Hotel beworben und hat sich dort nach und nach zum Restaurantchef hochgearbeitet. Er hatte zwar nicht Koch gelernt – war aber sehr kreativ. Und noch heute gehört der säuerliche Salat mit Äpfeln, Sellerie und einer leichten Mayonnaise zu den Klassikern der Koch-Geschichte. Heute gehören auch noch Walnüsse mit in den Salat. Oft wird er auch variiert, mit Rosinen oder Ananas verfeinert.

Meine Variation ist mit Fenchel – sehr erfrischend. Und karamellisierten Walnüssen. Rotschaliger Apfel ist nicht typisch, sieht darin aber auch sehr schön aus.
Probiert es aus…

Waldorfsalat mit Fenchel

Für 4 Portionen

200 g Knollensellerie
1/2 kleine Fenchelknolle
Saft von 1/2 Zitrone
100 g Mayonnaise
100 g Joghurt
Salz, Pfeffer
1 EL Zucker
50 g Walnüsse
Öl
1-2 grünschale  oder rotschalige Äpfel z.B. Granny Smith oder Kanzi

1. Sellerie schälen, in feine Streifen hobeln oder schneiden. Fenchel putzen, halbieren, den Strunk keilförmig herausschneiden. Fenchel in dünne Scheiben hobeln. Beides mit Zitronensaft, Mayonnaise und Joghurt mischen. Mit Salz, Pfeffer und 1/2 TL Zucker würzen. Zugedeckt kalt stellen bis zum servieren.
2. Übrigen Zucker in einer Pfanne schmelzen. Walnüsse einrühren. Alles auf ein geöltes Stück Albfolie geben. Abkühlen lassen.
3. Zum servieren den Salat nochmal durchrühren und abschminke. Äpfel waschen, vierteln entkernen, achteln und in dünne Blättchen schneiden. Walnüsse grob hacken. Salat in Gläschen füllen, Nüsse drüber streuen. Evtl. mit Fenchelgrün garnieren.

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Sweet Sticky rice mit Kokosnussmilch und Mango


Die Rezepte von Jean- Georges Vongerichten nachzukochen ist eigentlich nicht so schwer. Seine Bücher (auf Englisch) erklären alles ganz genau. Den süßen Reispudding haben wir zwar im Spice Market nicht gegessen – aber ich habe ihn aus dem Buch ausgewählt, weil man die Zutaten auch bei uns ganz einfach bekommen kann…

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Mehr zu unserem Besuch im Spice Market findet ihr hier

Sweet Sticky Rice mit Kokosnussmilch und Mango

(frei nach Jean-Georges Vongerichten  aus „simple to spectacular“)

Für 4 Portionen

200 g Klebereis (1 cup)
80 g Zucker (1/3 cup)
1 EL Sesamsamen
Salz
ca. 200 ml ungesüßte Kokosmilch (1 Cup)
1 reife Mango

1. Am Vorabend  (mindestens 1 Stunde vorher) den Reis mit Wasser bedeckt ruhen lassen.
2. In einen großen Topf Wasser zu 1/3 einfüllen, Wasser aufkochen. Reis abgießen und abspülen. In ein sauberes Mulltuch oder Geschirrtuch geben. Reis in dem Tuch in ein passendes Sieb oder Durchlag geben und über das kochende Wasser hängen. Reis ca. 30 – 60 Minuten im geschossen Topf gar dämpfen. Öfter probieren ob der Reis gar ist. Die Dämpfzeit ist schwer einzuschätzen. Reis herausnehmen, in eine Schüssel geben.
30 g Zucker und 30 g Wasser aufkochen, bis der Zucker gelöst ist. Beiseite stellen. Sesamsamen in einer Pfanne ohne Fett rösten. Beiseite stellen.
3. Reis leicht salzen (er darf später ruhig leicht „salzig“ schmecken), langsam und nach und nach mit dem Zuckersirup mischen. Übrigen Zucker in die Kokosmilch geben, und nach und nach die Kokosmilch unterrühren, bis der Reis fein cremig, fast wie ein Risotto, ist. 5 Minuten ruhen lassen, evtl. noch etwas Flüssigkeit unterrühren.
Mango schälen, Fruchtfleisch vom Stein schneiden und würfeln. Teilweise pürieren. Reis in Schälchen füllen, mit Mango und Sesamsamen bestreut servieren.

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A Day to remember

Mittwoch der 20. Mai 

Unser fester Programmpunkt für heute – das 911-Memorial. Die Karten hatten wir online bestellt und ausgedruckt. Gerade in Hoch-Zeiten empfehlenswert. Wir fuhren zum Battery Park und sind dann zum Ground Zero gegangen. Im Museum, das ursprünglich von Daniel Liebeskind konzipiert wurde, später u.a. von Davis Brody Bond fortgeführt und gebaut wurde, starteten wir die Tour. Wir hatten die Memorial App auf unser Handy geladen, so konnten wir über Kopfhörer die Führung hören.  Und jeder von uns lief in seinem eigenen Tempo und wohl auch mit seinen eigenen Gedanken durch das Museum.

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Es ist sehr gut aufgebaut, führt durch den Tag, an den wir uns alle erinnern. Jeder auf seine Weise. Es gab Ausstellungsräume, die kaum zu ertragen waren, andere zeigten die Zerstörung, die Leistung der Helfer wurde an einzelnen Personen oder ganzen Gruppen gezeigt. Auch wie die Medien in der ganzen Welt über den Tag berichteten.
Vor Jahren standen Tina und ich  auf dem Dach des World Trade Centers …

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Wir sind danach noch zum den beiden großen Wasserfall-Brunnen gegangen, die als „Fußabdrücke“ der Zwillingstürme  vor dem Museum zu sehen sind. Die Stimmung war immer noch verhalten, weshalb mir persönlich die Touristen mit ihren Selfie-Stangen etwas auf die Nerven gingen.

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Das Viertel um die ehemaligen Türme wird immer belebter, die Häuser sind größtenteils wieder aufgebaut und auch die Touristen sind hier wieder zahlreich vertreten.

Lunch im Diner

Wir sind langsam zur Fulton Street und von dort zur Pearl Street gegangen. Ein möglichst original Diner war unser Ziel. Und der Pearl Street Diner gehört zu älteren, authentischen und zum Glück etwas versteckten Diner.

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Seit über 50 Jahren werden hier im Finanz-District preiswerte Burger, Sandwiches und Suppen serviert. Auch Robert Pattison hat hier schon gegessen – im Film „Remember me“
Die Einrichtung ist alt, das Personal überwiegend auch…ein paar Wall-Street-Bänker sitzen hier neben den Taxifahrern… uns hat es gefallen. Wir haben jeder einen Burger bestellt und Cola dazu, bevor das Essen kam, wurden eingelegte Gurken gereicht – herrlich.

Ein Burger-Rezept gibt´s hier (wir haben ja auch auf der Route 66 oft Hamburger essen…)
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Anschließend sind wir im Financal District gebummelt, später zur Prince-Street gefahren und sind am Broadway noch etwas gebummelt (sprich: waren shoppen).

Unsere Einkäufe haben wir in unserem Hotel abgegeben und dann ging es weiter – auf die Suche nach der neuen Lieblings-Bar.

Die 3 B´s – Bücherei, Bryant Park und Bar…

Aber vorher haben wir noch ein Bier in unserem Nachbarhotel „The Strand“ getrunken – sie hatten dort Jever! Das mussten wir testen …
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Zu Fuß besuchten wir dann die New York Library – ein schönes altes Gebäude, direkt am Bryant Park.

Die New York Public Library ist eine der größten Bibliotheken von Amerika und eine der drei öffentlichen Bibliotheken in New York City. Das Gebäude in der Fifth Avenue wurde vom Beaux-Arts-Architektenbüro Carrère and Hastings geplant. Die Bibliothek besitzt unter anderem eine Gutenberg-Bibel und eine Ausgabe der Philosophiae Naturalis Principia Mathematica.DSCF1645

Seit 2012 bietet die Bücherei 800.000 Objekte online an. 2014 kamen rund 20.000 historische Landkarten dazu. Die Löwen am Eingang wurden von Edward Clark Potter geschaffen. Laut Wikipedia bekamen sie ca. 1930 von Bürgermeister Fiorello LaGuardia die Spitznamen „Geduld“ (englisch: Patience) und „Tapferkeit“ (englisch: Fortitude). Er wählte diese Namen, weil er dachte, dies seien die Eigenschaften, die die New Yorker brauchten, um die Große Depression durchzustehen.
Die Bücherei tauchte oft in Filmen au, u.a. in dem Film „Spider-Man“ (2002), „The Day After Tomorrow“ (2004), „Ghostbusters – Die Geisterjäger“, natürlich in „Sex and the City: The Movie“  und „Frühstück bei Tiffany“ (1961).

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Auf der Rückseite der Bücherei liegt der Bryant Park und dort fand gerade ein „Fan-Fest“ für die New York Rangers (Eishockey) statt. Ein riesiges Picknick mit Musik und guter Laune.
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Wird die Campbell-Bar unsere neue Lieblingsbar?

Aber wir wollten weiter zum Grand Central Terminal. 20150520_191209 KopieDort am Seiteneingang liegt die Campbell Bar oder auch Campbell Apartment – eine klassische alte Bar, gegründet als Büro  in den 1920ern von John W. Campbell. Eine Zeitlang war das Büro nur ein Abstellraum, später bei der Renovierung wurde das „Büro“ als Bar, mit teilweise originalen Möbelstücken eingerichtet. Sogar der alte offene Kamin, indem der Tresor stand, ist noch zu sehen.

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Wir hatten Glück, obwohl es rappeldicke voll war, bekamen wir in der Ecke einen kleinen Tisch . Von dort konnten wir das Geschehen in der Bar wunderbar beobachten. Wir bekamen unsere – sehr guten – Cocktails und hatten einen vergnüglichen Abend. Leider war es auch hier ziemlich laut…
Zu später Stunde haben wir dann noch als Bar-Snack eine Käseplatte bestellt – beim dritten Cocktail angekommen brauchten wir nämlich dann mal feste Nahrung zwischendurch. Wenn die Cocktails auch nicht billig sind, so ist die Atmosphäre schon etwas besonderes. Und wir kommen bestimmt wieder.
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Es war bereits dunkel als wir auf die 42nd Street zurück gingen, natürlich nicht ohne einen wehmütigen Blick in der Grand Central auf „unsere“ alte Bar (Metazur) zu werfen, die einem Apple-Store weichen musste…

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Draussen steppte der Bär, es war Fleet-Week und überall liefen Grüppchen mit Marinesoldaten herum, neben den ohnehin schon vielen Touristen. Am Times-Square kamen dazu noch die vielen verkleideten Gelegenheits-Schaupieler, die mit Touristen ihre Fotos machen wollten (um sich dafür bezahlen zu lassen!). 
Beschwipst wie wir waren, gingen wir dann aber irgendwann nach Hause…

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