Beiträge mit dem Schlagwort: New Orleans

16.Tag – On the road again – es geht weiter nach Florida

Donnerstag 12.9.
Hotel: Destin Village Inn


Heute morgen hieß es nach dem Frühstück: Taschen und Koffer wieder ins Auto packen und noch mal die Route auf der Karte checken. Den unsere Südstaaten-Tour ging weiter. Wir kamen gut aus New Orleans heraus, auch weil wie etwas nach dem Berufsverkehr fuhren.


Auf dem Greenwood Cemetery

Da der Lafayette Cemetery ja gestern bei unserer Tour durch den Garden District geschlossen war, haben wir auf den Weg aus New Orleans raus, doch noch einen Stop bei Greenwood Cemetery gemacht. Der Tip kam von einer Freundin über Facebook, die unsere Reise „mitliest“.

Der Friedhof ist ein bischen größer und nicht so verbaut wie der Lafayette Cemetery, hat aber auch ein paar schöne Gräber und Grabsteine. Leider kauf Bäume und somit auch keinen Schatten! Es gibt ihn seit 1852 und er liegt bei der City Park Avenue und dem Canal Blvd. Gegründet wurde er von der Feuerwehr. Es war ziemlich heiß und wir parkten einfach auf dem Friedhof – hier durfte man auch mit dem Auto rauffahren. Gesehen haben wir natürlich auch das große Elch-Monument auf einem Hügel. Es wurde 1886 von Künstlern und Musikern aus New York gestiftet. Darunter befindet sich ein Grab mit schweren Türen, das 1912 von einem Deutschen Immigranten, der einer der erfolgreichsten Steinmetze seiner Zeit war, gebaut wurde: Albert Weidlen.
Auch ein Memorial für die Polizei war zu sehen. Wir gingen die Reihen längs – hier sind die Grabsteine nicht so eng, wie am Lafayette Friedhof. Da es auf dem ganzen Friedhof allerdings keine Bäume gibt, gab es entsprechend keinen Schatten und so blieben wir nicht so lange, den wir mussten heute ja auch noch „etwas Strecke machen“.

Typisch Amerika: Outlet-Center und Visitor-Center

Dann sind wir auf die I 10 East gefahren. An diesem Tag war der Weg nicht wirklich das Ziel – wie mussten halt so schnell wie möglich an der Küste längs… also nutzen wir Zeit – und stoppten im Gulfport Outlet Center. Den so richtig shoppen waren wir bis jetzt noch nicht. Wir parkten auf dem großen Parkplatz und gingen in die üblichen Shops: Gap, Hilfinger, Nike etc. . Und zwischendurch gab es Essen, das satt macht.

Dann ging es weiter nach Florida. Hinter der Staaten-Grenze in Florida hielten wir kurz im Welcome Center. Immer praktisch für Toiletten und Hotel -Coupons.

Unser Tagesziel: Destin

Danach fuhr ich weiter, die langen Strassen, über noch längere Brücken und durch Wälder nach Destin. Hier an der „Emerald Coast“ wollten wir übernachten. Aber erstmal mussten wir ein paar Lebensmittel einkaufen und hielten am Ortseingang in einem Whole Food Market. Wie immer hätten wir uns dumm und dusselig kaufen können an den tollen, frischen Produkten. Diesmal der Clou: die große Ecke mit Nüssen, Getreide, Mehlen, Nudeln zum selber abpacken.

Ein Abend im Motel

Dann fuhren wir zu unser Motel – das mal zu keiner Hotel-Kette gehörte und ein bisschen skurril war. Wir haben es in einem der Coupon-Hefte vom Visitor-Center gefunden. In der Lobby gab viel Seemanns-Deko und Kitsch und auch einen Vogel-Käfig mit einem echten Papagei, den man nicht füttern sollte! Wir bezogen unser Zimmer und überlegten was wir als nächstes tun wollten: Am Strand picknicken oder Wäsche waschen – die Wäsche gewann (Nützt ja nix) und wir picknickten im Zimmer mit dem Bügelbrett als Tisch.

Wäsche waschen im Motel ist immer etwas zeitaufwändig, weil man ständig zu den Maschinen laufen muss und die Wäsche in den Trockner umladen muss. Aber es klappte ganz gut. Unsere Leckereien aus dem Whole Food Markt haben wir dann auf dem (mit einem Tuch abgedeckten) Bügelbrett aufgebaut. Und unsere Dips mit frischem Gemüse und Käse und Schinken waren so gut! Wein und Bier passten auch …

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15. Tag – Fine Dinning im Garden District


Mittwoch 11.9.
Hotel: Best Western French Quarter New Orleans


Das Frühstück im Hotel war für Amerika richtig reichhaltig und üppig – da merkt man, das viele Deutsche in diesem Hotel Urlaub machen. Es gab viele Tische und Platz – so konnten wir dabei sogar Zeitung lesen und auch eine zweiten Kaffee trinken.

Um etwa 9:00 Uhr sind wir dann Richtung Canal Street gegangen. Von dort sollte die Streetcar Richtung Garden District fahren. In einer Seitenstraße haben wir die Station auch gefunden. Allerdings fuhr nur ein Ersatz-Bus… Schade! Also stiegen wir in den Bus.
Zwischendurch hätte man in die Streetcar wechseln können, aber das haben wir zu spät mitbekommen.

Spaziergang durch das Villen-Viertel

Im Garden District angekommen sind wir als erstes zum Lafayette Cemetery gegangen – und standen vor einem verschlossenem Tor: es wird renoviert!
Okay – dann ging es leider nicht auf den Friedhof, schade, den dieser Cemetery ist wirklich schön und auch ein bischen „spooky“. Er kommt häufig in Filmen und TV-Shows vor.

Wir sind an den schönen alten Villen vorbei gelaufen. Und mussten dann ziemlich zügig ein Cafe aufsuchen – einfach um etwas zu sitzen, abzukühlen und einen Eistee trinken. Den draußen wurde es immer heißer.

Nach der Pause in dem kleinen Dinner im 60ies-Style, ging es dann zu den Häusern von der Schriftstellerin Anne Rice, Sandra Bullock (da hat sie mal gewohnt), Jefferson Davis oder John Goodman (der wohnt da immer noch). Dabei suchten wir den Schatten und gingen sehr langsam – denn die Sonne brannte und es war wirklich heiß!


Lunch mit Tradition: Commander´s Palace

Um 12:30 Uhr hatten wir eine Reservierung im Commander’s Place, einem alten Restaurant, das 1893 als Salon angefangen hat. Bereits 1900 besuchten Gourmets aus aller Welt dieses Restaurant. Wir hatten bei den Vorbereitung auf unsere Reise davon etwas bei einem Reiseblogger gesehen – und gleich beschlossen hier her zu kommen.
Es gibt mehre Stockwerke und Räume in dem Restaurant – wir wurden am Eingang von einer Dame in Empfang genommen und durch das Restaurant im Erdgeschoss über eine schmale Treppe in den ersten Stock geführt. Wir bekamen einen runden Tisch, in einem kleineren Raum, der jetzt zur Lunch-Zeit gut besucht war. Überall wuselten Kellner herum, einer reichte die Speisekarte, ein anderer fühlte Wasser nach, jeder war jederzeit da …


Wir bestellten erstmal einen Cocktail als Aperitif. Dann als Vorspeisen „Offene Ravioli mit Pilzen“, „Risotto „und „Pikante Melonensuppe“. Unsere Hauptgerichte: Fisch aus dem Golf mit Mais, Tomaten und Paprika und Hähnchen mit Curry und Ananas kamen danach. Und anschließend ein Dessert zum teilen: Breadpudding-Soufflé und Pfirsich-Sorbet. Und wir haben dazu einen sehr spannenden Weißwein Sauvignon Blanc aus Mesa Verde, der Clendenen Family getrunken.
Der Besuch des Restaurant ist nicht ganz billig – aber zum Lunch kann man es sich schon mal gönnen. Und uns hat es sehr gut gefallen.

Zurück in den Trubel des French Quarters

So gut gesättigt ging es es wieder hinaus in die Sonne und zur Streetcar-Station. Denn wir wollten zurück zum French Quarter.
Zum Glück erwischten wir eine Streetcar und konnten so wenigstens noch ein Stück mit der historischen Straßenbahn fahren. Allerdings mussten wir dann doch vor dem French Quarter aussteigen und auf den Ersatz-Bus warten. Im French Quarter haben wir noch eine Stop im Hard Rock Café für einen Drink genommen, dann ging es zum Hotel.


Am Abend durchs French Quarter

Gegen 19 Uhr sind wir nochmal los durch French Quarter bummeln gegangen. Es war immer noch warm, überall gingen Touristen spazieren und es gab wieder viel zu gucken. Im Café du Monde haben wir dann doch noch die leckeren Beignets gegessen – es gehört einfach dazu! Im Dunkeln ging es dann Kreuz und Quer durchs Viertel zurück zum Hotel. Und morgen geht es weiter Richtung Florida

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14. Tag – Wir entdecken New Orleans

Dienstag 10.9.
Hotel: Best Western French Quarter New Orleans

Ich bin heute Morgen gegen 6:30 Uhr wach geworden und in den Innenhof zum Schwimmen gegangen – es war noch sehr ruhig, die Sonne schien und so kann man den Tag gut beginnen. Anschließend habe ich mir einen Kaffee im Innenhof gegönnt, während ich Tagebuch geschrieben habe. Richtig frühstücken wollten wir ja später… Irgendwann kamen T. und G. und wir sind so 9:15 Uhr Richtung „Court of two Sisters“ aufgebrochen. In New Orleans kann man ja keine 2 Meter gehen ohne Fotos zu machen, weshalb ein 10 Minuten Spaziergang auch gerne mal eine 3/4 Stunde dauert.

Wir sind am Place de Armes mit dem Pontabella Building und zur Cathedral am Jackson Square gegangen. Der Jackson Square wurde im Jahre 1721 als Manöverfeld ausgelegt. Heute ist der Jackson Square der Mittelpunkt des French Quarters. Hier treffen sich Musiker, Künstler, Maler und Wahrsager rund um den Komplex der Pontalba Gebäude. Wir waren auch kurz in der Kathedrale, es ist die älteste Kathedrale in den Vereinigten Staaten und die dritte Kirche, die an dieser Stelle errichtet wurde. Die jetzige Kirche besteht seit den Jahren 1849-51. Davor findet man das Denkmal von General Jackson, auf seinem sich aufbäumenden Pferd. Es wurde an diesem Platz im Jahre 1856 aufgestellt Wir waren im Park vor der Cathedral und in Pirates Alley, bevor wir ins Restaurant gegangen sind.

Brunch im Court of two Sister

Seit einiger Zeit gibt es den Sonntags-Brunch im „Court of two sisters“, einem der alt eingesessenen Restaurants hier, auch in der Woche. Es war im Innenhof vom Restaurant aber bei weitem nicht so voll wie an Sonntagen. Wie immer spielte ein Trio im Hintergrund leichten Jazz, Kellner liefen umher, es war warm und sonnig. Wir haben von unserem Kellner bei einen kleinen Rundgang zum Büfett eine Übersicht über alle die typischen Südstaatengerichte bekommen und dann konnten wir loslegen: Thunfisch-, Chicken- oder Nudelsalat, Crawfish-Salad (unser Favorit), Lachs mit Tomaten, warme Gerichte wie Hash Browns, Gravy and Biskuits, süße Torte und Eis mit Rum-Bananen… zwischendurch ein Glas Mimosa… so kann man es sich gut gehen lassen.

Tour durch das French Quarter

So gut gesättigt gingen wir anschließend zum Mississippi-River. Dann am Café du Monde vorbei zum French Market. Der French Market Place geht bis auf die Choctaw Indianer zurück, die damals schon die verkehrsgünstige Lage am Mississippi zu schätzen wussten und hier ihre Waren zum Tausch anboten. Der French Market umfasst sieben Gebäude, die am Jackson Square mit dem Café du Monde ihren Anfang finden und mit dem Farmers Market, einer langen Reihe offener Stände mit frischem Gemüse und Früchte, enden. Wir sind an den Marktständen und kleinen Shops vorbeigelaufen.


Weiter zum Ursulinen Kloster und haben dann eine Pause im angeblich ältesten Haus New Orleans: dem Lafitte Blacksmith Shop/Bar gemacht. Die Legende besagt, dass das Gebäude sich einst im Besitz der französischen Freibeuter Jean und Pierre Lafitte befunden haben soll, die unter dem Deckmantel einer Schmiede (englisch Blacksmith) hier Schmuggel und Sklavenhandel betrieben haben. Jetzt ist sie eine Bar…Nach einem Bier und Gin Tonic ging es zurück zum Hotel.

Am Nachmittag haben wir uns im Hotel etwas ausgeruht. T. hat sich im Zimmer ausgeruht, G. und ich waren am Pool, haben gechillt und Tagebuch und Postkarten geschrieben, dabei als „Aperitif“ Wein getrunken und einfach relaxt. So geht Urlaub…

Neuer Hot Spot: Frenchmen Street

Am Abend sind wir in die Frenchmen Street gegangen – das neue In-Viertel, wenn es um Live-Musik in New Orleans geht. Es liegt unten am Mississippi-River, gleich am Ende vom French Market, bzw. bei der Esplanade. Soviel vorweg: das mit dem Geheimtipp hat sich erledigt – es waren viele Touristen unterwegs… da allgemein aber in der Woche nicht so viel los ist, ging es. Wir sind zu Fuß hingegangen (ich habe vorher an der Hotel-Rezeption gefragt, ob das sicher ist, da Reiseführerer oft etwas anderes schreiben) und das war auch in Ordnung.

Auch wenn wir am Anfang der Frenchmen Street an ein paar Obdachlosen vorbei mussten, fühlten wir uns nicht unwohl. Es wurde gerade dunkel und in einigen Bars war bereits Live-Musik zu hören. Dabei gab es nicht nur Jazz, auch Alternative Music, Cajun, Big Bands, Rockmusik – man konnte sich quasi aussuchen, wonach einem war.
Die Straße ist nicht sehr lang und so gingen wir einmal hoch und wieder runter. Und dann in das Restaurant „Three Muses“. Hier gab es Fusion Food – wir hatten Rice-Bowle, Tempura-Shrimps und Roasted Brussel Sprout (Rosenkohl) – alles sehr lecker. Dazu spielte eine junge Frau und ein älterer Herr eine Mischung aus Folk und Cajun Musik.

Anschließend waren wir Bummeln auf dem Nacht- Flohmarkt, auf einem großen Gelände an der Straße. Hier gab es viele freischaffende Künstler, die ihre Bilder und Skulpturen ausstellten. Wir sind in eine weitere Bar, mit einer Brass-Band gegangen und haben ein Bier getrunken. Dann sind wir, vorbei an den vielen Bars mit Blues, Rock, Folk zum Hotel zurück gelaufen. Bezahlt hat man die Musik übrigens immer mit einem “Tipp”, die Musiker hatten entweder am Bühnenrand einen Tipp-Eimer stehen oder gingen damit rum.

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1. Tag: München – Charlotte – New Orleans


Unsere Reise in den Süden kann losgehen

Samstag 11.6.2011
Flug mit Lufthansa von München nach Charlotte

Hotel: Omni Royal Orleans zu 4 in einem Zimmer (Glück gehabt, mit einem Spar-Angebot)

Wir 4 Mädels waren schon öfter gemeinsam unterwegs – und haben uns natürlich riesig gefreut, als wir uns in München am Flughafen endlich alle getroffen haben. Kerstin kam aus Berlin, Maren (meine Schwester) und Tina aus Hamburg und ich musste nur von meiner Schwabinger Wohnung zum Flughafen fahren. Wir haben noch schnell Wasser gekauft und mussten gar nicht lange auf das boarden warten. Der Flug war ganz okay.

Ankommen in Charlotte

In Charlotte mussten wir durch die „Immigration“, da haben wir gut eine Stunde angestanden. Das ist echt immer nervig. Aber – der grüne Zettel im Flugzeug ist endlich Geschichte ! Und man kann alles übers Internet ausfüllen.
Unser Gepäck mussten wir auch holen und gleich wieder am Schalter abgeben und wieder einchecken. In Charlotte haben wir dann erstmal was gegessen und uns ans Gate gesetzt. Langsam wurden wir müde, so da wir auf den kurzen Flug nach New Orleans alle geschlafen haben.

Unser Hotel im French-Quarter

Am Flughafen in New Orleans geht es bereits sehr locker zu, die Hitze schlug uns gleich entgegen. Wir nahmen ein Taxi zum Hotel und checkten erstmal in unser Zimmer ein. Das Hotel Omni Royal Orleans war ein Glücks-Griff – sehr edel und stylisch ( ein Schnäppchen, auch weil wir uns zur 4 ein Zimmer teilten.)

Dann ginge es noch ins Hard Rock Café, dass am Ende unserer Strasse lag. Erst ein Cocktail an der Bar, dann endlich etwas zu essen. Und danach dann ins Hotel und schnurstracks ins Bett!

1999 waren Tina und ich das erste Mal in der größten Stadt Louisianas, die durch die Franzosen, Arkadier aus Nova Scotia und den Spaniern geprägt wurde. 1812 wird Louisiana Bundesstaat der USA, um 1861 wieder aus der Union auszutreten. Zeit des Bürgerkrieges. Die Rassentrennung, wie der Süden sie kannte, wurde 1896 noch offiziell vom Obersten Gerichtshof bestätigt. 1954 wurde die Rassentrennung an Schulen aufgehoben, aber nicht besonders erfolgreich. 1960 muss die Bundespolizei die Aufhebung durchsetzen. Auch heute läuft es nicht so richtig rund. Wovon wir, als Touristen aber nur am Rande etwas mitbekommen.

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2. Tag: New Orleans

Ein Bummel durchs klassische New Orleans im French Quarter

Sonntag 12.6.2011
Hotel: Omni Royal Orleans (toller Pool auf auf dem Dach)

Gegen 6 Uhr waren wir alle wach und es gab den ersten Kaffee. Sehr praktisch, dass es in den USA immer Wasserkocher und löslichen Kaffee und Tee auf dem Zimmer ist.

Kerstin, Maren und ich sind auf die Dachterrasse zum Schwimmen gegangen. Herrlich sich im warmen Wasser nach dem langen Flug zu bewegen. Und der Sonnenaufgang über den Dächern von New Orleans war wunderschön

Jazz-Brunch im Garten
  
Um 9 Uhr haben wir im „Court of Two Sisters“ den Jazz Brunch reserviert. Vorher sind wir noch ein bisschen durch die Anliegenden Strassen gebummelt. Wir waren an der Cathedral und haben unser „Photo of the Day“ gemacht. Danach ging es zum Brunch.

Photo of the Day

Der Brunch war der erste kulinarische Höhepunkt. Unglaublich lecker, für 29 $ pro Nase kann man bei schöner (!) Jazz Musik im Garten sitzen und schlemmen. Zitat von der HP:  Unser historischer „Old World“ Innenhof bietet Ihnen eine Oase der Erholung an.
Das sanfte Plätschern der Springbrunnen und der Klang unseres Jazz Trios begleiten Sie, während Sie inmitten einer Pracht von blühenden Pflanzen die verlockenden, üppigen Speisen des Büfetts genießen und zur Erkenntnis kommen: Das ist das Erlebnis, wonach Sie sich gesehnt haben und weswegen Sie nach New Orleans gekommen sind..

Wir haben es genossen im Garten zu sitzen, immer mal wieder am Büffet vorbei zu schlendern, Sekt zu trinken und erstmal auch gedanklich an zu kommen.

Bummeln durch French Quarter

Wir haben uns Richtung Hotel zurück geshoppt, kurz die Sachen abgestellt und sind los das French Quarter zu erkunden. Es wehte ein leichter Wind, so ließ sich die Hitze eigentlich ganz gut aushalten.
Über den  Jackson Square, vorbei an den Pontalba Buildings mit den tollen schmiedeeisernen Geländern ging es Richtung French Market, mit seinen Food-Ständen. Zum „abkühlen“ ging es dann noch in einen Weihnachtsläden.

Danach stellten wir fest, das am Ende des Marktes das Tomato- und das Shrimps-Festival stattfand. Es waren viele Einheimische unterwegs und es spielte eine Cajun-Band, die Leute tanzten trotz der Hitze. Auffallend war auch, wie sich alle zurecht gemacht hatten und wieviel Spaß sie hatten.
Aber wir wollten ja weiter und so gingen wir über die Esplande Avenue zum Lafittes Blacksmith Shop, auf eine Getränkepause.

Kurze Getränke-Pause in angeblich ältesten Haus in New Orleans – dem Piraten-Haus Lafittes Blacksmith Shop.

Danach mussten wir eine Pause im Hotel einlegen. Also kurz mal im Pool abkühlen und dann im Zimmer das angesagte Gewitter mit den Regengüssen abwarten.

Dirk Nowitzki spielt – wir waren dabei

Also, nicht live vor Ort, aber immerhin „live“ vor dem Fernsehen in einem Restaurant. Denn wenn ein Deutscher Basketball-Geschichte schreibt, wollten wir dabei sein. Maren und Kerstin guckten die letzten 2 Quarter im Hotel, Tina und ich an der Bar im Restaurant. Wir waren so müde, der Jetlag war besonders heftig. Aber wir haben durch gehalten. Glückwunsch an die Dallas Mevs und Dirk Novitzki, sie haben 105 : 95 gewonnen.

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3. Tag in New Orleans: Alte Villen, Jazz und Beignets

Heute geht es tagsüber durch den Garden District und am Abend durch das French Quarter

Montag 13.6.2011
Hotel: Omni Royal Orleans

Frühstück im Café du Monde

Den Tag haben wir heute mit einem Frühstück im Cafe du Monde bei Café au Lait und Beignets mit viel Puderzucker begonnen. Der Kaffee, aus Zichorien (hier wird die Wurzel der Pflanze verwendet und enthält kein Koffein) ist so klasse hier, da braucht nicht man nicht mal Nescafe zum aufpeppen. Und ja, die Beignets sind immer frisch und lecker! Und auch die „Einheimischen“ gehen hierher.

Auch wenn es „touristisch“ ist, die Beignets schmecken wirklich lecker

In den Garden District

Es war schon ziemlich warm, so das wir bald aufbrachen zur Canal Street, von der die Street Car in den Garden District fuhr.
Das System der Streetcar könnte für uns Touristen noch etwas besser beschildert und erklärt werden. Aber wir bekamen unser 3 $ Tagesticket und haben wir es in den Garden District geschafft.Es war mittlerweile ziemlich heiß, aber wir konnten ja langsam spazieren gehen.

Wir haben auf dem Lafayette Cemetery angefangen. Viele werden ihn von TV-Serien und Filmen kennen. Es gibt hier leider wenig Schatten, aber ein paar Gräberreihen sind wir längs gebummelt und haben fotografiert.

Dann sind wir die schönsten Häuser und Villen abgelaufen und haben viel fotografiert. Zwischendurch mussten wir nochmal in einem kleinen Diner eine Cola trinken, nur um uns abzukühlen… Mit der Street Car ging es dann zurück in unser Hotel für eine kurze Pause.

Die besten Hamburger und den besten Jazz

Am Abend ging es dann durch die Bourbon Street (nein, braucht man nicht, aber einmal durchlaufen muss man wohl) zum Essen und den Clover Grill, wo es angeblich die besten Hamburger der Welt gibt, weil das Fleisch unter einer Haube gegrillt wird.

Die Hamburger sind wirklich lecker, ein Besuch lohnt sich, auch wenn man nicht ganz so pingelig sein sollte… Immerhin hält sich dieser Dinner schon seit 1939 in der Bourbon Street. Der Laden könnte mal eine Überholung vertragen. Wir wollten eigentlich nur hierhin, weil Tina und ich hier beim ersten mal in New Orleans waren.

Dann ging es endlich in die Preservation Hall, einem legendären Platz, der sich er Pflege des traditionellen des Jazz verschrieben hat. Der Begriff Hall ist übertreiben – es war ursprünglich ein alter Schuppen. Heute wurde klassischer Jazz gespielt und es ist immer etwas anderes, wenn man den Musikern dabei zusehen kann.

Es gibt hier übrigens kaum Sitzplätze, keine Getränke (dürfen aber mitgebracht werden), keine Snacks, nur Musik ! Fotografieren ist erlaubt, aber nur ohne Blitz.
Die Luft in dem Laden war zum schneiden, daher haben wir es auch nicht ewig ausgehalten. Aber es hat wirklich Spaß gemacht … die Stimmung ist einfach faszinierend. Ein Besuch gehört zu einem New Orleans-Aufenthalt unbedingt dazu. 

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