Beiträge mit dem Schlagwort: Nationalpark

25. Tag – Unser erster Canyon: Zion Canyon

Samstag 21.9.
Hotel: Quality Inn Springdale at Zion Park


Wir sind heute morgen alle sehr früh wach geworden. Um 5 Uhr sind wir dann so langsam in die Gänge gekommen: Social Media checken, ich habe den ersten Tee/Kaffee zubereiten, den wir dann im Bett getrunken haben und wir sind einfach angekommen und wach geworden.
Heute heißt es für uns: der erste Tag unseres Roadtrip durch den Westen, also Auto packen, einkaufen gehen und ab nach Utah.

Das erste mal unseren Wagen packen…

Alles für die Tour gibt’s bei Walmart

Auf so einem Roadtrip nehmen wir immer Kühltaschen mit, dazu kaufen wir Käse, Wein, Cräcker ein, feste Plastikteller hatten wir diesmal mitgebracht. Damit wir alles auf einmal bekommen, sind wir zu einem Walmart gefahren. Hier haben wir uns mit allem ausgestattet, was man auf so einer Tour braucht. Und noch ein bisschen mehr, denn ich brauchte noch eine dicke Jacke. Das hatte ich vor der Reise auch so einkalkuliert, den im ersten Teil meiner Reise (Ostküste und Südstaaten) brauchte ich nicht wirklich eine dicke Jacke und wollte sie deshalb nicht die ganze Zeit mitschleppen. Ich fand eine große Kinder-Stepjacke, die passte… Und meine Reisetasche ging in Las Vegas kaputt, der Griff ließ sich nicht mehr reinschieben. Bei Walmart wird man auch für solche Dinge fündig – ab jetzt hatte ich eine 25,- $ blaue Reisetasche. Ausserdem ist es immer spannend, was man so in den Regalen in den USA findet…

Veganes Frühstück in Las Vegas

Anschließend fuhren wir Frühstücken im „Vegenation“ – einem Veganem Restaurant hier in Las Vegas. Es sollte mal etwas anders sein. Die Einrichtung war natürlich sehr hipp – so im Industriell-Style. Wir hatten gefülltes French Toast mit Früchten, Crêpe mit Pfirsich und Waffeln mit „Chicken „ … und es war alles sehr lecker und reichhaltig. Nur beim Kaffee fehlt mir echte Kuhmilch – da komm ich mit Pllanzenmilch nicht so klar.


Erster Park: Zion National Park

Wir fuhren zügig aus Las Vegas raus, denn es ging weiter Richtung Utah… erst fuhren wir durch Wüste, dann ging es langsam Bergauf und die Landschaft veränderte sich. Es tauchten Berge mit rotem Stein auf, wir fuhren durch kleine Canyons. Eine Pause machten wir noch in einem Visitor Center, dann ging es weiter.

Gegen 15:30 Uhr waren wir in Springdale, dem Ort vor dem Nationalpark und fuhren gleich weiter in den Park. Wir kauften den Anuall-Pass, der für alle Nationalparks in den USA für 1 Jahr gilt. Und parkten gleich am Anfang des Parks. Es waren sehr sehr viele Wanderer und Spaziergänger unterwegs, den es war Wochenende und das Wetter war sonnig und ideal zum Wandern.

Info: Der Zion Canyon ist der größte und meistbesuchte Canyon im Park. Der Virgin River hat hier eine spektakuläre klammartige Schlucht geformt. Die Canyonwände erheben sich dabei unglaubliche 600-900 Meter vom Boden des Canyons in die Höhe. Anders als bei den meisten Canyons schaut man in diesen nicht hinein, sondern man befindet sich mitten im Canyon und blickt von dort aus in die den blauen Himmel.

Wir sind einen kleinen Trail am unteren Canyon längs gegangen. Der war sogar geteert und einige Radfahrer waren hier unterwegs. So war es eher ein ausführlicher Spaziergang, als eine Wanderung. Fast am Ende des Trails sind wir in den Shuttlebus gestiegen und zum Eingang zurück gefahren.


Wir waren noch im Visitor Center um uns für unsere möglichen Wanderung morgen zu informieren. Den da wollen wir dann weiter in den Park hineinfahren.
Für uns ging es erstmal zurück zum Hotel, das wir schon gebucht hatten. Hier sind Hotels auch schnell ausgebucht, deshalb haben wir bei dieser Tour viel vorgebucht. Wir bezogen unser Zimmer und richteten uns ein. Es gab dann Gemüse und Brot auf dem Zimmer, ich musste Wäsche waschen und wir mussten erstmal alles Sortieren. So an den ersten Tagen eines Roadtrips braucht man immer etwas um sich „einzugrooven“ bis alles seinen Platz hat.
Und Morgen früh soll es vor Sonnenaufgang los gehen…

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Auf dem Shenandoah Parkway

Aussichten & Ansichten auf dem Shenandoah Parkway und unserem Bed & Breakfast

Freitag der 22.9. 2017 Orchard House, Livingstone

Wir mussten heute morgen noch Wein und Obst kaufen, also ging es erstmal zu Walmart. Dort haben wir über 1 Stunde verbracht – man ist der Laden groß. Und was man da alles kaufen könnte – sogar Waffen hätten wir dort bekommen…

Danach sind wir in die Appalachen gefahren bzw. im Shenandoah Valley in Front Royal auf den Skydrive (170 km lang auf der Bergkette) gefahren. Man kommt an verschiedene Aussichtspunkte, mit Blick auf dem Ponomac-River. Der Fluss war die wichtigste Verkehrsader für das vordringen der weißen Siedler in den Westen. Außerdem geht hier einer der längsten Wanderwege- der Appalachen-Trail mit 3500 km Fernwanderweg insgesamt – längs und man kann immer wieder ein paar Wege „mitgehen“.

Wir mussten unsere 24,- $ Eintritt für das Auto bezahlen und sind den Weg hochgefahren. Im Visitor Center haben wir den ersten Stop gemacht, dann haben wir immer wieder an „Outlooks“ angehalten.

Die Tierwelt ist hier sehr reichhaltig: Truthähne, Schwarzbären, Rehe… Der Park war früher tatsächlich von Siedlern bewohnt, die hier Bäume gerodet haben, um Land zu gewinnen. Als das Gebiet zu einem National-Park gestaltet wurde, musste die Regierung den Bewohnern das Land abkaufen und die Leute umsiedeln.
Wir haben bei einem Spaziergang entlang eines Wander-Trails sogar Rehe gesehen, die allerdings so schnell durchs Unterholz liefen, das wir nicht mal mit der Kamera reagieren könnten.

Später, beim Stop in der Medow Lodge sahen wir nochmal Rehe, die sich an den Besuchern gar nicht störten.
Wir haben mit Sandwich und Obst gepicknickt, sind dann weiter zu unser nächsten Unterkunft- dem Bed & Breakfast Orchard House gefahren.

Hier wurden wir herzlich von Debbie begrüßt und im Haus herumgeführt. Dann haben wir unser Zimmer bezogen, das ehemalige „Master-Bedroom“ und uns mit Wein und Käse in den Garten zurückgezogen. Das alte ehemalige Farm- und Ferienhaus eines Richters und seiner Familie gehört jetzt Debbi & Mike, anstelle von Äpfeln und Pfirsichen wird jetzt Wein angebaut. Morgen früh gibt es Egg Benedict zum Frühstück – alles frisch zubereitet. Wir sind gespannt und werden berichten.

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Viva Las Vegas

Auch wenn Las Vegas etwas abseits der Route 66 lag, wir wollten trotzdem hin. Also fuhren wir über dem Hoover Dam , der Arizona und Nevada trennt, nach Las Vegas. 25.4.T.1

Und weil wir so früh ankamen, ging es erstmal zu einem Premium Outlet. Dort haben wir nicht nur geshoppt, sondern auch die teuerste Schoko-Erdbeere unseres Lebens gegessen. Und dazu einen Schoko-Milchshake geteilt. Von Godiva Chocolat – sehr lecker.

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Das Rezept dazu ist so kurz, das ich es hier mitposte:

Schoko-Erdbeeren

Große, sehr frische, reife Erdbeeren waschen und mit einem Küchentuch trockentupfen. Das Grün dabei dran lassen. Godiva-Schokolade grob hacken, in einer Schüssel über dem warmen Wasserbad unter rühren schmelzen. Wenn die Schokolade Zimmertemperatur hat, die Erdbeeren in die Schokolade tauchen. Auf ein großes Stück Backpapier legen und trocknen lassen. Möglichst bald genießen.


Der Grand Canyon von oben

Am nächsten Morgen ging es sehr früh mit einem Shuttelbus zum Hubschrauber-Platz. Von dort mit dem Hubschrauber (zu den Klängen von Top Gun über Kopfhörer) in den Grand Canyon. Der Nationalpark ist eines der größten Naturwunder der Erde – und ist genauso beeindruckend wie man es auf Fotos erwartet.
Wir haben nach der Landung unten im Grand Canyon gepicknickt – mit Chips, Brötchen und Champagner…
Mehr dazu findet ihr, wie immer, auf Tinas Homepage

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Wohnen in der Pyramide

Zurück in Las Vegas ging es in unser Hotel – das Luxor (die Pyramide) am Ende des Strips. Die Pyramide ist 107 Meter hoch und besteht, ebenso wie die Towers, aus 30 Stockwerken. Dort gab es am Abend ein tolles Essen im Steakhouse Tender – eines der besten Steaks die wir jemals hatten und jeden Penny wert…

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Als Vorspeise hatten ich Garnelen, Tina einen Salat.

Ein ähnliches Rezept dazu gibt s hier… diesmal mit Cole Slaw-Salat, dem klassischen Weißkohlsalat.

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