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Sightseeing in Paris – die Nachbars-Viertel

Montag 14.8.2017

Langsam spielt sich alles ein… aufstehen, Frühstück machen und los gehts durch Paris…

Da wir bereits mehr geschafft hatten, als angenommen, entschieden wir uns, doch noch zum Montmartre bzw. „Sacré-Coeur“ hoch zu gehen. Mit all den anderen Touristen und bei schönsten Sommer Wetter stiegen wir die zahlreichen Stufen hinauf zu dieser riesigen Kathedrale hoch über der Stadt. Es war recht voll, auch mussten wir ein paar sehr aufdringlichen Verkäufern aus den Weg gehen, so blieben wir nicht lange und spazierten durch die Touri-Massen am Montmartre wieder zurück.

Etwas Ruhe auf dem Friedhof am Montmartre

Spontan entschlossen wir uns anschließend den Friedhof am Montmartre anzusehen. Es ist einer der ältesten und größten Friedhöfe in Paris. Er wurde 1825 als Nordfriedhof angelegt.
Es gestaltete sich aber etwas schwierig den Eingang zu finden und wir schafften es tatsächlich, einmal komplett die Friedhofsmauer zu umrunden (immerhin ist er 11 h groß), bevor wir den Eingang fanden.

Und nun konnten wir auch die Gräber vom Maler Edgar Dégas, dem Komponist Jaques Offenbach, den deutschen Dichter Heinrich Heine und Emile Zola ansehen. Und die Ruhe auf diesem sehr alten und wunderschön angelegten Friedhof genießen.

Das „unverschämte“ Viertel in South Pigalle

Weiter ging es nach South Pigalle, das Viertel das unterhalb des Kabaretts Moulin Rouge (die große Mühle direkt an der Strasse) liegt. Das Viertel, früher eher für ein ausschweifendes Nachtleben bekannt, wird so langsam hipp und sehr trendy. Wir fanden ein nettes Bistro mit Tischen unter alten Bäumen und aßen hier eine Kleinigkeit zum Mittag. Anschließend bummelten wir die alten Strassen längs, in denen man noch viele alt eingesessene und traditionelle Lebensmittelgeschäfte finden kann. Allerdings hatten viele, jetzt im heißen August, Sommerpause… so auch einer der 10 besten Käseläden in Paris, das „Saint Hubert ferme“ – schade. Hier wollten wir eigentlich für unser geplantes Picknick heute abend Käse kaufen.

Unser Finale – Picknick an der Seine

Wir fuhren nach dem bummel erstmal ins Apartment zurück, um uns etwas auszuruhen. Dann gingen wir noch gegenüber in unserem Supermarkt Monoprix, um ein paar Lebensmittel für unser Abschluss-Picknick an der Seine zu kaufen. Das stand nämlich auf der To-do-Liste für Paris ganz oben!
Wir fanden alles was wir brauchten – Wein, Käse, Baguette. Ein paar Teller, Messer und Weingläser nahmen wir aus unserem Apartment mit und dann gingen wir im Abendlicht an der Seine spazieren und suchten uns einen Platz zum picknicken.

Wir fanden einen ruhig Platz direkt am Ufer, sogar mit einer Steinbank auf der wir unser mitgebrachtes Essen ausbreiten konnten. Maren öffnete den Wein, es gab Brot und Käse…
Auf den warmen Steinen sitzen und die Leute um uns herum beobachten, während wir Wein tranken und uns unterhalten haben – unbezahlbar. Auf der Seine fuhren die Touristen-Schiffe an uns vorbei, am Ufer saßen Paare und kleine Gruppen. Es war sehr unterhaltsam die Menschen um uns herum zu beobachten.
Über 3 Stunden saßen wir so da und genossen den Abend bis es dunkel wurde und die Lichter um uns herum angingen. Gegen 22:30 Uhr haben wir alles eingepackt und sind nach Hause gebummelt….

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