Beiträge mit dem Schlagwort: Los Angeles

51. Tag – Shopping-Tag in Camarillo

Donnerstag 17.10.
Air B&B Sherman Oaks

Heute Morgen habe gleich nach dem Aufstehen beschlossen, nicht Richtung Downtown zu fahren, sondern zu einem Outletcenter in Camarillo. Das liegt etwas außerhalb.

Nach dem Frühstück und dem morgentlichem Berufsverkehr bin ich auf dem Freeway Richtung Santa Barbara gefahren. Ich brauchte im Morgendlichen Verkehr etwas bis ich auf den richtigen Freeway war – da wünscht man sich einen Beifahrer der einem rechtzeitig ansagt, wann man die Spur wechseln muss. „Miss Google“, die aus meinen Handy, das auf dem Beifahrersitz liegt, mit mir spricht, ist da etwas knapp in ihren Ansagen …
Aber irgendwann war ich auf der richtigen Strasse und fuhr relativ zügig auf dem Freeway zum Premium Outletcenter.

Es gibt auch Outletcenter in LA – aber Theresa riet mir davon ab: zu voll und der Weg durch die Stadt wäre fast genauso lang (nur stressiger) als auf dem Freeway (Autobahn) Richtung Santa Barbara.

Shopping im Outletcenter

Im Camarillo Outlet war es herrlich entspannt. Überall Platz zum Parken, reichlich Geschäfte, es war sonnig und schön. So kann man den Tag verbringen. Ich bin in verschiedenen Geschäften gewesen, habe fast alles bekommen was ich noch kaufen wollte. Mittags konnte ich draußen sitzen und Burger essen (Burger-Rezept gibts hier…) . Alles sehr relaxed.

Wer denkt, ich hätte schon viel gekauft, irrt – bis jetzt habe ich mich sehr zurück gehalten, da ich noch Inlandsflüge hatte und die Gepäck/Gewichtsregelung ja sehr streng ist…

Zurück über die No. 1 an der Küste

Ich überlegte ob ich auf dem Rückweg noch irgendwas ansehen kann und ein netter Schuhverkäufer gab mir den Tipp an den Pacific Highway No 1 zu fahren und so zurück nach LA zu fahren.
Dauerte natürlich länger – aber egal, ich hatte ja Zeit. Vorher noch mal tanken und im Walmart Wein für den Abend kaufen und dann fuhr ich, vorbei an riesigen Feldern (hier im Tal hinter den Santa Monica Bergen wird viel Obst und Gemüse angebaut) zum Pacific.

Die No 1 Pacific Road ist eine DER Traumstrassen Amerikas. Und selbst das kleine Stück war wieder grandios … den vor gefühlten 100 Jahren bin ich hier schon mal bei einem Urlaub längs gefahren.

Leider gibt es nicht so viele Parkmöglichkeiten hier – und an die Häusern direkt am Strand (Bekannt aus Film, Funk und Fernsehen) kommt man gar nicht ran. In Malibu bin ich dann auf die Canyon Road Richtung Mullholland Highway und weiter Sherman Oaks gefahren. Durch die Santa Monica Berge bzw. den Canyon zu fahren war toll – wie gesagt, leider kann man während der Fahrt nicht fotografieren, aber die Sonne die im Canyon unterging, rechts und links die Berge, kurvenreiche Straßen (die hinter mir waren wahrscheinlich genervt, weil ich nicht sooo schnell fuhr, aber ich habe probiert im „Fluss“ mit zu fahren).

Die California State Route 1, auch Highway 1 genannt, verläuft direkt an der Küste von Kalifornien von Nord nach Süd. Oben im Norden verläuft sie an San Francisco, weiter im Süden an Los Angeles vorbei. Sie ist als National Scenic Byway ausgewiesen, den ihr Weg verläuft an wunderschönen Küstenabschnitten vorbei. Sie ist mit 655 Meilen (1055 km) die längste State Route in Kalifornien.


Da Feierabend- Verkehr war und viele diese Route wahrscheinlich als alternative zum Freeway nehmen, war es relativ voll. So dauerte die Fahrt etwas länger – war es aber wert!
Um 18:30 Uhr war ich zuhause und konnte alles Auspacken und den Wein aufmachen (es ist Weißwein).

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50. Tag – Museums-Tag im Getty Museum


Mittwoch 16.10.
Air B&B Sherman Oak

Wie immer bin ich so zwischen 6-7 Uhr wach geworden und dann auch aufgestanden. Da ich die Morgendliche Rushhour abwarten musste, bin ich erst so 9:30 Uhr zum Getty Center aufgebrochen.
Laut Google waren die Fahrzeiten für Freeway oder durch die Seitenstraße und über Hollywood Hills gleich schnell – und so habe ich die Scenic Route genommen. Schade nur, das man nicht während der Fahrt fotografieren kann…

Im Getty Museum

Das Getty Center ist ein großer Museums-Complex auf den Hügeln Hollywoods. Es wurde von den ehemaligen reichsten Mann der Welt J. Paul Getty ins Leben gerufen. Das Museum ist umsonst, parken kostet 20,-$ (man könnte aber auch mit öffentlichen Bussen/Metro kommen, dann spart man sich das Geld für das Parkhaus).

Ich habe im Parkkhaus den Wagen abgestellt und bin zur Tram-Station gegangen. Bereits hier muss man seinen Rucksack durchleuchten lassen. Dann kann man in die Tram steigen, die den letzten Rest des Berges hochfährt.

Im Museum gibt es 4 Pavillons (nach Himmelsrichtungen) mit festen und wechselnden Ausstellungen. Es gibt einen Garten zu besichtigen, der mit südlichen (Kakteen) Landschaften und nördlichen (eher „kühle“ ) Pflanzen angelegt ist. Das Gebäude ist größtenteils mit Natursteinen aus Italien gebaut. Und im Aussenbereich findet man überall Skulpturen.

Hier wurden auch Szenen vom Star Trek: Into the Darkness gedreht. Das Museum war das „Star Fleet Head-Quarter“

Das Museum geht auf die Privatsammlung des Ölmagnaten J. Paul Getty zurück, der daraus 1954 in Pacific Palisades ein Museum eröffnete. Das Getty Center in Brentwood beherbergt seit 1997 den größten Teil der Sammlung des J. Paul Getty Museums. Der schneeweißen Getty-Campus mit Gebäuden, ist mit Travertin aus einem Steinbruch außerhalb von Rom verkleidet worden. In den weiten Höfen zwischen den Gebäuden findet man Skulpturen, Springbrunnen, pflanzenumrankte Gartenlauben und einen wunderbaren, von Robert Irwin erschaffenen, Central Garden.

Ihr seht – hier kann man viel Zeit verbringen…
Ich bin im westlichen Pavillon gestartet: mit Gemälden der Europäer (Turner, Van Gogh, Manet…). Dort gab es auch eine zeitgenössische Ausstellung „True Grit“ mit Zeichnungen und Fotos von u.a. Edward Hopper, Andreas Feininger…


Nach knapp 2 Std. Habe ich auf der Plaza eine Pause eingelegt. Ich hatte mir gestern zum Glück ein “Doggy Bag” mit meinen Hähnchen-Sandwich mitgeben lassen – das heute noch genauso gut schmeckte. Es gibt aber auch Cafes und Restaurants auf dem Gelände.




Danach bin ich durch den Garten der Anlage gegangen. Hier kann man schön sitzen, ich habe sogar ein paar Leute mit Picknick gesehen. Vom Irrgarten hat meinen einen schönen Blick auf den gesamten Gebäudekomplex.


Zum Schluss habe ich mir noch die kleine Ausstellung zur “Notre Dame “ (Paris) angesehen. Da gab es ein paar spannende Details zu den Figuren an der Notre Dame.


Dann bin ich zum Parkplatz zurück mit der Tram gefahren und, in nur 20 Minuten, zurück zur Wohnung gefahren. Schön die Kurven vom Sepulveda Blvd. auf den Hollywood Hills rauf und runter (da hätte ich gerne eine Dash-Cam gehabt )…

Jetzt plane ich für morgen nach Downtown LA zu fahren. Dafür werde ich aber wohl bis zur Metro mit dem Auto und dann weiter mit der Bahn fahren. Den parken in den „Innenstadt„ kann man vergessen…

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49. Tag – Erste Tour durch Los Angeles


Dienstag 15.10.
Air B&B Sherman Oaks


Heute war Autofahren angesagt. Ich bin so ca. 10 Uhr, nachdem hoffentlich alle im Büro und nicht mehr auf der Straße waren, zum Griffith Observatorium gefahren. Der Tipp, nach dem Berufsverkehr zu fahren, kam von Theresa. Die mir auch erzählte, das man in LA Wegstrecken nicht in Meilen angibt, sondern in der zu fahrenden Zeit.

Zum Griffith Obervatorium

Der Verkehr ging zügig, trotzdem brauchte ich fast 1 Stunde bis ich endlich beim Observatorium parken konnte. Was jetzt übrigens 10,- $ die Stunde kostet. Bei meinem letzten Besuch war es noch umsonst.

Die Parkplätze und Strassen waren ziemlich voll, ich parkte am Seitenstreifen und hab einen Parkschein aus dem Automaten gezogen – bin mir aber nicht sicher ob der richtig gelöst war.
Das Observatorium war Schauplatz vieler Filme. Der bekannteste sicher “Denn Sie wissen nicht was sie tun” mit James Dean. Ein kleines Denkmal erinnert an ihn.

Im Dunklen ist der Blick auf die riesige Stadt unvergleichlich. Aber auch tagsüber sieht die Stadt spannend aus. Das leicht diesige kommt übrigens von den Bränden, die gerade rund um Los Angeles, mal mehr, mal weniger brennen.
Ich bin ein bischen auf dem Gelände herumgewandert, aber es war wirklich voll und man mussten allen ausweichen.
Da ich mich Mittags mit Theresa treffen wollte und ich nicht wusste, wie lange ich zu ihr in Büro nach Burbank brauchte, blieb ich hier nicht zu lange.

Besuch in der „Filmstadt“ Burbank

Also fuhr ich den Berg wieder runter und weiter nach Burbank. Hier stehen die vielen Studios der großen Filmgesellschaften. Da sieht man dann von der Strasse aus schon die Rückwand der Studios oder Straßen heißen “Gate 11” …

In Burbank bei den Filmstudios


Wieder brauchte ich etwas, bis ich einen Parkplatz hatte. Und habe bei “Bobs Big Boy” (womit ein Doppelter Hamburger gemeint ist. Der Diner kam in vielen TV-Show schon vor. Auch „Sheldon“ aus der Big Bang Theory besteht auf diesen Burger) geparkt. Theresa und ich sind dann zum Mittagessen in ein kleines Bistro in einer Seitenstrasse gegangen. Wir haben am Tresen bestellt und dann draußen unter dem Sonnenschirm Lunch gegessen.

Danach hat sie mir ihr Büro gezeigt. Sie arbeitete zu der Zeit in einer Firma, die Animationen für Filme herstellt. Es war alles sehr schick!

Anschließend bin ich erst zum Tanken und dann nach Hause gefahren. Es war bereits Nachmittag und ich habe eine kurze Pause in meiner Wohnung gemacht.

Fußball-Abend mit den Mädchen

Am Abend bin ich zu Theresa nach Glendale gefahren. Was auch wieder gut 40 Minuten dauerte, obwohl ich eigentlich fast nur geradeaus fahren musste. Wir haben „meinen“ Wagen stehen lassen und sind mit ihren Auto weiter zum Fußball-Training der Mädchen gefahren…

Ein Trainer, bzw. einer aus dem Trainerstab vom Los Angeles Galaxy Club hat den Kindern (aus der Glendale Sportgruppe) Tipps und Tricks gezeigt. Wir saßen am Spielfeld-Rand und sahen zu, wie ein Haufen Kinder mit und ohne Ball trainierten. Und gegen Ende ein kleines Spiel stattfand.

Auf dem nach Hauseweg hielten wir noch für ein Eis bei Baskin Robbins. Jeder bekam eine Eiskugel in die Hand und wir fuhren nach Hause.
So wurde es etwas später und ich bin im Dunkeln zu Wohnung zurück gefahren. Und musste nur zweimal Schlenker fahren, weil ich auf der falschen Spur gelandet war, abbiegen und wieder umdrehen musste. Und damit hatte ich dann auch meine erste „Nachtfahrt“ alleine durch LA hinter mir.


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48. Tag – Heute ist nicht viel passiert….


Montag 14.10.2019
Air B&B Sherman Oaks


So, ab jetzt habe ich, dank Theresa, ein Auto. Also konnte ich zur Laundry, wo ich heute hinwollte, mit dem Auto fahren. Die erste Fahrt war natürlich sehr spannend für mich, auch wenn es gar nicht so weit ging. Aber plötzlich fuhr ich, auf diesen 6-spurigen Straßen, abbiegen, Ampeln, Fußgänger – aber es ging ganz gut.

In der Laundry hieß es wie immer: warten. Erst auf die Waschmaschine, dann auf den Trockner. Ich bummelte in der Zwischenzeit die Straßen längs – mehr kann man ja nicht machen.

Nachdem ich alles im Auto verstaut hatte, wollte ich zu einem Antik-Shop fahren. Er lang nur 10 Minuten entfernt. Ich konnte natürlich nicht direkt davor parken – also hab ich in einer Seitenstraße geparkt und bin dahin gebummelt.
Und dann war der Shop geschlossen…

Also einen anderen Shop rausgesucht und bin zurück Richtung Sherman Oaks gefahren.

Auch dort gestaltete sich das Parken schwierig – also bin ich in einen Ralphs Supermarkt gefahren. Hier durfte man natürlich nur als „Customer“ parken – aber einkaufen wollte ich eh noch.

Der Antikmarkt war sehr gut, kleine Stände in einer großen Halle. Es gab viel zu entdecken und ich bummelte ziemlich lange durch die Stände. Ich glaube, ich muss noch mal hin, obwohl ich schon etwas gekauft habe.
Aber: wie bekomme ich eine Mini-Musikbar aus den 60ern mit in den Flieger??? Bei der muss ich noch mal vorbei laufen! (Am Ende der Reise habe ich aus Platzgründen darauf verzichtet)

Bei Ralph’s Supermarkt war ich dann auch noch … und habe nach „merkwürdigen“, aber nicht „zu merkwürdigen“ Süßigkeiten geguckt – ein Wunsch von den Nichten.

Ich blieb auch hier ziemlich lange – ich hatte ja Zeit und konnte in Ruhe alles ansehen.
Danach bin ich nach Hause gefahren. Hier habe ich die Einkäufe verräumt und was gegessen. Dann habe ich mir mal alle bisher gekauften Mitbringsel angesehen und überlegt, was ich noch brauche…

Und jetzt sitze ich hier bei Wein, Cräcker und Käse und überlege, was ich die Tage in diese großen Stadt noch machen möchte

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47. Tag – Erster Tag in Los Angeles

Sonntag 13.12.
Air B&B Sherman Oaks


Heute war mal ausschlafen angesagt – immerhin bis 7:50 Uhr. Und dann habe ich mal eine ganze Weile nix gemacht. Außer Frühstücken, mit Deutschland telefonieren, aufräumen, im Internet stöbern, Prospekte über Los Angeles lesen…
Um 12:30 Uhr hat mich Theresa abgeholt. Mit dabei waren ihre Zwillinge und eine Freundin der beiden, die wir in der Musikschule an LA University für ihre Chorstunde abgesetzt haben. Die Fahrt dahin ging durch die Berge, auch ein Stück Mullholland Drive sind wir gefahren

Bummeln durch Westwood

Theresa und ich fuhren anschließen rein nach Westwood Village, ein Stadtteil der als Studentenviertel der Stadt angesehen wird, weil die Universität gleich um die Ecke liegt.
Das Viertel hat eher niedrige Gebäude im mediterranen Stil, die oft bis 1929 erbaut wurden. Kleine Läden für Klamotten, Bücher, Musik, Geschenke, Cafés und Restaurants, acht Kinos (viele davon mit Vorpremieren) und ein kleines Theater machen diese Gegend zu einem beliebten Abend- und Wochenendziel.

Wir sind die Straßen längs gebummelt und haben in einer netten kleinen Bäckerei etwas gegessen. Und anschließend sind wir noch ein bisschen shoppen gegangen.



Danach sind wir zur Universität zurück gefahren (da ist auch die Musikschule) und sind auf dem Uni-Gelände spazieren gegangen. Hier kann man bestimmt auch schön studieren. Überall auf dem Campus gab es große Rasenflächen, eine Sportanlage, auf der gerade ein Frauen-Fußballspiel stattfand, historische Gebäude…

Die University of California in Los Angeles (UCLA) wurde 1919 gegründet (sie wurde also gerade 100 Jahre alt) und ist der drittälteste Campus der University of California. Die UCLA ist eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Und eine der ersten die am „Internet“ bzw. dem Vorläufer dem „Arpanet“ (1969) teilnahm. Damit gehört sie zusammen mit drei anderen Forschungseinrichtungen zu den ersten vier Teilnehmern, die durch Internet-Technologie miteinander verbunden wurden. Zurzeit lehren fünf Nobelpreisträger an der UCLA. Und studiert haben hier u.a. Al Gore (Demokratischer Präsidentschaftskandidat, ehemaliger Vizepräsident), Sean Astin (Schauspieler). Francis Ford Coppola, (Regisseur und Produzent) und James Dean.



Eine Geburtstags-Feier

Wir haben die Mädchen abgeholt und sind zurück nach Sherman Oaks gefahren. Hier war Theresa bei ihrer ehemaligen Gesangs-Lehrerin (88 Jahre alt!) zu einer kleinen privaten Geburtstag-Party eingeladen. Und sie durfte mich mit bringen …
Wir waren rechtzeitig da und haben uns in den Garten gesetzt. Es gab Essen von einem Caterer, nach und nach trudelten weitere Gäste ein. Jeder nahm sich Essen (es gab Hummus, Falafel, Hähnchen-Spieße, Salat) und Getränke und unterhielt sich. Es waren natürlich viele Freunde aus dem „Showbiz“ dabei, die von Auftritten, Shows und ihrer Musik erzählten. Viele der Gäste waren selbstverständlich in ihrem Alter, traten aber immer noch …

Die Tochter unser Gastgeberin war z.B. Drehbuch-Autorin einer berühmten TV-Show über eine Mutter und ihre Tochter. Und Sie erzählte Geschichten die mit: „Als ich Judy Garland traf…“ begannen. Es war ein sehr schöner Abend und wir haben uns nett unterhalten.
Nein – hier habe ich keine Fotos gemacht. Aber es war super spannend in dem 70er -Jahre-Bungalow mit all den Fotos und den Geschichten der Gäste dabei zu sein.

Danach fuhr Theresa mich nach Hause, was ja nicht so weit entfernt war und ließ ihr Auto hier – ein Freund, der uns hinterher gefahren war, brachte sie und die Kinder zurück zu ihrem Haus. So habe ich jetzt die nächsten Tage tatsächlich ein Auto!
Das ging auch nur, weil Theresas Mann als KFZ-Mechaniker, oft alte Autos kauft und repariert. Die Familie hat also mehr als ein Auto zur Verfügung. Sie hat für mich eine Versicherung abgeschlossen, damit ich mit dem Auto fahren durfte – und es hatte schon ein paar Dellen und Kratzer, was mich etwas entspannte. Denn der Straßenverkehr in LA ist nichts für schwache Nerven und neue Autos.

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46. Tag – Es geht zurück nach Deutschland bzw. weiter nach Los Angeles

Samstag 12.10.
AirB&B in Los Angeles, Sherman Oaks


Heute geht es nach LA… ich habe nochmal Croissant und Kaffee zum Frühstück im Belle Madeleine Café geholt. So konnten wir wieder auf dem Zimmer frühstücken, während jeder von uns nochmal seine Rucksäcke und Koffer umpackte. Seit die Fluglinien die Koffer bzw. die Gewichte strenger kontrollieren, muss man echt immer gucken wie man packt und dann haben wir den Bellboy bestellt, um die Koffer zum Taxistand zu bringen.


Flug mit Spirit Airlines nach Burbank

Wir haben uns am Hotel-Eingang verabschiedet – den meine Reise ging ja noch weiter. Tina und Kerstin blieben noch ein paar Stunden in Las Vegas. Und gingen nochmal bummeln und im Bellagio etwas trinken, bevor es für sie zurück nach Deutschland ging.

…und auch wenn ich mich auf den letzten Teil meiner Reise – alleine in Los Angeles – riesig freute, wäre ich doch gerne mit den Mädels weiter auf den weiten Straßen gefahren.

Am Flughafen war ich dann wieder viel zu früh – aber besser als zu spät. Die Koffer abgeben ging rasch, einchecken und zum Gate gehen. Vorbei an Spiel-Automaten… ist halt Las Vegas.

Vom Gate aus konnte man tatsächlich die Berge und die Stadt mit ihren Hotels nochmal sehen.
Der Flug mit der Billigairlines Spirit Airline ging ziemlich schnell. Leider konnte ich während des Fluges wieder nicht aus dem Fenster sehen, da das Mädel neben mir sofort alle Luken dicht machte, um auf ihrem Handy Filme zu sehen…

Ab jetzt in Los Angeles

In LA bzw. dem Flughafen Burbank angekommen, dauerte es keine 10 Minuten aus dem Flugzeug auszusteigen, das Gepäck zu holen und ins Taxi zu steigen.
Wir fuhren etwa 20 Minuten, dann war ich an meiner Wohnung in Sherman Oaks für die nächsten 2 Wochen.
Sherman Oaks liegt im San Fernando Valley und ist eher ein Vorort von Los Angeles. Es ist umgeben von ein paar großen und verkehrsreichen Freeways. Am Ventura Boulevard, der größten Einkaufsstraße hier, gibt es viele nette Gastropubs, Weinstuben und Brunchcafés, aber auch traditionellen mexikanischen Restaurants und Burgerläden. Und natürlich die üblichen Shops.

In Burbank gelandet – es geht zu Fuß in den Flughafen

„Meine“ Wohnung für die nächsten 2 Wochen

Der Schlüssel war in einer Lockbox deponiert, dafür hatte mir mein Air B&B-Host vorher den Code geschickt.
Das Zimmer mit Bad und einer Küche im Schrank ist genau wie auf den Bildern. Ich hatte 2 Schränke und ein Schrank mit Schubladen. So konnte ich erstmal alles auspacken und die Koffer in den Schränken verstauen.

Dann wollte ich einkaufen gehen. Es gab zwar netterweise Nüsse und Müsliriegel von meinen Gastgebern, aber ich brauchte natürlich alles fürs Frühstück und vielleicht auch mal fürs Abendessen.

Mein Supermarkt um die Ecke

Da hier in den Städten der USA so gut wie nie jemand zu Fuß geht, gibt’s auch kaum Fußwege. Aber ich suchte mir einen Weg zum Supermarkt, über google Map aus, der durch eine wenig befahrene Wohngegend ging. Dabei kam ich an vielen alten Bungalows vorbei, die teilweise schon sehr mit Halloween-Deko geschmückt waren.


Beim Whole Food Markt (eher von der kleineren Sorte) habe ich mir Obst, Brot, Kaffee u.s.w. gekauft . Ich habe eine Mikrowelle und 1 Kochplatte in der Küche! Da kann ich mir auch mal ein Spiegelei machen.

Dann hat mich Theresa, meine ehemalige Englisch-Lehrerin und jetzt Freundin nach ihrem Auftritt abgeholt. Sie ist gelernte Opernsängerin, arbeitet aber in der Filmbranche in einen Büro für Animationen.Trotzdem tritt sie ab und zu noch Abends bei Konzerten auf. Kennengelernt haben wir uns in München, sie ist aber mit ihren Mann und Kindern zurück in die USA gezogen.

Wir sind ganz in die Nähe zu einer Bar/Diner um die Ecke gefahren.

Wir haben lange geredet und erzählt und dabei eine Kleinigkeit gegessen. Morgen holt sie mich ab und dann fängt mein Leben in LA richtig an.

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Mac and Cheese „Oskar-Style“

Wer ist jedes Jahr bei der Oscar-Verleihung mit dabei? Wolfgang Puck. Und wenn ihr ihn jetzt keinem Film zuordnen könnt, so ist das nicht verwunderlich – den er ist Koch und seit Jahren für das Catering bei der Oskar-Verleihung zuständig.

Wolfgang Puck – der Koch der Stars

Der Österreicher lebt in los Angeles und hat über 70 Restaurants, Cafés und Edel-Fast-Food-Restaurants in den USA. Das bekannteste – auch unter den Stars, ist das „Spago“  in LA. Ich mal das Rezept der Mac & Cheese, überbackene Nudeln in Käsesauce von Wolfgang Puck herausgesucht, übersetzt und leicht verändert nachgekocht und gebacken…

Der amerikanische Klassiker Macaroni und Cheese, für den ich mich entschieden habe, wird von ihm natürlich mit frischen Trüffel serviert – das fanden wir jetzt etwas teuer… Deshalb habe ich getrocknete Steinpilze genommen. Und die Nudelform ist eigentlich Nebensache – nehmt was euch gefällt.

Und hier das Rezept:

Baked Macaroni and Cheese a la Wolfgang Puck
Überbackene Pasta mit Käse und Steinpilzen

Für 10 kleine ofenfeste Porzellangefäße oder 1 Auflaufform (ca. 20 x 35 cm), reicht für 3-4 Portionen

5 g getrocknete Steinpilze
2 EL Sherry
250 g kurze Makkaroni oder Penne
Salz
2 Lauchzwiebeln
ca. 2 EL Butter und Butter für die ofenfesten Förmchen und zum Bestreuen
2-3 EL Mehl
300 ml Gemüse- oder Fleischbrühe (Fond oder Instant)
250 ml Milch
Pfeffer
1 Prise Cayennepfeffer
Zitronensaft
150 g Cheddar
100 g Parmesan
3-4 EL frisch geriebene Semmelbrösel
nach Belieben Trüffelöl

1. Steinpilze in Sherry und ca. 100 ml heißem Wasser einweichen. Nudeln nach Packungsangabe in Salzwasser garkochen, abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen.  Lauchzwiebeln waschen, putzen. Den weißen Teil fein würfeln, den grünen in Ringe schneiden. Backofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorheizen. 10 kleine Förmchen oder 1 große Form ausbuttern.

2. Pilze aus dem Wasser nehmen, ausdrücken und fein hacken. Einweichwasser aufbewahren. 2-3 EL Butter in einem großen Topf erhitzen. Weiße Lauchzwiebelwürfel und Pilze darin andünsten. Mehl einrühren und gut anschwitzen lassen.  Mit Pilzeinweichwasser ablöschen. Brühe gut einrühren und alles aufkochen. Milch einrühren. Sauce gut aufkochen und mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und ein paar Spritzer Zitronensaft abschmecken. Käse getrennt reiben, 2/3 Cheddar und den Parmesan in die Sauce rühren, bis alles geschmolzen ist. Sauce mit Nudeln  mischen und in die Förmchen füllen.

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3. Semmelbrösel und übrigen Cheddar mischen und über die Nudeln streuen. Butter in Flöckchen darüber streuen und die Pasta im Ofen ca. 30 Minuten backen. Mit übrigen Lauchzwiebelringen und ein paar Tropfen Trüffelöl garniert servieren.

Mac and Cheese al la Wolfgang Puck
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Ein Tag in Los Angeles

Nicht ohne unser Auto

Als Europäer neigt man ja dazu bei Stadtbesichtigungen einfach mal zu Fuß oder – wenn die Stadt größer ist – mit  Bus und Bahn zu starten. Das kann man in LA komplett vergessen – ohne Auto geht hier gar nichts.

Wir sind morgens zu unser Besichtigungstour gestartet – mit einem Frühstück in Mäny´s Bakery (leider mittlerweile geschlossen). Hier hat meine Englisch-Lehrerin gejobt – und auch der eine oder andere Hollywood-Schauspieler hat hier wohl mal einen Kaffee getrunken. Natürlich nicht, während wir da waren. Es war aber trotzdem ganz nett, man konnte draussen sitzen, das Essen war lecker.

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Nächster Stop – Friedhof

Dann fuhren wir zum Friedhof, den „Hollywood Forever Cemetery„. Hier liegen einige Schauspieler- und Musik-Größen z.B. Tyrone Power, Jayne Mansfield, Rudolph Valentino, Jonny Ramone (von den Ramons).
Wer mehr Bilder dazu sehen möchte – findet sie hier auf Tinas Homepage

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Lunchtime beim Sohn von Harrison Ford

Wußtet ihr, das einer der Söhne von Harrison Ford – Ben Ford – gelernter Koch (Ausbildung u.a. in Frankreich –  mehr dazu hier) ist und ein eigenes Restaurant – Ford´s Fillingstation – in Culver City, einem Stadtteil von Los Angeles hat. Bzw. leider auch hatte, es ist ebenfalls geschlossen. Wir haben davon am Anfang unserer Reise erfahren. In einem Giftshop auf der Route 66 trafen wir einen jungen Deutschen der sich als Schauspieler in LA versucht hat und uns davon erzählte.

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Also fuhren wir dahin… und es war wirklich sehr nett. Wieder war das Wetter sonnig und angenehm warm, so konnten wir draussen sitzen. Es gab für uns Salat (die sind hier immer sehr reichhaltig, das sie als Mittagessen durchgehen) und als Nachtisch Crumble und  Creme Brulee – ein ähnliches Rezept dazu gibt´s hier…

Auch hier – kein Promi – aber vielleicht beim zweiten Besuch?P1050828

Gestärkt fuhren wir weiter – nicht ohne  das Parkhaus zu fotografieren – die Etagen waren nach berühmten Filmen gekennzeichnet – nette Idee in der Filmstadt Culver City.

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Walt Disneys Concert Hall

Unser nächster Stop war die Walt Disney Concert Hall. Der Architekt Frank Gehry hat das Konzerthaus, das wegen seiner modernen Akustik und Architektur zu den  bedeutendsten Konzerthäuser der Welt gehört, 2003 fertiggestellt. Wir haben zumindest viele Fotos gemacht – bei einem Konzert waren wir leider nicht dabei.

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Anschließend ging es quer durch LA – die Stadt ist wirklich  groß – und noch etwas shoppen (Wasser und so… 😉 )

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Dann fuhren wir  zum Griffith Park bzw. zum Observatorium – bekannt aus dem Film „Den sie wissen nicht was sie tun“ mit James Dean. Und einigen anderen Filmen…

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Traumhafter Blick über die Stadt

Wir wollten die Abendstimmung einfangen, wenn es dunkel wird. Leider wurde es nicht nur dunkel – wen auch sehr langsam – sondern vor allem kalt. Trotzdem ist dieser Ausblick, bei der man die Größe dieser Stadt erahnt, die Auffahrt wert.

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Sobald die ersten Lichter über LA angingen und wir genug fotografiert hatten, haben wir uns in unser Auto gesetzt und sind zurück zum Hotel gefahren. Natürlich nicht, ohne einmal die Abfahrt zu verpassen und einen Teil der Strecke doppelt zu fahren…

Und dann kam unser letzter Tag der Reise und ein bischen Luxus zum Schluß…

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Orangen-Creme Brulee

Nachtisch geht ja immer – und weil ich so wenige bis jetzt gepostet habe, diesmal ein Dessert, was wir so ähnlich in „Ford´s Fillingstation“ gegessen haben.

Orangen-Crème-brûlée

FÜR 6 PORTIONEN

1 Vanilleschote
250 ml Milch
250 g Crème double
(ersatzw. Schlagsahne)
2 Orangen (davon 1 unbehandelt)
4 Eigelb, 40 g Zucker
einige schöne Beeren
(z.B. Brombeeren und
Himbeeren)
2-3 EL brauner Zucker
Minzeblättchen zum
Garnieren
1.  Vanilleschote längs aufschneiden, Mark herausschaben. Mit der Milch aufkochen, Crème double einrühren, beiseite stellen, 10 Minuten ziehen lassen. Vanilleschote entfernen. Unbehandelte Orange waschen, 1 TL Schale abreiben.
2. Eigelbe mit Zucker cremig schlagen, die heiße Vanillemilch nach und nach unterrühren. Orangenschale ein rühren. Creme in 6 flache Porzellanförmchen verteilen und 30 Minuten kalt stellen. Backofen auf 120 Grad heizen. Schälchen auf ein Blech stellen, im Ofen ca. 25 Minuten backen, bis sich eine Haut auf der Creme gebildet hat. Creme abkühlen lassen, mindestens 2 Stunden kalt stellen.
3. Die Orangen so dick schälen, dass die weiße Haut mit entfernt wird. Filets zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Beeren verlesen. Zugedeckt beiseite stellen.
4. Zum Servieren Backofengrill einschalten oder Flambierbrenner (Haushaltsläden) bereithalten. Braunen Zucker auf die Creme streuen. Desserts kurz übergrillen oder mit dem Brenner den Zucker karamellisieren.
Mit Früchten und Minze verzieren.

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Artischocken- Salat mit Schinken

Im Restaurant von Ben Ford, dem Sohn von Harrison Ford haben wir sehr lecker gesessen. Leider gibt es das Restaurant „Ford´s Filling Station“ nicht mehr.

Hier ein ähnliches Rezept für einen schnellen, einfachen Salat

Artischocken- Salat mit Schinken

FÜR 4 PORTIONEN

1 Glas geröstete Paprika in Öl (Abtropfgewicht: à 200 g)
ca. 100 g Rucola oder gemischter Blattsalat
1 Glas Artischocken (Abtropfgewicht: à 180 g)
200 g Büffelmozzarella
100 g roher Schinken in Scheiben
Saft von 1 Zitrone
Salz, Pfeffer, Zucker
evtl. Basilikum

1. Paprika abtropfen lassen, Öl auffangen. Paprika nach Belieben in Stücke schneiden. Rucola oder Salat waschen, putzen oder zerzupfen, auf einer Platte oder in einer  Schüssel anrichten. Artischocken abtropfen lassen, Mozzarella zerzupfen. Beides mit Paprika und Schinken auf dem Salat verteilen.
2. Zitronensaft mit Salz, Pfeffer und Zucker kräftig abschmecken, dann 4-5 EL vom Paprika-Öl darunter schlagen. Dressing über dem Salat verteilen. Nach Belieben mit reichlich Basilikum garnieren und servieren.

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