Beiträge mit dem Schlagwort: Las Vegas

46. Tag – Es geht zurück nach Deutschland bzw. weiter nach Los Angeles

Samstag 12.10.
AirB&B in Los Angeles, Sherman Oaks


Heute geht es nach LA… ich habe nochmal Croissant und Kaffee zum Frühstück im Belle Madeleine Café geholt. So konnten wir wieder auf dem Zimmer frühstücken, während jeder von uns nochmal seine Rucksäcke und Koffer umpackte. Seit die Fluglinien die Koffer bzw. die Gewichte strenger kontrollieren, muss man echt immer gucken wie man packt und dann haben wir den Bellboy bestellt, um die Koffer zum Taxistand zu bringen.


Flug mit Spirit Airlines nach Burbank

Wir haben uns am Hotel-Eingang verabschiedet – den meine Reise ging ja noch weiter. Tina und Kerstin blieben noch ein paar Stunden in Las Vegas. Und gingen nochmal bummeln und im Bellagio etwas trinken, bevor es für sie zurück nach Deutschland ging.

…und auch wenn ich mich auf den letzten Teil meiner Reise – alleine in Los Angeles – riesig freute, wäre ich doch gerne mit den Mädels weiter auf den weiten Straßen gefahren.

Am Flughafen war ich dann wieder viel zu früh – aber besser als zu spät. Die Koffer abgeben ging rasch, einchecken und zum Gate gehen. Vorbei an Spiel-Automaten… ist halt Las Vegas.

Vom Gate aus konnte man tatsächlich die Berge und die Stadt mit ihren Hotels nochmal sehen.
Der Flug mit der Billigairlines Spirit Airline ging ziemlich schnell. Leider konnte ich während des Fluges wieder nicht aus dem Fenster sehen, da das Mädel neben mir sofort alle Luken dicht machte, um auf ihrem Handy Filme zu sehen…

Ab jetzt in Los Angeles

In LA bzw. dem Flughafen Burbank angekommen, dauerte es keine 10 Minuten aus dem Flugzeug auszusteigen, das Gepäck zu holen und ins Taxi zu steigen.
Wir fuhren etwa 20 Minuten, dann war ich an meiner Wohnung in Sherman Oaks für die nächsten 2 Wochen.
Sherman Oaks liegt im San Fernando Valley und ist eher ein Vorort von Los Angeles. Es ist umgeben von ein paar großen und verkehrsreichen Freeways. Am Ventura Boulevard, der größten Einkaufsstraße hier, gibt es viele nette Gastropubs, Weinstuben und Brunchcafés, aber auch traditionellen mexikanischen Restaurants und Burgerläden. Und natürlich die üblichen Shops.

In Burbank gelandet – es geht zu Fuß in den Flughafen

„Meine“ Wohnung für die nächsten 2 Wochen

Der Schlüssel war in einer Lockbox deponiert, dafür hatte mir mein Air B&B-Host vorher den Code geschickt.
Das Zimmer mit Bad und einer Küche im Schrank ist genau wie auf den Bildern. Ich hatte 2 Schränke und ein Schrank mit Schubladen. So konnte ich erstmal alles auspacken und die Koffer in den Schränken verstauen.

Dann wollte ich einkaufen gehen. Es gab zwar netterweise Nüsse und Müsliriegel von meinen Gastgebern, aber ich brauchte natürlich alles fürs Frühstück und vielleicht auch mal fürs Abendessen.

Mein Supermarkt um die Ecke

Da hier in den Städten der USA so gut wie nie jemand zu Fuß geht, gibt’s auch kaum Fußwege. Aber ich suchte mir einen Weg zum Supermarkt, über google Map aus, der durch eine wenig befahrene Wohngegend ging. Dabei kam ich an vielen alten Bungalows vorbei, die teilweise schon sehr mit Halloween-Deko geschmückt waren.


Beim Whole Food Markt (eher von der kleineren Sorte) habe ich mir Obst, Brot, Kaffee u.s.w. gekauft . Ich habe eine Mikrowelle und 1 Kochplatte in der Küche! Da kann ich mir auch mal ein Spiegelei machen.

Dann hat mich Theresa, meine ehemalige Englisch-Lehrerin und jetzt Freundin nach ihrem Auftritt abgeholt. Sie ist gelernte Opernsängerin, arbeitet aber in der Filmbranche in einen Büro für Animationen.Trotzdem tritt sie ab und zu noch Abends bei Konzerten auf. Kennengelernt haben wir uns in München, sie ist aber mit ihren Mann und Kindern zurück in die USA gezogen.

Wir sind ganz in die Nähe zu einer Bar/Diner um die Ecke gefahren.

Wir haben lange geredet und erzählt und dabei eine Kleinigkeit gegessen. Morgen holt sie mich ab und dann fängt mein Leben in LA richtig an.

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45. Tag – Altes und neues Las Vegas

Freitag 11.10.
Hotel: Paris in Las Vegas


Wir wollten heute noch mal weitere Casinos und vor allem die Fremont Street ansehen. Hier gab es die ersten Casinos, z.B. das „Golden Nugget“ war das erste Hotel das als Casino konzipiert wurde. Aber dazu später mehr…

Also gingen wir nach dem Frühstück auf dem Zimmer zur Busstation und kauften uns eine Buskarte (bzw. luden die App dafür runter), den die Wege sind echt weit und Taxi fahren wollten wir nicht.



Die Themen-Hotels aus de 90gern

In den 90gern wurden am Berühmten „Strip“ in Las Vegas Themen-Hotels gebaut. Sie hatten natürlich alle Casinos, sollten aber die Gäste mit aussergewöhnlichen Hotel-Design anlocken. So ein Themen-Hotel ist das Luxor, die Pyramide, bei dem wir starteten. Das Hotel hatte mal das größte Atrium der Welt (wir haben nicht recherchiert, ob das immer noch so ist), dann ging es über das Excalibur (eher was für Familien) zum New York, New York.

Hier bekam ich die Eishocky-Mitbringsel 😉 und wir haben in einer Bar in „Greenwich“ Mimosa/Bier/Bloody Mary getrunken (war ja auch schon 12:00 Uhr).


Mit dem Bus ins alte Las Vegas

Wir setzten wir uns in den Linien-Bus und fuhren den ganzen Boulevard bzw. Strip zur Fremont-Street hoch. Das dauerte etwas, es gab Ampeln, Stau und Busstationen, aber auch immer was zu gucken.
Und es ging schneller als laufen.

Die Freemont-Street gibt es bereits seit der Stadtgründung 1905 und war immer Zentrum der Spielerszene. In den 90ern wurden am entgegengesetzten Ende vom Boulevard die Themenhotels gebaut und die Kundschaft wanderte ab. In den letzten Jahren ziehen viele junge Leute wieder in diesen Bereich – den hier sind die Hotels noch alt und oft billig und es gibt viele Aktrationen und Konzerte in der Fremont Street Experience.

Man kann die alten Casinos sehen, mit einer „Seilbahn“ unter der Decke der Freemont Street Experience schweben, auf der gleichzeitig wilde Bilder blinken, oder einfach Party mit Musik und Tanzen auf der Straße machen…

Wir sind zum Casino „Golden Nugget“ gegangen und haben dann doch nochmal ( es waren nur 30 $) am Roulette-Tisch gespielt. Das war ganz entspannt und Tina hat tatsächlich gewonnen und uns zu Pizza und Wein/Bier eingeladen! Wir haben nett in der Pizzeria gesessen und die Leute auf der einen Seite an den Spielautomaten, auf der anderen durch die Fenster in den Pool-Bereich beobachtet.

Im Golden Nugget gibt es übrigens ein Haifisch-Becken durch das man in einer Plexiglasrutsche rutschen kann. Wollten wir aber nicht…


So klassisch: Eine Hochzeit mit Elvis

Dann ging es zurück über die Partymeile zum Bus und wir fuhren bis zur berühmten „Little White Chapel„
Schon Joan Collins und Michael Jordan haben hier geheiratet. Und das Paar das wir da sahen, hatte sogar einen Elvis dabei!

Und dann sang er auch noch! Kerstin, als großer Elvis-Fan, war hin und weg. Und dann kam Elvis nach der Trauung auch noch auf uns zu und sprach Kerstin an! Das haben wir natürlich alles auf Foto und Film.
Also hat sich der Abstecher schon mal gelohnt. Wenn auch die Umgebung der Chapel sehr heruntergekommen ist…


Es ging weiter zurück zum Hotel, den wir mussten noch packen. Morgen geht’s zurück nach Hamburg/Berlin bzw. für mich weiter nach LA.

Aber vorher waren wir nochmal in unserem Hotel beim Asiaten Sushi Essen und haben auf unsere sehr gelungene und wieder wunderschöne Reise angestoßen.

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44. Tag – Shopping-Trip und Abschluss-Essen im Eifelturm


Donnerstag 10.10.
Hotel: Paris in Las Vegas


Zum Frühstück gab es Cafe, Tee, Croissant und Scones von Café Belle Madeline. Ich bin, wie fast jeden Tag (ich kann nicht anders 😉 ) als erste aufgestanden, habe in den großen schicken Bad geduscht und mich schon angezogen. Und bin runter in die Lobby gegangen um zu gucken, wo man einen Kaffee bekommen kann. Zum Frühstücksbüffet wollten wir nicht, also habe ich im besagtem Cafe für uns Kaffee und Tee, Croisant und Gebäck gekauft und habe das Frühstück zu uns aufs Zimmer gebracht – so konnten wir uns nebenbei in Ruhe fertig machen und überlegen, wie wir den Tag gestalten wollten.

Und aus dem Fenster beobachten, wie Mitarbeiter eine Bank aus dem Pool entfernen – muss wohl eine rauschende Party gewesen sein. Kann natürlich auch daran liegen, das hier seit 2017 Marihuana legalisiert ist und selbst wir auf der Strasse manchmal nicht zu tief einatmet dürfen…Und die Party entsprechend ausuferte.

Sie haben die Bank rausgefischt.

Shoppen im Caesars Palace

Dann ging es shoppen im Cesars Palace – wir kamen aber erstmal nur bis zur gigantischen Sportsbar: Den dort beschlossen wir den Tag mit einem Mimosa und Bloody Mary zu starten…


Dann ging es ins Forum… Natürlich zu GAP und Co. Wir shoppten uns durch die Geschäfte. Eine kurze Mittagspause gab es auch – im Planet Hollywood mit Pizza Margarita und Salat.


Über den Strip zurück zum Hotel

Über verschiedene Casinos wie das Venetia, Harras, Flamingo, The Linq… gingen wir dann zurück zu unserem Hotel. Dabei liefen wir durch die verschiedenen Hotel-Lobbys. Und es war schon spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Atmosphäre in den ganz „alten“ Casinos ist (niedrige Decken, altes Inventar, sehr aufs Spielen fokussiert) und den Neuen mit viel Glitzer, flackernden Bildschirmen, coolen Ambiente war.

Bei uns im Hotel angekommen, stellten wir fest, das unser Hotel schön gediegen und nett ist!
Wir haben eine Pause eingelegt für Karten schreiben, in den Pool gehen oder entspannen.


Aperitif im Cosmopolitan, Dinner im Eifelturm

Um 17:00 Uhr hatten wir uns dann Ausgehfein gemacht und gingen in eines der neuen Hotels: das Cosmopolitan. Es lag gegenüber unserem Hotels, war also nicht weit.
Hier gibt es eine Bar die IN einem Chandelier über 3 Stockwerke geht. Sie heißt natürlich auch so…
Wir saßen unten und haben unseren Aperitif-Cocktail genossen und dabei Leute beobachtet. Das Hotel ist sehr schick und jung, hat aber kein spezielles „Thema“.

Danach ging es zurück zu unserem Hotel ins Restaurant Eiffel Tower im Eiffelturm im 11 Stock. Wir fuhren mit dem Fahrstuhl hoch und stiegen an der Bar aus. Ein Augenblick mussten wir warten, wobei wir einen Blick in die geschäftige, blitzsaubere und gut organisierte Restaurant-Küche werfen konnten. Dann wurden wir an unseren Tisch geführt.

Alles sehr schick, etwas dunkel und sehr edel hier. Alle Kellner waren sehr zuvorkommend, freundlich und nett.
Es gab ein Amuse-Bouche und wir hatten Vorspeisen, die wir uns geteilt haben. Es gab eine sehr große Weinkarte mit offenen und Flaschen-Weinen. Wir nahmen natürlich einen Rotwein. Das Essen war nicht günstig, hat aber sehr sehr gut geschmeckt, gutes Handwerk bei Fleisch und Saucen und reichliche Portionen. Die Auswahl auf der Menü-Karte war klassisch französisch. Wir bestellen verschiedene Steaks mit klassischen Beilagen z.B. Kartoffel-Gratin.
Als Dessert haben wir uns ein Schokosouffle geteilt – das wirklich großartig locker und schokoladig war.
Tina und Kerstin sind dann noch mal zu den Wasserspielen am Bellagio gegangen, ich habe mir die Lichter lieber vom Zimmer aus angesehen.

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43. Tag – Anfang und Ende: Es geht nach Las Vegas


Mittwoch 9.10.
Hotel: Paris, Paris in Las Vegas


In Flagstaff wurde es gestern Nacht ganz schön frisch. Morgens waren es nur 7 Grad! Da wir heute nach Las Vegas wollten, standen wir rechtzeitig auf, den wir hatten noch einen langen Weg vor uns.

Das Frühstück gab es in einem netten Café vor dem Motel. Allerdings war nur die Einrichtung nett, das Frühstück eher einfach und normal.

Das letze Mal auf die Route 66

Dann ging es in Flagstaff gleich auf die Route 66. Und das übliche suchen des richtigen Strassenverlaufs, Einfahrten, Umleitungen begann…

Wir fuhren kleine Stücke auf der Interstate, auf „Landstraßen“, die ursprünglich mal die Route 66 waren, und sogar auf alte, möglicherweise original erhaltene Straßen der Route … ein Stück war sogar gar nicht asphaltiert, sondern Schotterstraße durch den Wald.
Wir hatten schönes Wetter und hielten ab und zu an um zu fotografieren.

In Williams haben wir kurz gehalten und sind durch den Ort gebummelt. Auch hier ist einiges sehr Touri-Mäßig geworden. Aber die alten Werbeschilder und Tankstellen haben wir trotzdem wieder gefunden. Es war immer noch recht kühl, trozdem waren hier – in der Nähe zum Grand Canyon – viele Leute unterwegs.


Danach ging es weiter, auf der Route 66 durch die Pärie bis nach Seligman.

Mr. Route 66 in Seligmann

Hier in Seligmann hat damals der „Hype” um die Straße, die von Chicago bis nach Los Angeles führte, angefangen. Der Frisör DeAngelo war einer der ersten, die die Vereinigung der Route 66 mitbegründet hat.

Auf unser Route 66-Reise vor 10 Jahren kamen wir in sein Geschäft und er begrüßte uns freudestrahlend. Und er klebte meine Visitenkarte in einen Ordner.
Heute suchten Tina und ich die Karte – und fanden sie auch! “And this stays here forever and ever” hatte DeAngelo gesagt. Und bis jetzt recht behalten. Er selber kommt nur noch sehr selten ins Geschäft.
Zum dem damaligen Bericht geht es hier…

Wir haben gegenüber in einem Dinner noch was gegessen. Und weil es etwas wärmer geworden war, saßen wir draußen vor dem Dinner – wobei uns beinahe die Pommes vom Teller flogen. Es herrschen hier gerade starke heiße Winde, die über die Prärie fegen. Überall kann man den Sand wirbeln sehen und das Lenkrad vom Auto muss man ziemlich festhalten.

Wir fuhren weiter nach Hackberry. Dieser „Ort“ besteht nur noch aus der Tankstelle. Die aber nicht mehr benutzt werden kann. Dafür sammelte der Besitzer alle möglichen Dinge der Route 66. Und alles was mit alten Autos zu tun hat.

Als wir ankamen spielte jemand (war es ein übrig gebliebener Hippi?) vor der Tankstelle auf der E-Gitarre. Ziemlich laut und nicht wirklich schön. Es war relativ gut besucht, den hierher kommen auch viele Besucher aus Las Vegas als Tagesauflug um etwas von dem Charme der Route 66 mitzubekommen.

Hackberry wurde benannt nach einem Baum, am Eingang der Eisenmine, die hier bewirtschaftet wurde. Als die Bahn, als Umschlagplatz dazu kam, wurde daraus ein richtiger kleiner Ort mit Supermarkt und Hotels. 1919 schloss die Mine. Der Ort erwachte erst wieder, als die die Route 66, die hier längs führte gebaut wurde. Aber auch das hielt nicht lange.
Wir blieben nicht lange, es war heiß und windig und wir mussten ja noch nach Las Vegas.


Nach Kingman fuhren wir in Richtung Las Vegas und damit nicht mehr auf der Route 66. Es war der langweiligste Teil unserer Strecke – rechts und links Wüste, ab und zu mal Autowerkstätten, Schrottplätze und Wohnsiedlungen aus 5 Häusern…Bis wir in Las Vegas über die neue Brücke beim Hoover Dam fuhren.

Über die Mike O’Callaghan – Pat Tillman Memorial Bridge

Vor 10 Jahren war die Brücke noch im Bau. Jetzt fuhr man einfach drüber… sie haben die Seitenwände so hoch gezogen das man während der Fahrt nicht die Höhe den Brücke sehen konnte. Besser ist das, den wir haben vor 10 Jahren gesehen, wie unglaublich hoch die Brücke ist…

Die Brücke auf dem Highway 93 ist 580 m lang und 270 m hoch. Die Brücke war bei ihrer Fertigstellung eine der längsten und höchsten Betonbogenbrücken und die die zweithöchste Brücke Amerikas


Es geht nach Paris…

Als wir nach Las Vegas reinfuhren, wurde es immer voller auf der Strasse. Und wir mussten noch tanken, bevor wir das Auto abgeben mussten. Aber dank Google Map fanden wir eine Tankstelle gleich nach einer Abfahrt der Interstate. Nach dem „Schlenker“ über die Tankstelle ging es zurück auf die Interstate und am Flughafen vorbei zu unsem Hotel „Paris“.

Das Auto abgeben verlief nicht ganz ohne Problem – die Autorückgabe, auf der Rückseite des Hotels, hatte kein Personal mehr – man musste zum Hotel-Counter gehen. Da wir aber das ganze Gepäck hatten, ging erst mal Tina zum Hotel-Eingang. Sie gab den Autoschlüssel ab und wollte unsere Zimmerschlüssel holen, denn wir hatten schon online in das “ Paris” (das Hotel mit dem Eiffelturm) eingecheckt. Es stellte sich aber heraus, das der Schlüssel-Automat das ü im Nachnamen nicht lesen konnte – also mussten wir uns nochmal mit all den anderen Gästen am Check Inn-Schalter anstellen…
Irgendwie haben wir dann alles regeln können und unser Gepäck auf die Zimmer geschleppt. Dauerte nur länger…

Wir sind im 15. Stock mit Aussicht auf den Strip und den Eiffelturm, gegenüber das Bellagio-Hotel – so genial! (Ob uns der Nachtclub unten stört, berichten wir morgen). Die letzten beiden Male hatten wir im Hotel „Luxor“ gewohnt. Diesmal hatten wir uns für dieses Themen-Hotel entschieden, es liegt etwas „mittiger“ auf dem „Strip“. Und für Kerstin war es das erste mal Las Vegas – da wollten wir schon in ein Themen-Hotel übernachten.

Im „Paris“-Hotel gibt es viele Restaurants, eine Ladenpassage, die an Straßenzüge erinnert ein Kongresszentrum das an den Versailler Spiegelsaal angelehnt ist. Davor steht eine 164,6 Meter hohe Kopie des Eiffelturms. Ursprünglich sollte die Eiffelturm-Kopie in Originalgröße errichtet werden, musste aber aufgrund der Nähe zum Flughafen verkleinert werden.



Am Abend auf Strip

Nachdem wir uns etwas frisch gemacht und uns etwas eingerichtet hatten, gingen wir einfach mal drauf los…Start im Bellagio-Hotel, das lag ja gleich gegenüber. Im Hotel gibt es immer außergewöhnliche Dekorationen – diesmal eine grandiose Blumendeko als indische Thema. Alleine in der Decke eines Elefanten sind 20.000 Blumen eingearbeitet! Wir bummelten durch die Ausstellung und machten Fotos.

Anschließend haben wir einen Cocktail in der Baccarat-Bar getrunken. Und uns dann die Wasserspiele vor dem Bellagio angesehen. Etwas essen wollten wir auch – es wurden großartige Sushi in unserem Hotel Paris… Dann bummelten wir noch etwas durch unser französisches Hotel und schauten uns um, bevor wir aufs Zimmer gingen und ins Bett fielen…

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25. Tag – Unser erster Canyon: Zion Canyon

Samstag 21.9.
Hotel: Quality Inn Springdale at Zion Park


Wir sind heute morgen alle sehr früh wach geworden. Um 5 Uhr sind wir dann so langsam in die Gänge gekommen: Social Media checken, ich habe den ersten Tee/Kaffee zubereiten, den wir dann im Bett getrunken haben und wir sind einfach angekommen und wach geworden.
Heute heißt es für uns: der erste Tag unseres Roadtrip durch den Westen, also Auto packen, einkaufen gehen und ab nach Utah.

Das erste mal unseren Wagen packen…

Alles für die Tour gibt’s bei Walmart

Auf so einem Roadtrip nehmen wir immer Kühltaschen mit, dazu kaufen wir Käse, Wein, Cräcker ein, feste Plastikteller hatten wir diesmal mitgebracht. Damit wir alles auf einmal bekommen, sind wir zu einem Walmart gefahren. Hier haben wir uns mit allem ausgestattet, was man auf so einer Tour braucht. Und noch ein bisschen mehr, denn ich brauchte noch eine dicke Jacke. Das hatte ich vor der Reise auch so einkalkuliert, den im ersten Teil meiner Reise (Ostküste und Südstaaten) brauchte ich nicht wirklich eine dicke Jacke und wollte sie deshalb nicht die ganze Zeit mitschleppen. Ich fand eine große Kinder-Stepjacke, die passte… Und meine Reisetasche ging in Las Vegas kaputt, der Griff ließ sich nicht mehr reinschieben. Bei Walmart wird man auch für solche Dinge fündig – ab jetzt hatte ich eine 25,- $ blaue Reisetasche. Ausserdem ist es immer spannend, was man so in den Regalen in den USA findet…

Veganes Frühstück in Las Vegas

Anschließend fuhren wir Frühstücken im „Vegenation“ – einem Veganem Restaurant hier in Las Vegas. Es sollte mal etwas anders sein. Die Einrichtung war natürlich sehr hipp – so im Industriell-Style. Wir hatten gefülltes French Toast mit Früchten, Crêpe mit Pfirsich und Waffeln mit „Chicken „ … und es war alles sehr lecker und reichhaltig. Nur beim Kaffee fehlt mir echte Kuhmilch – da komm ich mit Pllanzenmilch nicht so klar.


Erster Park: Zion National Park

Wir fuhren zügig aus Las Vegas raus, denn es ging weiter Richtung Utah… erst fuhren wir durch Wüste, dann ging es langsam Bergauf und die Landschaft veränderte sich. Es tauchten Berge mit rotem Stein auf, wir fuhren durch kleine Canyons. Eine Pause machten wir noch in einem Visitor Center, dann ging es weiter.

Gegen 15:30 Uhr waren wir in Springdale, dem Ort vor dem Nationalpark und fuhren gleich weiter in den Park. Wir kauften den Anuall-Pass, der für alle Nationalparks in den USA für 1 Jahr gilt. Und parkten gleich am Anfang des Parks. Es waren sehr sehr viele Wanderer und Spaziergänger unterwegs, den es war Wochenende und das Wetter war sonnig und ideal zum Wandern.

Info: Der Zion Canyon ist der größte und meistbesuchte Canyon im Park. Der Virgin River hat hier eine spektakuläre klammartige Schlucht geformt. Die Canyonwände erheben sich dabei unglaubliche 600-900 Meter vom Boden des Canyons in die Höhe. Anders als bei den meisten Canyons schaut man in diesen nicht hinein, sondern man befindet sich mitten im Canyon und blickt von dort aus in die den blauen Himmel.

Wir sind einen kleinen Trail am unteren Canyon längs gegangen. Der war sogar geteert und einige Radfahrer waren hier unterwegs. So war es eher ein ausführlicher Spaziergang, als eine Wanderung. Fast am Ende des Trails sind wir in den Shuttlebus gestiegen und zum Eingang zurück gefahren.


Wir waren noch im Visitor Center um uns für unsere möglichen Wanderung morgen zu informieren. Den da wollen wir dann weiter in den Park hineinfahren.
Für uns ging es erstmal zurück zum Hotel, das wir schon gebucht hatten. Hier sind Hotels auch schnell ausgebucht, deshalb haben wir bei dieser Tour viel vorgebucht. Wir bezogen unser Zimmer und richteten uns ein. Es gab dann Gemüse und Brot auf dem Zimmer, ich musste Wäsche waschen und wir mussten erstmal alles Sortieren. So an den ersten Tagen eines Roadtrips braucht man immer etwas um sich „einzugrooven“ bis alles seinen Platz hat.
Und Morgen früh soll es vor Sonnenaufgang los gehen…

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24. Tag – Ein Tag relaxen in Las Vegas


Freitag 20.9.2019
Hotel: Alexis Ressort


Gestern noch in den Südstaaten – und heute wach ich schon in Las Vegas, Nevada auf. Die 4. Woche meines Urlaubs ist angebrochen. Ich bin sehr früh wach geworden, die 3 Stunden weniger von Ostküste zur Westküste machten sich bemerkbar. Um 5 Uhr habe ich das Licht angemacht, um 6 bin ich dann aufgestanden.

Wo gibt’s hier eine Kaffee?

Um 7 Uhr habe ich mich auf dem Weg gemacht, einen Kaffee bzw. Milch für meinen Kaffee zu finden. Ich hatte im Hotelzimmer eine Mikrowelle und Wasser. Löslichen Kaffee hatte ich auch noch und sogar ein Burger-Brötchen vom Vortag und 1 Mini-Päckchen Frischkäse aus irgendeinem Hotel – aber die Milch fehlte…In Las Vegas, vor allem etwas abseites vom berühmten Strip, gibt es nicht so viele Einkaufsmöglichkeiten. Das Frühstück im Hotel war mir zu teuer – soviel wollte ich auch gar nicht essen.

In einer 24 Stunden CVS/Grocery schräg gegenüber vom Hotel wurde ich fündig. Der Weg dorthin führte mich übrigens am Hofbräuhaus vorbei – nein, ich war nicht ausversehen zurück nach München geflogen. Es war die Variante in Las Vegas.
Und mit der gekauften Milch konnte ich mir im Hotelzimmer dann ein Frühstück aus dem Brioche-Hamburger Brötchen und Kaffee machen…


Umzug ins nächste Zimmer

Dann bin ich zur Hotel-Rezeption gegangen, um zu fragen, ob ich vielleicht schon eher (als die übliche Check-In-Time 15:00 Uhr) in das neue Zimmer für uns 3 kann? Denn am Abend kamen ja Kerstin und Tina aus Deutschland dazu. Und wir hatten natürlich im Alexis Ressort ein größeres Zimmer gemietet. Die Antwort war: das Zimmer ist schon fertig, Sie können gleich umziehen – Halleluja! Ich bin sofort mit Sack und Pack in das neuere und größere Zimmer umgezogen.
Dann habe ich mich, meine Koffer, meine Fotos, meine Belege u.s.w. organisiert. Lange mit Deutschland telefoniert und einfach mal nix getan. Eigentlich wollte ich waschen, aber die Anlage hatte dafür keine Möglichkeit.
Später habe ich mir eine Pizza geholt. Und mich noch für eine halbe Stunde an den Pool gelegt. Aber so ein Tag Pause ohne Sightseeing tat ganz gut.


Zum Flughafen um die neue Crew zu empfangen

Um 5 Uhr bin ich mit dem Shuttlebus vom Hotel zum Flughafen, Terminal 3 gefahren. Dort musste ich gar nicht lange warten und Kerstin und Tina kamen aus ihrem Eurowings-Flieger mit ihren Koffer raus. Wir sind mit dem Shuttlebus vom Flughafen (das hatte ich vorher schon rausgefunden, wo der losfuhr) zum Car-Rental-Center gefahren. Wieder bei Hertz. Der Papierkram wurde ziemlich schnell erledigt und wir konnten zu unserem neuen Auto: Mausgrauer Dodge – er bekam später den Namen „Maverik“.

Zurück zum Hotel und auf den „Strip“

Dann ging es als erste Fahrt zurück zu unserem Hotel. Da ich ja schon für uns eingecheckt hatte, haben wir gleich vor unserem Zimmer geparkt und Tina und Kerstin konnten ihre Koffer ausladen. Wir haben die Taschen schnell abgestellt und sind Richtung Strip (so heißt die berühmte Strasse, in der man all die großen Hotels und Casinos findet) gegangen. Wie immer haben wir uns erstmal verlaufen – die Hotels in Vegas sind einfach zu groß!
Und es gibt soviel zu sehen, überall blickt es, gibt es Musik – man kommt hier nur sehr langsam voran. Aber irgendwann waren wir im Hard Rock Café und hatten Chicken Wings und Mini-Burger (jedes galt als Vorspeise für sich – und wir wurden zu dritt davon satt!). Dann ging es über den Strip zurück zum Hotel. Und wir fielen alle todmüde und geschafft ins Bett.

Durch das blinkende Lichtermeer in Las Vegas: Wir gingen durch die großen Hotels zum Hard Rock Cafe um dort eine Kleinigkeit zu Essen. Die Straßen waren voller Menschen, die feierten und Spaß hatten.

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Teil 3. Western-Tour

Im dritten Teil ging es in den Westen der USA. Von Charlotte, North Carolina flog ich über Phönix nach Las Vegas. Mit sehr knapper Umsteigezeit in Phönix, was aber gut klappte. Ich war bereits 1 Tag früher da, als der Rest unserer Reise-Crew. Ja, auf diesem Teil des Trips „tauschte“ ich die Reisebegleitung – Tina und Kerstin kamen aus Hamburg bzw. Berlin mit dazu. So musste ich eine Nacht alleine im Hotel verbringen. Damit ich nicht soviel mit den Koffern rumfahren muss, habe ich mich gleich in das Hotel einquartiert, in dem wir alle am nächsten Tag bleiben wollten.
Wir wollten von Las Vegas aus den „Grand Circle“ fahren. Tina hatte die Route ausgearbeitet. Um 1920 hatte die Railway für eine ähnliche Bus-Rundtour Werbung mit den Namen „Grand Circle“ gemacht. Die Touren gibt es nicht mehr, der Name und ähnliche Routen, durch ein paar der schönsten Nationalparks, wie den Zion-, Grand- und Bryce Canyon, der USA, blieb bestehen.

In der zweiten Hälfte unser Tour wichen wir dann etwas ab vom ursprünglichen „Grand Circle“ – denn wir wollten nochmal ein Stück Route 66 fahren – wir fuhren also vom Monument Valley an dem so viele Western-Filme gedreht wurden, nach Santa Fe auf die Route 66 – und von dort zurück nach Las Vegas. Natürlich haben wir hier auch die Orte Gallup, Winslow und Seligman besucht. In Las Vegas angekommen, stürzten wir uns ins Nightlife, gingen shoppen und besuchten die Fremont Street.


Wir hatten natürlich ein Auto gemietet, wieder bei Herz und haben diesmal alle Hotels und Cabins zum Übernachten vorgebucht. Das geschah aus 2 Gründen: 1. sind die Parks in dieser Jahreszeit sehr gut besucht und nicht immer findet man günstige Unterkünfte vor Ort und 2. stand die Route und auch die Zeiten ziemlich fest – da kann man auch gleich buchen, bzw. reservieren. Das spart vor allem Zeit. Den anstatt nach Hotels zu gucken, konnten wir so etwas länger in den Parks verweilen. Und das lohnt sich auf jeden Fall – den von der Schönheit der Natur in diesen Parks, kann man nicht genug bekommen. Und wir entdeckten wieder traumhaftes Straßen und Wege, lernten viel über die Geschichte des Landes und hatten nette Begegnungen mit Menschen die dort leben.

Reiseroute Westen
Die Western-Tour
Freitag 20.9. Las Vegas, NV
Ein Tag relaxen in Las Vegas
Samstag 21.9. jetzt mit Tina und Kerstin nach Springdale, Zion National Park, UT
Unser erster Canyon: Zion Canyon
Sonntag 22.9. Springdale, Zion National Park, UT
Wander-Tag im Zion-National-Park
Montag 23.9. weiter geht´s zum Grand Caynon, North Rim, AZ
Auf dem Weg zum Grand Canyon
Dienstag 24.9. Grand Caynon, North Rim, AZ
Wandern am Grand Canyon
Mittwoch 25.9. wir fahren nach Kanab, UT
Bisons, Navajo Bridge & Horseshoe Bend
Donnerstag 26.9. es geht nach Tropic, Bryce Canyon, UT
Im Farbwunder Bryce Canyon
Freitag 27.9. Tropic, Bryce Canyon, UT
From Sunrise zum Sundown
Samstag 28.9. Torrey, UT
Festivals, Coffeshops & ein Flötenspiel
Sonntag 29.9. wir fahren nach Moab, UT
Früchte-Pies, Gnome und die ersten Arches
Montag 30.9. Moab, UT
Steine bis in den Himmel: im Arches Nationalpark
Dienstag 1.10. Moab, UT
Zwei Parks mit Arches, Avenues und toten Pferden
Mittwoch 2.10. endlich geht´s ins Monument Valley UT/AZ
Wie im Western: Monument Valley
Donnerstag 3.10. es geht nach Cortez, CO
Quer durchs Indianer-Land
Freitag 4.10. Cortez, CO
Im Nationalpark Mesa Verde
Samstag 5.10. nach Santa Fe, NM
„Happy little Trees“ in Colorado
Sonntag 6.10. Santa Fe, NM
Ein Tag in Santa Fe
Montag 7.10. Gallup, NM
Auf der Route 66
Dienstag 8.10. Flagstaff, AZ
Klassiker auf der Route 66
Mittwoch 9.10. Las Vegas, NV
Anfang und Ende: Es geht nach Las Vegas
Donnerstag 10.10. Las Vegas, NV
Shopping-Trip und Abschluss-Essen im Eifelturm
Freitag 11.10. Las Vegas, NV
Altes und neues Las Vegas
Samstag 12.10. es geht zum letzten Teil meiner Reise: Los Angeles, C
Es geht zurück nach Deutschland bzw. weiter nach Los Angeles

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23. Tag – Abflug-Tag und neues Reiseziel: es geht in den Westen

Donnerstag 19.9.
Hotel: Las Vegas – Alexis Ressort


Abflug-Tag – für G. & T. ging es zurück nach Hamburg, für mich weiter nach Las Vegas. Aber erstmal in Ruhe frühstücken, dann das Auto mit allen Koffern, Taschen und Mitbringsel packen und aus Charleston losfahren. Das Wetter war nahezu frisch – nur 27 Grad. Wir brauchten tatsächlich mal eine dünne Strickjacke…
Aber die Sonne schien und die Straßen waren frei – so fuhren wir um 9:00 Uhr aus Charleston heraus .

Fahrt von Charleston nach Charlotte

Eine Pause gab es für einen Kaffee bei Starbucks an einer Raststätte. Und eine weitere kurz vor Charlotte in einem Outlet-Center. Den weil wir noch soviel Zeit hatten, wollten wir nochmal ein bisschen bummeln gehen. Wirklich kaufen wollte keiner was, aber nochmal frische Luft schnappen und ein bischen rumlaufen. Dann ging es zum tanken und anschließend weiter zum Flughafen.

Am Charlotte Airport

Das Auto bei der Autovermietung Herz abgeben war wieder kein Problem – aussteigen, Koffer zusammen suchen, kurz alles checken lassen. Und – schwups, war unser Auto weg…
Das praktische am Flughafen Charlotte ist, das die Autovermietungen und Terminals zu Fuß zu erreichen sind. Ich hoffe, das bleibt auch nach dem Umbau so. (Stand 2019)

Im Terminal habe ich meinen Koffer bei American Airlines abgegeben, dann haben G. & T. ihre Taschen bei Lufthansa eingecheckt. Wir sind durch die Kontrolle gegangen und haben uns was zum Essen gesucht. Es wurde wieder Tex-Mex. Wie immer sehr reichhaltig und lecker. Dann sind wir alle Gates abgelaufen, um uns die Zeit zu vertreiben. Ich flog etwas eher los – also hieß es an meinem Gate Abschied nehmen und einsteigen.



Schade – die Südstaaten waren wieder so schön, abwechslungsreich und gastfreundlich! Wir kommen wieder!
G. und T. Flug nach München mit Lufthansa verlief problemlos – allerdings kamen sie mit etwas Verspätung an und mussten zum Flieger nach Hamburg laufen. Aber auch das klappte. Und ein schöner Urlaub ging zu Ende…


… und bei mir weiter im Westen der USA…


Meinen Flug hatte ich schon vor einiger Zeit bei American Airline gebucht, er ging über Phoenix nach Las Vegas. In Phoenix hatte ich nur knapp 40 Minuten zum umsteigen Zeit und ich hoffte wirklich das ich und mein Koffer den Flieger schafften.

Ankommen in Las Vegas, Nevada

Juchu – es hat geklappt. Wir sind überpünktlich gelandet und ich bin zügig zum Gate in Phoenix am Airport gegangen. Dank der Stewardess, die im Flieger schon allen ihre neue Gatenummern zum Umsteigen persönlich mitteilte. Und ich hatte sogar noch Zeit auf’s Klo zu gehen.
Leider konnte ich während des Fluges nicht aus dem Fenster sehen, weil der Typ am Fenster durchgehend die Luken unten hatte – sehr schade, wir sind nämlich bei Sonnenuntergang in Phoenix gelandet.

Der Weiterflug nach Las Vegas ging dann auch schnell vorbei. Hier am Flughafen, im Terminal der Inlandsflüge, musste man sich aber erstmal sehr zurecht finden. Die Kofferbänder sind in einer großen Halle, dazwischen überall schon Spielautomaten, große Bildschirme mit Bling-Bling-Werbung – alles sehr hektisch. Es dauerte etwas bis ich mein Kofferband gefunden hatte. Aber mein Koffer war zum Glück da.

Mit dem Taxi bin ich dann ins Hotel gefahren. Das geht relativ zügig. Im Ressort lag mein Zimmer leider ganz am anderen Ende und ich durfte einmal über das ganze Gelände mit dem Gepäck laufen. Zimmer war alt, aber okay. Dann war ich so platt, das ich gleich ins Bett gegangen bin.

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New York, Paris – Las Vegas

New York, Paris, Las Vegas

Durch Las Vegas zu laufen ist immer ein bischen wie durch ein Miniatur-Wunderland für Erwachsene. Man geht an New York-New York (Hotel) vorbei, mit dem Rollercoster vorm dem Gebäude, in Paris flaniert man an unter gemalten Himmel an kleine Bistros vorbei und im MGM-Hotel läuft man durch eine Dschungel-Kulisse mit echten Löwen (hinter Glas).

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Immer fühlt man sich ein bischen, wie in einem riesigen Puppenhaus. Aber spannend ist es schon. Und ich würde jedem empfehlen, mindestens 1 Nacht in dieser skurrilen Stadt zu bleiben (besser zwei – den man kann hier sehr gut essen gehen)

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Etwas Geschichte zur Stadt

Las Vegas wurde 1829 von spanischen Eroberern entdeckt. 1855 errichteten Mormonen die erste Siedlung. Die Stadtgründung erfolgte 1905. Im Zuge des Goldrauschs kurze Zeit später verließen die Mormonen die Gegend wieder.
1931 entstanden die ersten Casinos in Las Vegas. Der preiswerte Strom nach Fertigstellung des Hoover Dams 1935 tat sein übriges. Die Stadt wurde neben den Spielsalons durch Klimaanlagen und  Beleuchtung trotz ihrer Wüstenlage immer beliebter. 1946 errichtete Benjamin „Bugsy“ Siegel das Flamingo, es folgten  das Sahara und das Sands.  Das Treasure Island, das Luxor und das MGM-Grand, das damals größte Hotel der Welt mit 5.005 Zimmern, werden 1993 eröffnet.

Mehr über die Historie dieser faszinierenden Stadt findet ihr hier.

Für Feinschmecker eine Reise wert

Im MGM-Hotel fanden wir im Untergeschoss – dem District – ein paar der tollsten Restaurants – Wolfgang Puck, Emeril Lagasse, “Chef of the Century” Joël Robuchon, Tom Colicchio – und konnten uns kaum entscheiden, wo wir abends essen gehen wollten.

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Dazu schreibt die Süddeutsche Zeitung: „Sei es Foie Gras oder ein saftiges Steak, süß-saures Schweinefleisch oder Sushi, Enchiladas, Cannelloni oder Ihnen vielleicht weniger bekannte Gerichte. In Las Vegas finden Sie ethnische Spezialitäten aus aller Welt, wobei viele Restaurants mehrere Geschmacksrichtungen parallel servieren. Und auch die Weinkenner kommen auf ihre Kosten. Manche Luxusgastronomie glänzt mit einer ausgezeichneten Weinkarte, die selbst in Frankreich nicht überboten werden kann. “

Wir haben uns dann für Nudeln entschieden – und haben einen Tisch im Fiamma Trattoria reserviert.
Nachdem wir den ganzen Tag von Hotel zu Hotel gelaufen sind und fotografiert haben – genossen wir den Abend in einem sehr europäisch anmutenden Restaurant. Den Nachtisch haben wir – typisch Frauen – geteilt. Und für die Schoko-Mousse mit Kirschen gibt es hier das Rezept.

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Den Absacker haben wir dann in unserem Nachbar-Hotel – dem Mandalay – in der House of Blues bei cooler Musik genommen. Und so ging unsere Zeit in Las Vegas zu Ende… den morgen ging es zurück auf Route 66

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T-Bone-Steak mit Summer Cole Slaw Salad

Besuch im Steak-House

In Las Vegas gibt es mittlerweile sehr viele, sehr gute Restaurants. Bei zwei Abenden ind er Stadt dort, konnten wir aber nicht soviele ausprobieren. Eines der richtig guten hatten wir aber gleich am ersten Abend – das Tender – ein Steakhouse im Hotel Luxor. Wir hatten zwar Stekas – aber dieses Rezept ist dann doch eher „Hausfrauen“-tauglch. Der Salat dazu ist eine klassische Beilage beim Amerikanischen BBQ – auch wenn wir im Restaurant diese Beilage nicht hatten.
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T-Bone-Steak mit Summer Cole Slaw Salad

Für 4 Portionen

Zutaten
100 g weiche Butter
2-3 TL flüssiger Honig
Tabasco oder BBQ-Sauce
Salz
600 g Weißkohl oder Spitzkohl
1 Schalotte oder kleine Zwiebel
100 g Mayonnaise
200 g stichfeste saure Sahne
Zucker
Pfeffer
3 Pfirsiche
1 Bund Schnittlauch
2 T-Bone Steaks (á 600 g, ersatzweise 4 Rumpsteaks á 180 g) aufbewahren
Butterschmalz zum Braten

Zubereitung
1. Butter mit Honig, Tabasco und Salz verrühren und abschmecken. In Klarsichtfolie zu einer Rolle formen und kalt stellen.

2. Kohl putzen, waschen, abtropfen lassen, vierteln. Strunk herausschneiden. Kohl in feine Streifen schneiden oder hobeln. Schalotte oder Zwiebel abziehen, grob würfeln, durch die Knoblauchpresse drücken. Saft mit Mayonnaise und sauerer Sahne verrühren. Mit Salz, Zucker und Pfeffer würzig abschmecken. Dressing mit dem Kohl mischen. Kalt stellen.

3. Pfirsiche einritzen, 1 Minute in kochendes Wasser legen. Pfirsiche häuten, Fruchtfleisch vom Stein schneiden, achteln und in Blättchen schneiden. Pfirsichstücke unter den Salat heben. Schnittlauch in Röllchen schneiden, darüber streuen.

4. Backofen auf 180 Grad (Umluft: nicht geeignet) vorheizen. Steaks (sollten Zimmertemperatur haben) abbrausen, trockentupfen, salzen, pfeffern. Steaks im heißen Schmalz von jeder Seite 2 Minuten braten. Im Backofen auf einem Grillrost (darunter die Fettpfanne schieben) 13-15 Minuten gar ziehen lassen. (Rumpsteak 10-12 Minuten).

5. Zum servieren Butter aus der Folie nehmen, aufschneiden. Steaks in Streifen schneiden, auf Tellern anrichten. Butterscheiben drauf verteilen. Salat dazu reichen.

Dazu passt: Röstkartoffeln

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