Beiträge mit dem Schlagwort: Jean-Georges Vongerichten

Von der Country-Stadt zur Hippi-Metropole

Wir verlassen Nashville um nach Ashville zu fahren. Unsere letzte Station unserer Reise.

Donnerstag der 28.9. 2017 Asheville, North Carolina

Heute morgen sind wir früher als sonst aufgestanden, nicht nur weil wir direkt von Nashville nach Asheville fahren wollten, sondern weil uns während der Fahrt nach Osten 1 Stunde abgezogen wurde.

Also: Frühstücken, Auto packen, losfahren. Wir kamen aus Nashville ganz gut weg, es war sonnig, so kann man losfahren.

Unsere Pause machten wir am Anfang der Blue Ridge Mountains in einem Pancakehouse „Flapjack Pancake House“. Sehr urig, mit eine deftigen Waffel- und Pancakes zum Frühstück. Wir haben uns welche geteilt und selbst das war zu viel für uns.

Dann ging es weiter nach North Carolina, Asheville. Einen Stop machten wir noch im Welcome Center. An einigen Stellen in den Wäldern konnte man schon den Indian Summer erahnen.
Mit der abgezogen Stunde kamen wir um 15:00 Uhr im Hotel an. Schnell die Zimmer bezogen und dann zum „Curato“ einer spanischen Tapasbar, das nach dem „from the Farm to the Table“ -Prinzip mit regionalen Produkten kocht.

Das Gebäude von 1927 (war damals ein Bus-Depot) wurde 2011 renoviert. Der Chef ist Katie Button. (Sie fing als Kellnerin im „El Bulli“ in Spaniens berühmten Restaurant an, hat u.a. unter Jean George Vongerichten gearbeitet, bevor sie in die Südstaaten zurück ging)

Wir mussten so früh reservieren (16:00 Uhr ist ja noch nicht wirklich Dinner-Time), es war sonst nichts mehr frei…
Dann gab es die Tapas, alle frisch zubereitet vom Team hinter dem Tresen: spick chorizo wrapped in Postauto Chips, creamy chicken fritters, Freud eggplant with Mountain Honeymoon ans Rosmarin, bocadillos it Tuna, egg, bell pepper and grilled Onion, Salad of Baby Beet, Marcona almonds and orange Vinaigrette, Jamon in different ages, dark chocolate custard with candied corn nuts and orange Sorbet.. Und: perfekt gekühlten Rotwein!

So lecker und gut zubereitet, mit zuvorkommen Service – wir saßen über 2 1/2 Stunden dort.

Dann sind wir noch etwas die Straßen zurück zu Hotel gebummelt. Überall saßen Leute draußen beim Essen, Musiker spielten und Hippies saßen im Weg… Asheville ist ein bisschen eine Hippie- und Künstler-Stadt. Sie hatte bis 1880 keine Bahnanbindung, so das es hier mit den Erneuerungen alles etwas länger dauerte.

Thomas Wolf lebte hier und verewigte die Leute in der Stadt ( ähnlich wir Thomas Mann in den Buddenbrooks) in dem Roman: „Schau heimwärts, Engel“.
Mit den Blue Ridge Mountains vor der Haustür, viel Galerien, Musikern und einer spannenden Foodszene hat Asheville einen ganz eigenen Flair. Wir werden morgen hier nochmal die Straßen erkunden, nach dem packen!

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Classic New York – Picknick im Park, Cocktail im Waldorf Astoria

Donnerstag der 21. Mai
Wie schon erwähnt, einiges müssen wir in unseren Lieblingsstädten immer wieder machen – so nerdig-traditionell halt… Picknick im Central Park stand auf dem Programm, auch wenn das Wetter etwas besser hätte sein können.
Also zogen wir heute – wie schon so oft – los, um alles für das Picknick in einem  unserer Lieblings-Lebensmittelläden zu besorgen. In der 79en Street sind wir ausgestiegen, quer über die Strasse sieht man schon das Tradition Haus mit seinem organgenen Schriftzug „Zabars „

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Louis Zabar (1901–1950) kam aus der Ukraine in den frühen 1920ern. Er lebte erst in Brooklyn wo er einen Stand auf dem Markt hatte. Er heiratete Lillian Teitlebaum  und sie bekamen 3 Kinder. Als er starb, hatte er auf dem Markt schon 10 Stände und das Geschäft an der 80 Street/ Broadway  auf der West-Side von New York.  Neben Lebensmittel aller Art gibt es hier auch viele fertige Gerichte zu kaufen: Salate, jüdisches Gebäck, warme Gerichte… und natürlich Käse, Aufschnitt, Fisch und Fleisch – einfach alles. 
Im ersten Stock gibt es noch – auf sehr engem Raum, das macht es heimelig – Küchengeräte, Geschirr und Küchenmaschinen. Hier finden wir immer noch ein Gerät oder Küchengeschirr, das es in Deutschland so nicht gibt und wir es unbedingt haben müssen.

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Zabar’s im Film & Fernsehen: Email für dich,  Ausgerechnet Alaska, Will & Grace, How I Met Your Mother, Friends, Sex and the City, The Nanny, Seinfeld, The West Wing, 30 Rock, Hart of Dixie, Castle, Law & Order and Gossip Girl.

Immer wieder ein Erlebnis  – Einkaufen bei Zabars

Wie immer sind wir erst im 1. Stock stöbern gegangen, um dann unten im Lebensmittelgeschäft alles für ein Picknick zu kaufen. Wein gibt es hier übrigens nicht – den hatten wir ja vorher schon in einem Liquor-Store gekauft und mit genommen. Aber leckere Geflügelsalate, geräucherten Fisch, warmes gefülltes Gebäck (süß und herzhaft), Getränke, Obst…  Nachdem wir bezahlt haben, haben wir noch Löffel, Serviertten etc. die an der Kasse liegen, mit eingepackt.

„Auf in den Zentral Park…“ (frei aus: Friendship“)

Es war noch sehr früh, so haben wir uns noch in benachbarten Buchhandlungen und anderen Geschäften die Zeit vertrieben. Dann ging es am Museum of Natural History vorbei in den Central Park. Kurz vorm Belvedere Castle haben wir einen netten Platz für uns gefunden (ich nehme immer ein großes dünnes Tuch mit, für Picknicks oder um sich drauf zu setzen). Wir legten alles auf die Decke, setzen uns drumherum und genossen die köstlichen Einkäufe. Und den Wein, den wir ziemlich heimlich (öffentliches Trinken ist im Park verboten) in unsere Gläser füllten. Nur so ein bisschen 😉

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Wir konnten einige Hochzeitspaare, die hier ihre offiziellen Fotos machten, beobachten, Kindergärten im Ausflugsmodus oder Touristen die uns etwas neidisch ansahen… Irgendwann war es uns dann aber doch zu frisch. Und satt waren wir auch – also ging es los, durch den Park auf die East Side.

Ein paar Infos zum Park: Der Central Park ist ein Stadtpark im Zentrum Manhattans in New York City. Er wurde 1859 als Landschaftspark eingerichtet und 1873 fertiggestellt. 1963 wurde dem Central Park der Status eines National Historic Landmark der Vereinigten Staaten verliehen. Jährlich besuchen rund 25 Millionen Menschen die Parkanlage.  Das Belvedere Castle an dem wir picknickten liegt auf der Spitze eines Felsens. Früher wurde die Burg vom Meteorologischen Observatorium benutzt.
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Wir bummelten die schmalen Wege längs, sahen Waschbären und Schildkröten, konnten einer Jazz-Band zuhören und sind irgendwann längs der „Mall“ unten an der Ecke 59 Street/5th Ave. an der Plaza angekommen. 

Da noch jeder noch ein paar Dinge besorgen wollte, gingen wir erstmal getrennt weiter. Treffen wollten wir uns im Walddorf Astoria.
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Kurz vorm Hotel konnte ich noch einer Filmcrew beim Dreh zusehen – und nach einigem Raten, habe ich Steve Carell erkannt, der dort ins Taxi stieg. Es wurde der Film „The big short“ gedreht, wie ich später herausfand.

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Im Waldorf Astoria

Leider nicht zum wohnen – aber eine Cocktail konnten wir uns hier, in einem der teuersten Hotels der Welt leisten…

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Waldorf Astoria findet man  an der Fifth Avenue. Es ist ein 42-stöckiges Art déco-Gebäude, das 1931 an der Park Avenue 301 in Manhattan eröffnet wurde. Der Name geht auf den Gründer Johann Jakob Astor (1763) aus Walldorf (Baden) zurück, der in Amerika durch Pelzhandel, Porzellanhandel und Immobilienspekulationen zum reichsten Mann seiner Zeit wurde.DSCF1793 Kopie

Hier wurde natürlich auch der Waldorf-Salat erfunden. Das Rezept dazu und ein bischen Geschichte gibt es hier…
Die Lobby des Hotels ist wirklich riesig und wurde mehrfach für ihre Einrichtung im Stil der Entstehungszeit des Hotels ausgezeichnet.

Der obere Bereich des Waldorf-Astoria, soll noch luxuriöser als der untere Bereich sein – ein „Hotel im Hotel“ – das haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen.

In den Waldorf-Towers mit über 500 Appartements wohnten und wohnen u. a. der Duke und die Duchess of Windsor, Henry Kissinger und der Mafiaboss Lucky Luciano.
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Leider war nur die Bar in der Hotel-Lobby geöffnet und dort haben wir dann einen Gin-Tonic getrunken. Der unglaublich teuer war – und gerade mal Standard… Auch die Barkeeper waren zwar nett, allerdings für so ein Hotel nicht sehr schick und eher Durchschnitt. Wir haben nett an der Bar gesessen – unsere neue Lieblingsbar wird das aber nicht…

 

Zu Besuch im Spice Market

Zurück in unserem Hotel mussten wir uns schnell umziehen, den wir hatten in einem unserer Lieblings-Restaurants eine Tisch reserviert: Spice Market, ebenfalls wie das ABC-Cocina von Jean George Vorgerichten geführt. Es gibt dort euro-asiatische Gerichte in einem gemütlichen, im Kolonialstil eingerichteten Lagerhaus im Meatpacking District.20150521_193953

 

Leider, wie auch alle anderen Restaurants, sehr, sehr laut. 
Wir saßen in der Nähe der offenen Küche, konnten die ganze Küchenbrigade bei der Arbeit zusehen und haben wieder unglaublich leckere Gerichte genossen: gebratenen Reis mit Ingwer, Sushi, Satayspieße, Curry, Salate mit frittierten Zwiebelringen, Avocado und Radieschen – alles wieder wunderbar fein mit Gewürzen abgeschmeckt.
Wie schon im ABC-Cocina gilt auch hier – alles wird in die Mitte gestellt und jeder darf probieren. Das kommt uns immer sehr entgegen – denn wir probieren gerne möglichst viel!

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Und hier habe ich ein Video gefunden, in dem der Chef vom Spicemarket eine schnelle „Sushi“-Variante zaubert…

Und wer etwas von Jean George Vorgerichten ausprobieren will – findet hier ein Rezept aus einem seiner Kochbücher, die ich übersetzt und ein bischen „angepasst“ habe…

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Sweet Sticky rice mit Kokosnussmilch und Mango


Die Rezepte von Jean- Georges Vongerichten nachzukochen ist eigentlich nicht so schwer. Seine Bücher (auf Englisch) erklären alles ganz genau. Den süßen Reispudding haben wir zwar im Spice Market nicht gegessen – aber ich habe ihn aus dem Buch ausgewählt, weil man die Zutaten auch bei uns ganz einfach bekommen kann…

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Mehr zu unserem Besuch im Spice Market findet ihr hier

Sweet Sticky Rice mit Kokosnussmilch und Mango

(frei nach Jean-Georges Vongerichten  aus „simple to spectacular“)

Für 4 Portionen

200 g Klebereis (1 cup)
80 g Zucker (1/3 cup)
1 EL Sesamsamen
Salz
ca. 200 ml ungesüßte Kokosmilch (1 Cup)
1 reife Mango

1. Am Vorabend  (mindestens 1 Stunde vorher) den Reis mit Wasser bedeckt ruhen lassen.
2. In einen großen Topf Wasser zu 1/3 einfüllen, Wasser aufkochen. Reis abgießen und abspülen. In ein sauberes Mulltuch oder Geschirrtuch geben. Reis in dem Tuch in ein passendes Sieb oder Durchlag geben und über das kochende Wasser hängen. Reis ca. 30 – 60 Minuten im geschossen Topf gar dämpfen. Öfter probieren ob der Reis gar ist. Die Dämpfzeit ist schwer einzuschätzen. Reis herausnehmen, in eine Schüssel geben.
30 g Zucker und 30 g Wasser aufkochen, bis der Zucker gelöst ist. Beiseite stellen. Sesamsamen in einer Pfanne ohne Fett rösten. Beiseite stellen.
3. Reis leicht salzen (er darf später ruhig leicht „salzig“ schmecken), langsam und nach und nach mit dem Zuckersirup mischen. Übrigen Zucker in die Kokosmilch geben, und nach und nach die Kokosmilch unterrühren, bis der Reis fein cremig, fast wie ein Risotto, ist. 5 Minuten ruhen lassen, evtl. noch etwas Flüssigkeit unterrühren.
Mango schälen, Fruchtfleisch vom Stein schneiden und würfeln. Teilweise pürieren. Reis in Schälchen füllen, mit Mango und Sesamsamen bestreut servieren.

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Das kleine ABC des Genießens…

Dienstag der 19. Mai
Wir Mädels wollten uns einen schönen Tag machen – und womit kann man die meisten Frauen glücklich machen? Mit Shoppen, essen und den schönen Dingen des Lebens. So starteten wir den Tag mit einem Bummel durch die Geschäfte: Victorias Secret, Gap, American Eagle… wir nahmen alles mit was auf dem Weg zum nächsten Geschäft lag. Irgendwann sind wir dann mit Subway zum Union Square gefahren, dort gibt es eines unser Lieblings-Küchengeschäfte: Fish Eddy. Und ja, wir haben auch das schwere Porzellan und Gläser gekauft…irgendwie bekommen wir es schon heil nach Hause.

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Ein Tasting-Menü vom Feinsten

Ich hatte vorher schon eine Tisch im Restaurant ABC-Cocina reserviert. Hier gab es, weil es zu den hippen, coolen Restaurant gehört, nur noch Mittags einen freien Platz. Michelin star Chef Jean-Georges Vongerichten ist der Chef dieses, nicht ganz so neuen Restaurants, in dem eine Art New York-Tapas serviert werden. Eine ausgesprochen coole Location (selbst die Busboys sehen aus wie verhinderte Künstler). Die Wände sind im Fabrik-Style, es hängen riesige Kronleuchter von der Decke, die Deko ist reduziert und edel. Und man kann alles im ABC-Home-Store nebenan gleich kaufen.

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Wir haben uns für das Tasting-Menü entschieden. So bekamen wir je 4 verschiedene Vorspeisen, Hauptgerichte und Dessert nach und nach aufgetischt, die wir uns jeweils geteilt haben. Das ist das Konzept des Restaurant, das auch in einem seiner anderen Restaurant „Spice Marktet“ gilt. Das Essen war wunderbar – geschmacklich auf den Punkt, wunderschön angerichtet, alles frisch (Produkte aus dem Region). Dazu gab es feinen Wein, später ein leckeres Dessert. 
Und natürlich konnten wir die ganze Zeit die Hipster und New Yorker Trendsetter an unseren Nachbartischen beobachten. So hatten wir – neben unseren gerade getätigten Einkäufen – die ganze Zeit Gesprächsstoff.

Fazit: Ist zwar keine Bar, aber wir haben schon mal  ein neues Lieblings-Restaurant gefunden!20150519_143708 Kopie 20150519_141140 KopieABC Dessert

Genau die Rezepte kann ich euch leider nicht bieten, aber hier gibt es zumindest ein ähnliches Rezepte übersetzt und auf Deutsche Produkte übertragen aus dem Kochbuch von Jean-Georg Vongerichten…
Green-Apple und Jalapeno-Duo nach Jean-Georges Vongerichten

Nachdem wir gestärkt und erholt waren sind wir mit unseren ganze Einkäufen erstmal zurück zum Hotel gefahren. Dort haben wir uns schick gemacht, den für den perfekten Tag fehlten neben den ganzen schönen das wir schon erlebt hatten, noch die schönen Dinge des Lebens – ein Ballett-Abend im Lincoln Center.

Klassisches in der Westside

Das Wetter wurde immer sonniger und wir fuhren mit der Bahn hoch zum Lincoln Center. Dort haben wir erst bei Sonnenuntergang Fotos gemacht, dann noch ein Glas Sekt getrunken, bevor es in das Gebäude ging.

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Das Lincoln Center wurde Ende der 1950er Jahre auf der Upper West Side im Stil der Moderne gebaut. Präsident Dwight D. Eisenhower sah bei der Grundsteinlegung am 14. Mai 1959 in dem Projekt einen zukünftigen „starken Einfluss auf Frieden und Verständnis in der gesamten Welt“ (mighty influence for peace and understanding throughout the world).

Gesehen haben wir Ballett-Stücke von verschiedenen Komponisten, Choreographiert von Balachine. Wunderschön getanzt, in einer einzigartigen Atmosphäre. In der Pause ging es auf den Balkon, mit einem Glas Wein in der Hand, bei Sonnenuntergang auf den Springbrunnen am Lincoln Center zu sehen – unbezahlbar!
Eine Erinnerung an den Abend? Statt einen Gong der das Ende der Pause einläutet, ging eine Dame mit einem großen Xylophon durch die Menge und spielte eine Pausen-Melodie…

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Auf dem Nachhauseweg genossen wir die Stadt und wie immer ging unser Blick auf das Empire State Building…

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Green-Apple und Jalapeno-Duo frei nach Jean-Georges Vongerichten

Das Essen in der ABC Cocina ist regional-frisch und im spanische-amerikanisches Crossover Stil. Es war sehr voll in dem Restaurant, aber der Service war trotzdem freudlich und schnell. Wir hatten jeder ein Tasting-Menü – bei dem man jeweils zwischen 4 Vorspeisen, 4 Hautpgerichten und 4 Desserts wählen konnte. Da wir 4 Mädels waren – konnten wir so jeweils alles bestellen und hatten  16 verschiedene Gerichte auf unserem Tisch. Und eines war besser als das nächste – Salate mit knackigen Möhren, Heilbutt-Carpacchio mit Limettendressing, Rote Bete Salat, Fischburger mit rotem Bohnenmus, Reispudding, Kekse… wir schwelgten im wunderbaren Essen.

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Genau diese Rezepte habe ich natürlich nicht – allerdings habe ich in einem (amerikanischen) Kochbuch von Jean Georges Vongerichten dieses Rezept gefunden – und übersetzt. Und noch Garnelen dazu gelegt…

Green-Apple und Jalapeno-Duo frei nach Georg Vongerichten
Für 4 Portionen

Für das Püree

1/2 Peperoni oder Jalapeno-Chili
3 Granny Smith Äpfel
Saft von 1/2 Limette oder 2-3 EL Zitronensaft
3 Eßlöffel Butter
Salz zum Abschmecken
Für den Salat

16 große Garnelen ( roh, küchenfertig)
1 grünen Granny Smith Apfel
1 Stange Sellerie
1 Lauchzwiebel
1/2 Peperoni oder Jalapeno-Chili
1 Limette
Olivenöl, Salz und Pfeffer

1. Für das Püree: Peperoni oder Chili längs aufschneiden, entkernen, waschen und fein hacken. Äpfel waschen, schälen und die Schale in eine Schüssel legen. Mit Limetten oder Zitronensaft beträufeln und mischen. Äpfel halbieren, entkernen, in Stücke schneiden. Mit Butter, Peperoni oder Chili und 1/2 TL Salz in einen Topf geben. Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze aufkochen. Ab und zu umrühren und ca. 10 Minuten weich köcheln lassen.
2. Äpfel mit der Schale mischen und pürieren. Püree evtl. mit Salz nochmal abschmecken und beiseite stellen, warm halten.
3. Für den Salat bei den Garnelen den schwarzen Darmfaden am Rücken entfernen, waschen, trockentupfen. Apfel waschen, vierteln, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Sellerie waschen, putzen und in feine Scheiben schneiden. Peperoni oder Chili längs aufschneiden, entkernen, waschen und in feine Streifen schneiden. Alles mischen. Auf einer Platte anrichten. Garnelen in einer Pfanne rundum 3-5 Minuten braten, salzen, pfeffern. Limette vierteln und dazu legen. Beim servieren dann den Limettensaft extra über den Salat drüberträufeln, Garnelen dazu anrichten.  Alles mit Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen. Warmes Püree in Schälchen dazu reichen.
Dazu passt: geröstetes Baguette.

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