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21. Tag 30.4.2009 Unterwegs in Los Angeles mit dem Auto

Strecke: Los Angeles
Hotel: Travel Lodge, Santa Monica

Um 8:45 Uhr verließen wir in unserem Auto Santa Monica und fuhren zum Frühstücken zur Mänis Bakery. Theresa, meine ehemalige Englisch-Lehrerin, hat hier mal gejobt und auch der eine oder andere Hollywood-Star soll hier vorbeikommen sein. Wir brauchten ca. 1 Stunde dorthin zur Fairfax Ave..

Das Wetter war sonnig und schön so das wir draussen sitzen konnten und ein schönes Frühstück genossen haben. Natürlich kam kein Hollywood-Star vorbei… Schade.
Und die Bäckerei ist leider mittlerweile geschlossen.

Um 10:20 Uhr fuhren wir zum Hollywood Forever Cemetery der lag nur 10 Minuten Autofahrt entfernt und ist eine Oase nach der Stadt. Wir parkten und gingen zwischen den schönen Gräbern spazieren. Ein paar Grabsteine von Hollywood-Stars fanden wir auch – obwohl der Lageplan genau so konfus war, wie LA selbst.

Nett unterhalten haben wir uns mit jemanden, der das Grab von Don Adams pflegte. Er erzählt uns, das er in der TV-Serie Mini-Max (Get Smart), eine Satire auf Spionage-Serien von Mel Brooks, eine Agenten spielte und immer mit einem Schuh telefoniert hat. Was man auf dem Grabstein sah…
Außerdem sahen wir die Gräber von Johnny Ramon, dem Gitarristen der Band „Ramons“, dem berühmten Stummfilm-Star Rudolph Valentino oder der Hollywood-Schauspielerin Jane Mansfield


Lunch beim Sohn von Harrison Ford

Um 12:30 Uhr ging es weiter – wir wollen Mittagessen beim Sohn von Harrison Ford. Ben Ford ist Chef seines eigenen Restaurants „Ford´s Filling Station“ in Culver City.
Den Tipp hatten wir ja am Anfang unserer Reise von Markus bekommen. Ihn hatten wir beim General-Store in Fanning getroffen. Der Bericht dazu hier…

Wir brauchten gut 1 Stunde durch die Stadt – Los Angles sprengt, was die Wege und Entfernungen angeht, jeder Vorstellung, die wir als Europäer, von Großstädten haben.
Geparkt haben wir in einem Parkhaus, das passenderweise statt Stockwerke mit Nummern, Kino-Filme als „Erinnerung“ hatte. Wir parkten in der Dracula-Etage. In Culver City liegen auch einige Filmstudios und der Stadtteil sah sehr nett aus.

Im Restaurant bekamen wir einen schönen Platz, draußen in der Sonne und haben einen großen Salat und Dessert gegessen. Hier Rezepte für einen ähnlichen Salat und für eine ähnliche Crème brûlée.
Leider gibt es das Restaurant nicht mehr, aber ein Ableger im LAX Airport „Fords Filling Station“.

Nach dem Essen, so gegen 15:00 Uhr fuhren wir nach Downtown zur Walt Disney Concert Hall. Wir brauchen wieder eine 3/4 Stunde… Wir parkten an einer Parkuhr und versuchten unsere 3$ hineinzuwerfen. Das klappte aber nicht, bis wir sahen, das sie „Out of Order“ anzeigte. So lange wollten wir ja nicht bleiben – also gingen wir los, ohne zu zahlen.

In Downtown LA

Die Konzerthalle, mit ihrem geschwungen silbernen Dach und den wellenartigen Seitenwänden, das ein Segelschiff darstellen soll, strahlte uns schon entgegen. Sie ist vom Architekten Frank Gehry entworfen worden und zählt zu den bedeutesten Konzerthallen der Welt. Die Los Angeles Philharmoniker spielen hier, aber natürlich auch viele Gastmusiker und weitere Künstler. Wir gingen um das Gebäude herum und machten viele Fotos – die Architektur ist wirklich atemberaubend.

Als wir zurück zu unserem Auto kamen, hatten wir ein Ticket über 78 $ an der Scheibe. Schönen Dank auch! Ein Polizist stand hinter uns, wir versuchten ihm die Situation zu erklären. Ein ganz netter – er war das nicht und woher wir kommen würden? Germany – Rental Car – Forget it ! Wir sind aber sicher, dass wir eine Rechnung von Hertz bekommen. Die Moral von der Geschichte – sich nie einfach mal eben so hinstellen. (Wir haben tatsächlich nie wieder etwas davon gehört)

Sonnenuntergang am Griffith Observatorium

Wir wollten zum Sonnenuntergang am Griffith Observatorium im Griffith Park sein. Das berühmte Gebäude, hoch über der Stadt bietet einen fantastischen Ausblick auf ganz Los Angeles. Das Gebäude selber war in vielen Filmen und TV-Show zu sehen. Der bekanntest Film ist sicher „Den sie wissen nicht was sie tun“ mit James Dean, einer der neueren Filme ist „LaLaLand“ mit Ryan Gossling. Um 16:30 Uhr fuhren wir aus Downtown los, machten noch einen Schlenker in einem Supermarkt und waren 18:00 Uhr (2,5 Stunden später) auf den Hügel vor dem Observatorium. Zu dem Zeitpunkt konnten wir noch direkt vor dem Gebäude parken, man musste auch nichts bezahlen. Das hat sich mittlerweile geändert – den auch hier strömen jetzt Touristen in Massen hin. Hier der Bericht von 2019

Wir bummeln etwas über das Gelände und guckten auch in den Eingang des Observatorium. Es war noch nicht wirklich dunkel, wurde aber immer kälter. Als die Sonne untergegangen war und das Lichtermeer von der „Stadt der Engel“ aufleuchteten, machten wir schnell unsere Fotos. Den hier oben auf dem Hügel wurde es empfindlich frisch.

Dann gingen wir zurück ins Auto, fuhren den Berg wieder runter und auf den Freeway um nach Santa Monica zu fahren. Es war Feierabend-Verkehr und wirklich voll. Das machte das Fahren und navigieren nicht leichter. Weshalb wir auch gepflegt an unserer Ausfahrt vorbeifuhren und einen Umweg zurück zu unserem Hotel machen mussten. Um 21:00 Uhr waren wir endlich im Hotel. Das war unser Tag in Los Angeles…

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Ein Tag in Los Angeles

Nicht ohne unser Auto

Als Europäer neigt man ja dazu bei Stadtbesichtigungen einfach mal zu Fuß oder – wenn die Stadt größer ist – mit  Bus und Bahn zu starten. Das kann man in LA komplett vergessen – ohne Auto geht hier gar nichts.

Wir sind morgens zu unser Besichtigungstour gestartet – mit einem Frühstück in Mäny´s Bakery (leider mittlerweile geschlossen). Hier hat meine Englisch-Lehrerin gejobt – und auch der eine oder andere Hollywood-Schauspieler hat hier wohl mal einen Kaffee getrunken. Natürlich nicht, während wir da waren. Es war aber trotzdem ganz nett, man konnte draussen sitzen, das Essen war lecker.

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Nächster Stop – Friedhof

Dann fuhren wir zum Friedhof, den „Hollywood Forever Cemetery„. Hier liegen einige Schauspieler- und Musik-Größen z.B. Tyrone Power, Jayne Mansfield, Rudolph Valentino, Jonny Ramone (von den Ramons).
Wer mehr Bilder dazu sehen möchte – findet sie hier auf Tinas Homepage

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Lunchtime beim Sohn von Harrison Ford

Wußtet ihr, das einer der Söhne von Harrison Ford – Ben Ford – gelernter Koch (Ausbildung u.a. in Frankreich –  mehr dazu hier) ist und ein eigenes Restaurant – Ford´s Fillingstation – in Culver City, einem Stadtteil von Los Angeles hat. Bzw. leider auch hatte, es ist ebenfalls geschlossen. Wir haben davon am Anfang unserer Reise erfahren. In einem Giftshop auf der Route 66 trafen wir einen jungen Deutschen der sich als Schauspieler in LA versucht hat und uns davon erzählte.

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Also fuhren wir dahin… und es war wirklich sehr nett. Wieder war das Wetter sonnig und angenehm warm, so konnten wir draussen sitzen. Es gab für uns Salat (die sind hier immer sehr reichhaltig, das sie als Mittagessen durchgehen) und als Nachtisch Crumble und  Creme Brulee – ein ähnliches Rezept dazu gibt´s hier…

Auch hier – kein Promi – aber vielleicht beim zweiten Besuch?P1050828

Gestärkt fuhren wir weiter – nicht ohne  das Parkhaus zu fotografieren – die Etagen waren nach berühmten Filmen gekennzeichnet – nette Idee in der Filmstadt Culver City.

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Walt Disneys Concert Hall

Unser nächster Stop war die Walt Disney Concert Hall. Der Architekt Frank Gehry hat das Konzerthaus, das wegen seiner modernen Akustik und Architektur zu den  bedeutendsten Konzerthäuser der Welt gehört, 2003 fertiggestellt. Wir haben zumindest viele Fotos gemacht – bei einem Konzert waren wir leider nicht dabei.

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Anschließend ging es quer durch LA – die Stadt ist wirklich  groß – und noch etwas shoppen (Wasser und so… 😉 )

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Dann fuhren wir  zum Griffith Park bzw. zum Observatorium – bekannt aus dem Film „Den sie wissen nicht was sie tun“ mit James Dean. Und einigen anderen Filmen…

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Traumhafter Blick über die Stadt

Wir wollten die Abendstimmung einfangen, wenn es dunkel wird. Leider wurde es nicht nur dunkel – wen auch sehr langsam – sondern vor allem kalt. Trotzdem ist dieser Ausblick, bei der man die Größe dieser Stadt erahnt, die Auffahrt wert.

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Sobald die ersten Lichter über LA angingen und wir genug fotografiert hatten, haben wir uns in unser Auto gesetzt und sind zurück zum Hotel gefahren. Natürlich nicht, ohne einmal die Abfahrt zu verpassen und einen Teil der Strecke doppelt zu fahren…

Und dann kam unser letzter Tag der Reise und ein bischen Luxus zum Schluß…

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