Beiträge mit dem Schlagwort: Greenwich Village

8. Tag – 2. Tag in New York: Von Midtown bis Downtown

Mittwoch 4.9.
Hostel: New York City Hostel

Ich habe heute noch vor dem Frühstück eine Waschmaschine in der Wäscherei vom Hostel angeworfen und beim 2 Kaffee konnte ich bereits die Wäsche in den Trockner werfen. Der Waschraum war heute Morgen nämlich schön leer (die meisten waschen abends…). Es war dort sehr sauber, die Maschinen funktionierten natürlich wieder mit Quarter-Münzen, die ich an der Rezeption eintauschen konnte.

Midtown in New York

So gegen 9:30 Uhr bin ich mit dem Bus runter Richtung Times Square gefahren. Ich bin aber weit vorher ausgestiegen und die Avenues längs gebummelt. Ich war auch in ein paar Geschäften – aber da ich ja noch weiter fliege und ein Gepäck-Limit habe, musste ich mich sehr zurückhalten. Dann war ich in einem Foodcourt etwas Essen. Hier gab es verschiedene Stände – es wurde etwas thailändisches für mich.

Mit der Bahn fuhr ich runter zum Madison Square und habe kurz Fotos am Flatiron gemacht. Irgendwie ist diese Ecke so schön ursprüngliches New York. Das Flat Iron Building kannte ich natürlich auch schon von früher. Dann ging es weiter zu Fuß den Broadway runter zum Union Square.

Natürlich mit einem Einkehrschwung bei Fish Eddy. Das ist ein Geschirr-Geschäft, in dem es tolles Geschirr, Becher, Besteck u.s.w. gibt. Aber es war natürlich alles viel zu schwer – schade. Auf dem Union Square war gerade Markt-Tag. Da gibt es immer viele feine, oft Bio bzw. Organic, Lebensmittel. Aber für die nächsten Tage brauchte ich nix zum essen und so habe ich nur geguckt.

Downtown New York – Altes und Neues

Es war sehr heiß, weshalb ich mit der Bahn zu City Hall gefahren bin. Im Park davor war es etwas kühler, so das ich hier ein bisschen Pause gemacht habe. Aus dem Augenwinkel konnte ich die Brooklyn Bridge sehen – aber keine 10 Pferde hätten mich bei der Hitze darauf bekommen. Es hat auch sein Gutes, wenn man öfter hier in New York war und nicht mehr alles sehen muss.
Ich bin vorbei an der City Hall und dem Park rüber zum World Trade Center gegangen. Die neue Metro- Station hatte ich noch nicht fertig gesehen – und sie ist sehr spektakulär geworden! Das neue World Trade Center ist ebenfalls fertig. Da geht es dann das nächste Mal hoch. Das 911-Museum hatten wir bei unserem letzten Besuch angesehen. Mehr dazu hier

Da ich später noch im Village verabredet war, bin ich erst mal zum Hostel zurückgefahren. Denn ich muss noch packen – morgen geht’s weiter nach Charlotte!


Ein Abend in Greenwich Village

Nach dem ich im Hostel meine Sachen gepackt hatte, mich umgezogen und frisch gemacht hatte, ging es zurück mit der Bahn nach Greenwich Village. Das ging erstaunlich zügig.

Ich bummelte dann die Bleeker Street längs – die schon von Paul Simon & Art Garfunkel besungen wurde (hier der Song auf Youtube). Hier in der Bleecker Street war wie immer viel los … Bars, Livemusik, Touristen… alle waren auf der Straße, den es war ein schöner Sommerabend. Ich war wie immer viel zu früh da und konnte so noch etwas in der Gegend bummeln. Ich habe mir Pommes gekauft und mich auf eine Bank gesetzt.

Mit Gerry und einer Freundin von ihr, wollten wir dann in eine Bar gehen, die leider zu voll war. So zogen wir weiter und landeten in einer Jazz-Bar mit Livemusik. Wir haben uns nett unterhalten und dabei einen Cocktail getrunken. Aber all zu lange sind wir nicht geblieben, denn ich musste ja früh hoch. Also fuhr ich mit der Bahn wieder zurück zum Hostel.

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7. Tag – New York muss man sich erlaufen…

Dienstag 3.9.
Hostel: New York City Hostel

Ich bin heute gefühlte 1000 km gelaufen. Leider besitze ich keine dieser Fitnessuhren und kann nur raten…
Aber von vorn: Ich bin so gegen 5:30 Uhr wach geworden und bald aufgestanden und habe geduscht. Dann bin ich zum Frühstück gegangen. Ich hatte in meinem Zimmerpreis das Frühstück mit dabei. Dafür bekam ich, als ich ins Hostel eingecheckt hatte, Gutscheine. Im Café unten im Hostel konnte ich diese einlösen. Es gab Tee oder Kaffee, Apfel oder Banane, Bagel, Muffin oder Cereals… ich hatte Kaffee, Bagel mit Cream Cheese und einen Apfel. Den Apfel und die Hälfte vom Bagel habe ich für später eingepackt. Natürlich hatte das Café noch mehr zur Auswahl an Snacks, Sandwiches, Müsli u.s.w. – aber das hätte man dann extra kaufen müssen. Oder man macht sich unten in der Gemeinschaftsküche selber ein Frühstück.

Um 8:30 Uhr bin ich dann los und mit der Bahn zum Hudson Yard gefahren. Ein kleiner Fußweg bis zur „Vessel“ und dann konnte ich mir dieses wabenartige Gebäude von Außen ansehen. Da ich bis zu meinem „Timeslot“ für die Besichtigung noch Zeit hatte, habe ich das Shoppingcenter nebenan besucht (praktisch weil es dort saubere Toiletten gibt. Und man Wasser für die Wasserflaschen nachfüllen kann). Das Schopping-Center war sehr schick, man kann bestimmt gut einkaufen hier.

Erster Sightseeing-Punkt: The Hudson-Yard-Vessel

Dieses „Gebilde“ oder „Monument“ ist wie eine Bienenwabe, die aus lauter Treppen besteht. Zur Zeit (September 2019) kann man sie umsonst besichtigen. Wer die Treppen hinauf laufen möchte, muss vorher online ein Ticket „kaufen“ für einen bestimmten Zeit-Slot. Bezahlen muss man dabei nicht. Es wurde designed von Briten Thomas Heatherwick. Es hat 26 Stockwerke und 154 Treppen und 2500 Treppenstufen… und sieht wirklich cool aus.
Um 10 Uhr hatte ich meinen Zeitslot und bin mit vielen anderen auf die Vessel gegangen. Erst bis ganz nach oben, dann langsam rundherum runter. Die Sonne schien und jeder machte von überall Fotos, immer neue Ansichten, Aufsichten und Aussichten boten sich an. Mir gefiel sie sehr.

Bei dem schönen Wetter wollte ich noch ein bisschen Laufen. Es sollte nach Chelsea gehen. Aber nicht auf der Highline (die alte Bahntrasse, die man längs bummeln kann, ist sehr schön. Aber ich kannte sie schon von früheren besuchen. Mehr dazu hier), sondern unten auf der 10th Avenue. Man sieht so viel mehr… Ich bin dann bis zum Chelsea Market gelaufen. Und dort, in der alten Oreo-Keksfabrik, bin ich einmal durchgelaufen. Ein paar Geschäfte und Restaurants waren neu, ein paar kannte ich vom letzten Mal. Ich ging rüber zum Whitney Museum, das ich gerne besuchen wollte. Und das leider geschlossen war – die Öffnungszeiten sollte man vorher checken. Ich hab dann auf den Treppen gesessen und meinen halben Bagel gegessen.

In Greenwich-Village

Dann bin ich schräg rüber über die Bleeker Street zum Washington Square und weiter zum Broadway. Ich wollte zu Dean and Deluca – ein wunderbares Lebensmittelgeschäft. Und leider musste ich feststellen, das dieser Lieblingsladen von mir, gerade dabei war sich aufzulösen und zu schließen – so schade…Jetzt brauchte ich dringend eine Pause! An der Lafayette Street habe ich ein nettes Bistro gefunden. Ich saß drinnen am geöffneten Fenster und konnte den New Yorkern zusehen. Ich bestellte Watermelon-Feta-Salad und dazu gekühlten Weißwein…Herrlich, da bestellte ich gleich noch ein Glas – den ich war ja im Urlaub.

Ich bin zu Houston Street gelaufen und dort in die Bahn gestiegen, um wieder Richtung Hostel zu fahren. Bei Zabar (ein alter Delikatessen Laden, der u. a. im Film „E-Mail für dich“ vorkam) bin ich ausgestiegen und dort einkaufen gegangen. Wenigsten diesen Laden gibt es noch und er ist genau wie immer. Im ersten Stock gibt es lauter Küchenutensilien, unten einen schönen Markt mit tollen Lebensmitteln, frisch zubereiteten Gericht und leckeren Produkten. Das Geschäft liegt auf der Höhe der 80th Street West und ich bin dann vom Broadway rüber zur Amsterdam Avenue und von der 80th bis zu 103th zum Hostel hoch gelaufen… jetzt kann ich nicht mehr!

Ich habe den Abend draußen auf dem Patio des Hostels verbracht und meine Reiseberichte geschrieben, Fotos in die Cloud geladen. Als die Mücken zu aufdringlich wurden, habe ich im Fernsehraum noch etwas TV gesehen und dann ging auch bald ins Bett.

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