Beiträge mit dem Schlagwort: Garden District

15. Tag – Fine Dinning im Garden District


Mittwoch 11.9.
Hotel: Best Western French Quarter New Orleans


Das Frühstück im Hotel war für Amerika richtig reichhaltig und üppig – da merkt man, das viele Deutsche in diesem Hotel Urlaub machen. Es gab viele Tische und Platz – so konnten wir dabei sogar Zeitung lesen und auch eine zweiten Kaffee trinken.

Um etwa 9:00 Uhr sind wir dann Richtung Canal Street gegangen. Von dort sollte die Streetcar Richtung Garden District fahren. In einer Seitenstraße haben wir die Station auch gefunden. Allerdings fuhr nur ein Ersatz-Bus… Schade! Also stiegen wir in den Bus.
Zwischendurch hätte man in die Streetcar wechseln können, aber das haben wir zu spät mitbekommen.

Spaziergang durch das Villen-Viertel

Im Garden District angekommen sind wir als erstes zum Lafayette Cemetery gegangen – und standen vor einem verschlossenem Tor: es wird renoviert!
Okay – dann ging es leider nicht auf den Friedhof, schade, den dieser Cemetery ist wirklich schön und auch ein bischen „spooky“. Er kommt häufig in Filmen und TV-Shows vor.

Wir sind an den schönen alten Villen vorbei gelaufen. Und mussten dann ziemlich zügig ein Cafe aufsuchen – einfach um etwas zu sitzen, abzukühlen und einen Eistee trinken. Den draußen wurde es immer heißer.

Nach der Pause in dem kleinen Dinner im 60ies-Style, ging es dann zu den Häusern von der Schriftstellerin Anne Rice, Sandra Bullock (da hat sie mal gewohnt), Jefferson Davis oder John Goodman (der wohnt da immer noch). Dabei suchten wir den Schatten und gingen sehr langsam – denn die Sonne brannte und es war wirklich heiß!


Lunch mit Tradition: Commander´s Palace

Um 12:30 Uhr hatten wir eine Reservierung im Commander’s Place, einem alten Restaurant, das 1893 als Salon angefangen hat. Bereits 1900 besuchten Gourmets aus aller Welt dieses Restaurant. Wir hatten bei den Vorbereitung auf unsere Reise davon etwas bei einem Reiseblogger gesehen – und gleich beschlossen hier her zu kommen.
Es gibt mehre Stockwerke und Räume in dem Restaurant – wir wurden am Eingang von einer Dame in Empfang genommen und durch das Restaurant im Erdgeschoss über eine schmale Treppe in den ersten Stock geführt. Wir bekamen einen runden Tisch, in einem kleineren Raum, der jetzt zur Lunch-Zeit gut besucht war. Überall wuselten Kellner herum, einer reichte die Speisekarte, ein anderer fühlte Wasser nach, jeder war jederzeit da …


Wir bestellten erstmal einen Cocktail als Aperitif. Dann als Vorspeisen „Offene Ravioli mit Pilzen“, „Risotto „und „Pikante Melonensuppe“. Unsere Hauptgerichte: Fisch aus dem Golf mit Mais, Tomaten und Paprika und Hähnchen mit Curry und Ananas kamen danach. Und anschließend ein Dessert zum teilen: Breadpudding-Soufflé und Pfirsich-Sorbet. Und wir haben dazu einen sehr spannenden Weißwein Sauvignon Blanc aus Mesa Verde, der Clendenen Family getrunken.
Der Besuch des Restaurant ist nicht ganz billig – aber zum Lunch kann man es sich schon mal gönnen. Und uns hat es sehr gut gefallen.

Zurück in den Trubel des French Quarters

So gut gesättigt ging es es wieder hinaus in die Sonne und zur Streetcar-Station. Denn wir wollten zurück zum French Quarter.
Zum Glück erwischten wir eine Streetcar und konnten so wenigstens noch ein Stück mit der historischen Straßenbahn fahren. Allerdings mussten wir dann doch vor dem French Quarter aussteigen und auf den Ersatz-Bus warten. Im French Quarter haben wir noch eine Stop im Hard Rock Café für einen Drink genommen, dann ging es zum Hotel.


Am Abend durchs French Quarter

Gegen 19 Uhr sind wir nochmal los durch French Quarter bummeln gegangen. Es war immer noch warm, überall gingen Touristen spazieren und es gab wieder viel zu gucken. Im Café du Monde haben wir dann doch noch die leckeren Beignets gegessen – es gehört einfach dazu! Im Dunkeln ging es dann Kreuz und Quer durchs Viertel zurück zum Hotel. Und morgen geht es weiter Richtung Florida

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3. Tag in New Orleans: Alte Villen, Jazz und Beignets

Heute geht es tagsüber durch den Garden District und am Abend durch das French Quarter

Montag 13.6.2011
Hotel: Omni Royal Orleans

Frühstück im Café du Monde

Den Tag haben wir heute mit einem Frühstück im Cafe du Monde bei Café au Lait und Beignets mit viel Puderzucker begonnen. Der Kaffee, aus Zichorien (hier wird die Wurzel der Pflanze verwendet und enthält kein Koffein) ist so klasse hier, da braucht nicht man nicht mal Nescafe zum aufpeppen. Und ja, die Beignets sind immer frisch und lecker! Und auch die „Einheimischen“ gehen hierher.

Auch wenn es „touristisch“ ist, die Beignets schmecken wirklich lecker

In den Garden District

Es war schon ziemlich warm, so das wir bald aufbrachen zur Canal Street, von der die Street Car in den Garden District fuhr.
Das System der Streetcar könnte für uns Touristen noch etwas besser beschildert und erklärt werden. Aber wir bekamen unser 3 $ Tagesticket und haben wir es in den Garden District geschafft.Es war mittlerweile ziemlich heiß, aber wir konnten ja langsam spazieren gehen.

Wir haben auf dem Lafayette Cemetery angefangen. Viele werden ihn von TV-Serien und Filmen kennen. Es gibt hier leider wenig Schatten, aber ein paar Gräberreihen sind wir längs gebummelt und haben fotografiert.

Dann sind wir die schönsten Häuser und Villen abgelaufen und haben viel fotografiert. Zwischendurch mussten wir nochmal in einem kleinen Diner eine Cola trinken, nur um uns abzukühlen… Mit der Street Car ging es dann zurück in unser Hotel für eine kurze Pause.

Die besten Hamburger und den besten Jazz

Am Abend ging es dann durch die Bourbon Street (nein, braucht man nicht, aber einmal durchlaufen muss man wohl) zum Essen und den Clover Grill, wo es angeblich die besten Hamburger der Welt gibt, weil das Fleisch unter einer Haube gegrillt wird.

Die Hamburger sind wirklich lecker, ein Besuch lohnt sich, auch wenn man nicht ganz so pingelig sein sollte… Immerhin hält sich dieser Dinner schon seit 1939 in der Bourbon Street. Der Laden könnte mal eine Überholung vertragen. Wir wollten eigentlich nur hierhin, weil Tina und ich hier beim ersten mal in New Orleans waren.

Dann ging es endlich in die Preservation Hall, einem legendären Platz, der sich er Pflege des traditionellen des Jazz verschrieben hat. Der Begriff Hall ist übertreiben – es war ursprünglich ein alter Schuppen. Heute wurde klassischer Jazz gespielt und es ist immer etwas anderes, wenn man den Musikern dabei zusehen kann.

Es gibt hier übrigens kaum Sitzplätze, keine Getränke (dürfen aber mitgebracht werden), keine Snacks, nur Musik ! Fotografieren ist erlaubt, aber nur ohne Blitz.
Die Luft in dem Laden war zum schneiden, daher haben wir es auch nicht ewig ausgehalten. Aber es hat wirklich Spaß gemacht … die Stimmung ist einfach faszinierend. Ein Besuch gehört zu einem New Orleans-Aufenthalt unbedingt dazu. 

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