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Letzter Tag in Paris – der Rückflug

Dienstag 15.8.2017 Maria Himmelfahrt…

Alle Geschäfte waren wegen des Feiertags geschlossen und wir mussten um 11:00 Uhr unser schönes Apartment verlassen…

Also hieß es nach dem Frühstück – alles einpacken und etwas aufräumen. Wir hatten noch etwas Zeit, bis unsere Flüge und Züge nach Deutschland und Österreich abflogen, bzw. fuhren. So genossen wir die letzten Stunden noch das Apartment, bevor wir die Schlüssel abgegeben haben.

Und leider war wegen des Feiertages – den wir beim planen der Reise zwar als freien Tag für uns wahrgenommen haben, aber nicht wußten, das er auch in Frankreich gilt, alles geschlossen. So hatten wir keine Möglichkeit die Zeit mit z.B. einem Museum-Besuch zu verteiben. Wir entschlossen uns, einfach ein Bistro aufzusuchen und dort ein bisschen zu warten.

Den mit den Koffern und Taschen wollten wir nicht durch die Stadt laufen und uns noch etwas ansehen.

Außerdem hatten wir die letzten Tage wirklich viel von Paris gesehen.

Also gingen wir mit allen Taschen und Koffern schon mal in Richtung Metro-Station. Hier fanden wir ein großes Bistro und konnten auch draussen sitzen. Heute war das Wetter wieder etwas bedeckter. Bei einem Kaffee und Gebäck verstrich die Zeit dann auch auch irgendwann. Wer etwas Französsichen backen möchte – hier findet ihr ein Rezept für feine Canelés de Bordeaux

Wir 4 Flugreisende fuhren mit der Bahn zum Flughafen. Es war zum Glück nicht so voll.
Ines ist in Paris geblieben, um mit der Bahn zurück zu fahren.
Am Flughafen musste Maren zu einem anderen Terminal um nach Wien zurück zu fliegen. Wir verabschiedeten uns schon beim Check in. Und Christin, Julia und ich sind – etwas verspätet – mit Eurowings dann auch irgendwann nach München zurückgeflogen.

Und alle sind wir abgereist, mit der festen Überzeugung:

„Paris is always a good idea! „

Audrey Hepburn
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Wir fliegen nach Paris

Freitag 11.8.2017

Um etwa 14:30 Uhr haben Julia, Christin und ich uns am Flughafen in München getroffen, um gemeinsam nach Paris zu fliegen. Ines war bereits mit dem Zug von München aus unterwegs. Und Maren kam aus Wien am nächsten Morgen nach, da gingen vorher keine anderen Flüge.

Christin fliegt nicht so gern, die Aufregung stieg also. Aber unser Eurowings Flug ging pünktlich und wir stiegen ein. Der Flug dauert ja nicht so lange und war recht einfach. Aber immerhin haben Julia und ich sogar ein Sandwich, Wasser und Süßigkeit serviert bekommen – wir hatten den Smart Tarif gebucht.

In Paris am Flughafen Charles de Gaulle angekommen, haben wir unser Gepäck eingesammelt und sind mit dem Shuttle zum Bahnhof gefahren.

„Wir sind da – der Flug war etwas holprig, aber wir sind jetzt glücklich gelandet“

Der Flughafen ist ganz gut ausgeschildert, aber wirklich groß und die Wege sind lang. Wir haben unser Zug-Ticket gekauft und auf die Bahn gewartet, die uns in die Stadt bringen sollten. Ich finde nicht, das sich in dieser Stadt eine Taxi-Fahrt in die Innenstadt lohnt, da es eigentlich immer sehr viel Verkehr ist und man unter Umständen länger braucht, als mit der Bahn. Allerdings ist die Bahn immer sehr voll, eng und alt. Und seine Wertsachen sollte man gut „am Mann“ verstauen… Unsere Bahn hatte zum Glück keine Verspätung und wir kamen zügig in der Innenstadt am Boulevard de Sébastopol Nr. 74 an. Hier war unsere „Upgrade“-Wohnung, gemietet über expedia.de

Unser Apartment am Boulevard de Sébastopol im 1. Arrondissement


Nach dem wir die Hausnummer gefunden hatten, riefen wir Ines über unser Handy an. Den anhand des Klingelschildes konnten wir nicht ausmachen, welche Klingel für welche Wohnung gedacht war. Ines war bereits vor uns angekommen und hatte den Schlüssel geholt.


Wir 3 standen also vor der riesigen Eingangstür und warteten darauf, das Ines uns reinließ.


„Moment, ich check grad nicht, wo ich rauskommen“
Das war die SMS von Ines aus dem Haus…
„Ich kann die Tür von Innen nicht öffnen“ rief Ines uns aus dem Fenster zu „Da gibt es keinen Griff!“

Okay – also probierten wir alles aus an Codes, Schlüssel, rütteln an der schweren Tür – es war kein hineinkommen möglich.
„Und was machen wir jetzt“
„Nützt ja nix – dann wirf den Schlüssel zu uns runter“


Also packte Ines den Schlüssel in ein Taschentuchpäckchen und warf ihn uns aus den Fenster auf den Boulevard.

„Wir haben den Schlüssel – ein Wunder geschehen – er fiel vom Himmel. Tada! wir haben es geschafft“

Wir gingen durch die erste große Tür und dahinter war eine Glastür die in das Treppenhaus führte – das war die „Problemtür“. Ich ging also durch und die anderen blieben auf der anderen Seite. Und tatsächlich, von der Innenseite aus gab es keinen Griff, alles ein glatter Metallrahmen der sich von innen nicht öffnen ließ. Bis ich irgendwann einen kleinen, in den Rahmen eingelassenen Knopf zum drücken fand – das war der Türöffner! Endlich gingen wir in die Wohnung – und waren ganz aus dem Häuschen.

„Wow, das ist ja eine tolle Wohnung – wollen wir verlängern?“
„Man ist das chic hier“

Unser Upgrade bescherte uns eine neue, total stylisch eingerichtet Wohnung mit 4 (!) Schlafzimmern und 2 Bädern! Ursprünglich hätten wir eine Wohnung mit 2 Zimmern und Bad gehabt. Jede bezog ein Zimmer, ich teilte mir mit Maren ein Schlafzimmer. Dafür hatten wir das Zimmer mit „Bad en Suite“. Die anderen teilte sich das größere gemeinsame Bad. Die Küche mit offenen Wohnzimmer lag in der Mitte des Apartments.

Alles war neu und schick und wir fühlten uns sehr „le Parisien“. Gegenüber gab es einen „Monoprix“, eine Kaufhauskette, die auch einen Supermarkt im Erdgeschoss hat. Hier kauften wir für unser Frühstück ein. Da wir alle bei einer Food-Zeitschrift bzw. mit Kochbüchern arbeiten und zu tun haben, dauert so ein Einkauf bei uns immer etwas länger – wir suchen immer nach neuen Produkten und Lebensmittel die hier anders sind.

Aber wir hatten irgendwann alles zusammen und brachten es in unsere Wohnung.

Es war ja noch früh am Abend, das Wetter war gut, also gingen wir nochmal „um den Block“. Und nach eine kurzen Spaziergang fanden wir ein nettes Restaurant, das auch einen Lounge bzw. Bar-Bereich hatte und in einem schönen offenen Innenhof lag. Wir bekamen einen Platz und bestellen lauter Kleinigkeiten, wie gegrilltes Gemüse und Humus zum teilen. Dazu gab es Wein und Cocktails und wir genossen unseren ersten Abend in Paris!

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1. Tag 10.4. 
Unser Flug nach Chicago

Tipp des Tages: Am ersten Tag gönnen wir uns immer ein Taxi zum Hotel – das ist entspannter als mit dem Gepäck in Bus und Bahn in einer fremden Stadt umherzufahren und das Hotel zu suchen.

Ankunft Chicago: 18:15 Uhr
Hotel: Inn of Chicago  
Preis pro Nacht: ca. 47 Euro pro Nase über HRS gebucht.
Wetter: A….kalt – 7 Grad bei Ankunft

„Boah, das war meine Walking-Strecke“. Ziemlich außer Atem kam Tina am Gate im Laufschritt an. „Ich hab mich einfach bei der First Class angestellt.“

Da ich in München wohne, musste ich nur mit dem Bus zum Flughafen fahren, durch sämtliche Kontrollen gehen und am Gate auf Tina warten. Ihr Flug aus Hamburg war – wie so oft bei Zubringer-Flügen – ziemlich knapp kalkuliert. Und mit der weiteren Pass- und Handgepäck-Kontrolle, weil es ja weiter in die USA ging, musste sie sich ziemlich beeilen.

Wir konnten dann auch schnell in den Flieger einsteigen und uns für die 9,5 Stunden Flug in unserem 2er-Sitz bequem machen.
Erst kam ein Snack und ein erster Cocktail – Gin Tonic für mich, Campari-Orange für Tina – dann das Essen. Wir entschieden uns beide für das Gulasch (ein Rezept dafür hier…) das auch ganz gut schmeckte. Und machten dazu weiter mit Rotwein… zum Nachtisch gab es noch einen Schoko-Osterhasen – schließlich war ja Karfreitag und Ostern stand vor der Tür.


Der Flug war anstrengend, aber es gab so viele Filme (Twilight, Buddenbrook und und und), dass wir die Zeit dann ganz gut überstanden haben. Die Einreise verlief wie immer, die üblichen Fragen, alle Fingerabdrücke und fertig. Anschließend holten wir unser Gepäck und fuhren mit dem Taxi ins Hotel „The Inn of Chicago“.

In Chicago angekommen

Und dann – war unsere Reservierung über das Hotelportal HRS leider nicht auffindbar – ist uns auch noch nicht passiert. Aber Sean, unser Front Desk Manager, war sehr hilfsbereit und da wir eine Kopie der Reservierung hatten, bekamen wir ein Zimmer zum HRS-Preis. 
Wir gingen noch in einen kleinen Supermarkt um die Ecke um ein paar Kekse, Chips und Wasser zu kaufen, dann gingen wir zurück ins Hotel. Wir wollten nicht mal mehr essen gehen, sondern nur noch ins Bett.

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9. Tag – Durch den Süden der USA

Donnerstag 5.9.
Hotel: Hampton Inn & Suites Forest City


Heute Morgen bin ich um kurz nach 5 Uhr vom Wecker wach geworden. Ich habe dann schnell geduscht und (im dunkeln und mit Taschenlampe bewaffnet) meine Koffer und Taschen aus dem Zimmer geräumt. Damit ich die anderen nicht wecke. G. schickte schon die erste WhatsApp, dass sie in Hamburg in den Flieger gestiegen sind … Das Cafe unten im Hostel hatte noch nicht auf. Ich habe mich dort hingesetzt und gewartet. Netterweise reichte mir die Dame am Counter meinen Muffin und Kaffee schon vor 7:00 Uhr…

Frühstück am Morgen – den Muffin habe ich mitgenommen

Mit dem Bus zum La Guardia Airport

Um 7:00 Uhr bin ich zu Fuß zur 106 Street/Broadway gegangen. Der M60 Bus stand schon da. Der Busfahrer half mir gleich beim Ticket lösen – es waren noch genau 3 Dollar auf meiner Metrokarte und dafür konnte ich zum Flughafen fahren. Das hatte ich gestern bei der Rezeption im Hostel bereits erfragt. Die Fahrt dauerte ca. 1 Stunde und ging durch Harlem, über den Eastriver, Queens bis zum LaGuardia Airport. Wenn man genug Zeit hat (und einplant) eine sehr angenehme Alternative zum Taxi.

Am Flughafen ging alles sehr zügig: Koffer aufgeben (30 Dollar extra, aber die hatte ich schon einkalkuliert), durch die Sicherheits-Kontrolle und dann zum Gate. Ich habe mir noch einen Kaffee gekauft und in Ruhe meinen Muffin gegessen und kurz mit Tina telefoniert. Ich war natürlich viel zu früh am Flughafen – aber besser als abhetzen … Gleich wird geboardet- und dann geht’s nach Charlotte.


Am Charlotte Airport: Welcher Wagen wird es?

Der Flug mit American Airline ging ziemlich ereignislos von statten. Es gab sogar eine Cola und Knabber-Brezeln umsonst. Wir landeten pünktlich und ich habe mein Gepäck geholt.

Dann hieß es warten – ich war ca. 13:30 Uhr da – G. und T. sollten so um 17:15 Uhr landen. Leider gab es im Ankunfts-Terminal keine Dinner oder Cafes – so musste ich mich mit Chips und Süßigkeiten aus den Kiosken über Wasser halten. Ich habe zwischendurch dann schon mal das Auto bei Hertz klar gemacht, d.h. alles ausgefüllt und dann durfte ich mir tatsächlich einen Wagen in meiner Kategorie aussuchen. Das hat mich etwas überfordert… schließlich muss ja vieles bedacht werden und da ich selber kein Auto habe, weiß ich nicht viel über Autos. Ich habe mich dann für einen Ford entschieden. Praktisch war, dass ich meine große Tasche schon in das Auto verräumen konnte. G. und T. landeten pünktlich und wir sind gleich zur Autovermietung gegangen, um auch T. als Fahrer einzutragen. Danach haben wir das Gepäck ins Auto geladen. Das Auto bekam den Namen „Charlotte“.

Erste Übernachtung in Forest City

T. ist die erste Strecke zu unserem Hotel in Forest City gefahren … es dauerte ca. 1,5 Std. und wir waren da. Die Fahrt verlief ganz entspannt, das Navi funktionierte und wir hatten keinen Stau. Das Hotel „Hampton Inn & Suites Forest City“ war ganz schick und wir hatten im Zimmer viel Platz. Jetzt hatten wir Hunger und sind in das Tex-Mex Restaurant „Chilies“ gegangen. Da konnten wir tatsächlich zu Fuß hingehen. Es gab Tex-Mex, Bier und ich hatte eine Margarita dazu. Danach waren wir alle fertig und um 21:00 Uhr lagen wir auch schon im Bett…

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Erster Tag in Singapore

Fliegen mit Singapore Airline und ankommen in Singapore

Freitag 17.3.2017
So kam es, das wir an einem Freitag im März im Flughafen München bei einem Frühstück auf das Boarden des Fluges warteten.

Eine Woche Singapore, in einem schönen Hotel, lagen vor uns.
Wir sind mit Singapore Airline geflogen, gebucht hatten wir über Expedia eine Hotel-Flug-Kombination.
Auf dem Hinflug hatten wir richtig Glück – unsere 3er-Reihe wurde nur von uns besetzt – YEEES!

Als erste Mahlzeit gab es Masaman Kai – Hühnchen-Curry thailändisch mit Gemüse und Reis – schon mal etwas asiatischesn. Dazu italienischen Vorspeisen-Salat (Nudeln mit Rucola) das nicht so wirklich dazu passt – aber es war ganz okay.
Dann noch 1-2 Filme gucken und irgendwann gingen auch 12 Stunden Flug rum.

Ankommen in Singapore

Wir sind überpünktlich um 6:30 Uhr Morgens gelandet (im Dunklen) und haben uns nach Passkontrolle und Gepäck holen, ein Taxi zum Hotel, das Jen Orchardgateway, gegönnt. Nach ca. 20 Minuten Fahrt durch die Stadt, waren wir am Hotel.

Natürlich kamen wir so früh noch nicht in unsere Zimmer, aber die wir durften unsere Taschen in der Lobby lassen und uns im 19. Stock an den Pool setzen…

So suchten wir schnell etwas zum umziehen aus den Koffern und gingen nach oben. Das Wetter war wie erwartet: schwül-warm, leicht bedeckt. Wir haben am Pool erstmal einen Kaffee/Tee getrunken und haben probiert auch „gedanklich“ anzukommen. Dabei haben wir Tagebuch geschrieben, gelesen, SMSe geschrieben. Und vor allem probiert nicht einzuschlafen. Irgendwann sind wir dann auch schwimmen gegangen.

Unser Zimmer war gegen Mittag einzugsbereit und wir konnten uns ein bisschen einrichten. Damit wir dem Jetlag nicht erliegen, sind wir sofort wieder los gegangen.

Wir hatten nämlich einen Termin bei The Nail Social, ein Nagelstudio, in dem sozial benachteiligte Frauen eine Ausbildung machen und arbeiten können. Dazu mussten wir von der Orchard Road zur Haji-Street laufen. Also – wir hätten auch fahren können, aber wir wollten uns ein bisschen bewegen, nach dem langen Flug.

Es war natürlich sehr warm und wir bummelten so langsam die Strassen längs, bis wir am arabischen Viertel ankamen. Schon von weiten war der Ruf des Muezzin zu hören.

Das kleine Viertel gehört zu den neuen angesagten Strassen in Singapore – wir sind aber erst mal in das Studio gegangen. Vorher noch rasch Bargeld von der Bank abheben, dann konnten wir uns in die gemütlichen Stühle setzen. Nebenbei konnten wir auf iPads Netflix Serien sehen (sehr praktisch), während zwei Mädels uns die Fuß-und Fingernägel machten. Wir haben uns tolle Farben ausgesucht.

Tex-Mex im Arabischen Viertel in Singapore

Danach gingen wir die kleine Straße längs, schöne kleine Läden, einige Kneipen. Hier kann bestimmt gut abfeiern!

Wir landeten bei einem Mexikaner. Und bestellten uns Guacamole, die am Tisch frisch zubereitet wurde und ein paar andere Kleinigkeiten. Dazu gab es Virgin Mojitos – wegen des Jet lags und der ungewohnten Hitze trauten wir uns noch nicht an Alkohol. Es war alles so lecker und erfrischend.
Bis dahin waren wir zwar ab und zu müde, aber konnten uns noch immer gut wachhalten.

Zurück ging es mit der U-Bahn. Noch schnell etwas Wasser kaufen und dann haben wir uns an die Pool-Bar gesetzt und noch einen Sundowner genommen. Wir warteten darauf das um 19:00 Uhr die Sonne unterging und wir nach über 24 Stunden endlich ins Bett konnten.

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Lets get started – Die Reise geht los

Freitag 8.6.2018 um 8:36 bzw. 7:36 Uhr
So genau kann ich es gar nicht sagen – wir sind nämlich direkt zwischen Festland Europa und Großbritannien…
Mit Julia geht es für zwei Wochen nach Süd-England.
Heute morgen sind wir um 3:45 Uhr aufgestanden, haben uns schnell fertig gemacht und sind zur S-Bahn gegangen. Mit der Bahn ging es zum Flughafen, wo wir erstmal unsere Koffer aufgegeben haben. Die Passkontrolle hatte noch nicht mal auf, also etwas warten. Wir sind halt beide beim Reisen lieber zu früh, als zu spät.

Um 6:00 Uhr ging es da aber auch weiter. Wir haben noch unsere Müsli und Brötchen gegessen und dann durften wir auch schon einsteigen.
Natürliche haben wir hier im Flieger hauptsächlich geschlafen.
Gleich landen wir in Heathrow. Dann müssen wir erstmal den Bus National Express suchen, mit dem es dann nach Salisbury geht.

Flughafen München


Auf dem Flughafen London Heathrow

10:30 Uhr im Café Nero Terminal 2
Wir sind gut gelandet, haben unsere Koffer geholt und sind mit der Bahn zum Terminal 2+3 gefahren. Dafür musste man im Automaten ein freies Ticket ziehen, damit man durch die Kontrollen kommt. Dann haben wir in Terminal 2 den Bus-Bahnhof gesucht und gefunden (gut ausgeschildert). Da es dort aber nicht so gemütlich war, sind wir zurück zu Abflug Terminal 2 gegangen und sitzen jetzt im Café Nero, bei Tee, Cappuccino und Pain au Chocolate…

13:00 Uhr wir sitzen im Bus – jeder von uns auf einem eigenen Platz. Der Bus kam mit ein paar Minuten Verspätung, es stiegen auch nur wenige ein. Für unterwegs hatten wir uns am Flughafen Falafel mit rote Bete Dip und Couscous-Salat mitgenommen. Als Nachtisch: Joghurette. Jetzt fahren wir ca. 2 Stunden nach Salisbury

21:17 Uhr wieder in unserem Hotel Chapter House in Salisbury
Wie sind – Dank der rasanten Fahrt – ziemlich pünktlich in Salisbury angekommen. Mit dem Koffer ging es dann ca. 20 Minuten zu Fuß zum Hotel. Hier wurden wir gleich ins Zimmer gelassen – verwinkelt, schiefer Boden und Wände, sehr neues, sehr kleines Bad -wir lieben es.

Salisbury – Besuch der Cathedral

Es ging gleich weiter bei bedecktem Himmel zur Salisbury Kathedrale. Hier musste man keinen Eintritt bezahlten, sollte aber spenden. Die Kathedrale ist wirklich beeindruckend, erinnert an Westminster Abby mit ihren vielen Seitenschiffen und Gräbern. Ein Brunnen steht in der Mitte und auf dem Wasser spiegelt sich die Deckenkonstruktion, der Chapter-Room war unglaublich kunstvoll. Hier war eine (und wohl die Best-Erhaltende) Magna Charta. In der British Library ist eine weitere und zwei gibt es dann noch aus dem 12 Jahrhundert.

Die Kathedrale von Salisbury ist von 1220 bis 1258 im frühgotischen Stil gebaut worden. Der Kirchturm ist mit stattlichen 123 m der höchste Englands. Mittlerweile muss der schlanke Turm durch mehrere Maßnahmen statisch gesichert werden. Die Kathedrale wurde zunächst ohne Turm erbaut (Fertigstellung 1258). Erst 1315, rund 60 Jahre später, wurde der Tower hinzugefügt.

Danach sind wir in dem netten Städtchen mit den hübschen Häusern noch etwas bummeln gegangen. Allerdings hatten wir keine Lust auf shoppen. Zumal es hier in der Innenstadt nur die übliche Geschäfte gab, also nichts neues.

Wir sind dann ins Hotel gegangen und haben unten im sehr gemütlichen Restaurant gegessen: Steak (Spezialität hier) und Fish & Chips (sehr frisch und lecker).
Unterhalten haben wir uns mit unseren Sitznachbarn. Ein älteres Ehepaar aus Düsseldorf, das hier gerade Urlaub machte.

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