Beiträge mit dem Schlagwort: England

Mit der Bahn unterwegs an die Küste nach St. Ives

Das Abenteuer „Bahnfahren“ kann beginnen

Mittwoch 13.6. 12:45 Uhr
Wir sitzen im Zug nach Pencenz. Bis jetzt hat jede von uns einen Fensterplatz… was auch gut ist, den wir fahren direkt an der Küste längs und man guckt die ganze Zeit auf Wasser, Strand, Schiffe, Buchen, Piers, Molen, Cliffs…

Auch wenn wir mit Umleitung wegen Bauarbeiten heute eine Teilstrecke mit dem Bus fahren mussten (von Taunton nach Exeter, ca. 1 Std.) und sich dadurch die gesamte Fahrt um 3 Std. verlängert, klappt bis jetzt alles ganz gut. Wir haben ja Zeit und überall halfen uns Leute, beim suchen der Ersatzbusse, Koffer in die Bahn hieven u.s.w.

Um kurz nach 15 Uhr sollten wir St. Erth angekommen, dann geht es nochmal mit einer kleinen Bahn ca. 11 Minuten weiter nach St. Ives.

Wir sind in St. Ives

Wir haben schnell in unsere Hotel „The Western Hotel“ eingecheckt – kleines Zimmer, schon etwas in die Jahre gekommen. Aber ganz okay.

Und haben anschließend eine Spaziergang an die Strandpromenade gemacht. Hier war viel los, überall Touristen zwischen den kleinen Gassen. Es war windig und frisch, hat aber nicht geregnet.

Den Abend haben wir erst in der Kneipe unter unserem Hotel verbracht (zwischen Einheimischen, erinnerte sehr an Party-Keller aus den 80gern. Es wurde dann auch noch ELO Electric Light Orchestra „Don´t bring me down“ gespielt). Danach sind wir noch etwas essen gegangen.

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Stonehenge & die Dörfer in den Cotswolds

Heute fuhr uns „Kevin“ durch die charmante englische Landschaft

Dienstag 12.6.2018

Wir haben uns pünktlich am Abby Hotel mit der MAD Max Tour getroffen. Es warteten mehrere Kleinbusse für verschieden Touren. Aber unseren Bus fanden wir gleich. Wir fuhren mit Kevin. Noch dabei: Steffen aus Bayern, ein Spanier, 1 Ehepaar aus den USA und zwei Familien mit kleinen Kindern, ebenfalls aus den USA.

Die berühmten Steinkreise – Stonehenge…

Pünktlich um 8:30 Uhr ging es los nach Stonehenge.
Zur Info: Die Anordnung der gigantischen Steine (2800 v.Chr.) ist einer der meist besuchten Ort Englands. Der äußere Kreis besteht aus Sandsteinblöcke aus der Umgebung. Der innere Kreis setzt sich aus Blöcken aus dem 385 km entfernten Wales zusammen. Der Block in der Mitte zeigt den Punkt am Horizont an, wo die Sonne bei der Sommersonnenwende aufgeht. Die südöstlich und nordöstlich aufgestellten Steine bezeichnen den Sonnenaufgang bei der Wintersonnenwende.

Tatsächlich waren wir hier eine der ersten Gruppen. Der Parkplatz war noch total leer. Kevin holte unsere Eintrittspässe und mit einem Shuttlebus vom Info-Center aus, ging es direkt an den Steinkreis. Hier führte ein geteerter Weg rund um die berühmten Steinbauten. Es gab einen Zaun, eine kniehohe Absperrung mit einem Seil, damit man nicht in den Steinkreis lief. Das fanden wir völlig okay.
Es gab Audioguides und wir konnten langsam drumherum laufen und Fotos machen. Das Wetter war sehr frisch und bedeckt. Mit dem Shuttlebus ging es zurück zum Giftshop und einem kleinen Museum. Mittlerweile war der Busparkplatz voll mit Touri-Bussen.

.… und Avebury

Wir fuhren weiter nach Avebury, einem Dorf in Wiltshire. Der Steinkreis, in dem das Dorf liegt, gehört mit seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Auf dem Weg dorthin gab es noch einen kleinen Zwischenstopp bei zwei Pferden, bzw. um ein Fotos von den Kreide-Pferden im Hügel zu machen. Das älteste gibt es in Westbury stammt aus dem Jahr 1778, das jüngste wurde in Devizes im Jahr 1999 gestaltet. Sie werden von Freiwilligen immer wieder erneuert und sind mittlerweile ein Symbol für die Gegend geworden.

In Avebury konnten wir dann den größten Steinkreis der Welt bestaunen. Die Graben-Wall-Konstruktion mit dem Steinkreis wurde 2600 bis ca. 2500 v. Chr. errichtet. Dann wurde die Stätte aufgegeben. Erst als die Römer nach Britannien kamen wurde hier wieder ein Dorf gebaut.
Es ist dort nicht so überlaufen wie in Stonehenge. UND man durfte direkt an die Steine ran und sie anfassen. Das war schon beeindruckend, nicht nur die Größe der Steine die hier bewegt wurden, sondern auch die Größe der Anlage.
Auf jeden Fall empfehlenswert !

Wir liefen zwei der 4 Viertel zu Fuß längs, dann ging es zurück zum Bus.

So charmant – die kleinen Dörfer in den Cotswolds

Nächster Stop war Lacock, ein kleines, typisch englisches Dorf. Das noch bewohnt und sehr gut erhalten ist, weil hier nur Personen mieten und wohnen dürfen, die bereits Vorfahren aus dem Dorf haben.
Wir haben erstmal im Red Lion gegessen -Burger, Suppe und Steffen hatte „Butchers Faggots with Mashed potatos“.

Lacock ist ein Dorf in Wiltshire. Der mittelalterliche Ortskern ist komplett denkmalgeschützt, 86 der 116 Gebäude gehören dem National Trust. Am Ortsrand liegt das Herrenhaus Lacock Abbey. Die meisten Gebäude, die das Dorf bilden, stammen aus dem 18. Jh., es gibt aber auch Ältere.

Ich bin dann kurz alleine los, die anderen trafen Kevin um 15:00 Uhr für eine Rundgang. Unterwegs habe ich mich der Gruppe wieder angeschlossen. Das Dorf ist wirklich klein.

Es gab u.a. ein Haus zu sehen, an dem Harry Potter vorbei lief und das Haus seiner Eltern. Natürlich spielten auch viele Szenen aus Downton Abby hier. Und Jane Austin-Filme wurden hier gedrehte.

Alles, was uns als „typisch englisch“ bekannt ist, findet man in den Cotswolds, die sich über die sechs Grafschaften Gloucestershire, Oxfordshire, Somerset, Warwickshire, Wiltshire und Worcestershire erstrecken: grüne Hügel, schöne Gartenanlagen, alte Schlösser, imposante Herrenhäuser und kleine Dörfchen mit urigen Pubs.

Castle Comb, unser letzter Stop, war so ein kleines Dörfchen. Hier wurde die Szenerie von Dr. Dolittle (der alte Film mit Rex Harrison) gedreht. Niedlich Häuser aus dem typischen gelben Kalkstein, ein kleiner Fluss und ein „Manor House“ das jetzt ein Spa-Hotel ist.

Mittlerweile war die Sonne raus gekommen und so könnten wir bei schönstem Wetter bummeln und Fotos machen.

Dann ging es zurück durch die Hügel nach Bath. Kevin erwähnte dann noch, das Peter Gabriele hier wohnt und ein Musik-Festival ins Leben gerufen hat.
Seine erste Solo-Singel hieß übrigens „Salisbury Hill“. Den „Hill“ haben wir, während der Song aus dem Disc-Player tönte, überquert.

Um 17:30 Uhr waren wir zurück in Bath. Die Tour mit Mad MAX (der Name stammt übrigens von dem Hund der Gründerin der Touren, nicht vom gleichnamigen Film) können wir sehr empfehlen.
Wir sind noch kurz einkaufen gegangen und dann schnurstracks nach Hause in unser B&B. Hier haben wir noch etwas gepackt und sind dann bald ins Bett gefallen.

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Sightseeing in Bath

Ein Bummel durch Bath

Montag 11.6.2018

Heute standen die übrigen Highlights von Bath auf dem Plan. Und vor allem das Wichtigste: Die römischen Bäder!
Die Schlange vor den Roman Bath war lang – aber mit dem nächsten Schwung kamen wir rein und waren dann fast 2 Stunden dort.
Vor 2.000 Jahre bauten die Römer die Bäder. Den hier gab es die einzigen heißen Quellen in England. Es gibt ein großes Museum mit römischen Artefakten, die in den Bädern entdeckt wurden.

Der größte Teil ist unterirdisch. So das wir sehr überrascht waren wie groß die gesamte Anlagen mal gewesen sein muss. Es gab Tempel, Sauna für Frauen und Männer, Schwimmbecken, Kaltwasserbecken u.s.w..

Mittagessen bei Sonnenschein

Danach haben wir an einem schönen Platz, der fast schon etwas mediterranes hatte, Mittag gemacht. Es gab Cheese-Sandwich im Café Boston Tea Party. Wir konnten draußen sitzen, das Wetter war perfekt!

Wir sind dann zurück in die Bath Abby gegangen. Bath Abbey wurde 1616 restauriert. Eine Kirche gab es hier aber schon vor über 1000 Jahren. Sie war sehr schön und vor allem eine der ältesten Abtei Kirchen in England

Anschließend haben wir bei „,Mark und Spencer“ Kekse und Chips gekauft und sind in den Park am Avon (River) gegangen. Hier musste man Eintritt zahlen, dafür dürfte man aber auch die Liegestühle benutzen. Wir haben fast 2 Stunden dort in der Sonne gesessen.

Aperitif & Pizza am Abend

Vor dem Abby Hotel gab es dann in der Abendsonne noch eine Gin Tonic.
Eigentlich wollten wir dann zu einem indischen Schnellimbiss – der hatte aber schon zu. Also haben wir uns Pizza und Tomaten-Salat bei einem Italiener geteilt.
Dann ging es zurück zum B&B – den Morgen müssen wir früh aufstellen. Es geht ja nach Stonehenge. Die Uhr ist gestellt.

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Food-Festival im Park


Food & Musik = ein Tag im Park

Sonntag 10.6.2018
Heute waren wir beim Festival „Pub in the Park“. Wir hatten herrliches Wetter und einen sehr schönen Tag.
Aufgestanden sind wir gegen 8:00 Uhr, dann in Ruhe duschen, fertig machen, in die Küche gehen.
Hier stand bereits alles auf dem Tisch, Tee und Kaffee haben wir uns selber gekocht, Toast getoastet, Beeren und Joghurt stand im Kühlschrank – alles was man so braucht zum Frühstück. Zwei weitere Gäste kamen später dazu. Die zwei kamen aus London. Und waren wegen einer Hochzeit hier. Allan, der Hausherr, kam auch und unterhielt sich mit uns. Es war sehr nett.

Um ca. 10:50 Uhr gingen wir (diesmal einen andern Weg) zum Royal Victoria Park.
Das Food & Music-Festival „Pub in the Park“ war bereits ausgeschildert. Wir sind erst ein bischen zu den Ständen gegangen. Hier gab es Käse aus der Region, selbst gebackene Pies & Cookies, Marmelade, Würstchen und natürlich Wein und Cocktails.

Gastro-Food bei Sonnenschein

Dann haben wir zwei der Kochshows gesehen. Von Gincarlo Caldesi gab es Italienische Pasta. Und von Emily Watkins, feinstes Gastro-Pub-Food. Später haben wir beiden an den Ständen auch etwas gegessen.
Aber erstmal sind wir weiter rumgelaufen. Und haben in der Sonne (vorher wars bewölkt, aber plötzlich kam die Sonne raus) eine Lillet Cocktail getrunken.

Neben den Ständen an denen man Produkte kaufen und probieren konnte, gab es Stände von Köchen die mit kleinen Gerichten aus ihren Pubs aufwarteten.

Bei Emily Watkins haben wir z.B. Rabitt Wellington und Tempura of Corgette Flower probiert. Später haben wir noch gegrilltes Lemon Chicken und Panzanella von Angela Harnett gegessen und Beef Biltong Chili mit Smoked Cheddar, Puffed Rice und Lime von Tom Kerridge.
Dann haben wir uns etwas in den Schatten gesetzt. Inzwischen hatte auch die Live Musik angefangen: Hugo Valentine, Sound of Sirens und später The Christian. Da sind wir dann auch wieder näher an die Bühne und haben in der Sonne gesessen.

Ende war um 16:30 Uhr (am Abend kamen neue Gäste – die Tickets galten immer für einen bestimmten Zeitraum). Wir haben deshalb noch schnell an den Stände Chips, Käse und Wein gekauft.
Dann ging es zu Fuß zurück und am Abend haben wir bei Wein und Käse rasch im Internet noch Tickets für einen Tagesausflug nach Stonehenge gekauft.
Morgen wollen wir aber erstmal die „restlichen“ Sightseeing-Punkte in Bath ablaufen.

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Wir entdecken Bath

Von Salisbury geht es nach Bath

Samstag 9.6.2018

Wir haben sehr gut geschlafen, auch die Straße direkt vor dem Haus störte nicht. Um 7:00 Uhr bin ich aufgestanden und habe geduscht. So um 8:25 sind wir dann zum Frühstück gegangen – das eigentlich erst um 8:30 Uhr losging. Aber wir bekamen als erste Kaffee und Toast !
Beim Frühstück gab es eine kleine Karte und man konnte sich davon alles auswählen. Es wurde dann serviert. Wir haben uns für hausgemachtes Granola, Joghurt und Beeren, Fried Eggs und Toast und Jam entschieden und alles geteilt.
Wer ein Rezept für Baked Beans mit einem typischen englischen Frühstück sucht – wird hier fündig.
Nach dem auschecken sind wir langsam über den Markt (heute war Markt-Tag) zum Busbahnhof gebummelt um den Bus nach Bath zu nehmen.

Wir sind in Bath

22:50 Uhr: Wir sind wieder in unserem B+B. Heute haben wir ganz schön viel gemacht. Der Bus kam etwas später, aber um 12:20 Uhr waren wir in Bath. Zu Fuß ging es zum B&B. Der Weg dahin: steil bergauf. Warum hat uns keiner gesagt, wie hügelig Bath ist? Endlich waren wir in der Bloomfield Avenue 66. Die Dame des Hauses macht uns auf. Das Haus ist ganz schön groß, unser Zimmer in der zweiten Etage. Sehr gemütlich, mit Bad unter der Dachschrägen. Gemeinschafts-Küche im Erdgeschoss mit Garten.

Um 14:00 Uhr sind wir wieder nach Bath rein gegangen. Wow – was für eine Mengen an Touristen – aber wirklich beschweren kann man sich ja nicht, denn wir sind ja auch welche. Die Fotos habe ich spät Abends gemacht – da waren zum Glück keine Touristen mehr da.

Bath – Römische Bäder


Wir waren erst bei der Touri-Info und sind danach zu Sally Lunn gegangen. Hier in der berühmten Bäckerei, in der schon Jane Austin gegessen haben soll, gibt es Hefebrötchen, getoastet zur Teatime. Wir haben uns eine herzhafte Variante mit Lachs und und eine Süße mit Jam geteilt. Es ist hier sehr nett und gemütlich. Unten im Keller ist ein Mini-Museum zu finden.

Klassische Sehenswürdigkeiten in Bath

Anschließend haben wir uns die Pultney Bridge angesehen. Die Brücke wurde 1774 im palladianischen Baustil gebaut. Sie ist eine von nur vier Brücken weltweit, die über die gesamte Breite Ladengeschäfte auf beiden Seiten beheimatet

Weiter ging es zu den halbrunden Häuserreihen „The Circus“. Das Wort „Circus“ steht hier für einen Kreis oder Oval und stammt aus dem römischen Wortschatz. Die Häuser sind von John Wood im georgianischen Baustil gebaut worden.

Ein weiteres Beispiel und schon oft fotografiert: The Royal Crescent – der königliche Halbmond, in dem 30 Häuser im Halbkreis stehen.

Das Wetter war sehr untypisch für England – es schien die Sonne. So konnten wir erst etwas Pause auf einer Bank machen und später bei einem, zufällig gefundenen Street-Gin-Festival noch leckeren Bath Gin mit Rhabarber trinken. In einem Pub gab es dann noch Abendessen und dann ging es zurück den Berg hoch zu unserem B&B.

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Lets get started – Die Reise geht los

Freitag 8.6.2018 um 8:36 bzw. 7:36 Uhr
So genau kann ich es gar nicht sagen – wir sind nämlich direkt zwischen Festland Europa und Großbritannien…
Mit Julia geht es für zwei Wochen nach Süd-England.
Heute morgen sind wir um 3:45 Uhr aufgestanden, haben uns schnell fertig gemacht und sind zur S-Bahn gegangen. Mit der Bahn ging es zum Flughafen, wo wir erstmal unsere Koffer aufgegeben haben. Die Passkontrolle hatte noch nicht mal auf, also etwas warten. Wir sind halt beide beim Reisen lieber zu früh, als zu spät.

Um 6:00 Uhr ging es da aber auch weiter. Wir haben noch unsere Müsli und Brötchen gegessen und dann durften wir auch schon einsteigen.
Natürliche haben wir hier im Flieger hauptsächlich geschlafen.
Gleich landen wir in Heathrow. Dann müssen wir erstmal den Bus National Express suchen, mit dem es dann nach Salisbury geht.

Flughafen München


Auf dem Flughafen London Heathrow

10:30 Uhr im Café Nero Terminal 2
Wir sind gut gelandet, haben unsere Koffer geholt und sind mit der Bahn zum Terminal 2+3 gefahren. Dafür musste man im Automaten ein freies Ticket ziehen, damit man durch die Kontrollen kommt. Dann haben wir in Terminal 2 den Bus-Bahnhof gesucht und gefunden (gut ausgeschildert). Da es dort aber nicht so gemütlich war, sind wir zurück zu Abflug Terminal 2 gegangen und sitzen jetzt im Café Nero, bei Tee, Cappuccino und Pain au Chocolate…

13:00 Uhr wir sitzen im Bus – jeder von uns auf einem eigenen Platz. Der Bus kam mit ein paar Minuten Verspätung, es stiegen auch nur wenige ein. Für unterwegs hatten wir uns am Flughafen Falafel mit rote Bete Dip und Couscous-Salat mitgenommen. Als Nachtisch: Joghurette. Jetzt fahren wir ca. 2 Stunden nach Salisbury

21:17 Uhr wieder in unserem Hotel Chapter House in Salisbury
Wie sind – Dank der rasanten Fahrt – ziemlich pünktlich in Salisbury angekommen. Mit dem Koffer ging es dann ca. 20 Minuten zu Fuß zum Hotel. Hier wurden wir gleich ins Zimmer gelassen – verwinkelt, schiefer Boden und Wände, sehr neues, sehr kleines Bad -wir lieben es.

Salisbury – Besuch der Cathedral

Es ging gleich weiter bei bedecktem Himmel zur Salisbury Kathedrale. Hier musste man keinen Eintritt bezahlten, sollte aber spenden. Die Kathedrale ist wirklich beeindruckend, erinnert an Westminster Abby mit ihren vielen Seitenschiffen und Gräbern. Ein Brunnen steht in der Mitte und auf dem Wasser spiegelt sich die Deckenkonstruktion, der Chapter-Room war unglaublich kunstvoll. Hier war eine (und wohl die Best-Erhaltende) Magna Charta. In der British Library ist eine weitere und zwei gibt es dann noch aus dem 12 Jahrhundert.

Die Kathedrale von Salisbury ist von 1220 bis 1258 im frühgotischen Stil gebaut worden. Der Kirchturm ist mit stattlichen 123 m der höchste Englands. Mittlerweile muss der schlanke Turm durch mehrere Maßnahmen statisch gesichert werden. Die Kathedrale wurde zunächst ohne Turm erbaut (Fertigstellung 1258). Erst 1315, rund 60 Jahre später, wurde der Tower hinzugefügt.

Danach sind wir in dem netten Städtchen mit den hübschen Häusern noch etwas bummeln gegangen. Allerdings hatten wir keine Lust auf shoppen. Zumal es hier in der Innenstadt nur die übliche Geschäfte gab, also nichts neues.

Wir sind dann ins Hotel gegangen und haben unten im sehr gemütlichen Restaurant gegessen: Steak (Spezialität hier) und Fish & Chips (sehr frisch und lecker).
Unterhalten haben wir uns mit unseren Sitznachbarn. Ein älteres Ehepaar aus Düsseldorf, das hier gerade Urlaub machte.

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