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39. Tag – „Happy little Trees“ in Colorado


Samstag 5.10.
Hotel Old Santa Fe in Santa Fe


Wir fahren durch ein Bob Ross*-Gemälde! Bunte herbstliche Bäume, leuchtende Berghänge in rot, orange, gelb und grün – das sind die Berge von den San Juan Mountain – Colorado zeigt sich gerade von seiner schönsten Seite.


„Happy little Trees“ Sightseeing Fahrt durch Colorado

Nach dem Frühstück im Motel packten wir wieder alles ins Auto und brachen auf. Wir fuhren an dem Mesa Verde National Park vorbei Richtung Durango, bzw. auf der 160 East Richtung Santa Fe. Das war für heute unser Tagesziel.
Es war sonnig, frisch und wunderschön durch diese bezaubernde Landschaft zu fahren.

Cowboyfest in Durango

In Durango haben wir einen Stop gemacht. Und sind gleich in ein Cowboy-Festival geraten. Wir haben eine Parkplatz in der Innenstadt gesucht, was gar nicht so einfach war, den es war aufgrund des Festivals sehr voll in der Stadt. Nachdem wir in einer Seitenstrasse geparkt haben, gingen gingen wir schnell zur Main Street, den man konnte die Cowboy-Parade bereits hören.

Kutschen mit Cowboys, Kinder auf Ponys, Gruppen wie die Public Library oder der Kindergarten liefen in der Parade mit. Am Strassenrand standen wir mit hunderten Zuschauern um zuzusehen. Zum Festival-Platz selber haben wir es nicht mehr geschafft. Dafür fehlte uns mal wieder die Zeit.


Aber wir sind, nach dem die Parade vorbei war, die historische Hauptstraße längs gebummelt, haben Kaffee in einem Hipster Café getrunken (und 1 (!) Cookie gegessen) und mal wirklich schöne Giftshops besucht.

Natürlich waren wir auch im Historischen Hotel „Strater“. Hier wurden schon viel Filme gedreht. Die Inneneinrichtung ist noch sehr auf Western-Saloon ausgerichtet. Und weil ja gerade das Cowboy-Festival war, liefen hier zahlreiche Cowboys und Cowgirls in voller Verkleidung rum!
Wir mussten leider weiter – aber bei der Landschaft hier macht das Autofahren Spaß!


Es geht nach Santa Fe

Nachdem ich den ersten Teil gefahren bin und Tina den zweiten, fuhr Kerstin das erste Mal bei dieser Reise mit „Maverik“ den dritten Teil. Hier war ja nicht viel los auf den Strassen und man konnte in normaler Geschwindigkeit die Landschaft genießen. Langsam wurde es wieder steiniger und die Bäume verschwanden – wir waren in New Mexico.
Wir sind vor Santa Fe noch zur Oper gefahren. Gerne hätte ich von der Konzerthalle, die eine offene Bühne in Richtung der Berge hat, ein Foto gemacht. Aber es war bereits Saisonende und wir standen vor verschlossenen Türen.

In Santa Fe angekommen haben wir in unserem Hotel eingecheckt und sind in die Stadt gegangen. Es war an diesem Samstag Abend ziemlich voll – wir hatten das jährliche „Balloon-Festival“, das in Albuquerque gerade stattfand, nicht auf dem Schirm. Viele Besucher des Festival verbrachten ihre Zeit nämlich hier.



Ein Abendessen im Patio des Hotel Francis

Eigentlich wollten wir im Old Ore House an der Plaza essen gehen. Hier hatten wir vor 10 Jahren einen schönen Mittag auf dem Balkon verbracht. Aber Wartezeiten und Lautstärke ließen uns in ein anderes Restaurant gehen, das wir auf dem Hinweg gesehen hatten.

Im Patio des Hotels San Francis befand sich das Steakhouse „Market Steer“. Und wir hatte Glück – es gab noch 3 Plätze!
Wir saßen draußen in dem schöneren Innenhof, direkt am offenen Kamin, neben einen Springbrunnen. Das sehr nette Personal kümmerte sich toll um uns. Wir hatten Steaks mit Beilagen (Wild-Pilze, Kartoffelpüree, Pommes, Chili-Risotto, Steaksauce, Sauce Bernaise…). Dazu sehr guten Rotwein von unserem Lieblings-Weingut „Beringer“.
Irgendwann wurde das Feuer angemacht, es wurde kühler und dunkel und es war einfach nur herrlich hier zu sitzen und den Abend zu genießen.

Als Dessert hatten wir Limonen-Creme Brûlée mit Manchego. Und “JA”, der Käse war IN der Creme als leicht salziger Geschmack, die Konsistenz ein Hauch fester – sehr gelungen und lecker. Wie auch der Rest des Essens.

In diesem alten Hotel gab es auch ein Restaurant im Haus, sowie eine sehr gut besuchte Bar. Die Lobby war mit alten Kunst-Gegenständen, einen großen Kamin und Sitzgelegenheiten schön eingerichtet.
Wir sind dann noch kurz ins Hotel “La Fonda” vorbei gebummelt – da wohnen wir dann morgen! Und dann gibt es mehr Informationen dazu.

Bob Ross* war ein Landschaftsmaler, der sich die Nass-in-Nass-Technik selber beigebracht hat. In seiner TV-Show „The Joy of painting“ malte er Landschaften und animierte die Zuschauer mit mit sonorer Stimme und postiven Weisheiten zu malen. Statistisch wurde berechnet, dass in seinen 30.000 hinterbliebenen Gemälden zu 91 Prozent mindestens ein Baum auftaucht…
In Deutschland gibt es oft Nachts im TV Wiederholungen seiner Sendung.

Kategorien: Amerika 2019, Reisen | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , | 3 Kommentare

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