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17. Tag – Ziel des Tages: St. Augustin, die älteste Stadt Amerikas

Freitag 13.9.
St. Augustin: Motel Anastasia


In der vollgestellten Lobby unseres Motels (mit dem Papagei) gab es auch Frühstück – nicht besonders reichhaltig. Aber Kaffee und Waffeln waren okay. Wir haben draussen am Pool gefrühstückt, die Sonne schien und es versprach ein schöner Tag zu werden…


Bummel am Boardwalk von Destin

Nach dem Frühstück haben wir das Auto gepackt und sind über die Hauptstraße zum Boardwalk von Destin gegangen. Es war bereits sehr heiss und man konnte an den ganzen Ausflugsbooten und Jetski Angeboten vorbeilaufen. Für Unterhaltung ist hier jedenfalls gesorgt. Die feinen Sandstrände konnten wir auf den Halb-Inseln sehen, haben aber aus Zeitmangel drauf verzichtet dort spazieren zu gehen.

Wieder eine lange Autofahrt

Anschließend sind wir, nach dem Tanken, Richtung St. Augustin gefahren. Eine Pause gab es auch: bei Taco Bell, mit Tacos und Cola… Die Strecke nach St. Augustin ist eher langweilig, Bäume, ab und zu mal eine Ausfahrt. Selbst die Hauptstadt von Florida Tallahassee bekommt man auf der Interstate kaum mit. Dazu kommt, das wir die Zeitzone zurück wechseln d.h. es wird uns eine Stunde geklaut.


St. Augustin: die älteste Stadt Amerikas

In St. Augustin angekommen sind wir über die Lions Bridge zu einem günstigen Motel gefahren – Motel Anastasia aus dem Coupon-Heft hat gewonnen: kleine Zimmer, Kühlschrank, TV geht nicht – egal, wir blieben ja nur eine Nacht. Nach einer kurzen Pause sind wir zu Fuß über die Lion-Bridge ins Historische Viertel der Innenstadt gegangen.

St. Augustin gilt als ältestes Stadt Amerikas, weil sie kontinuierlich bewohnt war. Am ersten Restaurant an der Ecke haben wir nach einem Platz gefragt – es war das a1a Ale Works. Wir nahmen noch einen Drink an der Bar und dann wir konnten draußen auf dem Balkon unser Abendessen genießen: Crab Cake, Blakend Tuna, Seafood Platter…


Anschließend sind wir durch die Stadt gebummelt und haben noch einen Wein getrunken bevor wir über die Brücke zurück zum Hotel gegangen sind. Es war den ganzen Abend leicht windig bei 29 Grad – perfekt für einen lauen Sommerabend. Morgen wollen wir die Stadt noch mal bei Tageslicht ansehen bevor es nach Savannah geht.

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16.Tag – On the road again – es geht weiter nach Florida

Donnerstag 12.9.
Hotel: Destin Village Inn


Heute morgen hieß es nach dem Frühstück: Taschen und Koffer wieder ins Auto packen und noch mal die Route auf der Karte checken. Den unsere Südstaaten-Tour ging weiter. Wir kamen gut aus New Orleans heraus, auch weil wie etwas nach dem Berufsverkehr fuhren.


Auf dem Greenwood Cemetery

Da der Lafayette Cemetery ja gestern bei unserer Tour durch den Garden District geschlossen war, haben wir auf den Weg aus New Orleans raus, doch noch einen Stop bei Greenwood Cemetery gemacht. Der Tip kam von einer Freundin über Facebook, die unsere Reise „mitliest“.

Der Friedhof ist ein bischen größer und nicht so verbaut wie der Lafayette Cemetery, hat aber auch ein paar schöne Gräber und Grabsteine. Leider kauf Bäume und somit auch keinen Schatten! Es gibt ihn seit 1852 und er liegt bei der City Park Avenue und dem Canal Blvd. Gegründet wurde er von der Feuerwehr. Es war ziemlich heiß und wir parkten einfach auf dem Friedhof – hier durfte man auch mit dem Auto rauffahren. Gesehen haben wir natürlich auch das große Elch-Monument auf einem Hügel. Es wurde 1886 von Künstlern und Musikern aus New York gestiftet. Darunter befindet sich ein Grab mit schweren Türen, das 1912 von einem Deutschen Immigranten, der einer der erfolgreichsten Steinmetze seiner Zeit war, gebaut wurde: Albert Weidlen.
Auch ein Memorial für die Polizei war zu sehen. Wir gingen die Reihen längs – hier sind die Grabsteine nicht so eng, wie am Lafayette Friedhof. Da es auf dem ganzen Friedhof allerdings keine Bäume gibt, gab es entsprechend keinen Schatten und so blieben wir nicht so lange, den wir mussten heute ja auch noch „etwas Strecke machen“.

Typisch Amerika: Outlet-Center und Visitor-Center

Dann sind wir auf die I 10 East gefahren. An diesem Tag war der Weg nicht wirklich das Ziel – wie mussten halt so schnell wie möglich an der Küste längs… also nutzen wir Zeit – und stoppten im Gulfport Outlet Center. Den so richtig shoppen waren wir bis jetzt noch nicht. Wir parkten auf dem großen Parkplatz und gingen in die üblichen Shops: Gap, Hilfinger, Nike etc. . Und zwischendurch gab es Essen, das satt macht.

Dann ging es weiter nach Florida. Hinter der Staaten-Grenze in Florida hielten wir kurz im Welcome Center. Immer praktisch für Toiletten und Hotel -Coupons.

Unser Tagesziel: Destin

Danach fuhr ich weiter, die langen Strassen, über noch längere Brücken und durch Wälder nach Destin. Hier an der „Emerald Coast“ wollten wir übernachten. Aber erstmal mussten wir ein paar Lebensmittel einkaufen und hielten am Ortseingang in einem Whole Food Market. Wie immer hätten wir uns dumm und dusselig kaufen können an den tollen, frischen Produkten. Diesmal der Clou: die große Ecke mit Nüssen, Getreide, Mehlen, Nudeln zum selber abpacken.

Ein Abend im Motel

Dann fuhren wir zu unser Motel – das mal zu keiner Hotel-Kette gehörte und ein bisschen skurril war. Wir haben es in einem der Coupon-Hefte vom Visitor-Center gefunden. In der Lobby gab viel Seemanns-Deko und Kitsch und auch einen Vogel-Käfig mit einem echten Papagei, den man nicht füttern sollte! Wir bezogen unser Zimmer und überlegten was wir als nächstes tun wollten: Am Strand picknicken oder Wäsche waschen – die Wäsche gewann (Nützt ja nix) und wir picknickten im Zimmer mit dem Bügelbrett als Tisch.

Wäsche waschen im Motel ist immer etwas zeitaufwändig, weil man ständig zu den Maschinen laufen muss und die Wäsche in den Trockner umladen muss. Aber es klappte ganz gut. Unsere Leckereien aus dem Whole Food Markt haben wir dann auf dem (mit einem Tuch abgedeckten) Bügelbrett aufgebaut. Und unsere Dips mit frischem Gemüse und Käse und Schinken waren so gut! Wein und Bier passten auch …

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12. Tag – Übernachten auf einer Plantage

Sonntag 8.9.
Hotel: Mouton Plantation Bed & Breakfast, Lafayette


Das Frühstück in der Travelodge wurde, wie so oft in Motels, in der Lobby serviert und war gerade so akzeptabel – aber wir hatten am Abend vorher schon einen Coffee Place gesehen, zu dem wir noch wollten. Vorher sind wir aber noch in einem 24 Stunden Superstore Walmart einkaufen gegangen. Wir brauchten wieder Wasser, Mückenspray und M&M’s… Weil wir noch etwas Zeit hatten, bis das Cafe aufmachte, sind wir noch mal an den Strand gefahren und haben ein bisschen fotografiert. Es war aber bereits so heiß, dass wir es nicht lange ausgehalten haben. Um kurz nach 10:00 Uhr waren wir dann in der District Coffee Company und haben einen starken Kaffee getrunken. Der Besitzer war sehr nett und erzählte uns etwas über den Ort Ocean Spring. Von ihm erfuhren wir auch, dass es gerade diese Algenplage im Golf gibt, die sich natürlich schlecht auf das Sommergeschäft in der Gegend auswirkt.


Lafayette: vergessene Stadt im Süden

Danach ging es ziemlich schnurstracks Richtung Lafayette. Teilweise durch die Bayous, den Sümpfen in den Südstaaten. Mit einer Pipi-Pause…

In unserem B&B, das ich vorgebucht hatte, konnten wir noch nicht rein, als wir gegen 14:30 Uhr ankamen, weshalb wir nach Downtown Lafayette gefahren sind. In einer kühlen Bar haben wir einen Eistee getrunken. Draußen waren es wieder über 100 Grad Fahrenheit. Dann haben wir uns die Stadt angesehen.

Lafayette wurde 1821 von Jean Mouton (wir übernachteten auf der Plantage seines Sohnes!) als Vermilionville gegründet. Die Wirtschaft der Stadt war vor allem von der Landwirtschaft geprägt. 1884 wurde die Stadt nach Marie-Joseph Motier, Marquis de La Fayette, dem französischen Offizier und Helden im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, in Lafayette umbenannt. Dem Marquis de La Fayette begegneten wir später in Savannah wieder!

Wir sind durch Downtown Lafayette gelaufen. Es war aber relativ enttäuschend. Heute, auf einem Sonntag, hatte gar nix auf, es gab ein paar alte Häuser, die aber demnächst abgerissen werden sollten, nichts spannendes… Es kam uns ein bisschen verloren und vergessen vor. Lafayette müssen wir wohl noch mal eine zweite Chance geben, der erste Eindruck war nicht so toll.


Traumhaft schön: unsere Plantage

Um 16:00 Uhr fuhren wir zurück zu unseren B&B und konnten in unser Zimmer bzw. auf die Plantage – der Mouton Plantation. Schön war, dass wir ein Upgrade angeboten bekamen, statt der reservierten Cabin, durften wir im Haupt-Haus 2 Zimmer mit Bad und Wohnzimmer beziehen. Die Plantage wurde von Charles Mouton 1820 auf dem Gelände der 300 Acre großen Plantage von Jean Mouton (Seinem Vater und Gründer von Lafayette) errichtet. Charles Mouton heiratete Marie Julie Latiolais, Tochter von Joseph Latiolais, einem Französischem Creolen von La Point, Louisiana. Charles Mouton war Governor of Louisiana von 1843 bis 1846. Die Plantage liegt im Sterling Grove National Historic District, Fußläufig zur Historischen Innenstadt.


Alle Zimmer waren schön eingerichtet mit Himmelbetten, alten Möbeln, eindrucksvollen Bildern und Gegenständen. Wir hatten sogar einen kleinen Kühlschrank. Und einen Zugang zum schönen Balkon. Man merkte dem Haus an, das es liebvoll restauriert wurde.
Um 16:30 Uhr gab es einen Willkommen-Drink für alle Gäste im Wintergarten neben der Küche… Hier stand ein langer Tisch, an dem Morgen auch das Frühstück seviert wurde. Wir trafen Chip und Jeannie aus dem Süden und ein Pärchen aus Moskau. Es gab einen Hauscocktail aus Eistee, Whisky, Peachlikör und Minze und dazu Cräcker, Shrimpdip und Paté. Eine Hausdame servierte alles und fing Gepräche an, so das sich alle kennen lernten. Wir haben uns bis ca. 18:00 Uhr sehr nett mit den Gästen unterhalten.

An Essen gehen wollten wir nicht mehr denken – es war zu schön auf der Plantage. G. und ich haben dann unsere Wein und Käse-Reste auf dem Balkon angerichtet und es uns auf der Schaukel bequem gemacht. T. hat sich mit den anderen Gästen und einem Bier im Garten zurückgezogen.
Später sind weitere Gäste in unser Nachbarzimmer gezogen – G. und ich haben Sie auf den Balkon gebeten und wir haben uns sehr nett unterhalten, sie kamen aus Texas. Es war einfach schön, bei der Wärme auf dem Balkon zu sitzen und Wein zu trinken… Aber irgendwann wurden auch wir müde und gingen ins Bett. Und Morgen fahren wir auf Avery Island zur Tabasco-Fabrik.

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11. Tag – Historisches in Montgomery, Picknick am Strand

Samstag 7.9.
Hotel: Ocean Spring, Mississippi, Travel Lodge

Heute hatten wir einen langen Weg vor uns und so saßen wir um 8:30 Uhr im Auto und sind durch Atlanta Richtung Montgomery gefahren. Das ging, weil Wochenende war, super schnell. In 30 Minuten waren wir auf dem Freeway durch Downtown durch. Es war also eine gute Entscheidung, gestern vor Atlanta zu übernachten und so den Stau zu entgehen. Bei der Grenze zu Georgia – hier wurde uns 1 Stunde geschenkt – haben wir kurz im Visitor Center angehalten und uns Prospektmaterial geholt.

Montgomery – auf den Spuren der Civil Right Movement

In Montgomery sind wir dann um 11:45 Uhr angekommen und haben bei der Tourist-Info geparkt. Die ist in der alten Union Station untergebracht – ein sehr schönes Gebäude und vor allem angenehm kühl. Die Dame am Schalter erklärte uns sehr genau, wo wir längs laufen konnten. Sie meinte allerdings, dass es so heiß ist, dass wir mit dem Auto fahren sollten. Das kam uns etwas übertrieben vor und wir liefen zu Fuß. Wie sich herausstellte, hatte sie recht – es waren kaum Leute auf der Straße, weil es einfach viel, viel zu heiß war. Aber gut, jetzt liefen wir …


Montgomery war kurzzeitig, während des Bürgerkrieges, die Hauptstadt der Konföderierten Staaten von Amerika. Im State Capitol legte Jefferson Davis als Präsident der Konföderierten Staaten seinen Amtseid ab. Ein wichtige Rolle spielte Montgomery in der Bürgerrechtsbewegung. Den sie nahm hier ihren Anfang, mit der Näherin Rosa Parks. Sie weigerte sich, in einem Bus für Weiße aufzustehen und wurde verhaftet. In der Dexter Avenue King Memorial Baptist Church formte sich daraufhin der Widerstand, der zum Bus-Boykott führte. Martin Luther King wurde zum Koordinator und zur Symbol-Figur für die folgenden Proteste und Demonstrationen.

Trotz Hitzewelle zu Fuß durch die Stadt

Erst gingen wir kurz zum Fluss (Riverfront). Hier wurden früher die Sklaven verschifft und weiter in den Süden transportiert. Gedenk-Tafeln erzählen die Geschichte. Wir gingen zurück in die Innenstadt und auf kamen an der Hank Williams Statue (berühmter Countrysänger, der sehr jung starb) und den Brunnen, dem Court Square Fountain vorbei. Auch hier erinnern Informationstafeln daran, dass im 19. Jahrhundert Sklaven verkauft wurden. Von hier konnte man schon das State Capitol sehen. Das gerade restauriert wurde und von einem Bauzaun umringt war. 1861 wurde hier Jefferson Davis als erster (und einziger) Präsident der Konföderierten Staaten von Amerika vereidigt. Wir wollten aber hauptsächlich zur Dexter Church, in der M.L. King gepredigt hat.

Wo Martin L. King, jr. einst predigte

Vor der Kirche haben wir Fotos gemacht und gedacht, dass heute am Samstag alles geschlossen ist – denn die Stadt war wirklich total menschenleer. Was aber auch an den 37 Grad in der Sonne gelegen haben könnte …Während wir da so standen, kam plötzlich eine Dame aus der Kirche heraus, umarmte uns und fragte ob wir nicht in die Kirche kommen wollten, da sei noch eine Führung im Gange… Als sie hörte, dass wir aus Deutschland kamen, würden wir gleich noch mal umarmt! Wir haben die restliche Führung durch die Kirche mitgemacht – sehr spannend und lebensnah erzählt. Am Ende haben wir uns in der Kirche alle im Kreis aufgestellt und zusammen “We shall overcome “ gesunden. Wir haben gemeinsam gebetet – einer der Teilnehmer sprach aus dem Stegreif ein Gebet.

Und dann sollten wir unsere Nachbarn umarmen – denn es sei ja noch gar nicht so lange her, dass wir eben NICHT gemeinsam in einer Kirche stehen durften…
Solche Sätze hinterlassen einen bleibenden Eindruck, erst recht, wenn er von Betroffenen gesagt wird. Und die Erinnerung an diesen Moment wird uns sicher für immer begleiten.


Nun brauchten wir eine Pause, um alles sacken zu lassen. Wir gingen in ein klassisches, sehr altes Dinner, das schon seit 1917 existiert. Im „Chris“ gab es Burger und Hot Dogs, einfach und billig, der Service herzlich und leicht skurril. Den Tipp hatten wir auch von der Dame aus dem Visitor Center bekommen.


Rosa Parks Museum: Wie alles anfing

So gestärkt ging es ins Rosa Parks Museum. Die Weigerung der Näherin Rosa Parks, ihren Sitzplatz im Bus einem Weißen zu überlassen, löste 1955 den Montgomery Bus Boycott aus, der als Initialzündung der Bürgerrechtsbewegung gilt. Ihr Leben und der Busboykott von Montgomery werden hier beleuchtet. Am Anfang wurden in einem Film mit Zeitzeugen über das Ereignis berichtet. Dann wurde die Szene in Film & Multimedia quasi “nachgespielt.” Anschließend konnte man weitere Infos zu dem Busboykott und die Ereignisse danach anhand von Fotos, Zeitzeugen-Berichten und in einer kleinen Ausstellung erfahren.
Nun konnten wir bei der Hitze nicht weiter rumlaufen und sind zurück zum Auto gegangen.

Ich bin dann Richtung Süden nach Mobile gefahren. Die Fahrt war sehr lang und ging die ganze Zeit auf dem Highway. Hätten wir mehr Zeit gehabt, wären wir wohl mehr über Land gefahren und hätten noch einen Stop gemacht. Die nächsten Tage wollten wir nicht so viel fahren, deshalb mussten wir jetzt einmal schnurstracks gerade durchfahren. Einen kleinen Stop haben wir noch an der Überquerung zum Bundesstaat Mississippi gemacht, aber das Visitor Center hatte gerade geschlossen. Wir sind in dem kleinen Ort Ocean Springs gelandet – ein kleiner Geheimtipp, den ich schon vor der Reise aus einem Onlinebericht „herausgefischt“ hatte.

Picknick bei Sonnenuntergang

In Ocean Springs, Mississippi, kurz vor Biloxi haben wir schnell in ein Motel eingecheckt, das wir, wie so oft, über Google fanden. Wir packten unsere Picknick-Sachen ins Auto und fuhren eine wunderschöne alte Straße entlang, mit wuchtigen Bäumen und großen Beach-Häusern in Richtung Strand. Wir wären gerne zu Fuß gegangen, aber Hotels direkt am Strand waren natürlich ausgebucht oder sehr teuer. Und der Weg war dann doch zu weit. Am Strand haben wir uns einen netten Platz gesucht, mit Blick auf die Biloxi-Bridge. Die wurde damals beim Hurricane Katharina zerstört. Mittlerweile aber natürlich wieder aufgebaut.

Bei herrlichstem Sonnenuntergang konnten wir in Ruhe picknicken. Wir sind ein bischen am Strand längs gelaufen, es waren noch andere Besucher hier und spielten oder chillten. Es war allerdings keiner im Wasser – später fanden wir den Grund dafür heraus. Wegen einer giftigen Algenplage konnte man schon seit Wochen nicht baden gehen.
Der Abend war so schön, dass wir noch etwas mehr von diesem Ort sehen wollten. Also sind wir in den kleinen Ort gefahren, haben in einer Seitenstraße geparkt und sind noch spazieren gegangen. Es war eine bunte, laute Kneipenszene. Fast in jeder 2. Bar fand ein Konzert statt! Wir haben noch ein Bier bzw. Saft draußen in einer Bar getrunken und dabei der vielen Live Musik-Bands gelauscht und die Menschen und Musiker beobachtet.
Morgen geht es dann nach Lafayette – da brauchen wir nur 3,5 Stunden hin!

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