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49. Tag – Erste Tour durch Los Angeles


Dienstag 15.10.
Air B&B Sherman Oaks


Heute war Autofahren angesagt. Ich bin so ca. 10 Uhr, nachdem hoffentlich alle im Büro und nicht mehr auf der Straße waren, zum Griffith Observatorium gefahren. Der Tipp, nach dem Berufsverkehr zu fahren, kam von Theresa. Die mir auch erzählte, das man in LA Wegstrecken nicht in Meilen angibt, sondern in der zu fahrenden Zeit.

Zum Griffith Obervatorium

Der Verkehr ging zügig, trotzdem brauchte ich fast 1 Stunde bis ich endlich beim Observatorium parken konnte. Was jetzt übrigens 10,- $ die Stunde kostet. Bei meinem letzten Besuch war es noch umsonst.

Die Parkplätze und Strassen waren ziemlich voll, ich parkte am Seitenstreifen und hab einen Parkschein aus dem Automaten gezogen – bin mir aber nicht sicher ob der richtig gelöst war.
Das Observatorium war Schauplatz vieler Filme. Der bekannteste sicher “Denn Sie wissen nicht was sie tun” mit James Dean. Ein kleines Denkmal erinnert an ihn.

Im Dunklen ist der Blick auf die riesige Stadt unvergleichlich. Aber auch tagsüber sieht die Stadt spannend aus. Das leicht diesige kommt übrigens von den Bränden, die gerade rund um Los Angeles, mal mehr, mal weniger brennen.
Ich bin ein bischen auf dem Gelände herumgewandert, aber es war wirklich voll und man mussten allen ausweichen.
Da ich mich Mittags mit Theresa treffen wollte und ich nicht wusste, wie lange ich zu ihr in Büro nach Burbank brauchte, blieb ich hier nicht zu lange.

Besuch in der „Filmstadt“ Burbank

Also fuhr ich den Berg wieder runter und weiter nach Burbank. Hier stehen die vielen Studios der großen Filmgesellschaften. Da sieht man dann von der Strasse aus schon die Rückwand der Studios oder Straßen heißen “Gate 11” …

In Burbank bei den Filmstudios


Wieder brauchte ich etwas, bis ich einen Parkplatz hatte. Und habe bei “Bobs Big Boy” (womit ein Doppelter Hamburger gemeint ist. Der Diner kam in vielen TV-Show schon vor. Auch „Sheldon“ aus der Big Bang Theory besteht auf diesen Burger) geparkt. Theresa und ich sind dann zum Mittagessen in ein kleines Bistro in einer Seitenstrasse gegangen. Wir haben am Tresen bestellt und dann draußen unter dem Sonnenschirm Lunch gegessen.

Danach hat sie mir ihr Büro gezeigt. Sie arbeitete zu der Zeit in einer Firma, die Animationen für Filme herstellt. Es war alles sehr schick!

Anschließend bin ich erst zum Tanken und dann nach Hause gefahren. Es war bereits Nachmittag und ich habe eine kurze Pause in meiner Wohnung gemacht.

Fußball-Abend mit den Mädchen

Am Abend bin ich zu Theresa nach Glendale gefahren. Was auch wieder gut 40 Minuten dauerte, obwohl ich eigentlich fast nur geradeaus fahren musste. Wir haben „meinen“ Wagen stehen lassen und sind mit ihren Auto weiter zum Fußball-Training der Mädchen gefahren…

Ein Trainer, bzw. einer aus dem Trainerstab vom Los Angeles Galaxy Club hat den Kindern (aus der Glendale Sportgruppe) Tipps und Tricks gezeigt. Wir saßen am Spielfeld-Rand und sahen zu, wie ein Haufen Kinder mit und ohne Ball trainierten. Und gegen Ende ein kleines Spiel stattfand.

Auf dem nach Hauseweg hielten wir noch für ein Eis bei Baskin Robbins. Jeder bekam eine Eiskugel in die Hand und wir fuhren nach Hause.
So wurde es etwas später und ich bin im Dunkeln zu Wohnung zurück gefahren. Und musste nur zweimal Schlenker fahren, weil ich auf der falschen Spur gelandet war, abbiegen und wieder umdrehen musste. Und damit hatte ich dann auch meine erste „Nachtfahrt“ alleine durch LA hinter mir.


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46. Tag – Es geht zurück nach Deutschland bzw. weiter nach Los Angeles

Samstag 12.10.
AirB&B in Los Angeles, Sherman Oaks


Heute geht es nach LA… ich habe nochmal Croissant und Kaffee zum Frühstück im Belle Madeleine Café geholt. So konnten wir wieder auf dem Zimmer frühstücken, während jeder von uns nochmal seine Rucksäcke und Koffer umpackte. Seit die Fluglinien die Koffer bzw. die Gewichte strenger kontrollieren, muss man echt immer gucken wie man packt und dann haben wir den Bellboy bestellt, um die Koffer zum Taxistand zu bringen.


Flug mit Spirit Airlines nach Burbank

Wir haben uns am Hotel-Eingang verabschiedet – den meine Reise ging ja noch weiter. Tina und Kerstin blieben noch ein paar Stunden in Las Vegas. Und gingen nochmal bummeln und im Bellagio etwas trinken, bevor es für sie zurück nach Deutschland ging.

…und auch wenn ich mich auf den letzten Teil meiner Reise – alleine in Los Angeles – riesig freute, wäre ich doch gerne mit den Mädels weiter auf den weiten Straßen gefahren.

Am Flughafen war ich dann wieder viel zu früh – aber besser als zu spät. Die Koffer abgeben ging rasch, einchecken und zum Gate gehen. Vorbei an Spiel-Automaten… ist halt Las Vegas.

Vom Gate aus konnte man tatsächlich die Berge und die Stadt mit ihren Hotels nochmal sehen.
Der Flug mit der Billigairlines Spirit Airline ging ziemlich schnell. Leider konnte ich während des Fluges wieder nicht aus dem Fenster sehen, da das Mädel neben mir sofort alle Luken dicht machte, um auf ihrem Handy Filme zu sehen…

Ab jetzt in Los Angeles

In LA bzw. dem Flughafen Burbank angekommen, dauerte es keine 10 Minuten aus dem Flugzeug auszusteigen, das Gepäck zu holen und ins Taxi zu steigen.
Wir fuhren etwa 20 Minuten, dann war ich an meiner Wohnung in Sherman Oaks für die nächsten 2 Wochen.
Sherman Oaks liegt im San Fernando Valley und ist eher ein Vorort von Los Angeles. Es ist umgeben von ein paar großen und verkehrsreichen Freeways. Am Ventura Boulevard, der größten Einkaufsstraße hier, gibt es viele nette Gastropubs, Weinstuben und Brunchcafés, aber auch traditionellen mexikanischen Restaurants und Burgerläden. Und natürlich die üblichen Shops.

In Burbank gelandet – es geht zu Fuß in den Flughafen

„Meine“ Wohnung für die nächsten 2 Wochen

Der Schlüssel war in einer Lockbox deponiert, dafür hatte mir mein Air B&B-Host vorher den Code geschickt.
Das Zimmer mit Bad und einer Küche im Schrank ist genau wie auf den Bildern. Ich hatte 2 Schränke und ein Schrank mit Schubladen. So konnte ich erstmal alles auspacken und die Koffer in den Schränken verstauen.

Dann wollte ich einkaufen gehen. Es gab zwar netterweise Nüsse und Müsliriegel von meinen Gastgebern, aber ich brauchte natürlich alles fürs Frühstück und vielleicht auch mal fürs Abendessen.

Mein Supermarkt um die Ecke

Da hier in den Städten der USA so gut wie nie jemand zu Fuß geht, gibt’s auch kaum Fußwege. Aber ich suchte mir einen Weg zum Supermarkt, über google Map aus, der durch eine wenig befahrene Wohngegend ging. Dabei kam ich an vielen alten Bungalows vorbei, die teilweise schon sehr mit Halloween-Deko geschmückt waren.


Beim Whole Food Markt (eher von der kleineren Sorte) habe ich mir Obst, Brot, Kaffee u.s.w. gekauft . Ich habe eine Mikrowelle und 1 Kochplatte in der Küche! Da kann ich mir auch mal ein Spiegelei machen.

Dann hat mich Theresa, meine ehemalige Englisch-Lehrerin und jetzt Freundin nach ihrem Auftritt abgeholt. Sie ist gelernte Opernsängerin, arbeitet aber in der Filmbranche in einen Büro für Animationen.Trotzdem tritt sie ab und zu noch Abends bei Konzerten auf. Kennengelernt haben wir uns in München, sie ist aber mit ihren Mann und Kindern zurück in die USA gezogen.

Wir sind ganz in die Nähe zu einer Bar/Diner um die Ecke gefahren.

Wir haben lange geredet und erzählt und dabei eine Kleinigkeit gegessen. Morgen holt sie mich ab und dann fängt mein Leben in LA richtig an.

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