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11. Tag – Historisches in Montgomery, Picknick am Strand

Samstag 7.9.
Hotel: Ocean Spring, Mississippi, Travel Lodge

Heute hatten wir einen langen Weg vor uns und so saßen wir um 8:30 Uhr im Auto und sind durch Atlanta Richtung Montgomery gefahren. Das ging, weil Wochenende war, super schnell. In 30 Minuten waren wir auf dem Freeway durch Downtown durch. Es war also eine gute Entscheidung, gestern vor Atlanta zu übernachten und so den Stau zu entgehen. Bei der Grenze zu Georgia – hier wurde uns 1 Stunde geschenkt – haben wir kurz im Visitor Center angehalten und uns Prospektmaterial geholt.

Montgomery – auf den Spuren der Civil Right Movement

In Montgomery sind wir dann um 11:45 Uhr angekommen und haben bei der Tourist-Info geparkt. Die ist in der alten Union Station untergebracht – ein sehr schönes Gebäude und vor allem angenehm kühl. Die Dame am Schalter erklärte uns sehr genau, wo wir längs laufen konnten. Sie meinte allerdings, dass es so heiß ist, dass wir mit dem Auto fahren sollten. Das kam uns etwas übertrieben vor und wir liefen zu Fuß. Wie sich herausstellte, hatte sie recht – es waren kaum Leute auf der Straße, weil es einfach viel, viel zu heiß war. Aber gut, jetzt liefen wir …


Montgomery war kurzzeitig, während des Bürgerkrieges, die Hauptstadt der Konföderierten Staaten von Amerika. Im State Capitol legte Jefferson Davis als Präsident der Konföderierten Staaten seinen Amtseid ab. Ein wichtige Rolle spielte Montgomery in der Bürgerrechtsbewegung. Den sie nahm hier ihren Anfang, mit der Näherin Rosa Parks. Sie weigerte sich, in einem Bus für Weiße aufzustehen und wurde verhaftet. In der Dexter Avenue King Memorial Baptist Church formte sich daraufhin der Widerstand, der zum Bus-Boykott führte. Martin Luther King wurde zum Koordinator und zur Symbol-Figur für die folgenden Proteste und Demonstrationen.

Trotz Hitzewelle zu Fuß durch die Stadt

Erst gingen wir kurz zum Fluss (Riverfront). Hier wurden früher die Sklaven verschifft und weiter in den Süden transportiert. Gedenk-Tafeln erzählen die Geschichte. Wir gingen zurück in die Innenstadt und auf kamen an der Hank Williams Statue (berühmter Countrysänger, der sehr jung starb) und den Brunnen, dem Court Square Fountain vorbei. Auch hier erinnern Informationstafeln daran, dass im 19. Jahrhundert Sklaven verkauft wurden. Von hier konnte man schon das State Capitol sehen. Das gerade restauriert wurde und von einem Bauzaun umringt war. 1861 wurde hier Jefferson Davis als erster (und einziger) Präsident der Konföderierten Staaten von Amerika vereidigt. Wir wollten aber hauptsächlich zur Dexter Church, in der M.L. King gepredigt hat.

Wo Martin L. King, jr. einst predigte

Vor der Kirche haben wir Fotos gemacht und gedacht, dass heute am Samstag alles geschlossen ist – denn die Stadt war wirklich total menschenleer. Was aber auch an den 37 Grad in der Sonne gelegen haben könnte …Während wir da so standen, kam plötzlich eine Dame aus der Kirche heraus, umarmte uns und fragte ob wir nicht in die Kirche kommen wollten, da sei noch eine Führung im Gange… Als sie hörte, dass wir aus Deutschland kamen, würden wir gleich noch mal umarmt! Wir haben die restliche Führung durch die Kirche mitgemacht – sehr spannend und lebensnah erzählt. Am Ende haben wir uns in der Kirche alle im Kreis aufgestellt und zusammen “We shall overcome “ gesunden. Wir haben gemeinsam gebetet – einer der Teilnehmer sprach aus dem Stegreif ein Gebet.

Und dann sollten wir unsere Nachbarn umarmen – denn es sei ja noch gar nicht so lange her, dass wir eben NICHT gemeinsam in einer Kirche stehen durften…
Solche Sätze hinterlassen einen bleibenden Eindruck, erst recht, wenn er von Betroffenen gesagt wird. Und die Erinnerung an diesen Moment wird uns sicher für immer begleiten.


Nun brauchten wir eine Pause, um alles sacken zu lassen. Wir gingen in ein klassisches, sehr altes Dinner, das schon seit 1917 existiert. Im „Chris“ gab es Burger und Hot Dogs, einfach und billig, der Service herzlich und leicht skurril. Den Tipp hatten wir auch von der Dame aus dem Visitor Center bekommen.


Rosa Parks Museum: Wie alles anfing

So gestärkt ging es ins Rosa Parks Museum. Die Weigerung der Näherin Rosa Parks, ihren Sitzplatz im Bus einem Weißen zu überlassen, löste 1955 den Montgomery Bus Boycott aus, der als Initialzündung der Bürgerrechtsbewegung gilt. Ihr Leben und der Busboykott von Montgomery werden hier beleuchtet. Am Anfang wurden in einem Film mit Zeitzeugen über das Ereignis berichtet. Dann wurde die Szene in Film & Multimedia quasi “nachgespielt.” Anschließend konnte man weitere Infos zu dem Busboykott und die Ereignisse danach anhand von Fotos, Zeitzeugen-Berichten und in einer kleinen Ausstellung erfahren.
Nun konnten wir bei der Hitze nicht weiter rumlaufen und sind zurück zum Auto gegangen.

Ich bin dann Richtung Süden nach Mobile gefahren. Die Fahrt war sehr lang und ging die ganze Zeit auf dem Highway. Hätten wir mehr Zeit gehabt, wären wir wohl mehr über Land gefahren und hätten noch einen Stop gemacht. Die nächsten Tage wollten wir nicht so viel fahren, deshalb mussten wir jetzt einmal schnurstracks gerade durchfahren. Einen kleinen Stop haben wir noch an der Überquerung zum Bundesstaat Mississippi gemacht, aber das Visitor Center hatte gerade geschlossen. Wir sind in dem kleinen Ort Ocean Springs gelandet – ein kleiner Geheimtipp, den ich schon vor der Reise aus einem Onlinebericht „herausgefischt“ hatte.

Picknick bei Sonnenuntergang

In Ocean Springs, Mississippi, kurz vor Biloxi haben wir schnell in ein Motel eingecheckt, das wir, wie so oft, über Google fanden. Wir packten unsere Picknick-Sachen ins Auto und fuhren eine wunderschöne alte Straße entlang, mit wuchtigen Bäumen und großen Beach-Häusern in Richtung Strand. Wir wären gerne zu Fuß gegangen, aber Hotels direkt am Strand waren natürlich ausgebucht oder sehr teuer. Und der Weg war dann doch zu weit. Am Strand haben wir uns einen netten Platz gesucht, mit Blick auf die Biloxi-Bridge. Die wurde damals beim Hurricane Katharina zerstört. Mittlerweile aber natürlich wieder aufgebaut.

Bei herrlichstem Sonnenuntergang konnten wir in Ruhe picknicken. Wir sind ein bischen am Strand längs gelaufen, es waren noch andere Besucher hier und spielten oder chillten. Es war allerdings keiner im Wasser – später fanden wir den Grund dafür heraus. Wegen einer giftigen Algenplage konnte man schon seit Wochen nicht baden gehen.
Der Abend war so schön, dass wir noch etwas mehr von diesem Ort sehen wollten. Also sind wir in den kleinen Ort gefahren, haben in einer Seitenstraße geparkt und sind noch spazieren gegangen. Es war eine bunte, laute Kneipenszene. Fast in jeder 2. Bar fand ein Konzert statt! Wir haben noch ein Bier bzw. Saft draußen in einer Bar getrunken und dabei der vielen Live Musik-Bands gelauscht und die Menschen und Musiker beobachtet.
Morgen geht es dann nach Lafayette – da brauchen wir nur 3,5 Stunden hin!

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5. Tag – Ein Ausflug nach Mystic

Sonntag 1.9.
Übernachtung: Privat in Charlestown

Am Morgen so gegen 6:45 Uhr kam Kelly in die Küche und hat Kaffee gekocht. Wir haben eine Tasse auf der Terrasse getrunken und sind dann so gegen 8:15 Uhr aufgebrochen nach Mystic. Ein kleiner Ort, der die Hauptrolle im Film „Pizza Pizza“ mit Julia Robert spielte.

Ursprünglich wurde das Gebiet hier am Fluss durch die Pequot-Indianer besiedelt. Heute hat sich das Dorf Mystic seinen maritimen Charme erhalten. Da es noch sehr früh war, fanden wir auch gleich einen Parkplatz und sind die Hauptstraße über den Fluss gebummelt. Und weiter ging es am Fluss längs bis zum historischen Museum. Der Eintritt war uns aber zu teuer und auch zu zeitaufwändig. Außerdem standen noch eine ganze Menge historischer Gebäude vor dem Museum, es gab jeweils Schautafeln dazu, wer in den Häusern gewohnt hat. Und die sahen wir uns von außen an.

„Pizza, Pizza“ in Mystic

Dann ging es zurück in den Ort und in die berühmte Pizzeria Mystic „A slice of heaven“ aus dem besagtem Film von 1988. Der Teenie-Film „Pizza Pizza“ mit Julia Roberts in der Hauptrolle spielte tatsächlich in dem Restaurant in Mystic. Da wir ja noch kein richtiges Frühstück hatten, war die Pizza sozusagen unser Frühstück. Eine kleine Pizza mit viel Käse, dazu eine Cola light. Im Hintergrund lief der Film auf Dauerschleife, überall hingen Fotos aus dem Film und weiteren Filmstars. Und weil es erst 10:30 Uhr war, war es auch noch nicht voll. Die Pizza war übrigens sehr lecker, weicher fluffig Teig und würziges Tomatensauce.

Anschließend haben wir noch Salt Water Toffee gekauft – eine Art weiche Karamell, die als typisches Mitbringsel von der Küste angeboten wird. Und wir sind durch ein paar kleine Souvenir-Läden gelaufen. Auf dem Rückweg zum Strandhaus ist Kelly mit mir einen langen „Umweg“ gefahren, damit ich noch ein bisschen mehr von der schönen Gegend sehen konnte. Wir sind nach Watch Hill gefahren, ein Ort der Schönen und Reichen direkt am Strand. Taylor Swift soll hier z. B. ein Haus (gehabt?) haben. Wir fuhren vorbei an den schönen Stränden, Beach-Houses, Villen und einem Bootshafen. Und Kelly zeigte mir noch ihr altes Strandhaus, das ganz in der Nähe lag.

Relaxen im Strandhaus

So gegen 12:30 Uhr waren wir wieder zuhause. Jeder hat dann so vor sich hin gepuzzelt, Social Media, Koffer aufgeräumt oder ein Nickerchen gemacht. Die Kinder kamen vom Strand und Mike grillte Würstchen für Hot Dogs und dazu gab es Cips. Es sah so aus, dass das heute mein Fast Food Tag wird.

Danach verteilte sich alle wieder auf den Strand oder auf eine der Veranda-Ecken. Michaels Eltern und ich blieben lieber hinterm Haus mit Blick auf den See der hinter dem Haus lag – hier war es windgeschützter, den die windigen Ausläufer vom Hurricane der gerade in Florida ankam, bekamen wir auch hier mit.

Familienausflug ins Restaurant

Kelly wollte heute nicht kochen und deshalb wollten wir alle in ein Beach Joint fahren. Aber bevor es los ging, spielten wir – Megan, Connor, seine Freundin, Grandma Ginger, Kelly und ich – noch zwei Runden „Uno“ – davon habe ich immerhin eine gewonnen. Dann fuhren wir, verteilt auf 2 Autos zu den angesagten Beach-Joint – der allerdings aufgrund von Livemusik total überfüllt war. Also stiegen wir wieder in die Autos und fuhren zum Restaurant „Sea Breeze“, indem der jüngste Sohn über die Ferien gejobbt hatte. Wir bekamen einen großen Tisch und jeder bestellte sein Essen und Getränke.

Ich hatte Fishbites („Fish & Chips“) mit Cole Slaw Salat und einen grünen Salat. Dazu einen Cocktail. Zuhause angekommen, mußte ich mein mobiles Netz neu aufsetzten – irgendwie haute das mit der gekauften SIM-Karte nicht so hin, wie es sollte. Irgendwann hatte ich dann die richtigen Einstellungen gefunden. Und die Taschen packen musste ich auch noch. Um 21:45 Uhr lag ich dann im Bett.
Und morgen geht es schon weiter nach New York!

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4. Tag – Ein Tag am Strand

Samstag 31.8.
Übernachtung: Privat in Charlestown


Heute Morgen bin ich gegen 6 Uhr aufgewacht. Kelly war schon wach und hatte bereits Kaffee gekocht. So konnten wir mit dem Kaffee im Becher, draußen auf der Terrasse sitzen und ein bisschen klönen (norddeutsch: reden). Dann haben wir die Sportklamotten angezogen und sind mit dem Hund am Strand walken gegangen. Anschließend haben wir uns gar nicht erst umgezogen – den es ging mit dem Rad und ohne Hund durch den kleinen Ort zum Bäcker. Eine Mini-Radtour durch ein herrliches Fleckchen Ostküste. Mit Bagels und Croissant bewaffnet, fuhren wir bei Sonne und leichtem Wind zurück zum Haus.

Wir haben dann auf der Terrasse gefrühstückt. Dann hat Kelly „ihren“ Strand-Teil aufgeräumt, ich habe Tagebuch geschrieben, Mike war mit dem Bike unterwegs. Und die nächsten „Kinder“ mit Freunden aus dem College und die Schwiegereltern aus Florida trudelten langsam ein…

Sommer, Sonne, Strand

Wir waren den ganzen Tag am Strand, haben zwischendurch Sandwiches gemacht und gegessen, dazu Cocktails aus Limonade, Kokosnusslikör und Ananas gemixt. Und „Corn in the hole“ gespielt (Kelly und ich haben gewonnen!), ein typisches amerikanisches Spiel, bei dem man kleine, mit Maiskörnern gefüllte, Säckchen (Mais = Corn) in ein Brett mit Loch werfen muss. Tatsächlich war ich ganz froh, dass ich die ersten Tage in meinem Urlaub etwas entspannen konnte und noch nicht selber aktiv werden mussten.
Am späten Nachmittag bin ich dann ins Haus gegangen und habe geduscht. Dann saßen alle irgendwo am Strand oder auf einer der schönen Veranda-Ecken ums Haus, jeder „puzzelte“ so vor sich hin, alles sehr entspannt.

Sonnenuntergang und ein Geburtstag

Am Abend haben wir gegen 18:00 Uhr gegessen. Kelly hatte indisch gekocht: Hähnchen in Sauce, Reis und Gemüse. Alles wurde auf den Küchencounter gestellt und so konnte sich jeder etwas nehmen. Wir haben um den großen Tisch bei der Küche gesessen. Anschließend haben die Kinder alles aufgeräumt und wir haben uns vor dem Haus auf die Terrasse gesetzt.
Da Connors Freundin Geburtstag hatte, gab es später natürlich noch einen Geburtstagskuchen mit Kerzen und wir haben ein Ständchen gesungen. Als es kälter wurde sind, wir um das Haus zur Feuerstelle umgezogen.

Aber so lange sind wir nicht aufgeblieben. Gegen 9 Uhr gingen wir ins Bett. In der Nacht wurde es merklich kälter.

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Beach-Life – Teil 2

2. Tag – 2. Strand in St. Ives

Freitag 15.6.2018
Der Frühstücksraum füllt sich langsam, jeder isst sein englisches Frühstück. Heute ist Halbzeit – also Zeit zum Waschen. Zum Glück gibt es in St. Ives eine „kultige“ Launderette mit toller Wandbemalung am Gebäude.

Wir sind dann an dem Portminster Beach gegangen, noch war es bedeckt, aber über Tag wurde es immer sonniger.

Aufgrund des Sonnenbrandes von gestern (ja, hat uns schnell und heftig erwischt), blieben wir aber etwas bedeckter. Lesen, spazieren gehen und fotografieren – mehr war heute nicht angesagt.

Das schöne: Bei Ebbe kann man zu Fuß von einem Strand zum nächsten gehen – muss aber rechtzeitig wieder zurück, sonst geht nur noch der Weg über die Strasse.
Irgendwann war es dann sonnig genug und ich bin wieder schwimmen gegangen. Es dauerte ziemlich lange bis ich ganz nass war, das Wasser war sehr sehr kalt!

So gegen 16 Uhr sind wir zurück zum Hotel gegangen und wir haben uns für das „Seafood Café“ zurecht gemacht. Hier hatten wir reserviert. Das Konzept: in der Theke sieht man den frischen Fisch vom Tag, man sucht sich ein Stück aus. Dazu gibt es Beilagen, Kartoffeln und verschiedene Saucen zur Auswahl. Wir hatten Scholle (von hier), Kartoffelpüree (frisch gemacht), braune Kapern-Knoblauch-Butter und Gemüse der Saison (Möhren, Kohl und Spargel) .

Die Fische waren sehr gut zubereitet und die Beilagen schmeckten super dazu. Als Dessert gab es Sticky Toffeepudding mit Scotch Butter Sauce, Cream und Käse aus der Region. Dazu spanischen Alberino Wein – herrlich.

In „unserer“ Kneipe im Hotel (The Western) gibt es viele Live-Music-Abende. Und heute durfte jeder mal ran. So saßen wir 2 Gigs dort und haben es etwas getrunken und den Abend genossen.

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Mit der Bahn unterwegs an die Küste nach St. Ives

Das Abenteuer „Bahnfahren“ kann beginnen

Mittwoch 13.6. 12:45 Uhr
Wir sitzen im Zug nach Pencenz. Bis jetzt hat jede von uns einen Fensterplatz… was auch gut ist, den wir fahren direkt an der Küste längs und man guckt die ganze Zeit auf Wasser, Strand, Schiffe, Buchen, Piers, Molen, Cliffs…

Auch wenn wir mit Umleitung wegen Bauarbeiten heute eine Teilstrecke mit dem Bus fahren mussten (von Taunton nach Exeter, ca. 1 Std.) und sich dadurch die gesamte Fahrt um 3 Std. verlängert, klappt bis jetzt alles ganz gut. Wir haben ja Zeit und überall halfen uns Leute, beim suchen der Ersatzbusse, Koffer in die Bahn hieven u.s.w.

Um kurz nach 15 Uhr sollten wir St. Erth angekommen, dann geht es nochmal mit einer kleinen Bahn ca. 11 Minuten weiter nach St. Ives.

Wir sind in St. Ives

Wir haben schnell in unsere Hotel „The Western Hotel“ eingecheckt – kleines Zimmer, schon etwas in die Jahre gekommen. Aber ganz okay.

Und haben anschließend eine Spaziergang an die Strandpromenade gemacht. Hier war viel los, überall Touristen zwischen den kleinen Gassen. Es war windig und frisch, hat aber nicht geregnet.

Den Abend haben wir erst in der Kneipe unter unserem Hotel verbracht (zwischen Einheimischen, erinnerte sehr an Party-Keller aus den 80gern. Es wurde dann auch noch ELO Electric Light Orchestra „Don´t bring me down“ gespielt). Danach sind wir noch etwas essen gegangen.

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Von Wilmington auf die Outer Banks

Über lange Brücken ging es auf die Outer Banks…

Montag den 11.9.2017 Kill Devils Hill, Outerbanks

Heute morgen in Wilmington gab es das typische Motel-Frühstück: diesmal mit Toast mit Erdnuss Butter und Jelly, Fertig-Spiegelei, gekochte Eier in Vakuum-Verpackungen und Äpfel (einzelne verpackt in Klarsichtfolie).
Und einen „Plaste-Besteck-Spender“ (O-Ton Kerstin).

Dann waren wir noch in Wilmington, erst ein paar One Tree Hill Film-Häuser ansehen (Hübsche Häuser!) und dann in einem riesigen Deko-Laden… mit wirklich viel Weihnachts-Deko und anderen Deko. Ein bischen was hübsches, ein bischen kitschig und teilweise ohne Worte

Daneben war ein Farmers-Stand mit frischen Gemüse und der Südstaaten-Spezialität: gekochte Erdnüsse. Haben wir auch gekauft…

Da wir wegen Irma nicht mit der Fähre fahren wollten, haben wir unsere Übernachtung in Ocracoke gecancelt. Und dafür eine Nacht mehr in Kill Devils Hill gebucht. Wir mussten den Landweg auf die Outer Banks nehmen, getreu nach dem Motto der Reise: der Weg ist das Ziel… viel Landschaft, eine Pause in einem skurrilen Grill und lange Brücken über die Sounds vor den Outer Banks.


Etwa 5 Stunden haben wir gebraucht. Noch schnell im Foodlion Käse und schicke Weingläser gekauft und dann weiter zu unserem Hotel.
Unser Hotel liegt direkt am Strand und deswegen führte unser erster Weg dorthin. Stürmisch war es, baden natürlich unmöglich- aber schön um sich ordentlich durchpusten zu lassen.

Jetzt sitzen wir bei Wein, Käse und Oliven im Hotelzimmer und sortieren unsere Bilder. Und genießen unsere neuen blauen Weingläser (aus foodlion). Morgen wollen wir die Insel erkunden

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