Rezepte

Topfen-Nocken mit Beeren

Topfen, die österreichische Variante vom Quark, wird auch in der Ungarn gern für Knödel verwendet. Wir haben im Restaurant Terminal sehr feine Topfen-Knödel gegessen – und deshalb habe ich ein Rezept dazu rausgesucht. Weil der Teig sehr weich ist, war es einfacher mit Eßlöffel Nocken abzustechen und im siedenden Wasser zu garen. Am besten frisch mit Beeren genießen!

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Topfen-Nocken mit Beeren

Für 4 Portionen

500 g Schichtkäse oder Quark (40 %)
2 Eier (Größe M)
120 g Hartweizengrieß
50 g Zucker und Zucker zum Kochen
25 g flüssige Butter
2 EL Rum
Salz
AUSSERDEM
300 g Erdbeeren
200 g gemischte Beeren
2 EL Honig oder Zucker
100 g Amarettini oder Löffelbiskuit
2-3 EL Butter

1. Für die Knödel Quark mit Eiern, Grieß, 50 g Zucker, flüssige Butter und Rum verrühren. Teig mindestens 30 Minuten ruhen lassen.

IMG_0647.jpgNocken, herstellen
2. Inzwischen Erdbeeren waschen, putzen, klein schneiden. Beeren verlesen. Beides mit Zucker oder Honig mischen. Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einer Teigrolle rüberrollen und so fein zerbröseln. Brösel in 2-3 EL heißer Butter rösten.
4. Ca. 3 l Wasser in einem großen Topf mit 1-2 TL Zucker und 1 Prise Salz aufkochen. Von dem Teig mit Hilfe von 2 EL Nocken abstechen und formen und ins siedende, leicht köchelnde Wasser gleiten lassen. Evtl. in zwei Durchgängen die Nocken kochen. Nocken  15–20 Minuten köcheln lassen. Topfenknödel mit einer Schaumkelle herausnehmen und in Brösel wenden. Mit Früchten anrichten.

IMG_0701.jpg Nocken

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Kirsch-Nuss-Strudel

Ob der Strudel nun Ungarisch ist, oder österreichisch oder vielleicht ganz woanders erfunden wurde ist eigentlich nicht so wichtig – wichtiger ist, den Teig so dünn wie möglich auszurollen, reichlich Butter zu verwenden und ihn möglichst frisch zu essen. Wir haben Strudel im Cafe Ruszwurm gegessen – sehr saftig, fruchtig und sehr gut. Draussen in der Sonne sitzen, die Altsstadt von Budapest auf dem Burgviertel zu beobachten – wir hatten hier einen schönen Tag.

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Kirsch-Nuss-Strudel

Für 2 Strudel, ergibt ca. 16 Stücke
Bitte beachten: Teig muss ca. 2 Stunden ruhen

250 g Mehl und etwas Mehl zum Arbeiten (es geht auch Dinkelmehl)
3-4 EL neutrales Öl und Öl zum Bepinseln
1 kleiner TL Salz
130 g Butter
100 g gemahlene Nüsse
100 g brauner Zucker
1 Zitrone
800 g entsteinte Sauerkirschen (frisch oder TK)
3 EL Rum
1/2 TL gemahlener Zimt
1 EL Speisestärke (20 g)
Puderzucker zum Bestäuben

1. Mehl mit Öl, Salz und ca. 100 ml lauwarmen Wasser mit den Knethaken des Handrührgerätes verrühren. Evtl. etwas mehr Wasser zugeben. Teig mit den Händen zu einer Kugel kneten, mit Öl bestreichen. In Klarsichtfolie an einem warmen Ort etwa 2 Stunden (oder über Nacht) ruhen lassen.
2. Inzwischen 50 g Butter erhitzen, Nüsse und 50 g Zucker darin leicht rösten. Abkühlen lassen.
3. Von der Zitrone den Saft auspressen. Mit Rum, Zimt, übrigen Zucker (50 g) und Stärke in einer großen Schüssel glattrühren. Kirschen abtropfen oder auftauen lassen, untermischen.
4. Übrige Butter (80 g) schmelzen, beiseite stellen. Strudelteig halbieren und auf einem bemehlten Küchentuch hauchdünn ausrollen. ein sauberes Geschirrtuch mit Mehl bestäuben, Teig drauflegen und darauf möglichst dünn und rechteckig ausrollen. Evtl. mit den Handrücken unter den Teig greifen und den Teig vorsichtig auf eine Größe von etwa 60 x 60 cm ausziehen.IMG_0637.jpgStrudel ausrollen
5. Backofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorheizen. Teig mit der Hälfte der flüssigen Butter bestreichen. Den Nuss-Mix darauf verteilen, dabei einen 3-4 cm breiten Rand frei lassen. Kirschfüllung nochmal durchmischen und die Hälfte davon, mit etwas Flüssigkeit, auf den Bröseln verteilen. Teig-Außenseiten über die Füllung klappen und den Strudel mithilfe des Küchentuchs einrollen. IMG_0643.jpgStrudel rollen

Strudel mit der „Naht“ nach unten in einen gefetteten Bräter oder Auflaufform legen und mit flüssigen Butter bestreichen. Zweiten Strudel mit den übrigen Zutaten zubereiten und daneben legen.
6. Strudel im vorgeheizten Backofen auf der zweiten Schiene von unten etwa 25 Minuten backen. Ab und zu mit flüssiger Butter bestreichen. Herausnehmen, 10 Minuten ruhen lassen. Mit Puderzucker bestäuben. Nach Belieben halbsteif geschlagene Sahne oder Eis servieren.

IMG_0677.jpgStrudel

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Bananen-Brot zum Frühstück

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Am Donnerstag Morgen sind wir alle zusammen im Blue Bird Cafe frühstücken gegangen. Das liegt in einer Verbindungsstrasse,  bzw. im Hinterhof, die ein bischen wie eine Fußgängerzone fungiert. Es gibt hier viele Cafes, Geschäfte, Pubs… Das Cafe ist jung und sehr trendy – es gibt frisch gebackene Kuchen und Frühstück.

Wir haben sehr leckeres Bananen-Brot dort gegessen und das gibt es jetzt hier als Rezept

Bananen-Brot

Für 1 große Kastenform
4 reife Banane (ca. 600 g)
130 ml neutrales Öl
3 Eier
200 g brauner Zucker
Mark 1 Vanilleschote
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
200 g Walnüsse

1. Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Ein Kastenkuchenform gut ausbuttern oder mit Backpapier auslegen. Bananen schälen und in einer großen Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Öl, Eier, Zucker, Vanillemark zugeben und mit einem Schneebesen gut verrühren. Mehl, Backpulver, Zimt und Nüsse zugeben, unterrühren.

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2. Teig in die vorbereitet Form geben und im Ofen ca. 60 Minuten backen. 10 Minuten ruhen lassen, aus der Form nehmen und ganz abkühlen lassen.
Das Brot mit Butter und frischer Erdbeerkonfitüre servieren.

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Paprika-Saft-Gulasch

Gulasch mit Paprika(pulver) gehört zu den Klassikern der ungarischen Küche. Früher war das rote Pulver ein teures Gewürz und nicht jeder konnte es sich leisten damit zu kochen. Das Gulasch ist sehr einfach zubereitet – weil es im eigenen Saft schmort und nicht umständlich angebraten werden muss.
Und ihr ahnt es vielleicht – es geht weiter mit einem Reisebericht über Budapest. Letztes Jahr im März waren wir dort – und es hat uns unglaublich gut gefallen. Die Stadt – eine Mischung aus alter Ostblock und Paris, die Menschen sehr locker, freundlich und hilfsbereit. Es war teilweise wunderbar traditionell (im besten Sinne) und teilweise sehr jung, trendy und hip.

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Und hier kommt erstmal der Klassiker der ungarischen Küche (meine Version)

Saftgulasch aus dem Ofen

Für 4 Portionen
1 Möhre
50 g Knollensellerie
800 g Gemüsezwiebeln
2-3 Knoblauchzehen
1,2 kg Rindfleisch (z.B. aus der Schulter)
2-3 EL Butterschmalz
2 EL Tomatenmark
Rotweinessig
25 g Paprikapulver (edelsüß)
500 ml Rotwein
300 ml kräftige Fleischbrühe (Instant oder Fond)
1/2 TL Kümmelsamen
Salz, Pfeffer

  1. Am Vortag: Möhre und Sellerie schälen, sehr fein würfeln. Zwiebeln und Knoblauch abziehen, fein würfeln. Fleisch von Fett und Sehnen befreien, in 2-3 cm große Würfel schneiden. In einem großen ofenfesten Topf oder Bräter (ca. 6 l Inhalt) mit passendem Deckel das Schmalz zerlassen. Die Zwiebeln und Knoblauch zugeben, ca. 10 Minuten glasig dünsten. Gemüsewürfel zugeben, weitere 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren dünsten.
  2. Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Tomatenmark mit 3-6 EL Essig, Paprikapulver, Wein, Brühe und Kümmel verrühren. Über die Zwiebelmischung geben, gut verrühren. Fleischwürfel darauf verteilen, leicht salzen und pfeffern. Deckel auflegen und im Ofen 2 Stunden schmoren. Ab und zu das Fleisch wenden. Gulasch bei offenem Deckel abkühlen lassen und über Nacht zugedeckt kalt stellen.
  3. 30 Minuten vor dem Servieren: Gulasch auf dem Herd im geschlossenem Topf ca. 30 Minuten erhitzen und fertig schmoren. Gut umrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gulasch mit Kartoffeln und Gemüse oder Nudeln servieren.
    IMG_0607.jpgGulasch

    In ein paar Tagen geht es dann weiter mit dem Reisebericht – und unseren ersten Tag in Budapest
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Los Angeles – die Stadt der Oscars


Wer ist jedes Jahr bei der Oscar-Verleihung mit dabei? Wolfgang Puck. Und wenn ihr ihn jetzt keinem Film zuordnen könnt, so ist das nicht verwunderlich – den er ist Koch und seit Jahren für das Catering bei der Oskar-Verleihung zuständig.

Wolfgang Puck – der Koch der Stars

Der Österreicher lebt in los Angeles und hat über 70 Restaurants, Cafés und Edel-Fast-Food-Restaurants in den USA. Das bekannteste – auch unter den Stars, ist das „Spago“  in LA. Und weil gerade die Oskar-Verleihung vor der Tür steht, haben Steffi vom Blog „Kino a la carte“  und ich mal ein paar Rezepte von Wolfgang Puck herausgesucht, übersetzt und leicht verändert nachgekocht und gebacken…

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Der amerikanische Klassiker Macaroni und Cheese, für den ich mich entschieden habe, wird von ihm natürlich mit frischen Trüffel serviert – das fanden wir jetzt etwas teuer, ausserdem ist gerade keine Trüffel-Saison… Deshalb haben wir getrocknete Steinpilze genommen. Und die Nudelform ist eigentlich Nebensache – nehmt was euch gefällt.

Und hier das Rezept:

Baked Macaroni and Cheese a la Wolfgang Puck
Überbackene Pasta mit Käse und Steinpilzen

Für 10 kleine ofenfeste Porzellan- oder Glasgefäße oder 2 -3 große Portionen

5 g getrocknete Steinpilze
2 EL Sherry
250 g kurze Makkaroni oder Penne
Salz
2 Lauchzwiebeln
ca. 2 EL Butter und Butter für die ofenfesten Förmchen und zum Bestreuen
2-3 EL Mehl
200 ml Milch
200 ml Brühe (Fond oder Instant)
Pfeffer
1 Prise Cayennepfeffer
Zitronensaft
150 g Cheddar
100 g Parmesan
3-4 EL frisch geriebene Semmelbrösel
nach Belieben Trüffelöl

1. Steinpilze in Sherry und ca. 100 ml heißem Wasser einweichen. Nudeln nach Packungsangabe in Salzwasser garkochen, abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen.  Lauchzwiebeln waschen, putzen. Den weißen Teil fein würfeln, den grünen in Ringe schneiden. Backofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorheizen. 10 kleine Förmchen oder 1 große Form ausbuttern.
2. Pilze aus dem Wasser nehmen, ausdrücken und fein hacken. Einweichwasser aufbewahren. 2-3 EL Butter in einem großen Topf erhitzen. Weiße Lauchzwiebelwürfel und Pilze darin andünsten. Mehl einrühren und gut anschwitzen lassen.  Mit Pilzeinweichwasser ablöschen. Milch gut einrühren und alles aufkochen. Brühe einrühren. Sauce gut aufkochen und mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und ein paar Spritzer Zitronensaft abschmecken. Käse getrennt reiben, 2/3 Cheddar und den Parmesan in die Sauce rühren, bis alles geschmolzen ist. Sauce mit Nudeln  mischen und in die Förmchen füllen.

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3. Semmelbrösel und übrigen Cheddar mischen und über die Nudeln streuen. Butter in Flöckchen darüber streuen und die Pasta im Ofen ca. 30 Minuten backen. Mit übrigen Lauchzwiebelringen und ein paar Tropfen Trüffelöl garniert servieren.

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Lust auf einen Trip durch Kalifornien? In meinem Bericht über unseren Route 66-Trip  findet ihr mehr Infos, Berichte und auch Rezepte…

Und wer die Oskar mal aus einer anderen Perspektive erleben will, kann ja mal auf der Facebookseite von Wolfgang Puck vorbeischauen.
Die weiteren Rezepte auf dem großen Bild – unseren selbst kreierten – sehr leckeren Oskar-Cocktail, feine Mini-Burger  mit gerösteten, goldgelben Zwiebeln und natürlich feine, saftige und unwiederstehliche Stern-Brownies findet ihr auf Steffies Seite: Kino á la carte

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Wir wünschen euch eine tolle Oscar-Nacht!

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Ein Dessert für Sonntage

An unserem letzten Abend in New York, im Restaurant „The Park“ gab es nicht nur leckere herzhafte Gerichte, auch ein Dessert wurde bestellt: Sundae with Popcorn

Bei Sundaes handelt es sich um Eisbecher mit Sahne, Sirup und Toppings. Wahrscheinlich leitet sich der Name des beliebten Eisbechers davon ab, das es diese Süßigkeit nur am Sunday (Sonntags) gab.

Hier ein Rezept  – ohne Mengenangaben für einen leckeren Eisbecher!

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Sundae mit Karamell-Popcorn

Für 4 Portionen

8 Kugeln Eis z.B. Vanille oder Früchte-Sahne Eis
Schokoladen-Eissauce
Geschlagene Sahne
2 Bananen in Scheiben, nach Belieben in Butter und Honig gedünstet
Popcorn (am besten frisch gemacht)
Karamell-Sauce

Eiskugeln, Schokosauce, geschlagene Sahne und Früchte in  Eisbechern schichten, mit Popcorn und Karamell-Sauce abschließen und servieren – lecker!

ThePark Sunday

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Pizza mit Tomaten und Basilikum

Am letzten Abend in New York gingen wir im Restaurant „The Park“ essen. Hier waren wir ja am Sonntag Mittag bereits, den Bericht dazu findet ihr auf dieser Seite.  Abends gab es hier vor allem Pizza aus dem Holzofen. Allerdings ist die Pizza in Amerika immer sehr Teiglastig. Ich habe deshalb eine etwas klassischere Variante für euch gewählt – den selbstgemacht Pizza schmeckt nicht nur super, man weiß vor allem auch, was drin ist.
Und mit einem kleinen Trick, bekommt ihr sie auch ohne Pizzaofen besonders knusprig.

Pizza mit Tomaten und Basilikum

Für 2 Backbleche oder 4 runde Pizzas (30 cm)
500 g Mehl und Mehl zum Arbeiten
20 g frische Hefe
2 EL Olivenöl und Öl zum bepinseln und beträufeln
1 TL Salz
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Öl zum andünsten
400 g passierte Tomaten
Salz, Pfeffer, Zucker
Balsamico-Essig
5-6 Tomaten, evtl. bunte Tomaten
Nach Belieben Salamischeiben, Sardellen, Kapern oder Oliven
500 g Mozzarella, am Besten Büffel-Mozzarella
1 Bund Basilikum

1. Mindestens 4 Stunden vorher: Mehl (Wer den Teig knuspriger mag, ersetzt ein Teil des Mehl durch Vollkornmehl) mit Hefe, 250-300 ml lauwarmen Wasser, Öl und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Auf einer bemehlten Fläche mindestens 10 Minuten gut verkneten. Teig zu einer Kugel formen und zugedeckt an einem warmen Ort  mind. 3 Stunden ruhen lassen.

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2. Zwiebel und Knoblauch abziehen, fein würfeln. In etwas Öl andünsten. Passierte Tomaten zugeben, aufkochen und mit Salz, Pfeffer, Zucker und 1-2 TL Essig abschmecken. Etwas einkochen lassen. Tomaten waschen, putzen, in Scheiben schneiden. Evtl. Salmischeiben halbieren, Sardellen, Kapern und Oliven abtropfen lassen. Mozzarella in Scheiben schneiden. Basilikum abzupfen.
2. Backofen auf 250 Grad vorheizen. Dabei das Backblech im Ofen lassen und mit aufheizen. Den Teig in 4 Portionen teilen,  auf bemehlter Fläche gut durchkneten und rund ausrollen. Jede Pizza auf ein großes Stück Backpapier legen, dann mit etwas Tomatensauce bestreichen, mit 1/4 der Tomaten und weiteren Zutaten belegen, mit Mozzarella abschließen.

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3. Backblech vorsichtig aus dem Ofen nehmen und die Pizza mit dem Backpapier auf das heiße Blech ziehen. Pizza nacheinander im Ofen auf der unteren Schiene 15-20 Minuten backen. Herausnehmen, mit Basilikum bestreuen, mit Olivenöl beträufeln und servieren.

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Sweet Sticky rice mit Kokosnussmilch und Mango


Die Rezepte von Jean- Georges Vongerichten nachzukochen ist eigentlich nicht so schwer. Seine Bücher (auf Englisch) erklären alles ganz genau. Den süßen Reispudding haben wir zwar im Spice Market nicht gegessen – aber ich habe ihn aus dem Buch ausgewählt, weil man die Zutaten auch bei uns ganz einfach bekommen kann…

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Mehr zu unserem Besuch im Spice Market findet ihr hier

Sweet Sticky Rice mit Kokosnussmilch und Mango

(frei nach Jean-Georges Vongerichten  aus „simple to spectacular“)

Für 4 Portionen

200 g Klebereis (1 cup)
80 g Zucker (1/3 cup)
1 EL Sesamsamen
Salz
ca. 200 ml ungesüßte Kokosmilch (1 Cup)
1 reife Mango

1. Am Vorabend  (mindestens 1 Stunde vorher) den Reis mit Wasser bedeckt ruhen lassen.
2. In einen großen Topf Wasser zu 1/3 einfüllen, Wasser aufkochen. Reis abgießen und abspülen. In ein sauberes Mulltuch oder Geschirrtuch geben. Reis in dem Tuch in ein passendes Sieb oder Durchlag geben und über das kochende Wasser hängen. Reis ca. 30 – 60 Minuten im geschossen Topf gar dämpfen. Öfter probieren ob der Reis gar ist. Die Dämpfzeit ist schwer einzuschätzen. Reis herausnehmen, in eine Schüssel geben.
30 g Zucker und 30 g Wasser aufkochen, bis der Zucker gelöst ist. Beiseite stellen. Sesamsamen in einer Pfanne ohne Fett rösten. Beiseite stellen.
3. Reis leicht salzen (er darf später ruhig leicht „salzig“ schmecken), langsam und nach und nach mit dem Zuckersirup mischen. Übrigen Zucker in die Kokosmilch geben, und nach und nach die Kokosmilch unterrühren, bis der Reis fein cremig, fast wie ein Risotto, ist. 5 Minuten ruhen lassen, evtl. noch etwas Flüssigkeit unterrühren.
Mango schälen, Fruchtfleisch vom Stein schneiden und würfeln. Teilweise pürieren. Reis in Schälchen füllen, mit Mango und Sesamsamen bestreut servieren.

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Green-Apple und Jalapeno-Duo frei nach Jean-Georges Vongerichten

Das Essen in der ABC Cocina ist regional-frisch und im spanische-amerikanisches Crossover Stil. Es war sehr voll in dem Restaurant, aber der Service war trotzdem freudlich und schnell. Wir hatten jeder ein Tasting-Menü – bei dem man jeweils zwischen 4 Vorspeisen, 4 Hautpgerichten und 4 Desserts wählen konnte. Da wir 4 Mädels waren – konnten wir so jeweils alles bestellen und hatten  16 verschiedene Gerichte auf unserem Tisch. Und eines war besser als das nächste – Salate mit knackigen Möhren, Heilbutt-Carpacchio mit Limettendressing, Rote Bete Salat, Fischburger mit rotem Bohnenmus, Reispudding, Kekse… wir schwelgten im wunderbaren Essen.

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Genau diese Rezepte habe ich natürlich nicht – allerdings habe ich in einem (amerikanischen) Kochbuch von Jean Georges Vongerichten dieses Rezept gefunden – und übersetzt. Und noch Garnelen dazu gelegt…

Green-Apple und Jalapeno-Duo frei nach Georg Vongerichten
Für 4 Portionen

Für das Püree

1/2 Peperoni oder Jalapeno-Chili
3 Granny Smith Äpfel
Saft von 1/2 Limette oder 2-3 EL Zitronensaft
3 Eßlöffel Butter
Salz zum Abschmecken
Für den Salat

16 große Garnelen ( roh, küchenfertig)
1 grünen Granny Smith Apfel
1 Stange Sellerie
1 Lauchzwiebel
1/2 Peperoni oder Jalapeno-Chili
1 Limette
Olivenöl, Salz und Pfeffer

1. Für das Püree: Peperoni oder Chili längs aufschneiden, entkernen, waschen und fein hacken. Äpfel waschen, schälen und die Schale in eine Schüssel legen. Mit Limetten oder Zitronensaft beträufeln und mischen. Äpfel halbieren, entkernen, in Stücke schneiden. Mit Butter, Peperoni oder Chili und 1/2 TL Salz in einen Topf geben. Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze aufkochen. Ab und zu umrühren und ca. 10 Minuten weich köcheln lassen.
2. Äpfel mit der Schale mischen und pürieren. Püree evtl. mit Salz nochmal abschmecken und beiseite stellen, warm halten.
3. Für den Salat bei den Garnelen den schwarzen Darmfaden am Rücken entfernen, waschen, trockentupfen. Apfel waschen, vierteln, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Sellerie waschen, putzen und in feine Scheiben schneiden. Peperoni oder Chili längs aufschneiden, entkernen, waschen und in feine Streifen schneiden. Alles mischen. Auf einer Platte anrichten. Garnelen in einer Pfanne rundum 3-5 Minuten braten, salzen, pfeffern. Limette vierteln und dazu legen. Beim servieren dann den Limettensaft extra über den Salat drüberträufeln, Garnelen dazu anrichten.  Alles mit Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen. Warmes Püree in Schälchen dazu reichen.
Dazu passt: geröstetes Baguette.

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Crab Cakes á la Brooklyn Crab Shack

Echtes Crab Cakes mit Krebsfleisch zubereitet gibt es in Amerika oft, vor allen in den Südstaaten und der Ostküste. Je nach Restaurant-Typ gut (weil frisch zubereitet) oder eher normal (weil Fertigprodukt). Im Brooklyn Crab Shak waren sie eher nicht selbst zubereitet – aber gut. Lecker dazu war der Mais im Pickle-Style. Hier ist ein Rezept mit Fischfilet – das ist einfacher zu bekommen und schmeckt auch gut…

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Der Aussenbereich im Crab Shack

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Fisch-Frikadellen


FÜR 4 PORTIONEN

500 g Seelachsfilet oder Lachs
2 Scheiben Toastbrot
50 g Schlagsahne
1 kleine Zwiebel
1 TL Kapern (Glas)
1 Ei (Größe M)
Salz, Pfeffer
etwas abgeriebene Zitronenschale (Bio)
Semmelbrösel oder Panko
7 EL Öl

1. Fischfilet abbrausen, würfeln. Toast ebenfalls würfeln, mit der Sahne übergießen. Fisch und Toast mischen und portionsweise im Universalzerkleiner fein pürieren.
2. Zwiebeln abziehen, halbieren, fein würfeln.  Kapern fein hacken. Beides mit der Fischmasse und dem Ei gleichmäßig verkneten. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronenschale würzen.
3. Mit angefeuchteten Händen 8 Frikadellen formen und flach drücken. In Semmelbrösel oder Panko wenden. In der Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Frikadellen darin auf jeder Seite 3-4 Minuten braten.
Dazu passt: Cole Slaw-Salad, Röstkartoffeln und Zitronenmayonnaise

IMG_0319So sahen die Frikadellen bei mir aus… Viel Spaß beim Ausprobieren

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