Allgemein

12. Tag: Für 4 Tage in „My Mountain Dream“

Wir fahren in die Blue Ridge Mountain

Mittwoch 22.6.2011
Cabin:  My Mountain Dream

Die nächsten 4 Nächte wollten wir es in den Blue Ridge Mountain etwas ruhiger angehen lassen. Dafür hatten wir ein ganzen Haus (Cabin – hatte 3 Stockwerke!) gemietet.
Der Weg dahin war aber etwas mit  „Pleiten, Pech und Pannen“ versehen, aber am Ende ist doch alles gut gelaufen.

Nashville im Rückspiegel….

Wir verlassen Nashville

Unser Tag fing damit an, dass wir zum Parthenon (wer den Film „Percy Stuart“ gesehen hat, sollte es wieder erkennen) fahren wollten und nicht gefunden haben. Davor lag noch der Farmers Market , den haben wir sofort entdeckt und haben uns dort mit Gemüse und Obst für unsere 4 Cabin-Tage eingedeckt.

Und dann nahm das Elend seinen Lauf. Wir hatten es schon aufgegeben, den großen Nachbau vom griechischen Tempel zu finden, als die ersten Verkehrsschilder auftauchten und uns doch noch hinführten. Hat uns gut 45 Min. gekostet. Weshalb wir nur von außen fotografiert haben und dann ging es dann weiter.

Besuch einer Whiskey-Destillerie

Wir wollten die Distellerie „George Dickel“, die total versteckt in den Bergen liegt besuchen. Gefunden haben wir sie, waren aber viel zu spät dran um die Führung zu machen. Außerdem wurde es auch immer später und wir hatten noch einen weiten Weg vor uns.

Also wollten wir zurück auf die Interstate. Die haben wir aber nicht gefunden, keine Schilder weit und breit, es schüttete wie aus Eimern. Endlich haben wir jemanden zum Fragen gefunden und nach gut 1 Stunde Kurverei auch endlich die Interstate.

Alles eine Frage der Zeit

Als wir um Chattanooga rum waren, suchten wir immer noch recht entspannt einen Supermarkt für die restlichen Lebenmittel, die wir noch brauchten. Endlich fanden wir eine Food-Lion und kauften für unser Abendessen in aller Ruhe ein.

Als wir wieder im Auto saßen stellten wir zwei Dinge fest:
1. wir hatten vergessen, das die Uhren Richtung Georgia vorgestellt werden – es war breits 17:00 Uhr!
2. Der Schlüssel für die Cabin sollte bis 16:00 Uhr abgholt werden – oje.

Und der Ort kam und kam nicht näher. Wieder Fragen wo sind wir ? Endlich haben wir den Ort gefunden und nach nochmaligem Fragen auch das Office, dass natürlich schon geschlossen war. Aber der Schlüssel und die Unterlagen lagen im Briefkasten. Puh! Ende gut, alles gut.

Unser Haus in den Bergen

Wir fuhren die letzten Meter durch den Wald zu unserem Haus. Ein Holzhaus mit 3 Stockwerken, das mit dem Begriff „Cabin“ etwas untertrieben beschrieben wird.

Unser „Mountain Dream“

Dann verteilten wir die Zimmer – Tina und ich nahmen (wer bucht, gewinnt) das obere Zimmer, mit sagenhafter Aussicht, Maren das im Erdgeschoss und Kerstin das im Untergeschoss. Jede von uns hatte ihr eigenes Bad – endlich mal Platz die Koffer auszupacken. Die Küche was riesig.

Überall gab es Balkone bzw. Terrassen rund um das Haus. Herrlich hier 4 Nächte zu verbringen.
Also haben wir rasch noch eine Nudel gekocht und den Tag mit 3 Flaschen Wein begossen !

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16. Tag: Blue Ridge – Savannah

Südstaaten-Charme bis zu unserm Ziel

Sonntag 26.6.2011
Hotel:  Inn at Ellis Square

Schade das wir unsere Cabin heute verlassen mussten, aber wir wollten ja noch ein bisschen mehr von den Südstaaten sehen. Pünktlich um 8 Uhr fuhren wir los. Wir sind Richtung „Antebellum-Trail“ gefahren. 

In Athens hatte das Visitor Center leider noch nicht auf, wir waren tatsächlich zu früh. Also fuhren wir weiter. Allerdings hatte auch andere Visitor Center heute am Sonntag geschlossen. Man ist in Georgia wohl der Meinung, dass der gemeine Tourist am Sonntag nicht weiterreist. Also sind wir planlos durch Athens gefahren und haben keine Antebellum Häuser gefunden.

Auf dem Antebellum Trail

Andere schöne kleine Orte mit tollen Häuser lagen aber auf der Strecke, die auch landschaftlich sehr schön ist. Dieser „Trail“ wurde erst 1985 gegründet und verbindet die Städchen Athens, Watkinsville, Madison, Eatonton, Milledgeville und Clinton. Diese Orte sind vom Bürgerkrieg weitgehends verschont geblieben und haben deshalb reichlich und viele der schönen Häuser und Plantagen.
Die Temperaturen stiegen wieder bis auf gut 95 Fahrenheit an. Immer wieder hielten wir zum Fotografieren an. Zwischendurch gab´s dann auch eine Pause mit Sandwiches und Burger.

Direkt nach Savannah

Da wir gut vorankamen, beschlossen wir gleich weiter nach Savannah zu fahren und drauf zu hoffen, dass unser Hotel schon heute 2 Zimmer für uns frei hat. 
Unsere Elektronik beim Auto machte während der Fahrt zicken – immer wenn wir das Radio oder den iPod anmachten, ging manchmal der Wagen unvermittelt aus. Auch während der Fahrt – was nicht so gut war. Wir haben uns dann unterhalten und eben keine Musik gehört.

40 Meilen vor Savannah auf dem Highway dann: ein Stau – wir wurden an einem Unfall vorbeigelotst. Gott sei Dank war das alles nach gut einer halben Stunde vorbei und wir sind schnell nach Savannah reingekommen. Zwischendurch hatten wir dann die 100 Fahrenheit erreicht. 

Der Gin Tonic wartet schon

Völlig erschöpft kamen wir am Hotel an und wollten eigentlich nur noch einen Drink. Wir konnten schon in unsere Zimmer einziehen, aber die Bar ist sonntags und montags geschlossen.

Auf dem River-Walk

Aber wir wollten ja eh noch an den Riverwalk. Hier sind wir erstmal in einen Irish Pub gegangen. Es angenehm kühl und es gab Gin Tonic und Wodka auf Eis für Kerstin und die Anspannung fiel ab. 

Ein traumhafter Sonnenuntergang, dazu diese Hitze… Herrlich ! Savannah ist ein Traum, genau wie beim letzten Mal sind wir begeistert von dieser wunderschönen Stadt. Wir sind dann am Riverwalk längs gebummelt. Überall wurde Musik gespielt, die Leute saßen draussen und bummelten durch die Gegend. Es war herrlich.

Ein Gewitter zog auf. Also sind wir lieber wieder in eine Bar gegangen und haben noch eine Runde bestellt. Und etwas gegessen. Dann ging es im Dunklen zurück ins Hotel.

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7. Tag: Rund um Vicksburg

Entlang des alten Natchez-Trail

Freitag 17.6.2011
Hotel: Quality Inn & Suites

Die Übereste der größten Plantage: Windsor Plantage

Nach dem typischen Motel-Frühstück mit Cerialien und Toast, fuhren wir praktisch erstmal ein Stück zurück Richtung Natchez – wir wollten zu der Windsor Plantage.

Nur 23 Säulen sind vom ehemals größten Plantagenhaus übrig geblieben. Die Baumwollplantage hatte 32 Zimmer, jedes mit einem Kamin ausgestattet. Es wurde 1860 fertiggestellt, das Gebäude hat den Bürgerkrieg überstanden, ist dann aber leider 1890 abgebrannt. Der Brand wurde durch eine Zigarette ausgelöst. Mark Twain soll hier auch einmal zu Gast gewesen sein.

Im historischen Jefferson College

Dann ging es weiter zum Historic Jefferson College – was als „West Point-Akademie“ in Fackeln im Sturm herhalten musste (das eigentlich West Point liegt oberhalb von New York – da waren wir auch schon). Es ist nach Präsident Thomas Jefferson benannt. Das College wurde im Jahr 1811 eröffnet. Jefferson Davis, späterer Präsident der konföderierten Staaten, ging hier auch zur Schule.
Natürlich liefen wir alles ab und fotografieren uns dort, wo auch schon „Orry“ und „George“ standen. 

Picknick auf Indianer-Pfaden

Dann ging es für einige Meilen auf den Natchez Trace Parkway. Bereits vor 8.000 Jahr schlugen Indianer hier einen Weg durch die Wälder. Es sind noch einige typische Mounds (Erdhügel) der Indianer zu erkennen. Auf einen sind wir bei der Mittagshitze auch geklettert.

Der Natchez Trade war der bedeutendste Handelsweg und wurde um 1840 dann von den Fluss-Booten und später von der Eisenbahn verdrängt. Der Parkway beginnt in Natchez und endet in Nashville. 
Zwischendurch kann man auch mal kurze Walks machen oder picknicken. Wir haben uns fürs Picknick entschieden. Und fanden auch ein perfektes schattiges Plätzchen, da hätten wir sogar grillen können. Und haben unsere Vorräte ausgepackt. Frischkäse, Tomaten, Cräcker – das ist bei uns immer in der Standart-Kühltaschen-Ausrüstung dabei.

In Downtown Vicksburg

Nachdem wir uns ausgeruht hatten, fuhren wir weiter nach Vicksburg Downtown. Die Stadt hatten wir uns größer vorgestellt – wir fuhren (nach unserem heißem Erlebnis in Natchez) erstmal mit Auto einmal rum.
Unten am Fluß konnte man sogar noch die die Flutschäden direkt an der Flutmauer sehen – zwei Wochen früher und wir hätten hier nicht fahren können.
Dann haben wir den Wagen geparkt und sind noch zu Fuß rumgelaufen. In Vicksburg gibt es viele kleine Läden zum shoppen. Nicht der übliche amerikanisch Einheitsbrei. Eine Verkäuferin wies uns darauf hin, dass ganz Vicksburg beim Bürgerkrieg ein Schlachtfeld war und die ganze Stadt eigentlich ein Monument sei. „Die Stadt war in Blut getränkt“, so hat sie es formuliert. Morgen früh sehen wir uns dann die Hauptsehenswürdigkeit – den Military Park, das eigentliche „Kriegsgebiet“ vor Vicksburg – an. 

Auf dem Weg zum Hotel sind wir dann doch noch in ein typisches Outlet gegenüber des Motels gegangen. Aber nach fast einer Woche, ist so ein Stopp doch mal gestattet. Morgen geht es dann weiter nach Memphis. Ein Schotte, den wir heute getroffen haben, meinte Memphis sei eine „rough“ City. So nach dem Motto: Mädels bleibt mal lieber im beschaulichen Vicksburg. Aber was würde dann Elvis von uns denken ? Wir haben auch einiges auf dem Zettel in Memphis. Also geht es morgen los.

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Städtetrip Budapest Teil 4

Es geht wieder nach Hause….

Samstag: Heute geht es für Steffi, Isi und mich bereits wieder nach Hause. Maren und Martin blieben noch 1 Tag länger. Wir haben zum Abschluß nochmal im Cafe Gerbeaud
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Das Café Gerbeaud am Vörösmarty tér 7 hat uns bereits beim ersten Besuch gefallen. Diesmal haben wir wieder mit Brötchen, Eiern und Bircher Müsli fürstlich gefrühstückt.
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Anschließend gingen Steffi und ich noch Torte und Pralinen kaufen – den die gibt es hier in sehr guter Qualität… Und dann ging es auch schon zum Flughafen und wieder zurück nach München.

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Und Fazit: Budapest hat uns wirklich überrascht – es war trendig und traditionell, wir haben überall sehr nette Leute getroffen, und hatten viel Abwechslung und Spaß -da kommen wir bestimmt nochmal wieder!
Und zum Abschluß gibt es noch ein Müsli-Rezepte – mein Lieblings-Beeren-Müsli

Bircher Müsli mit Beeren

Für 2 Portionen

3 getrocknete Aprikosen
1 EL Mandeln
2 EL  grobe Haferflocken
1 EL  feine Haferflocken
1/4 Apfel
1 Becher Joghurt, ca. 150 g
2-3 EL frische oder aufgetaute Beeren
Nach Belieben 3 EL geschlagene Sahne

1. Aprikosen fein würfeln. Mandeln hacken. Haferflocken in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und aufkochen. Evtl. etwas Wasser zugeben und 5 Minuten quellen lassen, bis ein weicher Brei entstanden ist. Abkühlen lassen.
2. Äpfel schälen grob reiben, mit den Haferflockenbrei und Joghurt verrühren. Beeren evtl. verlesen oder auftauen lassen und unterrühren. Auf 2 Schälchen verteilen, mit Sahne und gehackten Aprikosen und Mandeln garniert servieren.

IMG_0726.jpgMüsli

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Städtereise Budapest Teil 3

Erst hoch hinaus und dann gehen wir baden

Freitag: Die Sonne strahlte vom knallblauen Himmel als wir nach dem Frühstück in einem Café mit der Strassenbahn auf die andere Seite der Donau, hoch auf die Buda-Burg-Seite fuhren. Dort angekommen gingen wir zur Matthiaskirche und die Fischerbastei. Hier wimmelte es von Touristen, aber ein paar schöne Fotos konnten wir trotzdem machen.

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Hier ein paar Infos zum Burgenviertel und seine Sehenswürdigkeiten: Das
Burgenviertel in Buda gehört zum Weltkulturerbe. Wegen der strategisch günstigen Lage war das Gebiet schon im 13. Jahrhundert bewohnt, König Béla IV. ließ hier  eine Burg bauen, und versetzte auch seine Residenz dorthin.  Vom königlichen Schloss auf der Donauseite tut sich ein wunderbares Panorama der Stadt auf. Die Matthiaskirche hat ihr vor 700 Jahren entstandenes inneres Erscheinungsbild trotz des neugotischen Umbaus bewahrt. Die weißen Mauern der Fischerbastei umrahmen effektvoll den Sakralbau.

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Die Matthiaskirche zählt zu den schönsten und berühmtesten katholischen Kirchen in Budapest. Diese königliche Kathedrale ist zu Ehren der Jungfrau Maria in mehreren Bauabschnitten entstanden. Ihre heutige, neugotische Gestalt erhielt sie 1896 durch die von Frigyes Schuek geleitete Renovierung bzw. den Umbau. Namhafte Künstler der Zeit schufen die Fresken und Glasfenster. Ab 1541 diente sie lange als türkische Moschee, nach der Befreiung von den Türken wurde sie wieder eingeweiht.

Pause bei Sonne und mit Kirschstrudel

Wir sind durch das Burgenviertel gelaufen und haben irgendwann nach einen Café für eine Pause gesucht – und weil das Wetter immer noch so unglaublich toll war, konnten wir sogar draussen sitzen.

Ausgesucht – und zum Glück auch einen Platz bekommen, haben wir in der Konditorei Ruszwurm (ungarisch: Ruszwurm cukrászda). Sie gehört zu den kleineren Kaffeehäusern der Stadt, aber mit dem Charme der frühen 1820er Jahre. Das Café  befindet sich in der Szentháromság utca 7 im Burgviertel. Es gab wunderbare Kuchen und Gebäck, alles sah frisch und gut gebacken aus.

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Steffie und Isi entschieden sich für herzhaftes Hefegebäck mit Kartoffeln im Teig und Maren und ich nahmen Sauerkirschenstrudel (hier das Rezept dazu). Der sehr fein war und frisch gebacken.

… und zurück auf die andere Donau-Seite

Anschließend fuhren wir mit der Strassenbahn zurück. Und weil wir noch etwas Zeit hatten, gingen wir zur Stefan-Basilika, die gleich bei unserem Hotel lag.

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Infos zur St.-Stefan-Basilika: Die 96 m hohe Kuppel der größten Kirche Budapests ist von fast allen Punkten der Stadt zu  sehen. Den 1851 angefangenen Bau übernahm  1867 der berühmte Architekt der Zeit, Miklós Ybl,  beendet wurde er erst 1905 von József Kauser. In dem Gebäude klassizistischen Stils ist die wichtigste Reliquie der Ungarn zu finden, der Heilige Rechte, der mumifizierte Arm des heiligen Königs Stefan (ihm ist die Basilika gewidmet).

Jetzt gehen wir baden

Dann ging es zum Hotel unsere Schwimmsachen holen, den jetzt sollte es endlich in eines der berühmten Thermalbäder in Budapest gehen. Martin wollte derweil im Park spazieren gehen. Wir hatten uns für das Széchenyi Bad entschieden. Der monumentale, repräsentative Bau entstand im Jahr 1913 zunächst als exklusives Heilbad, bevor es 1927 durch ein Schwimmbad und ein Strandbad erweitert wurde. Es wurde nach dem Staatsmann Graf István Széchenyi benannt.

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Das gelbe Gebäude strahlte uns schon von der U-Bahnstation entgegen. Wir kauften unsere Tickets und suchten uns Kabinen zum umziehen. Zum Glück schien immer noch die Sonne – es war aber sehr kalt und wir waren froh, das wir Bademäntel mit dabei hatten.

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Das Széchenyi Bad hat ca. 15 Becken und ist einer der größten Badkomplexe in Europa. Wir hatten natürlich kein Vergleich zu den anderen Bädern in Budapest, aber es war fast schon gemütlich. Im großen Aussenbecken standen ältere Herren bis zum Hals im Wasser uns spielten Schach, an den Treppen lagen die Leute und lasen in Büchern. Drinnen im Keller gab es eine Sauna, die sehr alt und heiß war. Wir gingen durch die beiden Flügeln des wunderschönen Gebäudes, mit seinen klassischen römischen Beckenhallen und den riesigen Saunen.IMG_0140

Nach 1 1/2 Stunden wurde uns aber kalt und wir zogen uns um und fuhren wieder ins Hotel. Für alle die das erste Mal hier her fahren – unbedingt Badeschuhe und genug Handtücher und Saunatücher oder Bademäntel zum Umhängen mitnehmen. Auch sollte man danach zurück im Hotel nochmal gründlich duschen. Es ist nicht wirklich dreckig dort, aber alt und nicht an jeder Stelle sauber.

Unser letzter Abend

Nachdem wir am ersten Abend bereits so nett im Restaurant Terminal empfangen wurden, toll gegessen  und einen schönen Abend dort verbracht haben – ging es heute gleich nochmal dahin. Und wieder wurden wir nicht enttäuscht – Erik, unser Kellner vom ersten Abend, hat uns gleich erkannt, wieder zuvorkommend freundlich (im guten Englisch) bedient. Schöne Essens-Empfehlungen, kompetente Beratung, moderne ungarische Küche mit frischen Produkten. Wir vermissen das Restaurant jetzt schon!
Diesmal hatten wir vorne weg ungarische Wurstspezialitäten, Hähnchen, Burger und als Dessert Topfennocken und Käsekuchen.
Für die Topfennocken gibt´s hier ein ähnliches Rezept.
Jetzt an einem Freitag Abend war das Restaurant schon deutlich voller – zumal es am späteren Abend auch eine Disco wird.

IMG_5017 IMG_5019 IMG_5024 IMG_5028Anschließend wollten wir noch ein bischen Nachtleben erleben und suchten eine Musik-Kneipe auf – die leider schon geschlossen war. Allerdings kamen aus dem Kellereingang daneben ein paar Leute raus, es wirkt wie der Eingang einer Bar – also haben wir uns wie Alice ins (Keller-)Loch fallen lassen. Und hatten in diesem Abriss-Keller, mit unglaublich alten, zusammgestückelten Mobiliar, Reggae-Musik und einen Wein der ca. 1 Euro pro Glas kostete noch sehr viel Spaß!

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Städtereise Budpest – Teil 2

Das klassische Budapest

Donnerstag: Heute Morgen kamen Maren & Martin an – auch ihr Flug ging sehr früh und wir warteten in der Hotel-Halle auf sie, damit wir zusammen Frühstücken gehen konnten. Wir hatten uns gestern im jüdischen Viertel in einem der vielen Gänge und Hinterhöfe mit Geschäften und Cafés am Vortag bereits das Blue Bird Cafe ausgesucht – dort gingen wir gleich hin.
 Es gab leckeres Bananen-Brot (das Rezept dazu gibt´s hier), pochierte Eier, Croissants und natürlich Kaffee. Hier war alles etwas jünger, hipper – kein Vergleich zur traditionellen „Kaffeehaus-Kultur“.
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Danach ging es weiter durch das Viertel – wir hatten gestern längs noch nicht alles gesehen.
 Die alte Markthalle wurde leider gerade renoviert, aber man konnte im ganzen Viertel noch die Spuren der Vergangenheit erkennen. Und irgendwann mussten wir uns stärken – und gingen dazu in das  bekannte Cafe „New York“

Der Klassiker – das New York Cafe

Eine Kurze Info dazu: Das New York Cafe ist Teil der Geschichte Budapests sowie des ungarischen literarischen Lebens. Einst war es offizieller Sitz der Zeitschrift „Nyugat. Das New York Café stellt das pulsierende Herzstück des Hotels dar: auf vier Etagen, hat es die ursprünglichen Verzierungen, die es weltberühmt gemacht haben. An der Decke finden sich die Fresken von Gusztav Mannheimer und Ferenc Eisenhut aus der Mitte des 8. Jahrhunderts. Wertvolle venezianische Kronleuchter verbreiten ein dezentes Licht, das sich auf den vergoldeten Stuckarbeiten der gewundenen Säulen reflektiert, wodurch Farbeffekte entstehen.
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Das Gebäude ist wirklich und unbedingt sehenswert. Und das kann man am besten bei einem Kaffee, oder wie wir, Glas Wein oder Becher heißer Schokolade genießen. Es gab  einen Live-Klavierspieler, an jeder Ecke etwas zu sehen an Stuck, Gemälden, Schnörkel… und war einfach schön. 
Die heiße Schokolade war allerdings etwas süß – und wir waren froh, hier nicht zu essen. Die Gerichte auf der Karte waren vergleichsweise teuer und sah touristisch aus…
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Gestärkt stürzten wir uns anschließend in das Abenteuer U-Bahn-Fahren in Budapest! Schließlich gab es in Budapest die erste U-Bahn auf europäischen Kontinent. Es hat geklappt und wir sind bei den Markthallen angekommen.

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Fast-Food in der Markthalle

Die größte und zugleich schönste Markthalle in Budapest wurde 1890 von Samu Pecz errichtet. 1994 wurde sie renoviert und nicht nur Budapester, sondern auch Touristen gehen gerne hier einkaufen.
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In der riesigen Martkhalle gab es vor allem Paprika. Und Zwiebeln und Knoblauch und Paprikapulver natürlich… Im unteren Bereich fand man die ganzen Lebensmittel-Stände – wie immer schade, das man im Hotelzimmer nicht kochen kann…
Im oberen Bereich gab es auch Klamotten, Puppen und andere Souvenirs und eine lange Fress-Meile mit ungarischen „Fastfood“. Hier probierten wir das pikante Hefegebäck „Langos“ mit Schmand und Zwiebeln. Schmeckte ganz gut – heiß und fettig.
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Dann ging es zurück ins Hotel – wir waren geschafft von vielem laufen. Und heute Abend sollte es ja noch weitergehen.

Ballett im Opernhaus

Wir hatten Isi eine Karte für die Oper zum Geburtstag geschenkt und gingen natürlich alle mit.  Es war übers Internet sehr einfach die Karten zu kaufen und auch gleich auszudrucken. Auf dem Programm stand „Manon“ ein Ballett. Die Oper steht an eine der größeren Strassen, hell erleuchtet wirkte die Strasse mit ihren großen Stadthäusern rund um die Oper fast wir Paris.
Das Opernhaus  selber ist innen wunderschön und ehrwürdig.DSCF0509 DSCF0543 IMG_0418 IMG_4974

Ein paar Infos: Als das Opernhaus 1884 eröffnet wurde, gehörte es zu den imposantesten des damaligen Europa. Die klassizistischen und Neurenaissance – Formen wurden von dem bedeutendsten ungarischen Architekten des 19. Jahrhunderts, Miklós Ybl entworfen. Das prunkvolle Foyer, das elegante Haupttreppenhaus und der hufeisenförmige Zuschauerraum des Gebäudes gelten als touristische Sehenswürdigkeiten. Seit dem Bestehen des Opernhauses gastierten hier weltberühmte Dirigenten, unter ihnen Gustav Mahler und Otto Klemperer

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Wir hatten ganz gute Plätze an der Seite, in der Pause haben wir uns unter die Gäste  gemischt und Sekt getrunken und so einen schönen Abend gehabt.

Budapester Nachtleben im „einfachen Garten“

Nach der Oper wollten wir noch das Budapester Nachtleben kennenlernen. Von allen Seiten empfohlen wurde uns das Szympla Kert. Also gingen wir dort hin. Und waren schon auf dem Weg dahin überrascht über die vielen Leute die, trotz der kalten Märznacht, noch unterwegs waren. Wir kamen an einem Zelteingang vorbei – hier standen Food-Trucks im Kreis. Und weil wir noch nicht zu Abend gegessen hatten, suchte sich hier jeder etwas zu essen: asiatisch, Burger oder Pommer – sogar ein Truck aus Berlin war da…

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Danach ging es in die Ruinenbar – welch ein Erlebnis. Das alte Gemäuer war rappeldicke voll, Menschen alles Altersstufen und Couleur waren dort. Laute Technik -Musik wurde gespielte. Es gab einen breiten Eingang am Ende einen großen Raum zum tanzen. An den Seiten kleinere Räume in den die Leute Wasserpfeife rauchten oder Bier tranken oder in der Wein-Bar untergebracht war. Hier zog es uns hin – und nach einigen Schwierigkeiten gelang es Martin für nicht nur Wein, sondern auch Weinschorle (hier wohl eher unbekannt) zu bestellen. Wir beobachteten die Menschen, tranken unseren Wein und genossen den Abend.

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Paprika-Saft-Gulasch

Gulasch mit Paprika(pulver) gehört zu den Klassikern der ungarischen Küche. Früher war das rote Pulver ein teures Gewürz und nicht jeder konnte es sich leisten damit zu kochen. Das Gulasch ist sehr einfach zubereitet – weil es im eigenen Saft schmort und nicht umständlich angebraten werden muss.
Und ihr ahnt es vielleicht – es geht weiter mit einem Reisebericht über Budapest. Letztes Jahr im März waren wir dort – und es hat uns unglaublich gut gefallen. Die Stadt – eine Mischung aus alter Ostblock und Paris, die Menschen sehr locker, freundlich und hilfsbereit. Es war teilweise wunderbar traditionell (im besten Sinne) und teilweise sehr jung, trendy und hip.

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Und hier kommt erstmal der Klassiker der ungarischen Küche (meine Version)

Saftgulasch aus dem Ofen

Für 4 Portionen
1 Möhre
50 g Knollensellerie
800 g Gemüsezwiebeln
2-3 Knoblauchzehen
1,2 kg Rindfleisch (z.B. aus der Schulter)
2-3 EL Butterschmalz
2 EL Tomatenmark
Rotweinessig
25 g Paprikapulver (edelsüß)
500 ml Rotwein
300 ml kräftige Fleischbrühe (Instant oder Fond)
1/2 TL Kümmelsamen
Salz, Pfeffer

  1. Am Vortag: Möhre und Sellerie schälen, sehr fein würfeln. Zwiebeln und Knoblauch abziehen, fein würfeln. Fleisch von Fett und Sehnen befreien, in 2-3 cm große Würfel schneiden. In einem großen ofenfesten Topf oder Bräter (ca. 6 l Inhalt) mit passendem Deckel das Schmalz zerlassen. Die Zwiebeln und Knoblauch zugeben, ca. 10 Minuten glasig dünsten. Gemüsewürfel zugeben, weitere 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren dünsten.
  2. Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Tomatenmark mit 3-6 EL Essig, Paprikapulver, Wein, Brühe und Kümmel verrühren. Über die Zwiebelmischung geben, gut verrühren. Fleischwürfel darauf verteilen, leicht salzen und pfeffern. Deckel auflegen und im Ofen 2 Stunden schmoren. Ab und zu das Fleisch wenden. Gulasch bei offenem Deckel abkühlen lassen und über Nacht zugedeckt kalt stellen.
  3. 30 Minuten vor dem Servieren: Gulasch auf dem Herd im geschlossenem Topf ca. 30 Minuten erhitzen und fertig schmoren. Gut umrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gulasch mit Kartoffeln und Gemüse oder Nudeln servieren.
    IMG_0607.jpgGulasch

    In ein paar Tagen geht es dann weiter mit dem Reisebericht – und unseren ersten Tag in Budapest
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Walk of Fame-Brownies

Jetzt hat Leonardo seinen Oskar bekommen – und werd darauf etwas Süßes braucht, dem empfehle ich Steffies „Walk of Fame“-Brownies!

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Das groβe Oscar-Menü 2016

Für alle Rezepte aus dem Oscar-Menü findet ihr hier die Links…

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Vesper Martini aus „James Bond 007 – Casino Royale“

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