30. Tag – Im Farbwunder Bryce Canyon


Donnerstag 26.9.
Hotel: in Tropic das Bryce Pioneer Village Hotel


Dank der Zeitverschiebung von Arizona nach Utah (wieder 1 Std. geklaut) haben wir heute bis um 7:00 Uhr geschlafen 😉. Für uns ganz schön lange. Wir gehören nämlich zu den Urlaubern, die auf Roadtrips mit gestelltem Wecker aufstehen. Damit wir Zeit am Morgen haben und trotzdem rechtzeitig losfahren können. Ausschlafen können wir zuhause…

Frühstück und Auto packen läuft fast schon automatisch – jeder weiß wo die Taschen stehen müssen.
Dann ging es Richtung Bryce Canyon auf der Scenic Route.

Erster Stop: Family Dollar. Unser Auto hat nämlich ein so altes Navi/Media-Gerät, das es das USB unserer Handys nicht erkennt – ergo: keine Musik von unseren Playlisten. Bei Family Dollar gibt’s irgendwie alles – auch eine kleine Speaker mit USB-Kabel für 5,-$.
Nächster Stop: in einer Deutschen Bäckerei! Darüber hatten wir kurz bevor wir losfuhren noch gelesen und zum Glück haben wir sie auch gleich gesehen und konnten dort parken. Es gab Franzbrötchen, Donauwellen und Krusten-Brot! Also haben wir 1 frisches Brot gekauft. Leider gab es keine Brotschneidemaschine, aber wir durften das Brot selber mit einem Brotmesser in in Scheiben schneiden… Mit unseren Taschenmessern wollten wir es nicht unbedingt machen.


Shoppen in „the middle of Nowhere“

Der dritte Stop war dann in dem kleinen Ort Hatch. Den Tipp hatten wir am Vortag über Facebook von einem Bekannten bekommen – er hat dort Verwandte. Also hielten wir an. Es gab nur wenig Häuser, ein Café und einen tollen Antikladen „Mugwumps“. Wir haben erstmal einen Icetea getrunken und etwas gegessen. Dann sind wir über die Strasse in den Antikladen gegangen.
Es gab hier soviel zu sehen und auch zu kaufen. Aber die geringe Kofferkapazität hielt uns dann doch ab.


Der Weg ist das Ziel: auf dem Weg zum Bryce Canyon

Dann ging es auf dem Scenic Byway 12 in den Bryce Canyon. Die roten Felsen leuchtete uns schon entgegen. Man fuhr praktisch wie durch ein Museum mit rechts und links Natur-Gemälden!
Im Bryce Canyon fuhren wir nach dem Eingang mit dem Auto (man hätte auch ein Shuttlebus nehmen können) bis zum höchsten Punkt Rainbow Point durch. Parken war etwas schwierig – es war sehr voll. Aber wir fanden einen Platz. Dann haben wir das erste mal auch die roten Sandsteine, die wie umgedrehte Tropfsteine hinauf ragen, gesehen. Ein überwältigender Anblick. Was aus Erdaufschiebungen, Wind- und Wettererosionen entstehen kann…

Info: Der Canyon besticht durch seine farbigen Felspyramiden, der sogenannten Hoodoos an der Abbruchkante des Paunsaugunt-Plateaus. Der Bryce-Canyon-Nationalpark befindet sich in einer Höhe von 2400 bis 2700 Metern und liegt damit wesentlich höher als der nahegelegene Zion-Nationalpark und der Grand-Canyon-Nationalpark.
Der Park wurde um 1850 von Weißen besiedelt und erhielt seinen Namen von Ebenezer Bryce, der sich um 1875 hier niederließ. Er soll hier eine Kuh verloren haben und als er sie suchte, den Satz gesagt haben: „a hell of a place to lose a cow“. Indianer ließen sich hier nur vereinzelt nieder, sie haben hier zwar gejagt, aber keine Siedlungen gebaut. Die Hoodoos nennen sie Anka-ku-wass-a-wits, rot angemalte Gesichter. Der Nationalpark wurde 1924 zum National Monument und 1928 zum National Park erklärt. Heute besuchen deutlich über eine Million Besucher jährlich den Park.

Picknick auf dem höchsten Punkt

Wir haben uns nach der ersten Aussicht, einen Picknick-Platz gesucht und unsere Picknicksachen ausgepackt. Und natürlich unser gutes frisches Brot vom Bäcker. Dazu gab´s wie immer Käse, Tomaten, Gurken…
Nach dem Picknick sind wir die Haupt-Parkstrasse wieder runtergefahren und haben dabei verschiedene Aussichtspunkte angefahren. Überall neue Eindrücke und Ansichten!

An der Natur Bridge fing es an zu regnen. Wir warteten etwas im Auto, aber es hörte nicht auf. Also fuhren wir weiter runter und da regnete es nicht mehr. Also haben wir am Sunset Point das Amphitheater angesehen. Und sind auf dem Canyonrand bis zum Sunrise Point gegangen. In der Ferne konnte man ein Gewitter über den Bergen sehen. Als es auch bei uns immer dunkler wurde, ging’s ins Auto zurück und wir fuhren ein Ort weiter nach Tropic um unser Motel zu beziehen.


Showdown im Pioneer Village

Auf dem Weg zu unserem Hotel, das wir zwei Orte weiter gebucht hatten, fing es an zu regnen und zu Gewittern – gut abgepasst. Im Motel mussten wir unser Gepäck im Regen in das Zimmer bringen. Die Zimmer waren sehr einfach. Aber durchaus in Ordnung. Durch die Nähe zum Bryce Canyon waren alle Hotels in der Nähe nicht billig.

Dann ging es gleich ins anliegende Restaurant „Showdown„ . Man hätte auch den Pool nutzen oder am großen Feuerplatz herum sitzen können. Hier auf der Motelanlage gibt es einiges zum Zeitvertreib. Aber das Wetter spielte, wie gesagt, nicht mit und so blieben wir lieber in dem „Saloon“ und sahen dem singenden Cowboy auf der kleinen Bühne zu.
Es gab Bier und Wein aus Utah und dazu natürlich Burger und Pommes… Mittlerweile hat es auch aufgehört zu regnen. Das war ganz gut, weil der Plan für morgen vorsah, das wir zum Sonnenaufgang auf dem Sunrise Point sitzen.

Kategorien: Amerika 2019, Reisen | Schlagwörter: , , , , , , , , , | 2 Kommentare

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