28. Tag – Wandern am Grand Canyon

Dienstag 24.9.
Hotel: Cabin in der Grand Canyon Lodge


Heute morgen haben wir länger geschlafen als gedacht. Es ist hier halt sehr still in der Nacht und dunkel durch die vielen Bäume auf dem Gelände. So mussten wir uns für den Sonnenaufgang am Canyon sputen.
Danach haben wir mit unserem gekauften Brot, Marmelade und Obst bei uns in der Cabin am Tisch gefrühstückt. Es gab eine Kaffee/Teemaschine für Kapseln im Zimmer, dazu machten wir den Gas-Kamin an. Sehr gemütlich konnten wir so uns fertig machen und gleichzeitig am Tisch frühstücken.


Wo ist hier WLAN?

Anschließend haben wir uns auf die Suche nach einem Netz/Wlan-Spot gemacht. Laut unserem netten Kellner gestern Abend im Restaurant, gäbe es ein Wifi-Spot am Grand Canyon Camp-Ground in der Nähe. Aber nur sehr schwach.

Wir sind hingefahren und haben dabei sehr verzweifelte immer mit dem Handy in der Hand nach einem kleinen Signal gesucht. Ich hoffe sehr, es hat uns keiner dabei gesehen…


Im Café/Generalstore des Camp-Grounds bekamen wir tatsächlich eine Verbindung zur Außenwelt. Wir kauften uns einen Tee und nahmen uns etwas Zeit mit den Daheimgebliebenen in Deutschland zu kommunizieren. Und ihnen mitzuteilen, das es uns gut ging, aber wir für die die nächste Zeit keinen Empfang haben.


Wandern auf dem Kaibab Trail

Nachdem alle zu Hause verständigt waren, fuhren wir zum Kaibab Trail. Diesen Trail könnte man bis zum Fuße des Canyon gehen… was wir natürlich nicht machten. Wir hatten uns den ersten Aussichtspunkt, den Coconino Overlook vorgenommen.

Der Wanderweg-Ausgangspunkt befindet sich 3 km nördlich von der Grand Canyon Lodge entfernt. Dieser Steilpfad beginnt im Wald, fällt aber dann schnell in die Schlucht ab. Er ist auch für Anfänger leicht zu bewältigen, aber man muss schon gucken, wo man hintritt. Den der Sandweg ist von Mautieren ausgetretten und uneben.
Maultieren, die hier Touristen hinunter- und hinaufbringen muss man ausweichen. Zum Coconino Overlook schafft man es in gut einer Stunde, bis zum zweiten (Supai Tunnel) sollte man die doppelte Zeit einplanen. Anstrengend, aber es lohnt sich – eine gewisse Wandererfahrung vorausgesetzt.


Ein bisschen bekam man schon mit, wie die Natur im Canyon arbeitet: oben die Wälder, dann lichte Birkenwälder, später mehr Stein und Büsche. Es wurde wärmer, je tiefer wir kamen. Gleichzeitig spürte man immer wieder einen kalten Wind aus dem Canyon kommen.

Am Coccolino Overlook haben wir dann reichlich Fotos gemacht (wie den ganzen Weg über – weshalb es auch länger als 1 Stunde dauerte). Hier waren viele Wanderer anzutreffen. Und auch eine Park Rangerin, die ein bisschen im Blick hatte, wer weiter in den Canyon steigt, bzw. wieder aus dem Canyon hoch kommt. Sie erzählt auch viel über die Natur und Beschaffenheit des Canyons und man konnte ihr Fragen stellen.

Dann mussten wir den Hang leider wieder hoch! Was etwas anstregend war, den mittlerweile war es sehr warm geworden. Aber man kann ja langsam gehen…

Spazierengehen rund um die Lodge

Wir fuhren zur Canyon-Lodge zurück und haben uns im Deli etwas zu essen gekauft und auf der Terrasse mit Blick in den Canyon unsere Pizza und Snacks gegessen. Danach haben wir die Wege und Aussichtspunkte rund um die Lodge erkundet. Aber sie gingen teilweise sehr steil bergab und es war mittlerweile sonnig und heiss geworden. Das haben wir dann abgebrochen und uns in die Cabin zurückgezogen.

Nachdem wir etwas geruht, geshoppt (Giftshop), uns im Visitor Center informiert und geduscht hatten, haben wir uns mit unseren Käse und Wein auf die Terrasse zurück gezogen. Für den Wein haben im Shop gleich neue Gläser mit einer „Grand Canyon“-Gravur gekauft. Hier auf der Terrasse wollten wir den Sonnenuntergang am Grand Canynon ansehen.


Ein Haken an der Löffel-Liste

Zu den Dingen, die wir unbedingt mal machen wollten – gehörte ein Abend in der Canyon Lodge dazu: Wir haben 3 Stühle ergattert und es uns „gemütlich„ gemacht. Dick in Jacken eingepackt (sobald man nicht in der Sonne saß, wurde es sehr frisch. Und ich war froh um meine Stepjacke) konnten wir den Farbwechsel der Gesteine und Cliffs beobachten, bis es dunkel wurde. Dazu hatten wir unseren Wein aus Gläsern und ein bisschen was zu snacken.
Als es dunkel und sehr frisch wurde sind wir in die Cabin gegangen. Tina und Kerstin sind nochmal losgegangen, weil der Himmel immer noch rot leuchtete und haben auf der anderen Terrasse noch etwas verweilt.
Dann haben wir in der Cabin aufgeräumt, Tagebuch geschrieben und sind schlafen gegangen

Kategorien: Amerika 2019, Reisen | Schlagwörter: , , , , , , , , | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „28. Tag – Wandern am Grand Canyon

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