7. Tag – New York muss man sich erlaufen…

Dienstag 3.9.
Hostel: New York City Hostel

Ich bin heute gefühlte 1000 km gelaufen. Leider besitze ich keine dieser Fitnessuhren und kann nur raten…
Aber von vorn: Ich bin so gegen 5:30 Uhr wach geworden und bald aufgestanden und habe geduscht. Dann bin ich zum Frühstück gegangen. Ich hatte in meinem Zimmerpreis das Frühstück mit dabei. Dafür bekam ich, als ich ins Hostel eingecheckt hatte, Gutscheine. Im Café unten im Hostel konnte ich diese einlösen. Es gab Tee oder Kaffee, Apfel oder Banane, Bagel, Muffin oder Cereals… ich hatte Kaffee, Bagel mit Cream Cheese und einen Apfel. Den Apfel und die Hälfte vom Bagel habe ich für später eingepackt. Natürlich hatte das Café noch mehr zur Auswahl an Snacks, Sandwiches, Müsli u.s.w. – aber das hätte man dann extra kaufen müssen. Oder man macht sich unten in der Gemeinschaftsküche selber ein Frühstück.

Um 8:30 Uhr bin ich dann los und mit der Bahn zum Hudson Yard gefahren. Ein kleiner Fußweg bis zur „Vessel“ und dann konnte ich mir dieses wabenartige Gebäude von Außen ansehen. Da ich bis zu meinem „Timeslot“ für die Besichtigung noch Zeit hatte, habe ich das Shoppingcenter nebenan besucht (praktisch weil es dort saubere Toiletten gibt. Und man Wasser für die Wasserflaschen nachfüllen kann). Das Schopping-Center war sehr schick, man kann bestimmt gut einkaufen hier.

Erster Sightseeing-Punkt: The Hudson-Yard-Vessel

Dieses „Gebilde“ oder „Monument“ ist wie eine Bienenwabe, die aus lauter Treppen besteht. Zur Zeit (September 2019) kann man sie umsonst besichtigen. Wer die Treppen hinauf laufen möchte, muss vorher online ein Ticket „kaufen“ für einen bestimmten Zeit-Slot. Bezahlen muss man dabei nicht. Es wurde designed von Briten Thomas Heatherwick. Es hat 26 Stockwerke und 154 Treppen und 2500 Treppenstufen… und sieht wirklich cool aus.
Um 10 Uhr hatte ich meinen Zeitslot und bin mit vielen anderen auf die Vessel gegangen. Erst bis ganz nach oben, dann langsam rundherum runter. Die Sonne schien und jeder machte von überall Fotos, immer neue Ansichten, Aufsichten und Aussichten boten sich an. Mir gefiel sie sehr.

Bei dem schönen Wetter wollte ich noch ein bisschen Laufen. Es sollte nach Chelsea gehen. Aber nicht auf der Highline (die alte Bahntrasse, die man längs bummeln kann, ist sehr schön. Aber ich kannte sie schon von früheren besuchen. Mehr dazu hier), sondern unten auf der 10th Avenue. Man sieht so viel mehr… Ich bin dann bis zum Chelsea Market gelaufen. Und dort, in der alten Oreo-Keksfabrik, bin ich einmal durchgelaufen. Ein paar Geschäfte und Restaurants waren neu, ein paar kannte ich vom letzten Mal. Ich ging rüber zum Whitney Museum, das ich gerne besuchen wollte. Und das leider geschlossen war – die Öffnungszeiten sollte man vorher checken. Ich hab dann auf den Treppen gesessen und meinen halben Bagel gegessen.

In Greenwich-Village

Dann bin ich schräg rüber über die Bleeker Street zum Washington Square und weiter zum Broadway. Ich wollte zu Dean and Deluca – ein wunderbares Lebensmittelgeschäft. Und leider musste ich feststellen, das dieser Lieblingsladen von mir, gerade dabei war sich aufzulösen und zu schließen – so schade…Jetzt brauchte ich dringend eine Pause! An der Lafayette Street habe ich ein nettes Bistro gefunden. Ich saß drinnen am geöffneten Fenster und konnte den New Yorkern zusehen. Ich bestellte Watermelon-Feta-Salad und dazu gekühlten Weißwein…Herrlich, da bestellte ich gleich noch ein Glas – den ich war ja im Urlaub.

Ich bin zu Houston Street gelaufen und dort in die Bahn gestiegen, um wieder Richtung Hostel zu fahren. Bei Zabar (ein alter Delikatessen Laden, der u. a. im Film „E-Mail für dich“ vorkam) bin ich ausgestiegen und dort einkaufen gegangen. Wenigsten diesen Laden gibt es noch und er ist genau wie immer. Im ersten Stock gibt es lauter Küchenutensilien, unten einen schönen Markt mit tollen Lebensmitteln, frisch zubereiteten Gericht und leckeren Produkten. Das Geschäft liegt auf der Höhe der 80th Street West und ich bin dann vom Broadway rüber zur Amsterdam Avenue und von der 80th bis zu 103th zum Hostel hoch gelaufen… jetzt kann ich nicht mehr!

Ich habe den Abend draußen auf dem Patio des Hostels verbracht und meine Reiseberichte geschrieben, Fotos in die Cloud geladen. Als die Mücken zu aufdringlich wurden, habe ich im Fernsehraum noch etwas TV gesehen und dann ging auch bald ins Bett.

Kategorien: Amerika 2019, Reisen | Schlagwörter: , , , , , , | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „7. Tag – New York muss man sich erlaufen…

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